Cross-River-Flösselhecht, Polypterus teugelsi, ca. 10,0 cm
93,99 €*
28 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 2,80 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 4-10 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Cross-River-Flösselhecht, Polypterus teugelsi, ca. 10,0 cm
| Deutscher Name: | Cross-River-Flösselhecht |
| Wissenschaftlich: | Polypterus teugelsi |
| Synonyme: | Cross River Bichir, Kamerun-Flösselhecht, Teugels Flösselhecht, Cameroon Bichir |
| Herkunft: | Kamerun, oberes Cross-River-System |
| Gesellschafts-Aquarium: | Mit gleich großen, friedlichen Fischen, keine kleinen Beifische |
| Wasserwerte: | pH 6,5–7,5, weich bis mittelhart, GH 1–10 °dH |
| Temperatur: | 25–28 °C |
| Beckengröße: | ab 150 cm Länge, 60 cm Tiefe, rund 540 Liter |
| Bepflanzung: | Große Bodenfläche, Wurzeln, Höhlen, Schwimmpflanzen, dicht abgedeckt |
| Futter: | Garnelen, Muschelfleisch, Stinte, Regenwürmer, Frostfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Nicht sicher bekannt |
| Zucht möglich: | Im Aquarium bisher nicht nachgezogen |
| Maximale Größe: | bis etwa 40 cm |
| Liefergröße: | ca. 10,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Nicht geeignet, Garnelen werden gefressen |
Herkunft von Cross-River-Flösselhecht (Polypterus teugelsi)
Der Cross-River-Flösselhecht, wissenschaftlich Polypterus teugelsi, gehört zu den Flösselhechten, einer sehr alten Gruppe urtümlicher Fische, die schon seit Jahrmillionen in nahezu unveränderter Form in den Gewässern Afrikas leben. Die Art wurde bereits 1988 entdeckt, aber erst 2004 von Ralf Britz wissenschaftlich beschrieben und nach dem belgischen Ichthyologen Guy Teugels benannt. Sie ist nur aus dem oberen Cross-River-System im Westen Kameruns bekannt. Dort lebt sie in stark beschatteten, langsam fließenden Regenwaldbächen mit überhängender Ufervegetation, Wurzeln und Falllaub. Wie alle Flösselhechte besitzt sie eine lungenähnliche Schwimmblase und atmet regelmäßig an der Wasseroberfläche Luft. Unverwechselbar ist ihre Färbung: Ein schwarzes Netzmuster überzieht den olivfarbenen Rücken und die Flanken, die Brustflossen sind schwarz, und der Bauch leuchtet kräftig orange, was bei keinem anderen Flösselhecht vorkommt. Am Rücken trägt sie sieben bis neun kleine Flössel. Im Handel tauchte die Art erstmals 2007 auf und ist bis heute selten. Die angebotenen Tiere sind Jungtiere, die noch viel wachsen werden.
Vergesellschaftung
Polypterus teugelsi ist gegenüber gleich großen Fischen meist friedlich, frisst aber alles, was ins Maul passt. Als Mitbewohner eignen sich größere Salmler, Barben, ruhige Buntbarsche oder Harnischwelse. Kleine Fische und Garnelen werden nachts erbeutet. Untereinander können Flösselhechte bei Platzmangel ruppig werden.
Passende Wasserparameter
Die Herkunftsgewässer sind weich und etwa neutral. Ein pH-Wert von 6,5 bis 7,5 und weiches bis mittelhartes Wasser sind geeignet; die genaue Wasserchemie ist weniger wichtig als sauberes, sauerstoffreiches Wasser. Regelmäßige Teilwasserwechsel und eine gute Filterung sind daher besonders wichtig.
Haltungstemperatur
Die Wassertemperatur sollte zwischen 25 und 28 °C liegen.
Beckengröße
Wegen der Endgröße von bis zu 40 cm braucht diese Art ein Aquarium ab 150 cm Länge und 60 cm Tiefe, rund 540 Liter. Wichtiger als die Höhe ist eine große Bodenfläche. Das Becken muss lückenlos abgedeckt sein, da Flösselhechte auch durch kleine Öffnungen entweichen.
Bepflanzung
Wurzeln, Höhlen und Tonröhren bieten Verstecke, Schwimmpflanzen dämpfen das Licht. Robuste Pflanzen wie Anubias oder Javafarn auf Holz halten sich gut. Ein freier Zugang zur Wasseroberfläche ist für die Luftatmung nötig.
Futter
Die Art ist ein Raubfisch und nimmt vor allem fleischige Kost: Garnelen, Muschelfleisch, Stinte, Regenwürmer sowie größeres Frostfutter. Trockenfutter wird oft verweigert. Gefüttert wird am besten am Abend, wenn die Tiere aktiv werden.
Geschlechtsunterschiede
Äußere Geschlechtsunterschiede sind bei dieser Art nicht sicher bekannt. Bei vielen Flösselhechten haben Männchen eine breitere, dickere Afterflosse.
Zucht
Eine Nachzucht im Aquarium ist bisher nicht bekannt. Über das Fortpflanzungsverhalten in der Natur weiß man nur wenig.
Endgröße
Ausgewachsene Tiere erreichen etwa 40 cm Standardlänge. Flösselhechte sind langlebig; die Lebenserwartung liegt bei guter Pflege bei 15 Jahren und mehr.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Für eine Vergesellschaftung mit Garnelen ist die Art nicht geeignet. Garnelen werden vor allem nachts gefressen.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.