El-Oro-Blattsteiger „Blau Rio Saladillo“, Epipedobates anthonyi
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El-Oro-Blattsteiger „Blau Rio Saladillo“, Epipedobates anthonyi
| Deutscher Name: | El-Oro-Blattsteiger „Blau Rio Saladillo“ |
| Wissenschaftlich: | Epipedobates anthonyi |
| Synonyme: | Anthony-Blattsteiger, Anthony-Pfeilgiftfrosch |
| Herkunft: | Südwestliches Ecuador und nordwestliches Peru; Río Saladillo wird als Lokalitätslinie aus El Oro geführt |
| Lebensweise: | Tagaktiver, überwiegend bodennaher Blattsteiger mit ausgeprägtem Bewegungs- und Kletterdrang |
| Haltungsform: | Paarweise oder als sorgfältig beobachtete kleine Gruppe; keine Vergesellschaftung mit anderen Arten oder Lokalitätslinien |
| Mindestgröße des Terrariums: | Für ein Paar ab 45 × 45 × 45 cm; Gruppen benötigen deutlich mehr Raum und Struktur |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Tagsüber etwa 22–25 °C, nachts 18–22 °C; hohe Luftfeuchte mit guter Belüftung |
| Beleuchtung: | Tageslicht- oder Pflanzenbeleuchtung für 10–12 Stunden; schwaches UVB ist optional |
| Bodengrund: | Drainageschicht, lockeres Tropensubstrat und reichlich Laubstreu; feucht, aber niemals vernässt |
| Futter: | Kleine lebende Futtertiere wie Drosophila, Springschwänze, Bohnenkäfer und Mikroheimchen |
| Maximale Größe: | Etwa 1,7–2,7 cm Kopf-Rumpf-Länge |
Lebensraum und Verhalten von El-Oro-Blattsteiger „Blau Rio Saladillo“ (Epipedobates anthonyi)
Epipedobates anthonyi stammt aus dem südwestlichen Ecuador und dem nordwestlichen Peru, stets westlich der Anden. Aktuelle Verbreitungsangaben nennen in Ecuador die Provinzen Azuay, El Oro und Loja sowie in Peru unter anderem Piura und Tumbes; Nachweise reichen von tiefen Lagen bis in montane Bereiche. Besiedelt werden vor allem bodennahe, strukturreiche Lebensräume an kleinen Bächen und Rinnsalen. Dort nutzt der tagaktive Frosch feuchte Laubstreu, Wurzelbereiche, Steine und niedrige Vegetation als Jagdraum, Deckung und Rufplatz. Das Umfeld kann zeitweise weniger nass wirken als ein klassischer Tieflandregenwald, doch in unmittelbarer Nähe der Tiere bleiben feuchte Mikroplätze und Wasserzugang entscheidend. Die Bezeichnung Río Saladillo wird in der Terraristik als Lokalitätslinie aus der ecuadorianischen Provinz El Oro geführt. Der zusätzliche Begriff Blau ist dagegen kein taxonomischer Bestandteil und als Handels- oder Farbbezeichnung nicht einheitlich belegt. Für den angebotenen Stamm sollten deshalb Züchterangaben, Herkunftsnachweis und die unveränderte Linienbezeichnung maßgeblich sein.
Die richtige Haltung
Geeignet ist ein ausbruchsicheres, gut belüftetes Regenwaldterrarium mit großer nutzbarer Bodenfläche und zusätzlicher Höhe für niedrige Kletterplätze. Für ein Paar sollten mindestens 45 × 45 × 45 cm bereitstehen; kleine Gruppen gehören in deutlich größere, sehr reich gegliederte Anlagen. Kork, Wurzeln, flache Vorsprünge und dichte Pflanzen schaffen getrennte Sichtbereiche und mehrere Futterplätze. Das ist wichtig, weil sowohl Männchen als auch Weibchen Reviere verteidigen und unterlegene Tiere sonst dauerhaft bedrängt werden können. Mehrere flache, leicht zugängliche Wasserstellen mit sicheren Ausstiegen ermöglichen Trinken, Baden und das Absetzen der Larven. Ein tiefes offenes Wasserbecken ist nicht erforderlich und birgt Risiken. Die Bodenoberfläche soll stellenweise abtrocknen können, während es unter der Laubschicht dauerhaft leicht feucht bleibt. Staunässe, abgestandene Luft und direkte Hitze von oben sind zu vermeiden. Andere Arten sowie abweichende Lokalitätslinien werden nicht zugesetzt.
