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Augenfleck-Buntbarsch, Heros severus

Ruhige Präsenz

Wirkt trotz guter Größe meist gelassen und bringt Ruhe in große Becken ein

Eltern mit Instinkt

Beide Tiere bewachen Gelege und Jungfische aufmerksam bis ins Freiwasser

Frisst vielseitig

Nimmt Granulat, Frostfutter, Flocken und pflanzliche Kost im Alltag meist sicher an

Starke Jugendform

Jungtiere wachsen gleichmäßig heran und zeigen früh ein ruhiges Verhalten

Augenfleck-Buntbarsch, Heros severus


Auf einen Blick: Augenfleck-Buntbarsch, Heros severus
Deutscher Name: Augenfleck-Buntbarsch
Wissenschaftlich: Heros severus
Synonyme: Severum, Augenfleck-Severum, Cichlasoma severum
Herkunft: Südamerika (oberer Orinoco, oberer Rio Negro in Kolumbien, Venezuela und Brasilien)
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet
Wasserwerte: weich bis schwach mittelhart, pH ca. 5,5 - 6,8
Temperatur: ca. 24-29 °C
Beckengröße: ab 120 cm für adulte Tiere
Bepflanzung: robust, gut verwurzelt und mit freien Schwimmzonen
Futter: Omnivore mit Pflanzenanteil; Granulat, Frost- und Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede: Männchen größer mit ausgezogeneren Flossen, Weibchen meist fülliger
Zucht möglich: Ja, paarweise Fortpflanzung mit intensiver Brutpflege
Maximale Größe: bis zu 20 cm
Liefergröße: ca. 4-5 cm
Mit Garnelen verträglich: nicht empfehlenswert
Im Detail: Augenfleck-Buntbarsch, Heros severus

Herkunft des Augenfleck-Buntbarschs (Heros severus)

Zwischen versunkenen Ästen, dunklem Laub und ruhig wirkenden Uferzonen zeigt der Augenfleck-Buntbarsch seine eigentliche Stärke: Er ist kein hektischer Draufgänger, sondern ein groß werdender Südamerikaner mit ruhiger, fast würdevoller Ausstrahlung. Heros severus stammt aus dem oberen Orinoco und dem oberen Rio-Negro-System, also aus Gewässern, die vielerorts von überfluteten Waldrändern, verzweigten Wurzelbereichen und weich wirkenden Schattenzonen geprägt sind. Dort steht er häufig nicht im offenen Strom, sondern eher in ruhigeren Abschnitten, in denen Holz, Falllaub und dichter Unterstand Struktur geben. Genau diese Umgebung erklärt auch seine Wirkung im Aquarium: Der Körper ist hochrückig, seitlich abgeflacht und wirkt dadurch großflächig, ohne grob zu erscheinen. Je nach Stimmung, Licht und Alter zeigen die Tiere olivgrüne, beige bis goldbraune Grundfarben, darüber dunklere Bänder und den namensgebenden Augenfleck im hinteren Körperbereich. Besonders schön ist, dass diese Art nicht nur optisch Präsenz mitbringt, sondern auch durch ihr Verhalten fesselt. Jungfische wirken oft noch gruppenorientiert und neugierig, während sich mit zunehmendem Alter mehr Persönlichkeit, Rangordnung und Paarbindung entwickeln. Wer Fische nicht nur nach Farbe auswählt, sondern nach Ausstrahlung, Körpersprache und beobachtbarem Sozialverhalten, findet in diesem Buntbarsch einen ausgesprochen spannenden Pflegling.

Augenfleck-Buntbarsch vergesellschaften

Ruhig heißt bei dieser Art nicht automatisch harmlos, denn Heros severus beansprucht Platz, deutliche Rückzugsbereiche und vor allem ein Revier, das von anderen Fischen respektiert wird. Im Gesellschaftsaquarium ist der Augenfleck-Buntbarsch deshalb bedingt geeignet. Gut funktionieren kann die Vergesellschaftung mit robusten, nicht zu kleinen Südamerikanern, größeren Salmlern, passenden Welsen oder anderen friedlicheren Großcichliden, wenn das Becken ausreichend lang ist und mehrere Sichtbarrieren bietet. Für die dauerhafte Pflege erwachsener Tiere ist ein harmonisches Paar oft die beste Lösung, während Jungtiere zunächst in einer kleinen Gruppe von 5 bis 6 Tieren aufwachsen können, bis sich ein Paar gefunden hat. Mit Eintritt der Geschlechtsreife wird die Art deutlich territorialer, besonders dann, wenn ein Brutplatz gewählt wurde. In dieser Phase dulden die Tiere Störungen nur ungern und verteidigen ihr Umfeld mit Nachdruck. Ein Becken mit Holzaufbauten, Steinbereichen und optisch klar getrennten Zonen hilft enorm, weil sich Rangordnung und Abstand dann deutlich entspannter regeln. Für hektische, nervöse oder sehr kleine Beifische ist diese Art dagegen keine gute Wahl.

