Albino-Sterlet, Acipenser ruthenus albino (Kaltwasser), 20-25 cm
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Albino-Sterlet, Acipenser ruthenus albino (Kaltwasser), 20-25 cm
| Deutscher Name: | Albino-Sterlet |
| Wissenschaftlich: | Acipenser ruthenus albino |
| Synonyme: | Weißer Sterlet, Weißer Stör |
| Herkunft: | Ursprünglich aus Eurasien, insbesondere in den Flusssystemen der Donau, Wolga, Dnister und des Ural verbreitet. |
| Teichgröße: | mindestens 5000 Liter (empfohlen: 10.000 Liter) |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 6,5 - 8,0 |
| Temperatur: | 4 - 22 °C (kältetolerant) |
| Futter: | Sinkendes Störfutter, Insektenlarven, kleine Wirbellose |
| Geschlechtsunterschiede: | Schwer erkennbar, Weibchen werden größer und fülliger |
| Zucht möglich: | Im Teich sehr schwierig, spezielle Bedingungen erforderlich |
| Maximale Größe: | bis zu 100 cm |
| Liefergröße: | Verschiedene Größen auswählbar |
Herkunft und Beschreibung des Albino-Sterlets (Acipenser ruthenus albino)
Der Albino-Sterlet, eine seltene Farbvariante des Sterlets (Acipenser ruthenus), stammt aus den kühlen Flüssen Eurasiens. Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst bedeutende Flusssysteme wie die Donau, die Wolga, den Ural und den Dnister. In diesen Gewässern bevorzugt er sauerstoffreiche Bereiche mit moderater bis starker Strömung sowie Kies- und Sandböden, die ideale Bedingungen für die Nahrungssuche bieten.
Der Albino-Sterlet ist ist eine Fischart aus der Familie der Störe und ein auffälliger Teichbewohner, der durch seine cremefarbene bis reinweiße Färbung besticht. Die charakteristischen Knochenreihen, die sogenannten Schilder, verlaufen entlang seines langgestreckten, stromlinienförmigen Körpers und unterstreichen sein urtümliches Aussehen. Seine Bauchseite ist glatt, und die vier Barteln vor seinem unterständigen Maul helfen ihm dabei, Futter am Grund zu erspüren. Mit einer maximalen Länge von bis zu 100 cm gehört er zu den mittelgroßen Störarten.
Trotz seiner Größe ist der Albino-Sterlet ein ruhiger, friedlicher Fisch, der sich bevorzugt am Boden aufhält. Sein Schwimmverhalten ist gleichmäßig und stressfrei, was ihn zu einem harmonischen Bewohner großer Teiche macht. Aufgrund seiner scheuen Natur sucht er oft geschützte Bereiche auf, insbesondere wenn er sich bedroht fühlt.
Natürlicher Lebensraum
In der Natur bewohnen Sterlets klare, gut durchströmte Flüsse mit kühlen Temperaturen und reichlich Sauerstoff. Sie bevorzugen Gewässer mit Kies- oder Sandböden, die sie nach Nahrung absuchen. Diese Lebensräume bieten eine Vielzahl an Mikroorganismen, Insektenlarven und anderen Kleinstlebewesen, die den Hauptteil ihrer Ernährung ausmachen. Strömungen sind entscheidend, um Sauerstoffanreicherung und Frische des Wassers sicherzustellen.
Anforderungen an den Teich
Albino-Sterlets benötigen einen großen, tiefen Teich mit einem Mindestvolumen von 5000 Litern, idealerweise jedoch 10.000 Litern oder mehr. Die Tiefe sollte mindestens 1,5 Meter betragen, um im Sommer kühle und im Winter frostfreie Zonen zu gewährleisten. Eine gute Filteranlage ist notwendig, um das Wasser sauber und sauerstoffreich zu halten. Der Teich sollte freie Schwimmflächen und eine sanfte Strömung aufweisen, um den natürlichen Lebensraum nachzuahmen.
Passende Wasserparameter
Der Albino-Sterlet toleriert weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von 6,5 bis 8,0. Das Wasser sollte klar und gut durchströmt sein, um die natürlichen Bedingungen nachzubilden. Sauerstoffarme oder stark verschmutzte Gewässer können zu Gesundheitsproblemen führen.
Haltungstemperatur für Acipenser ruthenus albino
Der Albino-Sterlet ist kältetolerant und kann Temperaturen von 4 bis 22 °C problemlos vertragen. Extreme Hitze sollte jedoch vermieden werden, da sie den Sauerstoffgehalt im Wasser stark reduziert.
Ernährung
Der Albino-Sterlet ist ein Bodenfresser und bevorzugt sinkendes Störfutter, Insektenlarven und kleine Wirbellose. Eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt für gesundes Wachstum und eine robuste Gesundheit. Das Futter sollte in kleinen Portionen mehrmals täglich angeboten werden, da der Albino-Sterlet kontinuierlich frisst.
