Cranwells Schmuckhornfrosch „Coral Blaze“, Ceratophrys cranwelli
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Cranwells Schmuckhornfrosch „Coral Blaze“, Ceratophrys cranwelli
| Deutscher Name: | Cranwells Schmuckhornfrosch „Coral Blaze“ |
| Wissenschaftlich: | Ceratophrys cranwelli |
| Synonyme: | Chaco-Hornfrosch, Cranwells Hornfrosch, Pacman-Frosch |
| Herkunft: | Gran Chaco in Argentinien, Bolivien, Paraguay und Brasilien |
| Lebensweise: | Terrestrischer, grabender Ansitzjäger; am besten einzeln halten |
| Haltungsform: | Bodenterrarium mit Feuchtegefälle, Verstecken und flacher Wasserschale |
| Mindestgröße des Terrariums: | Für ein adultes Tier mindestens etwa 60 × 45 × 45 cm |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Tagsüber etwa 24–28 °C, nachts kühler; circa 60–80 % Luftfeuchte |
| Beleuchtung: | Klarer Tag-Nacht-Rhythmus, schwaches UV-B und gut beschattete Bereiche |
| Bodengrund: | Mindestens 10–15 cm lockerer, grabfähiger und mäßig feuchter Boden |
| Futter: | Regenwürmer sowie abwechslungsreiche, passend große Futterinsekten |
| Maximale Größe: | Meist etwa 8–12 cm Kopf-Rumpf-Länge, Weibchen teils größer |
Lebensraum und Verhalten von Cranwells Schmuckhornfrosch „Coral Blaze“ (Ceratophrys cranwelli)
Cranwells Schmuckhornfrosch stammt aus der Gran-Chaco-Region Südamerikas. Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Teile des nördlichen Argentiniens, Boliviens, Paraguays und Brasiliens. Diese riesige Landschaft ist kein dauerhaft feuchter Regenwald, sondern ein jahreszeitlich geprägtes Mosaik aus trockenem Dornwald, lichten Gehölzen, Grasflächen und feinen, gut grabbaren Böden. Auf eine längere Trockenzeit folgen warme Monate mit kräftigen Niederschlägen. Der Frosch begegnet diesen wechselhaften Bedingungen auf ausgesprochen bodenständige Weise: Er gräbt sich ein, spart Energie und wartet mit freiliegenden Augen auf vorbeikommende Beute. Während trockener Phasen kann er sich tief zurückziehen und eine schützende Hülle aus abgestoßenen Hautschichten bilden. Erst ergiebiger Regen bringt viele Tiere wieder an die Oberfläche und füllt flache, zeitweilige Gewässer, die der Fortpflanzung dienen. Für die Terrarienhaltung bedeutet diese Herkunft nicht, dass das Tier trocken gehalten werden darf. Entscheidend sind vielmehr lockerer, leicht feuchter Boden, eine gute Belüftung und ein räumliches Feuchtegefälle. Dauerhafte Nässe oder sumpfiger Untergrund entsprechen ebenso wenig seinem Lebensraum wie ein vollständig austrocknendes Terrarium.
Die richtige Haltung
Die Art benötigt ein waagerecht ausgerichtetes Bodenterrarium. Für ein adultes Tier ist eine Grundfläche von mindestens etwa 60 × 45 cm sinnvoll; mehr Fläche erleichtert die Einrichtung eines Temperatur- und Feuchtegefälles. Der Bodengrund muss so tief sein, dass sich der Frosch vollständig eingraben kann. Korkstücke, Laub und standfeste Verstecke schaffen Deckung, dürfen aber weder scharfe Kanten besitzen noch untergraben und umgestürzt werden können. Eine flache, leicht zugängliche Wasserschale gehört zur Einrichtung. Der Wasserstand bleibt so niedrig, dass das Tier bequem sitzen und jederzeit aussteigen kann. Frisches, geeignet aufbereitetes Wasser und die tägliche Reinigung der Schale sind wichtig. Wegen des ausgeprägten Beutefangreflexes, möglicher Bissverletzungen und kannibalistischen Verhaltens ist dauerhafte Einzelhaltung die sichere Wahl. Kot, Futterreste und stark verschmutzter Boden werden zeitnah entfernt; verdichtetes oder hygienisch belastetes Substrat muss ausgetauscht werden.
Die richtige Bepflanzung
Eine naturnahe Bepflanzung ist möglich, muss aber dem kräftigen Grabeverhalten standhalten. Robuste Pflanzen lassen sich am besten in gesicherten Töpfen oder in Bereichen einsetzen, die nicht als bevorzugte Eingrabstelle dienen. Efeutute, kleinere Philodendron-Arten oder widerstandsfähige Farne können bei passender Beleuchtung Deckung schaffen. Empfindliche Bodendecker werden häufig ausgegraben. Eine Laubschicht über dem Substrat wirkt natürlicher, bietet Sichtschutz und unterstützt bei bioaktiver Haltung die Bodenfauna. Pflanzen und Dekoration dürfen nicht mit Pflanzenschutzmitteln, Düngerresten oder scharfkantigem Material belastet sein.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Am Tag eignet sich ein Temperaturgefälle von ungefähr 24 bis 28 °C, wobei ein kühlerer Rückzugsbereich erhalten bleiben muss. Nachts kann die Temperatur auf etwa 20 bis 23 °C sinken. Wärmequellen werden grundsätzlich thermostatisch geregelt und so angebracht, dass der Boden nicht von unten aufgeheizt wird – das Eingraben dient dem Frosch gerade als Rückzug in kühlere Schichten. Eine relative Luftfeuchte von ungefähr 60 bis 80 % kann als Orientierung dienen, wichtiger ist jedoch der Zustand des Bodens: leicht feucht und formbar, aber weder staubtrocken noch vernässt. Gute Querlüftung beugt Staunässe vor. Ein klarer Tag-Nacht-Rhythmus ist erforderlich. Schwaches UV-B kann die Vitamin-D3-Versorgung unterstützen, muss jedoch mit reichlich Schatten kombiniert werden. Bei sehr heller oder augenscheinlich pigmentarmer Farbform sind UV-Intensität und Lampenabstand besonders vorsichtig anzupassen. Eine künstliche Trockenruhe sollte ohne fundierte Zuchtplanung und Erfahrung nicht erzwungen werden.
