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Clownbarbe, Puntius everetti

Auffällige Zeichnung

Schwarze Querbänder mit roten Flossen machen sie besonders auffällig

Aktiver Schwimmer

Lebhafte, aktive Barbe, die viel freien Raum für Bewegung benötigt

Beeindruckende Größe

Mit bis zu 15 cm Länge gehört die Clownbarbe zu den großen Barbenarten

Langlebige Art

Bei guter Haltung können Clownbarben beachtliche acht Jahre alt werden

Clownbarbe, Puntius everetti


Auf einen Blick: Clownbarbe, Puntius everetti
Deutscher Name: Clownbarbe
Wissenschaftlich: Puntius everetti
Synonyme: Barbus everetti, Everett’s Barb
Herkunft: Südostasien, Borneo (Malaysia, Indonesien)
Gesellschafts-Aquarium: geeignet mit robusten, friedlichen Arten
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,0 - 7,5
Temperatur: ca. 23 - 27 °C
Beckengröße: ab 150 cm
Bepflanzung: robuste Pflanzen, freie Schwimmzonen
Futter: Omnivore; Flocken, Granulat, Frost- und Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede: Weibchen fülliger, Männchen oft farbintensiver
Zucht möglich: selten, Freilaicher
Maximale Größe: bis zu 15 cm
Liefergröße: ca. 6 - 8 cm
Mit Garnelen verträglich: nicht empfehlenswert
Im Detail: Clownbarbe, Puntius everetti

Herkunft der Clownbarbe (Puntius everetti)

Die Clownbarbe (Puntius everetti) stammt von der Insel Borneo, wo sie in klaren Flüssen und Bächen mit sandig-steinigem Untergrund lebt. Diese auffällige Barbe verdankt ihren Namen den markanten schwarzen Querbändern und der kontrastreichen Rotfärbung, die ihr ein clownhaftes Aussehen verleihen. In der Natur bilden Clownbarben größere Schwärme und durchstreifen offene Wasserbereiche. Sie sind bewegungsfreudige Fische, die in großen Aquarien besonders zur Geltung kommen.

Clownbarben vergesellschaften

Clownbarben sind aktive, friedliche Fische, die in Gruppen von mindestens acht Tieren gepflegt werden sollten. Mit friedlichen, robusten Arten wie Barben, größeren Salmlern oder Welsen sind sie gut vergesellschaftbar. Kleinere, scheue Fische können von der lebhaften Art eingeschüchtert werden. Aufgrund ihrer Größe benötigen Clownbarben entsprechend geräumige Aquarien.

Passende Wasserparameter

Puntius everetti fühlt sich in weichem bis mittelhartem Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert wohl. Eine gute Filterung und regelmäßige Wasserwechsel sind entscheidend für Vitalität und Farbintensität. Zu hohe Nitratwerte sollten vermieden werden.

Haltungstemperatur

Die optimale Temperatur liegt zwischen 23 und 27 °C. In diesem Bereich sind die Tiere aktiv, zeigen Schwarmverhalten und intensives Farbspiel. Kühleres Wasser verlangsamt ihren Stoffwechsel und sollte vermieden werden.

Die Beckengröße für Puntius everetti

Aufgrund ihrer Endgröße von bis zu 15 cm benötigen Clownbarben Becken ab 150 cm Länge. Wichtig ist viel freier Schwimmraum, ergänzt durch Stein- und Wurzelaufbauten. Eine kräftige Strömung wird toleriert und erinnert an ihre natürlichen Lebensräume.

Bepflanzung

Robuste Pflanzen wie Javafarn oder Anubias eignen sich gut, da die Tiere viel Bewegung ins Becken bringen. Freie Schwimmflächen sollten stets eingeplant werden. Eine Randbepflanzung aus Vallisnerien oder großblättrigen Pflanzen unterstreicht die natürliche Optik.

Das Futter für Clownbarben

In der Natur ernähren sich Clownbarben omnivor. Im Aquarium nehmen sie Flocken- und Granulatfutter, ergänzt durch Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Mückenlarven und Daphnien. Auch pflanzliche Beikost wie Spirulina oder blanchierter Spinat sollte angeboten werden, um die Ernährung abwechslungsreich zu gestalten.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind meist etwas schlanker und farbintensiver, während Weibchen kräftiger gebaut und fülliger wirken. Besonders zur Laichzeit treten die Unterschiede deutlicher hervor.

Die Zucht von Puntius everetti

Die Nachzucht der Clownbarben ist im Aquarium schwierig und selten gelungen. Als Freilaicher geben die Weibchen ihre Eier frei ins Wasser, die dann vom Männchen befruchtet werden. Eine separate Zuchtumgebung mit weichem Wasser, gedämpfter Beleuchtung und feinfiedrigen Pflanzen kann die Chancen erhöhen. Die Aufzucht der Jungtiere erfordert spezielles Staubfutter.

Die Endgröße von Clownbarben

Adulte Clownbarben erreichen eine Länge von bis zu 15 cm und beeindrucken mit ihrer leuchtenden Färbung. Bei artgerechter Pflege können sie eine Lebenserwartung von 6 bis 8 Jahren erreichen.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Aufgrund ihrer Größe und ihres natürlichen Beutetriebs sind Clownbarben nicht für die Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen geeignet. Diese würden rasch als Futter betrachtet. Für eine harmonische Vergesellschaftung sollten eher gleich große, friedliche Fische gewählt werden.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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