Vergesellschaftung des Albino-Sterlets
Albino-Sterlets können gut mit anderen friedlichen Teichfischen wie Koi, Goldfischen oder Schleien vergesellschaftet werden. Wichtig ist, dass die Mitbewohner die gleichen Wasserbedingungen bevorzugen und den Sterlets nicht das Futter wegnehmen. Kleine oder aggressive Fische wie Barscharten oder Raubfische sind ungeeignet, da sie die Sterlets bedrängen könnten. Ebenso sollten Fische vermieden werden, die sich von Bodenfutter ernähren und dadurch in Konkurrenz mit den Sterlets treten. Wasserschildkröten oder andere Tiere, die den Boden stark aufwühlen, sollten ebenfalls nicht mit Albino-Sterlets vergesellschaftet werden, da dies zu Stress und Futterkonkurrenz führen könnte.
Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechter des Albino-Sterlets lassen sich schwer unterscheiden. Weibchen werden in der Regel größer und wirken fülliger, insbesondere während der Laichzeit.
Die Zucht von Albino-Sterlets
Die Zucht im Teich ist sehr schwierig, da spezifische Bedingungen wie starke Strömung und geeignete Kiesböden für das Ablaichen erforderlich sind. In der Regel erfolgt die Nachzucht in spezialisierten Aquakulturanlagen. Der Laich wird durch künstliche Befruchtung gewonnen, da die natürlichen Bedingungen im Teich selten gegeben sind.
Maximale Größe des Acipenser ruthenus albino
Albino-Sterlets können eine Länge von bis zu 100 cm erreichen, benötigen dafür jedoch ausreichend Platz und gute Haltungsbedingungen. Eine artgerechte Haltung fördert ein gesundes Wachstum und eine hohe Lebenserwartung.
| Temperaturbereiche: | Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie füttere ich meine Teichbewohner richtig?
Die Fütterung richtet sich nach der Art der Teichbewohner. Fische benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung, die aus speziellem Teichfutter, Insektenlarven und pflanzlichen Bestandteilen bestehen sollte. Kois und Goldfische profitieren von hochwertigem schwimmendem Futter, während bodenlebende Arten wie Störe sinkendes Futter benötigen.
Wie oft sollte gefüttert werden? Im Sommer, wenn die Wassertemperatur über 15 °C liegt, können Fische 1-2 Mal täglich gefüttert werden. In der kalten Jahreszeit verlangsamt sich der Stoffwechsel – unter 10 °C sollte nur noch wenig, unter 5 °C gar nicht mehr gefüttert werden.
Was fressen Teichschnecken und Muscheln? Teichschnecken ernähren sich von Algen und abgestorbenem Pflanzenmaterial, können aber bei Bedarf mit Spirulina-Tabletten oder weichem Gemüse zugefüttert werden. Teichmuscheln filtern Mikroorganismen aus dem Wasser und benötigen keine zusätzliche Fütterung, solange der Teich biologisch ausgewogen ist.
Darf ich Brot oder Küchenabfälle füttern? Nein, Brot und andere Küchenreste sind ungeeignet, da sie das Wasser belasten und die Gesundheit der Tiere gefährden können. Es sollte ausschließlich hochwertiges Teichfutter oder natürliche, für die jeweilige Art geeignete Nahrung verwendet werden.
Wie verhindere ich eine Überfütterung? Füttern Sie nur so viel, wie die Tiere innerhalb weniger Minuten aufnehmen können. Reste sollten nicht im Wasser verbleiben, um eine Belastung des Wassers zu vermeiden. Eine gute Wasserqualität ist essenziell für gesunde Teichbewohner.
Wie werden Teichfische versendet?
Wie alle Fische sind auch Teichfische Wirbeltiere und werden von uns, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand der Teichtiere erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt bzw. bei Frost mit Heatpacks unterstützt.
Wie werden Wirbellose Teichtiere versendet?
Schnecken, Muscheln und Krebse sind wirbellose Tiere und können per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Wirbellosen auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen.
Der Versand der Wirbellosen erfolgt unabhängig von der gewählten Versandart grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Tiere mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Bei Frost versenden wir sie mit zusätzlichen Heatpacks.
Wie neu gekaufte Teichbewohner eingewöhnen?
Um neue Teichbewohner wie Fische, Krebse, Muscheln oder Schnecken sicher in den Gartenteich einzugewöhnen, sollte eine behutsame Anpassung an die neuen Wasserbedingungen erfolgen. Falls bereits andere Tiere im Teich vorhanden sind, empfiehlt sich eine Quarantäne, um das Risiko von Krankheiten zu minimieren.
Die Eingewöhnung erfolgt nach einem schrittweisen Verfahren, unabhängig davon, ob Fische oder Wirbellose in den Teich eingesetzt werden.
