Avatar-Kampffisch Männchen, Betta splendens
68,99 €*
21 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 2,10 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Avatar-Kampffisch Männchen, Betta splendens
| Deutscher Name: | Avatar-Kampffisch Männchen |
| Wissenschaftlich: | Betta splendens |
| Synonyme: | Siamesischer Kampffisch, Betta, Betta-Männchen, Avatar-Betta, Kampffisch Avatar |
| Herkunft: | Wildform aus Zentralthailand; Avatar ist eine gezüchtete Zuchtform, die als Nachzucht gehandelt wird. |
| Gesellschafts-Aquarium: | Männchen einzeln pflegen; nie zwei Männchen zusammen. Beifische nur mit Bedacht und sehr ruhiger Art. |
| Wasserwerte: | pH ca. 6,0–7,5, GH ca. 2–15 °dGH, weiches bis mittelhartes, sauberes Wasser. |
| Temperatur: | 24–28 °C, für Zuchtformen eher im oberen Bereich um 26–28 °C. |
| Beckengröße: | Für ein einzelnes Männchen ab ca. 30 Litern, besser 54 Liter (60 cm) und mehr. |
| Bepflanzung: | Dicht bepflanzt mit Schwimmpflanzen, Blättern und Verstecken; schwache Strömung, freie Luftzone an der Oberfläche. |
| Futter: | Fleischlicher Allesfresser mit Insektenfokus: Mückenlarven, Artemia, Daphnien, hochwertiges Granulat. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen: längere Flossen, kräftigere Farben; Weibchen: kürzere Flossen, rundlicherer Bauch. |
| Zucht möglich: | Schaumnestbauer mit Brutpflege durch das Männchen; Zucht nur für erfahrene Pfleger. |
| Maximale Größe: | Ausgewachsen meist ca. 5–7 cm; Lieferung hier mit 5–6 cm. |
| Liefergröße: | ca. 5,0-6,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Adulte Garnelen nur mit Risiko, Garnelennachwuchs gilt als Beute. Keine verlässliche Vergesellschaftung. |
Herkunft von Avatar-Kampffisch Männchen (Betta splendens)
Der Kampffisch Betta splendens stammt ursprünglich aus dem zentralen Thailand. Dort lebt die Wildform in flachen, ruhigen und oft pflanzenreichen Gewässern wie Reisfeldern, Gräben, Sümpfen und Überschwemmungsflächen im Einzugsgebiet des Chao Phraya und benachbarter Flusssysteme. Solche Gewässer können im Sommer stark aufheizen und sauerstoffarm werden. Deshalb besitzen Kampffische ein Labyrinthorgan und atmen zusätzlich Luft von der Oberfläche. Die Wildform ist eher unscheinbar gefärbt und in der Natur gefährdet, vor allem durch Lebensraumverlust und Verschmutzung. Die farbenprächtigen Fische im Handel gehen auf Jahrhunderte der Selektion in Thailand zurück, zuerst auf Kampfbereitschaft, später auf Farbe und Flossenform. Der „Avatar“ ist eine solche Zuchtform. Er fällt durch einen sehr dunklen, tiefblauen bis fast schwarzen Körper auf, dazu kommen rote Akzente in Schwanz- und Schwimmflossen sowie weiße Details. Der Name Avatar ist ein Handelsname und keine streng festgelegte Standardzuchtlinie, daher können Zeichnung und Farbintensität von Tier zu Tier etwas abweichen. Dieser Fisch ist keine Wildform, sondern ein Nachzuchttier, das an Aquarienbedingungen angepasst ist, und braucht stabile Wärme, ruhiges Wasser und Struktur im Becken.
Vergesellschaftung
Männchen des Kampffischs sind untereinander äußerst unverträglich. Zwei Männchen in einem Becken enden häufig tödlich, auch durch Glasscheiben getrennte Tiere können sich dauerhaft stressen. Der Avatar wird deshalb als einzelnes Männchen gepflegt. Weibchen toleriert er in der Regel nur kurz zur Paarung und vertreibt sie sonst. Ein Becken mit Beifischen ist möglich, aber heikel. Geeignet sind ruhige, kleine und unauffällige Arten, die weder lange bunte Flossen haben noch Flossen anknabbern. Besonders flossenstarke, bunte Fische wie Guppy-Männchen können ihn zum Angriff reizen. Die Verträglichkeit hängt stark vom Einzeltier ab, deshalb sollten Sie einen Ersatzbehälter für Notfälle bereithalten. Mit Schnecken gibt es meist keine Probleme. Fehlen Rückzugsorte, nimmt der Stress für alle Beteiligten zu. Bei einem Mischbesatz sollten Sie das Verhalten in den ersten Tagen genau beobachten.
Passende Wasserparameter
Der Avatar kommt mit einem recht breiten Wasserwertespektrum zurecht, denn die Art lebt im Freiland in schwankenden Gewässern. Bewährt haben sich ein pH-Wert von etwa 6,0 bis 7,5 und eine Gesamthärte von etwa 2 bis 15 °dGH, bei moderater Karbonathärte. Wichtiger als Idealwerte ist stabiles, sauberes Wasser ohne Ammonium und Nitrit. Regelmäßige, kleine Teilwasserwechsel mit temperiertem, aufbereitetem Wasser sind besser als seltene große Wechsel. Weiches bis mittelhartes Wasser mit etwas Huminstoffen, etwa durch Seemandelbaumblätter oder Erlenzapfen, kommt der natürlichen Umgebung nahe. Die Angaben unterscheiden sich je nach Quelle leicht, sodass man sich an der unteren bis mittleren Härte orientieren und Werte nur langsam verändern sollte. Starke Wasserbewegung ist zu vermeiden.
