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Feenbarsch Albino, Neolamprologus brichardi

Elegante Albino-Variante

Schimmernd weiße Färbung mit roten Augen macht den Fisch einzigartig

Aus dem Tanganjikasee

Typischer Vertreter der Felsenzonen Ostafrikas mit stabilem Verhalten

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Wir versenden innerhalb Deutschlands und in viele andere europäische Länder

Einfache Nachzucht

Zucht im Aquarium gelingt leicht und ohne besondere Hilfsmittel

Feenbarsch Albino, Neolamprologus brichardi


Auf einen Blick: Feenbarsch Albino, Neolamprologus brichardi
Deutscher Name: Feenbarsch Albino
Wissenschaftlich: Neolamprologus brichardi
Synonyme: Prinzessinnenbuntbarsch, Fairy Cichlid, Albino-Variante
Herkunft: Ostafrika, Tanganjikasee, felsige Küstenzonen
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet, besser im Artenbecken
Wasserwerte: hart, alkalisch, pH 7,8 – 9,0
Temperatur: 24 – 27 °C
Beckengröße: ab 100 cm Länge
Bepflanzung: kaum relevant, lieber Steinaufbauten und Höhlen
Futter: Kleinlebewesen, Frost- und Lebendfutter, feines Granulat
Geschlechts-Unterschiede: kaum sichtbar; Männchen etwas größer, Weibchen fülliger
Zucht möglich: Ja, sehr leicht; bilden Familienverbände
Maximale Größe: bis 9 cm
Liefergröße: ca. 3–4 cm
Mit Garnelen verträglich: nicht geeignet
Im Detail: Feenbarsch Albino, Neolamprologus brichardi

Herkunft des Feenbarschs (Neolamprologus brichardi)

Der Feenbarsch (Neolamprologus brichardi) ist eine Ikone des Tanganjikasees in Ostafrika. Er lebt bevorzugt entlang der steinigen Küstenregionen, wo er zwischen Felsspalten und Höhlen Schutz findet. Die Albino-Variante fällt durch ihre cremeweiße Grundfärbung und rötlich schimmernden Augen auf. Typisch sind die lang ausgezogenen Flossenstrahlen, die den Fischen ein fast schwebendes, elegantes Erscheinungsbild verleihen. Im natürlichen Habitat treten die Tiere oft in großen Familienverbänden auf, die mehrere Generationen umfassen.

Feenbarsche im Gesellschaftsaquarium

Aufgrund ihres ausgeprägten Sozial- und Revierverhaltens sind Feenbarsche nur bedingt für klassische Gesellschaftsaquarien geeignet. Am besten pflegt man sie im Arten- oder Tanganjikabecken mit anderen friedlichen Cichliden ähnlicher Größe. Kleinere Fische oder Garnelen werden als Beute angesehen. Ein harmonierendes Paar und ausreichend Struktur im Becken sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Haltung.

Passende Wasserparameter

Im Aquarium bevorzugt der Feenbarsch hartes, alkalisches Wasser mit einem pH-Wert zwischen 7,8 und 9,0. Diese Bedingungen entsprechen den Gegebenheiten im Tanganjikasee. Regelmäßige Wasserwechsel und eine gute Filterung sind essenziell, um die Wasserqualität stabil zu halten.

Haltungstemperatur

Die ideale Temperatur für den Feenbarsch Albino liegt zwischen 24 und 27 °C. In diesem Bereich zeigen die Tiere ihre volle Aktivität und entwickeln stabile Familienstrukturen. Kurzfristige Abweichungen nach unten oder oben werden toleriert, sollten aber nicht dauerhaft sein.

Die Beckengröße für Neolamprologus brichardi

Für ein harmonierendes Paar reicht ein Aquarium ab 100 cm Kantenlänge, größere Becken sind bei Gruppenhaltung empfehlenswert. Wichtig sind Steinaufbauten mit vielen Spalten und Höhlen, die als Rückzugsorte und Laichplätze dienen. Klare Reviergrenzen helfen, Konflikte innerhalb der Gruppe zu reduzieren.

Bepflanzung

Pflanzen spielen bei der Gestaltung des Beckens für Feenbarsche eine untergeordnete Rolle. Stattdessen sind Felsformationen, Lochgestein und Sandflächen wesentlich. Falls gewünscht, können robuste Arten wie Anubias oder Vallisnerien eingesetzt werden, sie dienen jedoch hauptsächlich dekorativen Zwecken.

Das Futter für Feenbarsche

Neolamprologus brichardi ernährt sich überwiegend von Kleinstlebewesen und Aufwuchs. Im Aquarium nehmen die Tiere gerne Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Cyclops oder Mückenlarven an. Ergänzend eignet sich hochwertiges feines Granulat oder Flockenfutter. Eine abwechslungsreiche Ernährung stärkt die Vitalität und das Wachstum.

Geschlechtsunterschiede

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind subtil. Männchen erreichen meist eine etwas größere Endgröße und wirken gestreckter, während Weibchen kompakter gebaut sind. In der Balzphase zeigt das Weibchen oft ein intensiveres Brutpflegeverhalten.

Die Zucht von Neolamprologus brichardi

Die Zucht im Aquarium ist ausgesprochen leicht und faszinierend. Ein Paar bildet eine dauerhafte Bindung, legt die Eier in Höhlen oder Felsspalten ab und betreibt eine intensive Brutpflege. Bemerkenswert ist das Familienleben: auch ältere Nachkommen beteiligen sich an der Aufzucht der Jungfische, sodass ganze Generationen zusammenleben und ihre Reviere verteidigen.

Die Endgröße von Feenbarschen

Mit einer Länge von bis zu 9 cm gehört der Feenbarsch zu den kleineren Tanganjika-Cichliden. Er eignet sich daher gut für mittlere Aquarien, zeigt dort aber sein volles Sozialverhalten und kann mehrere Jahre alt werden.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Eine Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen ist nicht möglich. Garnelen werden als Nahrung betrachtet und innerhalb kurzer Zeit erbeutet.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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