Feas Riesenruderfrosch, Rhacophorus feae
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Feas Riesenruderfrosch, Rhacophorus feae
| Deutscher Name: | Feas Riesenruderfrosch |
| Wissenschaftlich: | Rhacophorus feae |
| Synonyme: | Feas Flugfrosch, Feas Baumfrosch, Thao-Ruderfrosch |
| Herkunft: | Bergwälder des südostasiatischen Festlands |
| Lebensweise: | Nachtaktiv, überwiegend baumbewohnend und kletterfreudig |
| Haltungsform: | Geräumiges, dicht strukturiertes Hochterrarium mit Wasserbereich |
| Mindestgröße des Terrariums: | Für ein Paar etwa ab 90 × 60 × 120 cm (B × T × H), größer bevorzugt |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Tagsüber etwa 20–24 °C, nachts 16–20 °C; feucht und gut belüftet |
| Beleuchtung: | Gedämpfter Tag-Nacht-Rhythmus, schwaches UVB sinnvoll |
| Bodengrund: | Drainage, feuchter Waldboden oder Humus und eine Laubschicht |
| Futter: | Passende lebende Insekten und andere Wirbellose |
| Maximale Größe: | Je nach Geschlecht und Population etwa 8,3–13,9 cm Körperlänge |
Lebensraum und Verhalten von Feas Riesenruderfrosch (Rhacophorus feae)
Feas Riesenruderfrosch stammt aus den Berg- und Hochlandregionen des südostasiatischen Festlands. Gesicherte Nachweise liegen aus Myanmar, dem Norden Thailands, Laos, Vietnam sowie dem äußersten Südwesten Chinas vor. Die bekannten Fundorte verteilen sich über einen ungewöhnlich großen Höhenbereich von ungefähr 600 bis 2.050 Metern. Typisch sind feuchte, geschlossene Bergwälder mit dichtem Kronendach, Bambusbeständen, Sträuchern und großblättriger Vegetation. Die Tiere halten sich überwiegend erhöht in Bäumen und Büschen auf und werden vor allem nachts aktiv. Beobachtungen gelangen auf Blättern mehrere Meter über dem Boden, während adulte Frösche außerhalb der Fortpflanzungszeit vermutlich auch höhere Bereiche der Vegetation nutzen. Zur Paarungszeit suchen sie ruhige Abschnitte von Bergbächen, Quelltümpel und kleine, teils tiefe Waldgewässer auf. Überhängende Blätter, Bambus, Äste oder Felsen dienen dort als Unterlage für die Schaumnester. Obwohl die Art gelegentlich in der Nähe menschlicher Siedlungen gefunden wurde, bleibt sie eng an feuchte Waldlebensräume und saubere Fortpflanzungsgewässer gebunden. Das Herkunftsgebiet ist klimatisch deutlich gemäßigter als das heißer Tieflandfrösche.
Die richtige Haltung
Die Art benötigt ein hohes, ausbruchsicheres Terrarium, das ihrer beachtlichen Endgröße und der überwiegend baumbewohnenden Lebensweise gerecht wird. Für ein Paar sollte etwa 90 × 60 × 120 cm nicht unterschritten werden; zusätzliche Höhe und Grundfläche sind klar von Vorteil. Stabile Äste, Korkröhren und Bambus müssen das Gewicht der Tiere sicher tragen. Breite Blätter und mehrere teilweise abgeschirmte Ruheplätze geben den eher störungsempfindlichen Fröschen Deckung. Mindestens zwei Seiten dürfen blickdicht gestaltet werden. Ein gut zugänglicher, ausreichend großer Wasserbereich gehört zur Einrichtung. Er muss einen sicheren Ausstieg besitzen und regelmäßig gereinigt werden. Für eine gezielte Nachzucht ist ein tieferer Wasserteil unter geeigneten Nestplätzen notwendig. Staunässe außerhalb des Wasserbereichs, abgestandene Luft und dauerhafte Hitze sind zu vermeiden. Eine Haltung mit anderen Arten ist wegen unterschiedlicher Ansprüche, möglicher Krankheitsübertragung und Futterkonkurrenz nicht zu empfehlen.