Fütterung
Cranwells Schmuckhornfrosch ist ein kräftiger Lauerjäger. Geeignete Hauptfuttertiere sind Regenwürmer sowie abwechslungsreich angebotene Schaben, Grillen und Heuschrecken in sicher bewältigbarer Größe. Sehr fettreiche Larven eignen sich eher als gelegentliche Ergänzung. Wirbeltierfutter ist für die regelmäßige Versorgung weder notwendig noch empfehlenswert. Die Futtermenge richtet sich nach Alter, Wachstum und Körperzustand: Jungtiere fressen in kürzeren Abständen, adulte Tiere gewöhnlich deutlich seltener. Ein dauerhaft kugelrunder, übermäßig weicher Körper kann auf zu reichliche Fütterung hindeuten. Futterinsekten sollten hochwertig ernährt und regelmäßig mit einem geeigneten Calciumpräparat ergänzt werden. Zusätzlich ist in angemessenen Abständen ein amphibiengeeignetes Multivitaminpräparat sinnvoll. Ob und wie viel Vitamin D3 ergänzt wird, hängt von der vorhandenen UV-B-Versorgung ab; eine unkontrollierte Doppelversorgung ist zu vermeiden. Beim Füttern schützt eine stumpfe Pinzette die Finger vor dem schnellen und überraschend kräftigen Zuschnappen.
Geschlechtsunterschiede
Adulte Weibchen werden im Durchschnitt größer und massiger als Männchen. Geschlechtsreife Männchen entwickeln dunkle Brunstschwielen an den Daumen der Vorderfüße und äußern während der Fortpflanzungszeit Paarungsrufe. Bei jungen Tieren ist eine sichere Geschlechtsbestimmung anhand von Körperform oder Färbung meist nicht möglich.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Die Nachzucht ist anspruchsvoll und setzt gut konditionierte, eindeutig bestimmte Elterntiere voraus. In der Natur wird die Fortpflanzung durch den Wechsel von Trocken- und Regenzeit sowie durch neu entstandene, flache Gewässer angeregt. Nach dem Ruf der Männchen erfolgt der Amplexus; Eier und Larven entwickeln sich aquatisch. Für eine kontrollierte Zucht werden daher getrennte, hygienisch geführte Wasserbereiche mit stabiler Temperatur und Wasserqualität benötigt. Die räuberischen Kaulquappen verlangen viel Platz, sorgfältige Fütterung und eine an ihre Größe angepasste Besatzdichte. Unter dokumentierten Bedingungen kann die Metamorphose bereits nach wenigen Wochen einsetzen. Eine saisonale Konditionierung birgt bei falscher Durchführung erhebliche Risiken durch Austrocknung, Schwächung oder Hautprobleme und gehört nicht in unerfahrene Hände.
Endgröße und Lebenserwartung
Adulte Tiere erreichen meist etwa 8 bis 12 cm Kopf-Rumpf-Länge. Weibchen werden gewöhnlich größer und schwerer als Männchen; für besonders kräftige Weibchen werden in Haltungsangaben gelegentlich bis etwa 15 cm genannt. Da Messmethode, Geschlecht und Zuchtlinie die Angaben beeinflussen, sollte die obere Größenangabe als vorsichtiger Richtwert verstanden werden.
Nice-to-Know
Der scheinbar gemütliche Frosch ist ein hoch spezialisierter Ansitzjäger. Oft bleibt er lange an derselben Stelle eingegraben und reagiert dann blitzschnell auf Bewegungen vor seinem Maul. Ruhephasen sind daher nicht automatisch ein Krankheitszeichen, müssen bei gleichzeitigem Gewichtsverlust oder auffälliger Haut jedoch kontrolliert werden. „Coral Blaze“ ist eine nicht taxonomisch geregelte Handelsbezeichnung für eine farbintensive Zuchtvariante mit warmen Orange-, Rot- oder Koralltönen. Ausprägung und Entwicklung der Farbe können individuell variieren.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
Cranwells Schmuckhornfrosch wird nicht als Giftfrosch eingeordnet. Seine Haut ist dennoch von einem schützenden Sekret bedeckt, das nicht in Augen, Mund oder offene Wunden gelangen sollte. Gleichzeitig können Rückstände von Seife, Creme, Desinfektionsmitteln oder Nikotin über die empfindliche Amphibienhaut aufgenommen werden. Anfassen ist deshalb auf notwendige Pflegemaßnahmen zu beschränken und erfolgt mit angefeuchteten, puderfreien Handschuhen. Nach Arbeiten im Terrarium werden Hände und Geräte gründlich gereinigt. Der breite Kiefer trägt kleine Zähne und kann überraschend kräftig zubeißen; Kinder sollten keinen direkten Zugang zum Tier haben.
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Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.