Passende Wasserparameter

Entscheidend ist bei diesem Südamerikaner nicht irgendein theoretischer Mittelwert, sondern ein dauerhaft stabiles, sauberes und eher weiches Milieu. Wohl fühlen sich Augenfleck-Buntbarsche bei einem pH-Wert von etwa 5,5 bis 6,8 und weichem bis schwach mittelhartem Wasser. In zu hartem oder dauerhaft belastetem Wasser verlieren die Tiere schnell an Ausgeglichenheit, zeigen blassere Farben und wirken insgesamt weniger harmonisch. Regelmäßige Teilwasserwechsel, eine gute Filterung und organisch saubere Verhältnisse sind daher wichtiger als technische Spielerei. Leichte Huminstoffe durch Laub oder passende Zusätze können das Wasserbild sinnvoll abrunden, weil sie die weiche, gedämpfte Wirkung schwarzwassergeprägter Bereiche optisch und biologisch unterstützen. Starke Strömung braucht diese Art nicht; angenehmer sind ruhigere Zonen mit gutem Sauerstoffeintrag und verlässlicher Wasserhygiene.

Haltungstemperatur

Seine beste Form zeigt Heros severus bei Temperaturen von 24 bis 29 °C. In diesem Bereich wirken die Tiere aktiv, farblich stimmig und gleichzeitig nicht unnötig aufgedreht. Für die normale Haltung ist ein Bereich um 25 bis 27 °C meist sehr passend, während etwas wärmere Bedingungen die Fortpflanzungsbereitschaft zusätzlich unterstützen können. Wichtiger als das letzte Grad nach oben oder unten ist aber, dass die Temperatur nicht ständig schwankt. Ein gleichmäßiges, ruhiges Temperaturfenster sorgt bei dieser Art sichtbar für mehr Stabilität im Verhalten, für bessere Futterannahme und für ein insgesamt souveräneres Auftreten im Becken.

Die Beckengröße für Heros severus

Sobald aus dem handlichen Jungtier ein ausgewachsener Buntbarsch mit Körperhöhe, Anspruch und Revierverhalten wird, merkt man schnell, dass dieser Fisch Raum in der Länge und in der Struktur braucht. Für adulte Tiere sollte das Aquarium daher mindestens 120 cm Kantenlänge bieten, für mehrere halbwüchsige Tiere oder eine spätere Gruppenhaltung entsprechend mehr. Jungfische mit 4-5 cm können zunächst in kleineren Becken aufgezogen werden, doch das Zielbecken sollte früh mitgedacht werden. Besonders wichtig ist eine Einrichtung, die nicht nur schön aussieht, sondern echte Funktionen erfüllt: kräftige Wurzeln, standsichere Steinaufbauten, ruhige Randzonen, halboffene Unterstände und freie Schwimmbereiche in der Mitte. Ein feiner Sandboden oder sehr glatter, nicht scharfkantiger Kies passt gut, weil die Tiere in Bodennähe gründeln, aufnehmen und ihr Umfeld aufmerksam absuchen. Wenn das Becken klar gegliedert ist, wirkt diese Art deutlich entspannter und zeigt ihre ruhige Präsenz wesentlich überzeugender.

Bepflanzung

Ein dicht zugewuchertes Pflanzenaquarium ist für den Augenfleck-Buntbarsch nicht die natürlichste Bühne, dennoch lässt sich das Becken sehr schön begrünen, wenn man auf robuste und sinnvoll platzierte Pflanzen setzt. Bewährt haben sich etwa größere Echinodoren, Anubias, Javafarn oder kräftige Vallisnerien, die entweder fest eingewurzelt oder auf Dekoration aufgebunden werden. Wichtig ist, dass die Bepflanzung nicht wahllos Fläche füllt, sondern Schutz, Tiefenwirkung und Sichtunterbrechung schafft. Rand- und Hintergrundbepflanzung funktionieren meist besser als eine komplett bepflanzte Mitte, weil die Tiere offene Schwimmräume mögen und ihren Körper in solchen Zonen besonders eindrucksvoll zur Geltung bringen. Schwimmende Pflanzen können zusätzlich helfen, das Licht etwas weicher zu machen. So entsteht ein Bild, das dem Charakter der Art entgegenkommt: nicht grell, nicht überladen, sondern ruhig, strukturiert und mit natürlichen Rückzugsflächen.

