Anthonys Dreistreifen-Baumsteiger, Epipedobates anthonyi
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Anthonys Dreistreifen-Baumsteiger, Epipedobates anthonyi
| Deutscher Name: | Anthonys Dreistreifen-Baumsteiger |
| Wissenschaftlich: | Epipedobates anthonyi |
| Synonyme: | El-Oro-Blattsteiger, Dreistreifen-Baumsteigerfrosch, Anthony-Pfeilgiftfrosch |
| Herkunft: | Südwestliches Ecuador und nordwestliches Peru, westlich der Anden |
| Lebensweise: | Tagaktiv, überwiegend bodenorientiert; Männchen revierbildend |
| Haltungsform: | Paarweise oder als sorgfältig beobachtete, strukturierte Kleingruppe |
| Mindestgröße des Terrariums: | Ab 60 × 45 × 45 cm für ein Paar; Gruppen benötigen mehr Raum |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Tags etwa 22–25 °C, nachts kühler; 70–85 % Luftfeuchte |
| Beleuchtung: | 10–12 Stunden Pflanzenlicht; schwaches UVB nur kontrolliert |
| Bodengrund: | Drainage, feuchtes lockeres Substrat und reichlich Laubstreu |
| Futter: | Drosophila, Springschwänze und weitere passende Kleinstinsekten |
| Maximale Größe: | Meist etwa 1,9–2,4 cm, dokumentierte Spanne ca. 1,65–2,65 cm |
Lebensraum und Verhalten von Anthonys Dreistreifen-Baumsteiger (Epipedobates anthonyi)
Epipedobates anthonyi stammt aus dem westlichen Südamerika. Das bekannte Verbreitungsgebiet reicht über den Südwesten Ecuadors mit den Provinzen Azuay, El Oro und Loja bis in den Nordwesten Perus. Dort ist die Art unter anderem aus Piura, Tumbes und Ancash gemeldet. Ihre Vorkommen liegen westlich der Anden und verteilen sich über einen ungewöhnlich großen Höhengradienten: Nach aktuellen Übersichten reichen Nachweise von nahezu küstennahen Lagen bis auf über 2.000 Meter. Entsprechend unterschiedlich können Temperatur, Niederschlag und jahreszeitlicher Feuchteverlauf einzelner Populationen ausfallen. Bewohnt werden vor allem bodennahe Bereiche mit Laubstreu, häufig in der Umgebung kleiner Bäche, Rinnsale oder zeitweiliger Wasseransammlungen. Neben feuchteren Waldtypen kommt die Art auch in saisonal trockenen Wäldern, Galeriewäldern, Sekundärlebensräumen und teilweise veränderten Kulturlandschaften vor. Diese Anpassungsfähigkeit bedeutet für die Terrarienhaltung jedoch nicht, dass trockene Bedingungen geeignet wären. Entscheidend sind feuchte Rückzugsorte, sauberes Wasser, eine strukturreiche Bodenfläche und zugleich eine ausreichende Belüftung. Herkunftslinien beziehungsweise überlieferte Fundortformen sollten getrennt erhalten und nicht unkontrolliert miteinander verpaart werden.
Die richtige Haltung
Für ein Paar ist ein gut belüftetes Regenwaldterrarium ab etwa 60 × 45 × 45 cm ein sinnvoller Ausgangspunkt. Größere Grundfläche und zusätzliche Höhe kommen dem Bewegungsdrang entgegen. Kleingruppen benötigen entsprechend mehr Raum, mehrere voneinander getrennte Sichtbereiche und gut verteilte Rückzugsplätze, da besonders die rufenden Männchen Reviere bilden. Korkstücke, flach liegende Rinden, Wurzeln, kleine Vorsprünge und belaubte Äste schaffen nutzbare Ebenen. Der Boden darf dauerhaft leicht feucht sein, muss aber durch Drainage und Abfluss vor Staunässe geschützt werden. Eine dicke Laubschicht bietet Deckung und fördert ein stabiles Bodenleben. Ein sehr flaches, leicht zugängliches Wassergefäß oder ein sicher gestalteter kleiner Wasserbereich gehört zur Einrichtung. Das Wasser muss sauber und so flach sein, dass kein Ertrinkungsrisiko entsteht. Eine Vergesellschaftung mit anderen Wirbeltierarten ist für die übliche Heimtierhaltung nicht zu empfehlen.
Die richtige Bepflanzung
Eine dichte, aber nicht vollständig zugewachsene Bepflanzung vermittelt Sicherheit und stabilisiert das feuchte Mikroklima. Bewährt sind robuste tropische Pflanzen wie Efeutute, kleine Philodendren, Ficus pumila, Farne und geeignete Bromelien. Großblättrige Pflanzen dienen zugleich als Sitz-, Ruf- und mögliche Eiablageplätze. Besonders im hinteren und seitlichen Terrarienbereich sollten blickdichte Zonen entstehen, während vorne offene Flächen für die Futtersuche erhalten bleiben. Pflanzen, Laub und Moose dürfen nicht dauerhaft vernässt sein. Zwischen Beregnungen sollten Oberflächen etwas abtrocknen können, ohne dass die tieferen Rückzugsbereiche austrocknen.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Tagsüber sind je nach Herkunftslinie ungefähr 22–25 °C zweckmäßig, nachts darf die Temperatur auf etwa 19–22 °C sinken. Kurzzeitig etwas höhere Werte können vorkommen, dauerhafte Hitze und schlecht belüftete Wärmestaus sind jedoch zu vermeiden. Die relative Luftfeuchte kann tagsüber ungefähr 70–85 % betragen und nach dem Sprühen sowie nachts vorübergehend deutlich ansteigen. Wichtiger als ein dauerhaft maximaler Messwert ist ein Wechsel aus feuchten Rückzugszonen, frischer Luft und leicht abtrocknenden Oberflächen. Beleuchtet wird etwa 10–12 Stunden mit einem pflanzengeeigneten Tageslicht. Ein schwaches UVB-Angebot kann bei fachgerecht gemessener, schattierter Installation genutzt werden, ist aber kein Ersatz für eine abgestimmte Mineralstoffversorgung. Bei Haltung ohne UVB muss die Vitamin-D3-Versorgung über geeignete Supplemente berücksichtigt werden.