Die richtige Bepflanzung
Kräftige, großblättrige Pflanzen schaffen Sichtschutz, Ruheplätze und ein naturnahes Mikroklima. Geeignet sind beispielsweise robuste Kletterpflanzen, Philodendron-Verwandte, Efeutute, Ficus-Arten und größere Farne, sofern sie unbehandelt und frei von Pflanzenschutzmitteln eingesetzt werden. Die Bepflanzung darf stabile Kletteräste nicht ersetzen. Besonders wertvoll sind waagerechte und schräg verlaufende Strukturen in verschiedenen Höhen. Über dem Wasserbereich sollten breite Blätter, Bambusstücke oder andere geeignete Flächen vorhanden sein, an denen während der Fortpflanzung Schaumnester angelegt werden können. Eine Drainageschicht unter dem Substrat verhindert vernässte Bodenzonen. Feuchter Terrarienhumus, Waldbodengemisch und Laub bilden eine praktikable Oberfläche. Offenes Sphagnum sollte nur zurückhaltend verwendet werden, damit es beim Beutefang nicht versehentlich aufgenommen wird.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Als Bewohner montaner Wälder bevorzugt Zhangixalus feae ein feuchtes, aber eher moderates Klima. Für die normale Haltung sind ungefähr 20–24 °C am Tag und eine Absenkung auf etwa 16–20 °C in der Nacht ein vorsichtiger Praxisrahmen. Kurzfristige saisonale Abweichungen können je nach Herkunft der Tiere sinnvoll sein, sollten jedoch kontrolliert erfolgen. Temperaturen ab etwa 26 °C sind kritisch zu beobachten; länger anhaltende Werte von 27–28 °C wurden besonders bei Jungtieren mit Problemen in Verbindung gebracht. Die Luftfeuchtigkeit darf nach dem Sprühen auf ungefähr 80–90 % steigen und zwischen den Beregnungen auf etwa 65–75 % zurückgehen. Entscheidend sind frische Luft und das Abtrocknen von Blättern und Oberflächen. Beleuchtet wird etwa zehn bis zwölf Stunden täglich. Eine helle Pflanzenbeleuchtung in Verbindung mit schwachem UVB kann angeboten werden, muss aber Schattenplätze lassen und darf das Terrarium nicht aufheizen.
Fütterung
Gefüttert werden lebende, gut ernährte Wirbellose passender Größe. Bewährt haben sich Heimchen und Grillen; ergänzend kommen geeignete Schaben, Fliegen und andere schadstofffrei gezüchtete Futterinsekten infrage. Aus dem natürlichen Nahrungsspektrum sind außerdem Spinnen und kleinere Tausendfüßer bekannt, Wildfänge sollten wegen möglicher Pestizide und Parasiten dennoch nicht verfüttert werden. Die Beute darf nicht breiter als der Abstand zwischen den Augen sein. Erwachsene Tiere erhalten meist zwei abwechslungsreiche Fütterungen pro Woche, heranwachsende Frösche entsprechend häufiger. Futtertiere werden vor dem Verfüttern hochwertig ernährt und regelmäßig mit reinem Calcium bestäubt. Ein für Amphibien geeignetes Vitamin-Mineral-Präparat wird sparsamer nach Herstellerangabe eingesetzt. Bei vorhandener UVB-Beleuchtung ist die Vitamin-D3-Zufuhr mit Bedacht abzustimmen. Nicht gefressene Tiere sind zeitnah zu entfernen, da insbesondere Grillen ruhende Frösche verletzen können.
