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Asiatische Riesenkröte, Phrynoidis asper

Am Flussufer

Strukturierter Landteil und großes Wasserbecken sind zentral.

Kräftige Erscheinung

Raue Haut und massiger Körper wirken besonders eindrucksvoll.

Aktiv am Abend

Abendliche Aktivität ermöglicht spannende Beobachtungen.

UVB bewusst dosieren

Moderates UVB und ein Wärmegradient unterstützen die Haltung.

Asiatische Riesenkröte, Phrynoidis asper


Auf einen Blick: Asiatische Riesenkröte, Phrynoidis asper
Deutscher Name:Asiatische Riesenkröte
Wissenschaftlich:Phrynoidis asper
Synonyme:Malayische Riesenkröte, Flusskröte, Java-Kröte
Herkunft:Südostasien
Lebensweise:Überwiegend bodenbewohnend, dämmerungs- und nachtaktiv, stark an Flussufer gebunden
Haltungsform:Geräumiges Feuchtterrarium mit großem Landteil und gut zugänglichem Wasserbereich
Mindestgröße des Terrariums:Orientierungswert ab 150 × 80 × 80 cm für ein adultes Tier, größer ist deutlich besser
Temperatur und Luftfeuchtigkeit:Tagsüber 23–28 °C, lokal 28–30 °C, nachts etwa 18–22 °C
Beleuchtung:Tageslichtbeleuchtung mit moderatem UVB-Angebot und schattigen Rückzugszonen
Bodengrund:Lockere, grabfähige Erde mit Laubstreu sowie fest liegenden, glatten Steinen
Futter:Abwechslungsreiche lebende Wirbellose, gut ernährt und bedarfsgerecht supplementiert
Maximale Größe:Meist etwa 10–14 cm Kopf-Rumpf-Länge, Weibchen gewöhnlich größer
Im Detail: Asiatische Riesenkröte, Phrynoidis asper

Lebensraum und Verhalten von Asiatische Riesenkröte (Phrynoidis asper)

Die Asiatische Riesenkröte stammt aus dem tropischen Südostasien. Ihr bestätigtes Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen Myanmar über Thailand und die Malaiische Halbinsel bis nach Sumatra, Java und Borneo; außerdem liegen Nachweise aus Brunei und Vietnam vor. Die Art lebt überwiegend am Boden und ist eng an Bäche und Flüsse gebunden. Besonders typisch sind bewaldete Ufer mit schnell fließendem oder kaskadenartigem Wasser, größeren Steinen, Falllaub, Wurzeln und geschützten Spalten. Sie kommt in Primärwald ebenso wie in Sekundärwald und teilweise in vom Menschen veränderten Landschaften vor, sofern geeignete Gewässer und ausreichend Deckung erhalten bleiben. Tagsüber ziehen sich die kräftigen Kröten meist an kühle, geschützte Stellen zurück. Mit einsetzender Dämmerung werden sie aktiver und suchen am Ufer nach Beute. Obwohl einzelne Tiere schwimmen und ins Wasser flüchten können, handelt es sich nicht um eine dauerhaft aquatische Art. Für die Haltung ist deshalb ein großzügiger, strukturierter Landbereich entscheidend. Der Wasserzugang bleibt dennoch unverzichtbar, da er dem natürlichen Mikrohabitat entspricht und für Fortpflanzung, Flüssigkeitsaufnahme und arttypisches Verhalten benötigt wird.

Die richtige Haltung

Phrynoidis asper benötigt deutlich mehr Bodenfläche als viele kleinere Krötenarten. Für ein adultes Einzeltier ist ein Terrarium ab etwa 150 × 80 × 80 cm als Orientierungswert anzusehen; großzügigere Anlagen kommen dem bewegungsfreudigen Uferbewohner entgegen. Der Landteil sollte klar überwiegen und mehrere trocknere sowie feuchtere Rückzugsplätze unter Korkrinde, Wurzeln oder stabilen Höhlen bieten. Ein großes, flaches bis mäßig tiefes Wasserbecken mit sicherem Ausstieg gehört dauerhaft zur Einrichtung. Das Wasser wird regelmäßig erneuert oder über eine amphibiengerechte Filterung sauber und sauerstoffreich gehalten. Glatte, fest platzierte Steine können eine Uferzone nachbilden. Gute Belüftung ist wichtig, damit das Becken nach dem abendlichen Sprühen oberflächlich wieder abtrocknet. Eine Vergesellschaftung ist nur mit ähnlich großen Artgenossen und in erheblich geräumigeren Anlagen zu erwägen. Futteraufnahme, Körperzustand und mögliche Konkurrenz müssen dabei engmaschig kontrolliert werden.

Die richtige Bepflanzung

Eine Bepflanzung ist nicht zwingend, verbessert aber Deckung, Mikroklima und die optische Gliederung des Terrariums. Geeignet sind kräftige, ungedüngte Tropenpflanzen, deren Verträglichkeit für Amphibien zuvor geprüft wurde. Sie werden am besten in geschützten Pflanzbereichen oder stabilen Töpfen eingesetzt, da die schweren Kröten zarte Gewächse leicht niederdrücken. Dichtes Blattwerk sollte mit offenen Laufwegen, Korkstücken, Wurzeln und einer gut erreichbaren Uferzone kombiniert werden. Auf Pflanzenschutzmittel, Blattglanzsprays und gedüngte Erde ist vollständig zu verzichten.

Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte

Am Tag eignet sich ein Lufttemperaturbereich von etwa 23–28 °C. Ein begrenzter, gut kontrollierter Wärmeplatz darf ungefähr 28–30 °C erreichen, während jederzeit kühlere Rückzugsbereiche verfügbar bleiben. Nachts kann die Temperatur auf etwa 18–22 °C absinken. Leichtes abendliches Beregnen unterstützt den natürlichen Aktivitätsrhythmus; dauerhaft vernässte, stehende Luft ist jedoch zu vermeiden. Die Feuchtigkeit darf nach dem Sprühen ansteigen, die Oberflächen sollten durch kräftige Lüftung anschließend teilweise abtrocknen. Eine Beleuchtungsdauer von rund zwölf Stunden ist praxisnah. Moderates UVB-Licht mit einem nutzbaren UV-Index von ungefähr 1–2 am bevorzugten Aufenthaltsplatz kann angeboten werden. Gleichzeitig müssen vollständig beschattete Verstecke vorhanden sein. Heiz- und UV-Lampen sind so zu sichern, dass weder direkter Kontakt noch Überhitzung möglich sind.

Fütterung

Die Asiatische Riesenkröte frisst lebende, sich bewegende Beute. Geeignet sind abwechslungsweise Grillen, Heimchen, Schaben, Heuschrecken, Regenwürmer und andere passend große, unbelastete Wirbellose aus sicherer Herkunft. Einseitige Fütterung und sehr fettreiche Futtertiere sollten vermieden werden. Die Futterinsekten werden vor dem Verfüttern hochwertig ernährt und regelmäßig mit einem geeigneten Calcium- und Vitaminpräparat bestäubt. Die Dosierung muss Alter, Fütterungshäufigkeit, UVB-Versorgung und dem verwendeten Produkt angepasst werden, damit weder Mangel noch Überversorgung entstehen. Adulte Tiere erhalten gewöhnlich mehrere maßvolle Mahlzeiten pro Woche; Jungtiere benötigen kleinere Beute und kürzere Fütterungsabstände. Da große Kröten bereitwillig fressen, sollten Körpergewicht und Körperform regelmäßig kontrolliert werden. Nicht gefressene Insekten werden zeitnah entfernt.

Geschlechtsunterschiede

Adulte Weibchen werden gewöhnlich größer und erheblich massiger als Männchen. Bei fortpflanzungsbereiten Männchen können dunklere Brunstschwielen an den Daumen erkennbar sein. Außerdem sind es vor allem die Männchen, die am Wasser rufen. Außerhalb der Fortpflanzungsphase und bei noch nicht ausgewachsenen Tieren ist eine sichere Geschlechtsbestimmung anhand äußerer Merkmale schwierig.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Die Nachzucht ist anspruchsvoll und erfordert wesentlich mehr Platz als die normale Haltung. Erfolgreich war eine Anlage mit getrennten Land-, Flachwasser- und tieferen Wasserzonen, Strömung, guter Sauerstoffversorgung sowie künstlicher Beregnung. Eine vorausgehende trockenere Phase und der anschließende Wechsel zu kräftiger Beregnung können die Fortpflanzungsbereitschaft fördern. Die Männchen rufen bevorzugt am Wasserrand oder von aus dem Wasser ragenden Steinen. Beim Amplexus legt das Weibchen eine lange, zusammenhängende Laichschnur mit mehreren Tausend hellen, etwa zwei Millimeter großen Eiern ab. Bei 18–20 °C begann das natürliche Schlüpfen in dokumentierter Haltung nach ungefähr acht Tagen. Die Larven besitzen ein spezialisiertes Haftmaul und benötigen sauberes, bewegtes und sehr sauerstoffreiches Wasser mit geeigneten Aufwuchsflächen. Unter den beschriebenen Bedingungen setzte die Metamorphose nach rund 120 Tagen aquatischer Entwicklung ein. Die Aufzucht sollte nur von sehr erfahrenen Amphibienhaltern geplant werden.

Endgröße und Lebenserwartung

Männchen erreichen häufig ungefähr 10 cm Kopf-Rumpf-Länge, Weibchen etwa 12–14 cm und einen deutlich kräftigeren Körperbau. Einzelne veröffentlichte Angaben nennen größere Tiere bis ungefähr 20 cm; diese Maximalwerte sollten wegen abweichender Mess- und Artzuordnungen vorsichtig bewertet werden. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Nice-to-Know

Die sehr raue, dicht mit Höckern besetzte Haut und der gedrungene Körper verleihen der Asiatischen Riesenkröte ihr markantes Erscheinungsbild. Trotz ihrer kräftigen Hinterfüße ist sie in erster Linie ein Boden- und Uferbewohner. Einzelne Beobachtungen zeigen, dass auch erhöhte Sitzplätze genutzt werden können; daraus lässt sich jedoch keine baumbewohnende Lebensweise ableiten. Die Art eignet sich besonders für erfahrene Halter, die eine große, technisch gut ausgestattete Flussuferanlage bereitstellen können.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Phrynoidis asper besitzt deutlich ausgeprägte Haut- und Parotiddrüsen und kann bei Stress ein weißliches, giftiges Sekret absondern. Dieses darf nicht an Augen, Mund, Schleimhäute oder offene Hautstellen gelangen und kann auch für Haustiere gefährlich sein. Anfassen ist auf notwendige Pflege- oder Gesundheitsmaßnahmen zu beschränken. Dabei eignen sich angefeuchtete, puderfreie Einmalhandschuhe; anschließend werden Hände und verwendete Geräte gründlich gereinigt. Kinder und Haustiere dürfen keinen direkten Kontakt mit Tier, Sekret oder Terrarienwasser haben. Gleichzeitig ist die empfindliche Amphibienhaut vor trockenen Händen, Seifenresten, Cremes und Desinfektionsmitteln zu schützen.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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