Das Futter für Augenfleck-Buntbarsche

Beim Futter zeigt sich Heros severus erfreulich alltagstauglich, denn die Art ist omnivor, nimmt aber pflanzliche Bestandteile nicht nur nebenbei, sondern sinnvoll in den Speiseplan auf. Ein hochwertiges Cichliden-Granulat kann die Basis bilden, ergänzt durch Frostfutter wie Mysis, Artemia, Krill oder schwarze Mückenlarven. Auch Lebendfutter wird gern angenommen, sollte aber abwechslungsreich und nicht einseitig eingesetzt werden. Sehr sinnvoll sind zusätzlich pflanzliche Anteile wie Spirulina, blanchierter Spinat, Erbsen oder andere geeignete Grünkomponenten, weil sie die Ernährung ausgewogener machen und zu dieser Art einfach besser passen als ein rein schweres Proteinprogramm. Zwei kleinere bis mittlere Fütterungen pro Tag sind für Jungtiere meist gut praktikabel. Erwachsene Tiere wirken mit ruhiger, kontrollierter Fütterung oft sogar schöner als mit ständigem Überangebot.

Geschlechtsunterschiede

Bei kleinen Jungfischen in der angebotenen Größe sind die Geschlechter meist noch nicht sicher unterscheidbar. Erst mit zunehmendem Wachstum und besonders bei subadulten bis adulten Tieren werden die Unterschiede klarer. Männchen entwickeln in der Regel mehr Körpermasse, wirken im Kopfbereich kräftiger und zeigen oft etwas länger ausgezogene Rücken- und Afterflossen. Weibchen bleiben meist etwas kompakter und können vor dem Ablaichen voller erscheinen. Ganz so plakativ wie bei manchen anderen Buntbarschen sind diese Unterschiede allerdings nicht immer, weshalb die sichere Paarfindung häufig am besten über eine kleine Gruppe heranwachsender Tiere gelingt. Gerade das macht die Art aber spannend: Man sieht nicht einfach nur zwei unterschiedlich gefärbte Geschlechter, sondern kann eine wirkliche Entwicklung von Rangordnung, Bindung und späterem Paarverhalten beobachten.

Die Zucht von Heros severus

Hat sich ein passendes Paar gefunden, zeigt der Augenfleck-Buntbarsch eine beeindruckende und sehr gut beobachtbare Brutpflege. Die Tiere reinigen zunächst einen Stein, eine Wurzel oder eine andere feste Fläche sorgfältig, bevor das Weibchen dort den Laich absetzt. Danach wird das Gelege von beiden Partnern bewacht, befächelt und gegen Eindringlinge verteidigt. Besonders reizvoll ist, dass mit dem Schlupf nicht einfach alles dem Zufall überlassen wird: Die Larven werden von den Eltern aufgenommen und weiter betreut, was der Brutpflege dieser Art eine besondere Intensität verleiht. In einem ausreichend ruhigen Zuchtbecken mit guter Wasserhygiene, passender Temperatur und abwechslungsreicher Konditionierung ist die Nachzucht absolut möglich, verlangt aber dennoch Platz, Ruhe und ein funktionierendes Paar. Wer nur Farbe sehen möchte, übersieht hier schnell das Beste – denn das eigentliche Highlight ist das gemeinsame Handeln beider Elterntiere.

Die Endgröße vom Augenfleck-Buntbarsch

Ausgewachsene Augenfleck-Buntbarsche können bis zu 20 cm erreichen und wirken durch ihre Körperhöhe oft sogar noch größer, als die reine Längenangabe vermuten lässt. Gerade deshalb sollte man diese Art nie nur nach der aktuellen Liefergröße beurteilen. Aus einem jungen, noch zurückhaltenden Fisch wird mit der Zeit ein stattlicher Cichlide mit klarer Präsenz im Becken. Bei guter Pflege, verlässlicher Wasserqualität und passender Ernährung liegt die Lebenserwartung meist bei etwa 8 bis 10 Jahren. Damit ist Heros severus kein kurzfristiger Besatz, sondern ein Tier, mit dem man über viele Jahre hinweg eine echte Entwicklung beobachten kann.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Für die gemeinsame Haltung mit Zwerggarnelen ist der Augenfleck-Buntbarsch nicht empfehlenswert. Schon Jungtiere zeigen Interesse an sehr kleiner, lebhaft flüchtender Beute, und mit zunehmender Größe steigt dieses Risiko deutlich. Spätestens ausgewachsene Tiere werden Garnelen in der Regel nicht als gleichwertige Beckenpartner, sondern als fressbare Gelegenheit wahrnehmen. Schutzmaßnahmen wie Moospolster oder Röhren ändern an dieser grundsätzlichen Einschätzung wenig. Wer Garnelen erhalten möchte, sollte sie nicht mit Heros severus vergesellschaften. In einem passend aufgebauten Buntbarschbecken ohne solche Kompromisse kommt die Art deutlich besser zur Geltung.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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