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Färberfrosch Patricia Ghost, Dendrobates tinctorius

Blasse Geisterfärbung

Helles Gelb und Blau ergeben ein geisterhaftes Erscheinungsbild mit Stil

Bewegungsfreudig und neugierig

Zeigt auch tagsüber Aktivität und nutzt viele Bereiche des Terrariums

Giftfrei trotz Warnfarbe

Keine Giftbildung in Haltung, aber auffällige Färbung bleibt erhalten

Lieferung mit Herkunftsnachweis

Dendrobates tinctorius sind bei der Naturschutzbehörde zu melden

Färberfrosch Patricia Ghost, Dendrobates tinctorius


Auf einen Blick: Färberfrosch Patricia Ghost, Dendrobates tinctorius
Deutscher Name: Färberfrosch Patricia Ghost
Wissenschaftlich: Dendrobates tinctorius
Synonyme: Pfeilgiftfrosch, Patricia Ghost Morphe, Dendrobates tinctorius 'Ghost'
Herkunft: Französisch-Guayana, Suriname – tropischer Regenwald des Guayana-Schilds
Lebensweise: Tagaktiv, bodenbewohnend mit gelegentlichem Kletterverhalten
Haltungsform: Tropenterrarium mit Struktur, Rückzugsplätzen und flacher Wasserschale
Mindestgröße des Terrariums: 60x45x45 cm für ein Paar, Gruppenhaltung nur mit Erfahrung
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 22–26 °C tagsüber, nachts 20 °C, 75–90 % Luftfeuchtigkeit
Beleuchtung: LED mit UV-A, UV-B (2.0–5.0) empfohlen zur Kalziumaufnahme
Bodengrund: Feuchter Humus mit Moos, Laub und Drainageschicht
Futter: Fruchtfliegen, Springschwänze, Mikro-Heimchen, Vitamine & Kalzium nötig
Maximale Größe: 4–5 cm
Im Detail: Färberfrosch Patricia Ghost, Dendrobates tinctorius

Lebensraum und Verhalten des Färberfroschs (Dendrobates tinctorius)

Die seltene Farbvariante Patricia Ghost des Färberfroschs stammt aus den tropischen Regenwäldern des Guayana-Schilds. Sie zeigt eine abgeschwächte Version der klassischen 'Patricia'-Färbung mit deutlich blasseren Gelb- und Blautönen, was ihr ein nahezu geisterhaftes Erscheinungsbild verleiht. Diese Tiere leben in ihrer natürlichen Umgebung überwiegend am feuchten Waldboden, halten sich aber auch gerne in bodennaher Vegetation auf. Sie sind tagaktiv, äußerst neugierig und besonders für ihre ausgeprägte Präsenz im Terrarium bekannt.

Die richtige Haltung im Terrarium

Für die artgerechte Haltung genügt ein Regenwaldterrarium ab 60x45x45 cm Grundfläche für ein Paar. Wichtig ist eine dichte Bepflanzung, die mit Korkstücken, Moospolstern, Laubstreu und Wurzelwerk ergänzt wird. Ein flacher Wassernapf reicht zur Wasseraufnahme aus – ein Aquaterrarium ist nicht erforderlich. Aufgrund ihres Territorialverhaltens sollten adulte Tiere am besten paarweise gehalten werden. Eine tägliche Sprühung sorgt für die nötige Luftfeuchtigkeit und animiert die Tiere zur Aktivität.

Die richtige Bepflanzung

Geeignet sind robuste, feuchtigkeitsliebende Pflanzen wie Fittonia, Farne, Calathea, Efeutute und kleinbleibende Philodendren. Moose und eine Laubschicht schützen den Bodengrund vor dem Austrocknen und bieten zugleich Lebensraum für Futtertiere wie Springschwänze. Bromelien können ergänzend eingesetzt werden, auch wenn Patricia Ghost Frösche selten darin verweilen.

Beleuchtung, UV und Temperatursteuerung

Eine natürliche Tageslichtsimulation mit LED-Leuchten ist wichtig. UV-A fördert das natürliche Verhalten, geringe UV-B-Strahlung (2.0–5.0) unterstützt die Kalziumaufnahme. Die Tagestemperaturen sollten bei 22–26 °C liegen, nachts sind etwa 20 °C ausreichend. Eine punktuelle Wärmelampe kann ergänzend eingesetzt werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte konstant bei 75–90 % liegen. Ein Hygrometer zur Kontrolle sowie ein Sprüh- oder Nebelsystem sind empfehlenswert.

Fütterung: Was frisst der Färberfrosch?

Die Tiere ernähren sich von kleinen Insekten wie Fruchtfliegen (Drosophila), Springschwänzen und Mikro-Heimchen. Das Futter sollte abwechslungsreich sein und regelmäßig mit Vitamin- und Kalziumpräparaten bestäubt werden. Jungtiere benötigen tägliche Fütterung, adulte Tiere können drei- bis viermal pro Woche versorgt werden. Eine ausgewogene Ernährung fördert Vitalität und intensive Färbung.

Geschlechtsunterschiede bei Dendrobates tinctorius

Weibchen sind kräftiger und größer gebaut, Männchen hingegen kleiner und besitzen verdickte Zehenballen. In der Fortpflanzungszeit rufen die Männchen mit leisen, rhythmischen Lauten. Eine sichere Geschlechtsbestimmung ist erst bei ausgewachsenen Tieren möglich.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Unter passenden Bedingungen gelingt die Zucht gut. Die Eiablage erfolgt meist in Filmrollen, Kokoshöhlen oder unter Laub. Nach dem Schlupf übernimmt das Männchen die Betreuung der Kaulquappen. Diese werden in kleinen Wasserbehältern aufgezogen und entwickeln sich innerhalb von sechs bis acht Wochen zu kleinen Fröschen. Die Nachzucht ist bei erfahrenen Haltern zuverlässig möglich.

Die Endgröße und Lebenserwartung von Dendrobates tinctorius

Patricia Ghost Frösche erreichen eine Endgröße von 4 bis 5 cm. Bei artgerechter Haltung können sie ein Alter von über zehn Jahren erreichen. Sie zeigen auch im höheren Alter noch ausgeprägtes Erkundungsverhalten und sind sehr robust.

Nice-to-Know: Schutzstatus und Giftmythos

Auch wenn die Art durch ihre grelle Färbung als gefährlich erscheint, ist sie in der Nachzucht vollkommen ungefährlich. Dendrobates tinctorius ist zwar im Washingtoner Artenschutzabkommen gelistet, Nachzuchten wie Patricia Ghost sind aber nicht giftig. Dennoch besteht in Deutschland Meldepflicht. Der rechtmäßige Erwerb muss durch Herkunftsnachweise belegt und dem zuständigen Amt gemeldet werden.

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1 Bewertung

5. Februar 2026 07:24

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Färberfrosch Patricia Ghost - Lieferung nach Österreich - ALLES TOP!

Haben 3 Pfeilgiftfrösche erhalten! 1) Bestellung, Bezahlung, Abwicklung - total unkompliziert. Top-Service - Antworten sofort! 2) Lieferung extrem schnell 8:45 Uhr am nächsten Werktag nach Versand (nach Österreich) und super gut verpackt mit Heatpack (war noch gut warm) 3) Froschis wie gesagt warm verpackt, sehr munter und gesund und wohlgenährt

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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