Die richtige Bepflanzung
Eine üppige, aber nicht vollständig zugewachsene Bepflanzung stabilisiert das feuchte Mikroklima und gibt den Fröschen Sicherheit. Bewährt sind robuste Rank- und Blattpflanzen, kleinere Farne sowie Bromelien, sofern alle Pflanzen frei von Pflanzenschutzmitteln und Düngerresten sind. Im hinteren und seitlichen Bereich darf die Vegetation dicht sein; vorne bleiben offene Laubflächen als Jagd- und Beobachtungsraum erhalten. Breite Blätter und geschützte horizontale Flächen werden gern als Sitz-, Ruf- oder Laichplätze genutzt. Eine Drainageschicht unter einem lockeren Tropensubstrat verhindert Vernässung. Darüber gehört eine großzügige Lage aus trockenem bis leicht feuchtem Laub, die regelmäßig ergänzt wird. Springschwänze und geeignete Asseln unterstützen den Abbau organischer Reste, ersetzen jedoch weder Reinigung noch kontrollierte Fütterung.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Für die Río-Saladillo-Linie ist ein eher gemäßigtes Tropenklima sinnvoll: tagsüber etwa 22–25 °C, nachts ungefähr 18–22 °C. Kurzzeitige Abweichungen sind weniger problematisch als dauerhaft hohe Temperaturen; Hitzestau oberhalb von etwa 28 °C muss vermieden werden. Die relative Luftfeuchte darf tagsüber zwischen ungefähr 70 und 85 Prozent schwanken und nach dem Sprühen sowie nachts deutlich ansteigen. Entscheidend ist nicht dauerhaft beschlagenes Glas, sondern ein Wechsel aus feuchten Phasen, Luftbewegung und leicht abtrocknender Oberfläche. Temperatur und Feuchte werden auf Höhe der Tiere gemessen. Eine helle Pflanzenbeleuchtung mit einem Rhythmus von 10–12 Stunden unterstützt Tagesaktivität und Bepflanzung. UVB ist bei ausgewogener Supplementierung nicht zwingend erforderlich. Optional kann sehr schwaches, fachgerecht gemessenes UVB mit ausreichend Schattenplätzen angeboten werden. Nachtlicht und ungeschützte Heizstrahler sind ungeeignet.
Fütterung
Gefüttert werden abwechslungsreich kleine lebende Wirbellose. Flugunfähige Fruchtfliegen bilden eine praktische Grundlage, sollten aber durch Springschwänze, Bohnenkäfer, Mikroheimchen, kleine Schaben oder andere geeignete Zuchtinsekten ergänzt werden. Die Beute muss sicher überwältigt werden können und sollte nicht größer als der Abstand zwischen den Augen sein. Wild gefangene Insekten sind wegen möglicher Pestizide, Parasiten und unbekannter Alkaloide ungeeignet. Die Futtertiere werden regelmäßig sparsam mit einem hochwertigen Calciumpräparat bestäubt; zusätzlich ist nach Herstellerplan ein ausgewogenes Amphibien-Vitaminpräparat erforderlich. Enthält das Supplement bereits Vitamin D3 oder Vitamin A, müssen parallele Präparate abgestimmt werden, um Überdosierungen zu vermeiden. Jungtiere benötigen besonders kleine Beute und häufigere Fütterungen. Futterreste und entkommene größere Grillen werden entfernt.
Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechter lassen sich bei Jungtieren äußerlich kaum sicher unterscheiden. Erwachsene Weibchen werden durchschnittlich etwas größer und wirken bei guter Kondition häufig fülliger. Das verlässlichste Merkmal geschlechtsreifer Männchen ist ihr regelmäßiger, deutlich hörbarer Balz- und Revierruf. Körperform oder Fingermerkmale allein reichen für eine sichere Bestimmung nicht immer aus. Bei der Zusammenstellung einer Gruppe sollte deshalb das Verhalten über längere Zeit beobachtet werden.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Die Fortpflanzung verbindet einen terrestrischen Laichplatz mit einer aquatischen Larvenphase. Nach der Balz werden vergleichsweise große Gelege an geschützten, feuchten Stellen abgelegt, beispielsweise unter Blättern oder in waagerecht angebotenen Laichverstecken. Das Männchen bewacht und befeuchtet die Eier. Nach dem Schlupf nimmt es die Kaulquappen auf den Rücken und trägt sie zu einer geeigneten Wasserstelle. Mehrere flache Ablagegewässer und verschiedene Laichplätze verhindern, dass ein dominantes Tier sämtliche Ressourcen kontrolliert. Gelege können bis ungefähr 30 Eier umfassen, schwanken jedoch deutlich mit Alter, Kondition und Fütterung. Die Larven sind Allesfresser und benötigen sauberes, biologisch stabiles Wasser sowie passendes Aufzuchtfutter. Frisch metamorphosierte Jungfrösche sind sehr klein und müssen sofort reichlich Springschwänze und kleine Drosophila finden. Eine Zucht sollte nur geplant werden, wenn genügend getrennte Aufzuchtplätze und sichere Abnehmer vorhanden sind.
Endgröße und Lebenserwartung
Ausgewachsene Epipedobates anthonyi erreichen ungefähr 1,7–2,7 cm Kopf-Rumpf-Länge. Viele Tiere bleiben im Bereich von etwa 1,9–2,5 cm, wobei Weibchen im Durchschnitt etwas größer werden können. Trotz der geringen Körpergröße sind sie bewegungsfreudig und benötigen mehr nutzbare Struktur, als ihre Maße zunächst vermuten lassen.
Nice-to-Know
Epipedobates anthonyi wurde früher häufig mit Epipedobates tricolor verwechselt; heute werden beide als getrennte Arten behandelt. Río Saladillo bezeichnet im Hobby eine Lokalitätslinie, die nicht mit anderen Herkünften vermischt werden sollte. Die Männchen können ausdauernd und für einen so kleinen Frosch überraschend laut rufen, weshalb der Standort des Terrariums gut gewählt sein will. Die Art fällt unter internationale und europäische Artenschutzbestimmungen. Ein lückenloser Herkunftsnachweis ist aufzubewahren; die am Wohnort geltenden Meldevorgaben sollten vor dem Erwerb bei der zuständigen Behörde geprüft werden.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
Wildlebende Tiere können über ihre natürliche Nahrung wirksame Hautalkaloide einlagern; mit Epipedobates anthonyi ist insbesondere der Stoff Epibatidin verbunden. In menschlicher Obhut nachgezogene Frösche besitzen bei üblicher Fütterung normalerweise keine vergleichbare Alkaloidbelastung. Daraus darf jedoch keine Garantie völliger Harmlosigkeit abgeleitet werden. Unnötiges Anfassen ist zu vermeiden, denn Amphibienhaut nimmt zugleich Rückstände von Seife, Creme, Desinfektionsmitteln und Nikotin besonders leicht auf. Muss ein Tier ausnahmsweise umgesetzt werden, eignen sich angefeuchtete, puderfreie Einmalhandschuhe. Anschließend werden Hände und verwendete Geräte gründlich gereinigt; Kontakt mit Augen, Mund und offenen Wunden ist zu verhindern.
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Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.