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Divisoria-Sira-Baumsteiger, Ranitomeya sirensis

Kühle Fundortform

Kühle Haltung mit klarer Nachtabsenkung ist entscheidend.

Natürliche Brutplätze

Nutzt Bromelien und kleine Wassertrichter zur Larvenablage.

Kletternd aktiv

Winziger Kletterfrosch für hoch strukturierte Regenwaldbecken.

Feines Lebendfutter

Frisst Drosophila, Springschwänze und anderes Kleinstfutter.

Divisoria-Sira-Baumsteiger, Ranitomeya sirensis

Liefergröße: Größenklasse M


Auf einen Blick: Divisoria-Sira-Baumsteiger, Ranitomeya sirensis
Deutscher Name:Divisoria-Sira-Baumsteiger
Wissenschaftlich:Ranitomeya sirensis
Synonyme:Sira-Pfeilgiftfrosch, Pasco-Baumsteiger, Lamasi-Baumsteiger
Herkunft:Peru, Fundortform aus der Divisoria östlich von Tingo María
Lebensweise:Tagaktiv, kleinbleibend und geschickt kletternd
Haltungsform:Paarweise im dicht bepflanzten Hochterrarium
Mindestgröße des Terrariums:Für ein Paar mindestens etwa 45 × 45 × 60 cm
Temperatur und Luftfeuchtigkeit:Tagsüber etwa 22–25 °C, nachts ungefähr 18–21 °C
Beleuchtung:Tageslicht-LED, optional schwaches und ausweichbares UV-B
Bodengrund:Drainage, lockerer Waldboden und reichlich Laubstreu
Futter:Drosophila, Springschwänze und weiteres Kleinstfutter
Maximale Größe:Etwa 15–20 mm Kopf-Rumpf-Länge
Im Detail: Divisoria-Sira-Baumsteiger, Ranitomeya sirensis

Lebensraum und Verhalten von Divisoria-Sira-Baumsteiger (Ranitomeya sirensis)

Ranitomeya sirensis ist nach aktueller Taxonomie eine in Peru verbreitete Baumsteigerart. Die hier bezeichnete Form „Divisoria“ stammt aus den bewaldeten Höhenzügen östlich von Tingo María im Departamento Huánuco. Divisoria ist dabei kein wissenschaftlich anerkannter Unterartname, sondern eine geografisch und terraristisch verwendete Bezeichnung für eine auffällige Fundortform. Ihr Lebensraum gehört zu den feuchten tropischen Wäldern am östlichen Andenabhang. Dort wechseln dichtes Laub, Wurzeln, niedrige Vegetation und kletterbare Pflanzenstrukturen einander ab. Die Frösche halten sich sowohl bodennah als auch erhöht in der Nähe kleiner wassergefüllter Pflanzenbereiche auf. Solche Phytotelmen entstehen beispielsweise in Blattachseln, Bromelientrichtern oder vergleichbaren Pflanzenhohlräumen und spielen bei der Entwicklung der Larven eine wichtige Rolle. Kennzeichnend für Divisoria sind breite gelbe Längsstreifen auf schwarzem Grund, häufig mit einer markanten dunklen X-Zeichnung auf dem Rücken. Bauch und Gliedmaßen erscheinen meist blau bis himmelblau und schwarz gefleckt. Da einzelne geografische Bestände dieser Art farblich deutlich voneinander abweichen und die Taxonomie der Gattung weiterhin bearbeitet wird, sollten Fundortangaben sorgfältig dokumentiert und verschiedene Linien nicht miteinander vermischt werden.

