El Cope Pfeilgiftfrosch, Dendrobates auratus El Cope
103,99 €*
31 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 3,10 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Derzeit nicht verfügbar
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
El Cope Pfeilgiftfrosch, Dendrobates auratus El Cope
| Deutscher Name: | El Copé Pfeilgiftfrosch |
| Wissenschaftlich: | Dendrobates auratus |
| Synonyme: | Adelphobates auratus, Auratus-Pfeilgiftfrosch, Dendrobates auratus El Copé |
| Herkunft: | Zentral-Panama – Region El Copé, feuchtwarme Regenwälder |
| Lebensweise: | Bodenbewohnend bis kletterfreudig, tagaktiv |
| Haltungsform: | Regenwald-Terrarium mit dichter Bepflanzung, Verstecken und Wasserstelle |
| Mindestgröße des Terrariums: | 60x45x60 cm (LxBxH) für ein Paar, größer für Gruppen |
| Temperatur & Luftfeuchtigkeit: | 24-27°C am Tag, leichte Nachtabsenkung, 70-100 % Luftfeuchtigkeit |
| Beleuchtung: | LED-Tageslicht, UV-A Anteile, schwache UVB-Strahlung (2.0–5.0) empfehlenswert |
| Bodengrund: | Feuchter Humus, Laubstreu, Moose und Korkstücke für Rückzug |
| Futter: | Kleinste Insekten wie Springschwänze, Drosophila, Mikro-Heimchen, Supplemente nötig |
| Maximale Größe: | bis zu 4,5 cm |
Lebensraum und Verhalten des El Copé Pfeilgiftfroschs (Dendrobates auratus)
Der El Copé Pfeilgiftfrosch stammt aus der Region El Copé in Zentral-Panama. In dieser Gegend leben die Tiere in den feuchten, immergrünen Wäldern, wo sie sowohl am Boden als auch im niedrigen Unterholz aktiv sind. Charakteristisch ist ihr metallisch schimmernder Türkiston mit schwarzen Flecken, der sie unverwechselbar macht. Sie sind tagaktiv, neugierig und lassen sich in naturnah eingerichteten Terrarien hervorragend beobachten.
Die richtige Haltung im Terrarium
Ein Regenwald-Terrarium mit einer Grundfläche von 60x45 cm und mindestens 60 cm Höhe ist für ein Paar ausreichend. Dichter Pflanzenwuchs, Korkröhren und Rindenstücke bieten Rückzugsorte und Strukturen. Eine feuchte Laubschicht am Boden unterstützt das Mikroklima. Eine flache Wasserschale sollte nicht fehlen. Für Gruppen empfiehlt sich mehr Platz, um Rangkämpfe zu vermeiden.
Die richtige Bepflanzung
Bromelien sind eine ausgezeichnete Wahl, da sie natürliche Eiablageplätze bieten. Farne, großblättrige Pflanzen wie Philodendron und rankende Arten wie Efeutute schaffen ein abwechslungsreiches Habitat. Moose und Bodendecker helfen, die Luftfeuchtigkeit konstant hoch zu halten und fördern ein naturnahes Erscheinungsbild.
Beleuchtung, UV und Temperatursteuerung
Eine helle Beleuchtung mit LED-Tageslicht und UV-A sorgt für ein natürliches Umfeld. Eine schwache UV-B-Versorgung (2.0–5.0) unterstützt den Kalziumstoffwechsel. Tagsüber liegt die Temperatur idealerweise bei 24–27°C, nachts darf sie etwas absinken. Die Luftfeuchtigkeit sollte konstant hoch bleiben (70–100 %), was durch tägliches Sprühen oder automatische Beregnung erreicht wird.
Fütterung: Was frisst der El Copé Pfeilgiftfrosch?
Die Fütterung besteht aus kleinen Insekten wie Springschwänzen, Fruchtfliegen und Mikro-Heimchen. Eine abwechslungsreiche Auswahl ist wichtig, um die Tiere optimal zu versorgen. Vitamin- und Kalziumpräparate sollten regelmäßig eingesetzt werden, um Mangelerscheinungen zu verhindern.
Geschlechtsunterschiede bei Dendrobates auratus
Weibchen sind meist größer und fülliger, während die Männchen kompakter bleiben und vergrößerte Fingerballen besitzen. Nur die Männchen geben während der Fortpflanzungszeit die typischen Balzrufe ab.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Im Terrarium legen die Tiere ihre Eier bevorzugt auf feuchten Blättern oder in Bromelien ab. Die Männchen übernehmen die Pflege, befeuchten die Gelege und transportieren nach dem Schlupf die Kaulquappen in kleine Wasseransammlungen. Mit stabilen Bedingungen und Erfahrung ist eine Nachzucht möglich.
Die Endgröße und Lebenserwartung von Dendrobates auratus
Mit einer Körperlänge von rund 4,5 cm zählt der El Copé Pfeilgiftfrosch zu den mittelgroßen Auratus-Formen. Bei artgerechter Pflege können die Tiere im Terrarium ein Alter von bis zu 10 Jahren erreichen.
Nice-to-Know: Die Robustheit des El Copé Pfeilgiftfroschs
El Copé Pfeilgiftfrösche gelten im Vergleich zu manchen anderen Lokalformen als besonders robust. Dadurch eignen sie sich auch für Halter, die erste Erfahrungen mit Pfeilgiftfröschen sammeln möchten. Ihre Anpassungsfähigkeit macht sie zu einem beliebten Einstieg in die Haltung dieser faszinierenden Tiere.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
In freier Wildbahn entwickeln Auratus-Frösche ihre Giftigkeit durch spezielle Nahrung, die im Terrarium nicht vorhanden ist. Nachzuchttiere sind daher ungiftig und sicher in der Haltung. Dennoch sollte man nach Hautkontakt die Hände gründlich waschen, und Kinder oder Haustiere sollten keinen direkten Kontakt haben.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.