Haltungstemperatur
Empfohlen sind 24 bis 28 °C. Bei Zuchtformen wie dem Avatar bewähren sich eher 26 bis 28 °C, da die Tiere wärmebedürftig sind und bei Kälte anfälliger für Krankheiten werden. Einige Quellen nennen als Obergrenze 30 °C, dauerhaft sehr hohe Werte sind aber unnötig. Ein zuverlässiger, regelbarer Heizer ist wichtig, denn Kampffische sollten nicht in unbeheizten Gefäßen gehalten werden. Die Lufttemperatur über der Wasseroberfläche sollte nicht stark darunter liegen, weil der Fisch dort Luft atmet. Eine Abdeckung hilft, warme, feuchte Luft zu halten, und verhindert zugleich, dass das Männchen springt.
Beckengröße
Für ein einzelnes Männchen sind etwa 30 Liter das Minimum. Wohler fühlt es sich in 54 Litern (ca. 60 cm Kantenlänge) oder mehr, denn dort bleiben die Wasserwerte stabiler und es lässt sich mehr Struktur unterbringen. Die Angaben der Quellen reichen von 20 bis 54 Litern, kleine Vasen, Cups oder Gläser sind aber nicht artgerecht. Das Becken benötigt unbedingt eine Abdeckung, einen Heizer und einen sanft laufenden Filter, etwa Schwammfilter, damit die langen Flossen nicht angesaugt werden. Zwischen Wasseroberfläche und Abdeckung sollte eine Luftschicht bleiben, damit das Männchen atmen kann.
Bepflanzung
Ein Avatar mag ein dicht strukturiertes Becken. Dichte Bepflanzung, Schwimmpflanzen, großblättrige Arten und Wurzeln bieten Deckung und lassen die Reviergrenzen erkennen. Besonders hilfreich sind weiche Blätter, auf denen das Männchen gern knapp unter der Oberfläche ruht, zum Beispiel von Schwimm- oder breitblättrigen Pflanzen. Zeichnen Sie keine scharfkantigen Dekorationen ein, da lange Flossen leicht einreißen. Auch eine ruhige, sanfte Strömung erleichtert dem Tier das Schwimmen. Ein dunkler Bodengrund bringt die tiefblaue bis schwarze Färbung des Avatars besonders gut zur Geltung. Freie Wasserflächen sollten erhalten bleiben, besonders an der Oberfläche.
Futter
Kampffische sind überwiegend Fleisch- und Insektenfresser. Der Avatar nimmt Mückenlarven, Artemia, Daphnien und Frostfutter, daneben auch hochwertiges Granulat oder Flocken für Kampffische. Eine abwechslungsreiche Ernährung fördert Gesundheit und Farbe. Füttern Sie lieber zwei kleine Portionen pro Tag, die in wenigen Minuten gefressen werden, und lassen Sie ab und zu einen Fastentag einlegen. Überfütterung belastet Verdauung und Wasser. Futterreste sollten Sie entfernen. Trockenfutter vor dem Füttern kurz einweichen, damit es im Magen weniger aufquillt.
Geschlechtsunterschiede
Bei diesem Artikel handelt es sich um ein Männchen. Männchen erkennt man an den längeren Flossen und der kräftigeren, intensiveren Färbung. Weibchen haben kürzere Flossen, wirken rundlicher und sind meist etwas blasser. Zur Laichbereitschaft zeigen sie oft senkrechte Streifen und eine kleine weiße Legeröhre am Bauch. Achtung: Bei sehr kurzflossigen Zuchtformen ist die Unterscheidung manchmal nicht eindeutig, Händler und Pfleger sollten den Fisch genau betrachten.
Zucht
Der Kampffisch ist ein Schaumnestbauer. Das Männchen baut aus Luftblasen ein Nest unter Schwimmpflanzen oder Blättern, lockt das Weibchen an und betreut Eier und Larven. Männchen und Weibchen dürfen nur zur Paarung zusammen, sonst kann es zu Verletzungen kommen. Danach wird das Weibchen herausgenommen. Die Jungfische schlüpfen nach etwa ein bis zwei Tagen und brauchen zunächst sehr feines Futter, später frisch geschlüpfte Artemia. Die Aufzucht ist machbar, aber aufwendig, denn spätestens wenn die Jungen heranwachsen, müssen die Männchen einzeln untergebracht werden. Dafür sollte man genügend Becken oder Abtrennungen einplanen. Für Anfänger ist die Zucht deshalb nur mit entsprechender Planung zu empfehlen.
Endgröße
Ausgewachsen werden Kampffische meist etwa 5 bis 7 cm lang, je nach Zuchtform und Quelle werden auch 4 bis 8 cm genannt. Dieses Männchen wird mit 5 bis 6 cm geliefert und ist damit nahezu ausgewachsen. Wie lange die Flossen werden, hängt von der Zuchtlinie ab. Bei guter Pflege können Kampffische etwa 2 bis 5 Jahre alt werden, auch hier schwanken die Angaben je nach Quelle.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Adulte Garnelen: Kampffische sind Insekten- und Fleischfresser und jagen kleine Tiere auch im Aquarium. Größere erwachsene Garnelen werden im dichten Bewuchs mitunter geduldet, doch das Verhalten ist stark vom Einzeltier abhängig und es besteht jederzeit das Risiko von Verletzungen oder Verlusten. Nachwuchs: Junge Garnelen sind winzig und werden sehr wahrscheinlich als Futter erkannt, sodass sich Nachwuchs kaum aufziehen lässt. Wer es trotzdem versuchen möchte, sollte Moos, Wurzeln und dichte Verstecke anbieten und das Verhalten des Fischs aufmerksam beobachten. Eine sichere Vergesellschaftung mit Garnelen kann nicht zugesagt werden.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.