Die richtige Haltung

Für ein Paar empfiehlt sich ein ausbruchsicheres, gut belüftetes Hochterrarium ab etwa 45 × 45 × 60 cm. Die geringe Körpergröße darf nicht zu einer zu knappen Einrichtung verleiten: Entscheidend sind nutzbare Flächen auf mehreren Ebenen. Kork, feine Äste, Wurzeln, breite Blätter und geschützte Sichtbarrieren schaffen Kletterwege sowie Ruhe- und Rufplätze. Mehrere Bromelientrichter oder ähnlich kleine, kontrollierbare Wasserstellen sollten in unterschiedlicher Höhe angeboten werden. Ein großes oder tiefes Wasserbecken ist nicht erforderlich und kann für die winzigen Frösche zur Gefahr werden. Eine Drainageschicht schützt den Bodengrund vor Vernässung; Laubstreu bietet Deckung und Lebensraum für Springschwänze. Paarhaltung erleichtert die Beobachtung von Futteraufnahme und Sozialverhalten. Eine Gruppe setzt ein deutlich größeres, stark gegliedertes Terrarium und regelmäßige Kontrollen auf Verdrängung voraus. Von der Vergesellschaftung mit anderen Pfeilgiftfroscharten sowie vom Vermischen verschiedener Ranitomeya-sirensis-Fundortformen ist abzuraten.

Die richtige Bepflanzung

Die Bepflanzung sollte das Terrarium räumlich gliedern, ohne sämtliche Laufwege zuzuwachsen. Besonders passend sind kleinere Trichterbromelien, Marcgravia, rankende Ficus-Arten, Farne, Moose, Begonien und kompakte Aronstabgewächse. Bromelien sind nicht nur dekorative Sitzplätze, sondern können als natürliche Wassertrichter für den Larventransport dienen. Sie müssen fest verankert sein und dürfen keine scharfkantigen Blattränder oder mit Pflanzenschutzmitteln belasteten Rückstände aufweisen. Dicht bepflanzte Rück- und Seitenwände vermitteln Sicherheit, während einige offene Blätter und Äste gute Beobachtungs- und Futterplätze schaffen. Abgestorbene Blätter am Boden dürfen als strukturreiche Laubschicht erhalten bleiben, sofern Schimmel und Staunässe durch ausreichende Belüftung begrenzt werden.

Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte

Für die höher gelegene Divisoria-Form ist eine eher kühle Haltung sinnvoll. Tagsüber eignen sich ungefähr 22–25 °C; nachts darf die Temperatur auf etwa 18–21 °C zurückgehen. Länger anhaltende Werte oberhalb von 26–27 °C sollten vermieden werden. Die relative Luftfeuchte kann morgens und nachts bis nahe 100 Prozent steigen und tagsüber zeitweise auf etwa 70–85 Prozent absinken. Wichtig ist kein dauerhaft nasses Klima, sondern ein Rhythmus aus Beregnung, hoher Luftfeuchte und leichter Oberflächenabtrocknung bei zugfreier Frischluftzufuhr. Eine helle, wärmefreie Tageslicht-LED unterstützt Pflanzen und Tag-Nacht-Rhythmus. Schwaches UV-B kann angeboten werden, wenn die Tiere jederzeit in dichte Schattenbereiche ausweichen können. Glas und feinmaschige Abdeckungen verändern die wirksame Strahlung; Abstand und Wechselintervalle richten sich deshalb nach dem Leuchtmittel. UV-B ersetzt weder Calciumversorgung noch sorgfältige Supplementierung.