Einsetzen von neuen Teichtieren:
- Setzen Sie die neuen Tiere mit dem Transportwasser in einen Eimer, eine Wanne oder einen separaten Behälter.
- Fügen Sie nach und nach Wasser aus dem Gartenteich hinzu, bis sich die Wassermenge innerhalb von 30-60 Minuten mindestens verdoppelt hat.
- Bei Fischen: Entnehmen Sie diese vorsichtig mit einem Kescher und setzen Sie sie in den Teich ein. Bei Muscheln und Schnecken: Platzieren Sie sie direkt auf den Teichgrund, damit sie sich selbstständig eingraben oder anhaften können. Bei Krebsen: Lassen Sie sie behutsam am Teichrand ins Wasser gleiten.
- Beobachten Sie die neuen Tiere in den nächsten Tagen regelmäßig auf Anzeichen von Stress oder Krankheiten. Eine neue Umgebung kann das Immunsystem schwächen und zu Anpassungsproblemen führen.
- Falls es sich um einen neu eingerichteten Teich handelt, sollten Sie die Wasserwerte, insbesondere den Nitritgehalt, in den ersten zwei Wochen nach dem Einsetzen der Tiere mindestens alle zwei Tage kontrollieren.
Woher stammen die bei Ihnen gekauften Teichtiere?
Unsere Wirbellosen stammen ausschließlich von einem deutschen Züchter, der die Tiere bereits in Teichen aufzieht. Auch fast alle unserer Fische stammen aus deutscher Nachzucht und werden direkt in Freilandteichen gezüchtet. Nur vereinzelt beziehen wir Tiere aus europäischer Nachzucht (z. B. aus Tschechien). In jedem Fall stammen unsere Teichtiere nicht aus Aquarien, sondern aus artgerechter Haltung unter Freilandbedingungen (Ausnahmen bilden hier nur die Rotflossenorfen, Zaccos, Makropoden und die Regenbogenelritzen, da diese auch in Aquarien gehalten werden können).
Brauche ich einen Filter oder eine Pumpe für meinen Teich?
Ob ein Filter oder eine Pumpe für den Teich notwendig ist, hängt von der Größe, dem Fischbesatz und der biologischen Selbstreinigungskraft des Teiches ab.
Wann ist ein Filter notwendig? Ein Teichfilter ist besonders dann erforderlich, wenn Fische gehalten werden, da diese durch ihre Ausscheidungen das Wasser belasten. Ohne eine Filteranlage kann sich schnell Ammoniak und Nitrit im Wasser ansammeln, was für Fische schädlich ist. In einem gut bepflanzten, naturnahen Teich mit wenigen oder keinen Fischen kann das Ökosystem die Wasserqualität oft selbst regulieren. Je mehr Fische im Teich leben, desto wichtiger wird ein leistungsfähiges Filtersystem.
Wann wird eine Pumpe benötigt? Eine Pumpe sorgt für eine gleichmäßige Wasserzirkulation und verbessert die Sauerstoffversorgung, was besonders an warmen Tagen wichtig ist. Stehende Gewässer neigen dazu, an Sauerstoffmangel zu leiden, was für Fische und andere Teichbewohner gefährlich werden kann. Falls der Teich einen Wasserfall, einen Bachlauf oder eine Fontäne besitzt, ist eine Pumpe unerlässlich, um die Wasserbewegung aufrechtzuerhalten.
Kann ein Teich ohne Filter oder Pumpe funktionieren? Ja, unter bestimmten Bedingungen kann ein Teich auch ohne technische Hilfsmittel auskommen. In einem gut geplanten Naturteich mit dichter Bepflanzung, wenig Fischbesatz und einem ausgeglichenen Nährstoffhaushalt übernehmen Pflanzen, Mikroorganismen und natürliche Prozesse die Reinigung und Sauerstoffversorgung. Eine ausreichende Tiefe (mindestens 80 cm) hilft, Temperaturschwankungen auszugleichen und die Wasserqualität zu stabilisieren.
Welche Filterarten gibt es?
- Druckfilter: Geeignet für größere Teiche mit Fischbesatz, da sie hohe Wassermengen filtern und oft mit einer UV-Lampe zur Algenbekämpfung ausgestattet sind.
- Durchlauffilter: Ideal für mittelgroße bis große Teiche mit vielen Fischen, da sie effizient mechanische und biologische Reinigung kombinieren.
- Schwamm- oder Biofilter: Für kleinere Teiche oder Naturteiche ohne hohen Fischbesatz, da sie das Wasser schonend klären und nützliche Bakterien ansiedeln.
Fazit: Ob ein Filter oder eine Pumpe notwendig ist, hängt vom individuellen Teich ab. In einem Fischteich sind beide Komponenten meist unerlässlich, während ein gut durchdachter Naturteich oft ohne auskommt. Eine regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte hilft dabei, den Bedarf an Technik besser einzuschätzen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Teichbewohnern
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.