Geschlechtsunterschiede
Weibchen werden im Durchschnitt größer und kräftiger als Männchen. Für untersuchte Tiere werden bei Männchen ungefähr 8,3–12,8 cm und bei Weibchen etwa 10,4–13,9 cm Körperlänge genannt, wobei Population, Messmethode und Individuum zu abweichenden Werten führen können. Während der Fortpflanzungszeit kann die Haut der Männchen deutlich rauer erscheinen; außerdem wurde eine stärker ausgeprägte, schnabelartig verlängerte Schnauzenpartie beschrieben. Weibchen behalten dagegen eine glattere Haut. Rufende Tiere sind Männchen. Bei noch nicht ausgewachsenen Fröschen ist eine sichere Geschlechtsbestimmung anhand von Größe und Körperform kaum möglich.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Die Fortpflanzung findet in der Natur während feuchter Jahreszeiten an ruhigen Bergbachabschnitten, Quelltümpeln und Waldteichen statt. Männchen rufen von Blättern, Ästen, Felsen oder Uferstrukturen in der Nähe des Wassers. Das Paar bildet im Amplexus ein Schaumnest, das meist an Vegetation oder anderen Flächen über dem Wasser befestigt wird. Nach dem Schlupf fallen die Larven in das darunterliegende Gewässer. Für die Nachzucht müssen deshalb ein ausreichend tiefer, hygienisch einwandfreier Wasserbereich sowie sichere Nestplätze direkt darüber vorhanden sein. Dokumentierte Zuchterfahrungen arbeiteten mit einer kühleren saisonalen Phase, anschließender Erwärmung und verstärkter Beregnung. Ein Schaumnest kann mehrere hundert Larven enthalten. Abhängig von Temperatur und Aufzuchtbedingungen dauerte die Entwicklung bis zur Metamorphose in dokumentierten Fällen ungefähr drei bis sechs Monate. Die Zucht und Larvenaufzucht gelten als anspruchsvoll und gehören in erfahrene Hände.
Endgröße und Lebenserwartung
Zhangixalus feae zählt zu den besonders großen asiatischen Ruderfröschen. Seriöse Messreihen zeigen eine erhebliche Spannweite: Männchen erreichten ungefähr 8,3–12,8 cm, Weibchen etwa 10,4–13,9 cm Kopf-Rumpf-Länge. Einzelne jüngere morphologische Arbeiten nennen ebenfalls Werte von deutlich über 10 cm. Weibchen sind gewöhnlich größer, doch überschneiden sich die Geschlechter in ihrer Körperlänge. Angaben von nur 6–8 cm beschreiben die mögliche Endgröße der Art nicht zuverlässig. Wegen der abweichenden Werte aus verschiedenen Populationen und Haltungsberichten sollte die Spanne bei der Planung des Terrariums vollständig berücksichtigt werden.
Nice-to-Know
Die großen Haftscheiben und weit entwickelten Schwimmhäute unterstützen den Frosch beim sicheren Klettern. Durch Spreizen der Gliedmaßen und Schwimmhäute kann er Sprünge gleitend abbremsen – daher stammt der Handelsname Flugfrosch. Die Grundfarbe kann je nach Aktivität, Beleuchtung und Feuchtigkeit zwischen verschiedenen Grün- und Brauntönen wechseln. Charakteristisch sind gelblich braune Längsfalten seitlich am Kopf. Trotz seiner eindrucksvollen Größe ist die Art kein Tier zum Anfassen. Sie kann nervös auf Störungen reagieren und sollte aus einem gut bepflanzten, ruhig stehenden Terrarium heraus beobachtet werden.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
In den Hautsekreten der Art wurden antimikrobiell wirksame Peptide nachgewiesen. Zhangixalus feae gilt dennoch nicht als stark giftiger Frosch. Hautsekrete können Augen, Mund und empfindliche Haut reizen und dürfen nicht mit Schleimhäuten in Kontakt kommen. Zugleich ist die durchlässige Amphibienhaut sehr empfindlich gegenüber Schweiß, Fett, Seifenresten und Desinfektionsmitteln. Berührungen sollten daher auf unvermeidbare Pflege- oder Gesundheitskontrollen beschränkt bleiben und nur mit angefeuchteten, puderfreien Handschuhen erfolgen. Anschließend sind die Hände gründlich zu waschen. Kinder und Haustiere dürfen keinen direkten Kontakt zu Tier, Sekreten oder Terrarienwasser haben.
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Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.