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Capurgana Pfeilgiftfrosch, Dendrobates auratus capurgana

Auffälliges Muster

Grün-schwarze Zeichnung macht ihn zum spektakulären Blickfang im Terrarium

Aktives Verhalten

Tagaktiv und lebhaft, sorgt für viel Bewegung im Regenwald-Terrarium

Regenwaldbewohner

Benötigt feuchte, dicht bepflanzte Terrarien mit Verstecken und Wasserstellen

Besonderes Rufverhalten

Männchen rufen leise trillernd zur Balzzeit und markieren damit ihr Revier

Capurgana Pfeilgiftfrosch, Dendrobates auratus capurgana


Auf einen Blick: Capurganá Pfeilgiftfrosch, Dendrobates auratus
Deutscher Name: Capurganá Pfeilgiftfrosch
Wissenschaftlich: Dendrobates auratus
Synonyme: Adelphobates auratus, Auratus-Pfeilgiftfrosch, Dendrobates auratus Capurganá
Herkunft: Nordwestliches Kolumbien – Region Capurganá, tropische Regenwälder
Lebensweise: Bodenbewohnend, kletterfreudig, tagaktiv
Haltungsform: Regenwald-Terrarium mit dichter Bepflanzung, Kletterästen und Wasserstellen
Mindestgröße des Terrariums: 60x45x60 cm (LxBxH) für ein Paar, größer für Gruppen
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 24-27°C am Tag, leichte Nachtabsenkung, 70-100 % Luftfeuchtigkeit
Beleuchtung: Helles Tageslicht mit UV-A Anteil, schwache UVB-Strahlung (2.0–5.0) förderlich
Bodengrund: Feuchter Humus mit Moosen, Laubstreu und Korkstücken
Futter: Springschwänze, Drosophila, Mikro-Heimchen, Kalzium- und Vitaminpräparate empfohlen
Maximale Größe: bis zu 4,5 cm
Im Detail: Capurganá Pfeilgiftfrosch, Dendrobates auratus

Lebensraum und Verhalten des Capurganá Pfeilgiftfroschs (Dendrobates auratus)

Der Capurganá Pfeilgiftfrosch ist eine Lokalform des Dendrobates auratus aus dem Nordwesten Kolumbiens. Sein Erscheinungsbild wird geprägt durch den tiefschwarzen Grundton, der mit großen, schimmernden grünen Flecken kontrastiert. Diese auffällige Zeichnung dient in der Natur als Warnfärbung. In den tropischen Regenwäldern von Capurganá leben die Tiere vor allem in der Laubschicht, nutzen aber auch niedriges Geäst und Wurzeln. Im Terrarium zeigen sie sich lebhaft, neugierig und verbringen viel Zeit auf der Suche nach Futter. Da sie tagaktiv sind, lassen sie sich hervorragend beobachten.

Die richtige Haltung im Terrarium

Für die Haltung des Capurganá Pfeilgiftfroschs empfiehlt sich ein Regenwald-Terrarium von mindestens 60x45x60 cm für ein Paar. Eine dichte Bepflanzung mit Bromelien, Farnen und großblättrigen Pflanzen sorgt für Rückzugsmöglichkeiten und ein stabiles Mikroklima. Verstecke aus Korkröhren, Rindenstücken und Laubschichten sind wichtig, ebenso wie eine kleine Wasserstelle. Regelmäßiges Sprühen oder eine Beregnungsanlage garantieren die hohe Luftfeuchtigkeit, die für die Tiere lebensnotwendig ist.

Die richtige Bepflanzung

Diese Art profitiert von einem reich bepflanzten Terrarium. Bromelien bieten Eiablageplätze und Rückzugsräume, Farne und großblättrige Pflanzen schaffen Struktur und Schatten. Moose und Bodendecker wie Fittonia stabilisieren die Luftfeuchtigkeit und verleihen dem Terrarium eine naturnahe Optik. Rankpflanzen sorgen zusätzlich für Klettermöglichkeiten.

Beleuchtung, UV und Temperatursteuerung

Eine helle Grundbeleuchtung unterstützt das Tag-Nacht-Verhalten dieser Art. UV-A Lichtanteile fördern Aktivität und Farben, während eine geringe UV-B Strahlung (2.0–5.0) den Kalziumstoffwechsel verbessert. Tagsüber sollten Temperaturen von 24–27°C herrschen, nachts darf es um einige Grad kühler sein. Eine konstante Luftfeuchtigkeit zwischen 70–100 % wird durch Sprühen oder automatische Beregnung erreicht.

Fütterung: Was frisst der Capurganá Pfeilgiftfrosch?

Die Ernährung besteht aus kleinen Insekten, die im Terrarium problemlos angeboten werden können. Springschwänze, Fruchtfliegen und Mikro-Heimchen sind ideal. Eine abwechslungsreiche Fütterung verhindert Mangelerscheinungen. Kalzium- und Vitaminzugaben sind Pflicht, um gesunde Tiere zu erhalten.

Geschlechtsunterschiede bei Dendrobates auratus

Weibchen werden meist etwas größer und kräftiger gebaut, während Männchen kompakter sind und deutlich sichtbare Fingerballen besitzen. Nur die Männchen äußern während der Fortpflanzungszeit ihre charakteristischen Rufe.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Im Terrarium legen Capurganá Pfeilgiftfrösche ihre Eier bevorzugt auf glatten, feuchten Oberflächen ab. Nach dem Schlupf übernehmen die Männchen die Betreuung der Kaulquappen und tragen diese in Wasserstellen. Mit stabilen Klimabedingungen ist eine Nachzucht möglich, erfordert jedoch Erfahrung und Geduld.

Die Endgröße und Lebenserwartung von Dendrobates auratus

Mit einer Größe von etwa 4,5 cm zählt der Capurganá Pfeilgiftfrosch zu den mittelgroßen Auratus-Varianten. Bei guter Pflege erreichen die Tiere im Terrarium ein Alter von bis zu 10 Jahren und sind damit langjährige Begleiter.

Nice-to-Know: Das Rufverhalten des Capurganá Pfeilgiftfroschs

Männliche Capurganá Pfeilgiftfrösche äußern zur Fortpflanzungszeit ein leises, trillerndes Rufen. Dieses Balzverhalten dient nicht nur der Anlockung der Weibchen, sondern hilft auch bei der Revierabgrenzung. In ruhigen Terrarien ist dieses Konzert gut zu hören und vermittelt eine authentische Regenwald-Atmosphäre.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Wie alle Pfeilgiftfrösche entwickeln Dendrobates auratus in der Natur ihre Giftigkeit durch bestimmte Beutetiere. Im Terrarium gezogene Nachzuchten sind dagegen ungefährlich, da sie diese Nahrung nicht erhalten. Trotzdem ist ein vorsichtiger Umgang ratsam: Nach Kontakt sollten die Hände gründlich gewaschen werden, und Kinder oder Haustiere dürfen nicht unbeaufsichtigt mit den Tieren in Berührung kommen.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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