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Blauer Diamantsalmler, Alestopetersius smykalai

Schimmerndes Blau

Silberner Körper mit intensiv blauem Schimmer, je nach Lichteinfall leuchtend

Echter Schwarmfisch

Zeigt in Gruppen ab zehn Tieren schönes Schwarmverhalten und mehr Sicherheit

Gesellig und friedlich

Ideal für ruhige Gesellschaftsaquarien mit ähnlichen friedlichen Mitbewohnern

Leicht zu pflegen

Anspruchslos bei Wasserwerten, vital und auch für Einsteiger gut geeignet

Blauer Diamantsalmler, Alestopetersius smykalai


Auf einen Blick: Blauer Diamantsalmler, Alestopetersius smykalai
Deutscher Name: Blauer Diamantsalmler
Wissenschaftlich: Alestopetersius smykalai
Synonyme: Blue Diamond Tetra; Blauer Kongo-Salmler (Handelsname)
Herkunft: Zentralafrika, Zuflüsse des Kongo-Beckens
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,0–7,5
Temperatur: ca. 23–27° C
Beckengröße: ab 80 cm
Bepflanzung: dicht bepflanzt, freier Schwimmraum, gedämpftes Licht
Futter: feines Granulat, kleines Frost- und Lebendfutter (z. B. Cyclops, Artemia)
Geschlechts-Unterschiede: Männchen intensiver blau, teils verlängerte Flossen
Zucht möglich: ja, Freilaicher zwischen feinen Pflanzen, getrennt ansetzen empfohlen
Maximale Größe: bis zu 6 cm
Liefergröße: ca. 3–4 cm
Mit Garnelen verträglich: mit Zwerggarnelen nicht sicher – Jungtiere Beute
Im Detail: Blauer Diamantsalmler, Alestopetersius smykalai

Herkunft des Blauen Diamantsalmlers (Alestopetersius smykalai)

Der Blauer Diamantsalmler stammt aus Zentralafrika und besiedelt Zuflüsse und Randbereiche des Kongo-Beckens. Dort findet man ihn in langsam bis mäßig fließenden Gewässern mit sandig-kiesigem Grund, Totholz und dichter Ufervegetation. Das Wasser ist häufig leicht getrübt, huminstoffreich und eher weich bis mittelhart. Charakteristisch sind der silbrig transparente Körper und der je nach Lichteinfall intensiv blaue Schimmer, der dem Fisch seinen Namen verleiht. Die Art zieht in lockeren Gruppen durch die mittleren Wasserschichten und zeigt ein ruhiges, soziales Verhalten. Im Aquarium kommt die Färbung unter gedämpftem Licht und dunklerem Bodengrund besonders schön zur Geltung; strukturierte Becken mit Wurzeln und Pflanzen geben Sicherheit und reduzieren Stress.

Blauer Diamantsalmler vergesellschaften

In gepflegten Gesellschaftsbecken ist die Art unkompliziert. Am besten hält man eine Gruppe von mindestens zehn Tieren, wodurch die Fische sicherer agieren und ihre Farben kräftiger zeigen. Als Mitbewohner eignen sich friedliche, ähnlich große Arten wie kleinere Buntbarsche der Zwergformen, ruhige Welse (Corydoras) sowie andere afrikanische oder südamerikanische Salmler. Sehr hektische Arten oder Flossenknabberer sollten vermieden werden. Garnelen-Nachwuchs wird gern gefressen; ausgewachsene, robuste Fächergarnelen bleiben meist unbeachtet, sind jedoch kein Muss.

Passende Wasserparameter

Weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH zwischen 6,0 und 7,5 sowie guter Sauerstoffversorgung hat sich bewährt. Ein regelmäßiger, mittlerer Wasserwechsel stabilisiert die Qualität und fördert Vitalität und Farben. Leichte Braunfärbung durch Laub oder Erlenzäpfchen beruhigt die Tiere und unterstützt die Schleimhäute.

Haltungstemperatur

Ideal sind 23–27 °C. Kurzfristige Schwankungen werden toleriert, dauerhaft höhere Temperaturen sollten vermieden werden. Eine sanfte Strömung sorgt für Aktivität ohne die Fische aufzuregen.

Die Beckengröße für Alestopetersius smykalai

Ab 80 cm Kantenlänge steht genügend Schwimmraum zur Verfügung. Wichtig sind dichte Pflanzengruppen und verwinkelte Wurzelbereiche als Rückzug, kombiniert mit freier Schwimmzone in der Mitte. Dunkler Bodengrund und gedämpftes Licht betonen den Diamantglanz.

Bepflanzung

Robuste Stängelpflanzen, Farne und Anubias bilden ruhige Reviere. Schwimmpflanzen nehmen Härte aus dem Licht, feine Moose und krautige Stängel bieten Verstecke für Jungfische.

Das Futter für Blauen Diamantsalmler

Die Art frisst gierig feines Granulat sowie kleines Frost- und Lebendfutter wie Cyclops, Artemia-Nauplien oder Daphnien. Abwechslung steigert Farbintensität und Kondition; zu große Brocken bitte meiden.

Geschlechtsunterschiede

Männchen schimmern kräftiger blau und können verlängerte Flossenspitzen ausbilden. Weibchen wirken fülliger, besonders vor dem Ablaichen, und zeigen eine etwas mattere Grundfarbe.

Die Zucht von Alestopetersius smykalai

Als Freilaicher werden feinblättrige Pflanzen oder Laichmops zur Eiablage genutzt. Ein separates Zuchtbecken mit weicherem Wasser, leicht saurem pH und gedämpftem Licht erleichtert den Ansatz. Nach dem Ablaichen Eltern herausnehmen; Jungfische starten mit Infusorien und frisch geschlüpften Artemia.

Die Endgröße des Blauen Diamantsalmlers

Ausgewachsene Tiere erreichen etwa 5–6 cm und können bei guter Pflege mehrere Jahre Freude bereiten. Eine ruhige, artgerechte Umgebung fördert ein langes, vitales Leben.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen-Jungtiere werden als Nahrung angesehen; daher ist eine Vergesellschaftung nur bedingt empfehlenswert. Wer Nachwuchs sichern möchte, setzt besser auf Arten- oder Garnelenbecken.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

2 von 2 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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2 Bewertungen

28. September 2026 14:10

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Wunderschön und faszinierend

Das sind wunderschöne und interessante Fische, welche sich zu meinem heimlichen persönlichen Highlight im Becken entwickelt haben. Sie zeigen einen fantastischen blauen Schimmer und die Männchen bekommen rote Augen und ausgezogene Flossen. Sie sind tatsächlich recht scheu, aber nach weiterer Bepflanzung merkt man wie gut den Tieren dies Sicherheit gibt! Stocke sie nun nochmal auf damit der Schwarm noch selbstbewusster agieren kann, würde sagen es sollten mindestens 15 sein. Halte sie problemlos mit Querbandhechtlingen und Chromaphyosemion Bivittatum.

26. März 2026 19:08

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Schöner Fisch

Tolles Schwarmverhalten ,mit anderen Kongosalmler gut zu halten. Ein sehr friedlicher Fisch ,etwas unsicher aber mit der richtigen Gesellschaft ist das kein Thema! Ich halte sie mit Goldenen Kongosalmler und Normans Leuchtaugenfischen .

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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