Fütterung
Anthonys Dreistreifen-Baumsteiger jagt kleine lebende Wirbellose. Als Basis eignen sich flugunfähige Fruchtfliegen, ergänzt durch Springschwänze, sehr kleine Heimchen, Bohnenkäfer und weitere größenangepasste Futtertiere. Abwechslung ist wichtig, da eine einseitige Ernährung die Versorgung und auch die Fortpflanzungsleistung beeinträchtigen kann. Futtertiere werden regelmäßig mit einem hochwertigen Calciumpräparat sowie nach abgestimmtem Plan mit einem geeigneten Vitamin- und Mineralstoffpräparat bestäubt. Die Vitamin-D3-Gabe muss zur verwendeten UVB-Beleuchtung passen, damit weder Mangel noch Überversorgung begünstigt werden. Präparate sind trocken zu lagern und entsprechend den Herstellerangaben rechtzeitig auszutauschen. Wild gefangene Futterinsekten kommen nur aus nachweislich unbelasteten, pestizidfreien Bereichen infrage.
Geschlechtsunterschiede
Ausgewachsene Weibchen sind durchschnittlich etwas größer und wirken häufig breiter beziehungsweise fülliger gebaut. Männchen bleiben meist schlanker, besetzen kleine Rufplätze und sind an ihrem weithin hörbaren, hohen Balz- und Revierruf zu erkennen. Die Körperform allein erlaubt bei jungen oder noch nicht vollständig entwickelten Tieren keine sichere Geschlechtsbestimmung. Verlässlicher wird die Zuordnung erst mit einsetzender Geschlechtsreife und beobachtbarem Ruf- oder Fortpflanzungsverhalten.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Zur Fortpflanzung lockt das Männchen ein Weibchen rufend an einen geschützten, feuchten Eiablageplatz. Geeignet sind breite Blätter, flache Verstecke oder kontrollierbare Laichhilfen. Die Gelege werden außerhalb des Wassers abgelegt und können je nach Tier, Kondition und Herkunft unterschiedlich groß ausfallen; Angaben reichen ungefähr von 8 bis über 40 Eiern. Das Männchen betreut das Gelege. Nach rund zwei Wochen schlüpfen die Larven, klettern auf seinen Rücken und werden zu einer geeigneten Wasserstelle getragen. Im Terrarium sind dafür mehrere flache, gut zugängliche und hygienisch kontrollierbare Ablagegewässer sinnvoll. Die Aufzucht der Kaulquappen erfordert separate Kenntnisse zu Wasserqualität, Fütterung, Besatzdichte und Metamorphose. Häufige Gelege können rasch zu vielen Jungtieren führen, weshalb Abgabeplätze und Aufzuchtkapazitäten vorab geklärt sein sollten.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Art bleibt ausgesprochen klein. Erwachsene Tiere messen meist etwa 19–24 mm Kopf-Rumpf-Länge. In der Literatur findet sich eine breitere dokumentierte Spanne von ungefähr 16,5–26,5 mm. Weibchen werden im Durchschnitt etwas größer als Männchen; zudem können Herkunft, Höhenlage und Population die Körpergröße sichtbar beeinflussen.
Nice-to-Know
Epipedobates anthonyi ist tagaktiv und bei passender, deckungsreicher Einrichtung häufig gut zu beobachten. Auffällig ist der helle, durchdringende Ruf der Männchen, der bei der Wahl des Terrarienstandorts berücksichtigt werden sollte. Die Art wurde lange mit Epipedobates tricolor verwechselt und im Handel teilweise weiterhin unter ähnlich verwendeten Namen geführt. Der bloße Farb- oder Streifenverlauf reicht nicht für eine sichere Unterscheidung. Herkunftsbezeichnungen sollten deshalb dokumentiert und unterschiedliche Linien nicht vermischt werden. Auch Angaben zur bekannten Hautalkaloid-Verbindung Epibatidin sind vor dem Hintergrund dieser historischen taxonomischen Verwechslungen vorsichtig einzuordnen.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
Wildlebende Pfeilgiftfrösche nehmen einen wesentlichen Teil ihrer Hautalkaloide über natürliche Beutetiere auf. Bei langjährig in Menschenobhut gezüchteten Tieren mit üblicher Futtertierernährung ist daher nicht mit derselben starken Giftwirkung wie bei Wildtieren zu rechnen. Dennoch sind Amphibien keine Tiere zum Anfassen: Hautsekrete können Schleimhäute, Augen oder verletzte Haut reizen, und Rückstände an den Händen können umgekehrt die empfindliche Froschhaut schädigen. Direkter Kontakt ist auf notwendige Maßnahmen zu beschränken. Dafür werden angefeuchtete, puderfreie Handschuhe verwendet; anschließend sind Hände und Arbeitsgeräte sorgfältig zu reinigen.
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Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.