Fütterung

Der Divisoria-Sira-Baumsteiger benötigt sehr kleine, lebende Futtertiere. Als Hauptfutter eignen sich flugunfähige Drosophila melanogaster und Drosophila hydei in passender Größe. Springschwänze sind besonders wertvoll, weil sie auch zwischen den Fütterungen als Mikrofauna verfügbar bleiben. Ergänzend kommen Blattläuse, sehr kleine Ofenfischchen, winzige Heimchen und schadstofffrei gewonnenes Wiesenplankton infrage. Die Futtertiere sollten abwechslungsreich ernährt und regelmäßig frisch angeboten werden. Eine leichte Bestäubung mit einem hochwertigen Calciumpräparat ist wiederkehrend erforderlich; ein geeignetes Amphibien-Multivitamin wird nach Herstellerangabe in größeren Abständen ergänzt. Die Vitamin-D3-Menge muss zur vorhandenen UV-B-Versorgung passen. Auch Vitamin A ist wichtig, darf jedoch nicht unkontrolliert überdosiert werden. Zu große, harte oder wehrhafte Futtertiere sind ungeeignet. Futterreste dürfen sich nicht dauerhaft im Terrarium ansammeln.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter sind äußerlich nur schwer sicher zu unterscheiden. Erwachsene Weibchen wirken mitunter etwas kräftiger und fülliger, doch Körperform und Größe allein erlauben keine verlässliche Bestimmung. Das deutlichste Merkmal ist der Ruf geschlechtsreifer Männchen: Sie geben einen gut hörbaren, trillernden Balz- und Revierruf ab. Weibchen lassen sich sicher über beobachtete Eiablagen zuordnen. Bei jungen oder noch nicht rufenden Tieren bleibt die Geschlechtsbestimmung entsprechend unsicher.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Zur Fortpflanzung werden geschützte Blätter, Bromelien und andere kleine, feuchte Ablageplätze genutzt. Ein Gelege umfasst nach dokumentierten Beobachtungen meist etwa zwei bis vier weißlich graue Eier. Das Männchen bewacht und befeuchtet das Gelege und trägt die geschlüpften Larven später einzeln zu kleinen wassergefüllten Pflanzenhohlräumen. Für das Terrarium eignen sich mehrere saubere Bromelientrichter oder schräg angebrachte künstliche Phytotelmen. Wissenschaftliche Beobachtungen beschreiben bei Ranitomeya sirensis keine verlässliche Versorgung der Larven mit Nähreiern. Davon abweichende Haltungsberichte sollten daher nicht als sichere Grundlage der Aufzucht dienen. Entnommene Kaulquappen werden am besten einzeln in hygienisch kontrollierten Behältern gepflegt, da Konkurrenz und Kannibalismus nicht ausgeschlossen sind. Wasserqualität, Temperatur und sparsames Füttern müssen eng überwacht werden. Zuchtlinien der Fundortform Divisoria sollten nachvollziehbar dokumentiert und getrennt von anderen Lokalformen erhalten werden.

Endgröße und Lebenserwartung

Erwachsene Ranitomeya sirensis erreichen je nach geografischer Form ungefähr 15–20 mm Kopf-Rumpf-Länge. Divisoria gehört damit zu den sehr kleinen Baumsteigern, benötigt wegen ihrer aktiven Nutzung verschiedener Ebenen dennoch ein geräumiges und hoch strukturiertes Terrarium. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Nice-to-Know

Die Fundortform Divisoria ist an ihren breiten gelben Rückenstreifen und den blau bis himmelblau wirkenden, schwarz gefleckten Gliedmaßen besonders gut wiederzuerkennen. Die mittlere Rückenlinie kann unterbrochen sein, wodurch auf dem schwarzen Rücken eine auffällige X-förmige Zeichnung entsteht; bei anderen Tieren aus dem Divisoria-Gebiet kann sie durchgehend ausgebildet sein. Trotz ihrer auffälligen Farben können die kleinen Frösche zwischen Bromelien und Laub erstaunlich unauffällig werden. Ruhige Pflegeabläufe, viele Sichtbarrieren und eine mäßig helle Beleuchtung fördern natürliches Verhalten eher als ein völlig offenes Terrarium.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Ranitomeya sirensis kann in der Natur fettlösliche Alkaloide aus bestimmten Beutetieren in der Haut anreichern. Bei Nachzuchten, die mit üblichen Terrarienfuttertieren ernährt werden, fehlen diese natürlichen Nahrungsquellen weitgehend; die Tiere sollten dennoch niemals als bedenkenlos handhabbar gelten. Amphibienhaut ist äußerst empfindlich gegenüber Schweiß, Seifenresten, Cremes und Desinfektionsmitteln. Direkter Kontakt ist deshalb auf unvermeidbare Situationen zu beschränken und nur mit angefeuchteten, puderfreien Handschuhen vorzunehmen. Hautsekrete dürfen nicht an Augen, Mund oder offene Wunden gelangen. Nach Arbeiten im Terrarium sind Hände und verwendete Geräte gründlich zu reinigen.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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