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Feuersalamander, Salamandra salamandra

Selten erhältlich

Feuersalamander sind vivipar und nur sehr selten im Zoohandel erhältlich

Aus Nachzucht

Unsere Salamandra salamandra stammen aus deutscher Nachzucht

Beeindruckende Lebensdauer

Feuersalamander erreichen optimal gepflegt ein Alter von über 20 Jahren

Meldepflichtige Tiere

Salamandra salamandra sind bei der Unteren Naturschutzbehörde anzumelden

Feuersalamander, Salamandra salamandra


Auf einen Blick: Feuersalamander, Salamandra salamandra
Deutscher Name: Feuersalamander
Wissenschaftlich: Salamandra salamandra
Synonyme: Gemeiner Feuersalamander, Europäischer Feuersalamander
Herkunft: Europa – Feuchte Laub- und Mischwälder, oft in der Nähe von Bächen und Quellen
Lebensweise: Halb-aquatisch, dämmerungs- und nachtaktiv, bodenbewohnend
Haltungsform: Feuchtwarmes Aquaterrarium oder Paludarium mit Land- und Wasserteil
Mindestgröße des Terrariums: 100x50x50 cm (LxBxH) für ein Paar oder ein Trio
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 16-22°C, lokale Wärmeplätze bis 24°C, 70-90 % Luftfeuchtigkeit
Beleuchtung: LED-Tageslichtlampen, UV-Anteil nicht zwingend notwendig, jedoch vorteilhaft
Bodengrund: Feuchter Laubwaldboden mit Moos, Rindenstücken und grabfähigem Substrat
Futter: Asseln, Regenwürmer, Heimchen, Grillen, gelegentlich Wachsmaden – Kalzium- und Vitaminzugabe empfohlen
Maximale Größe: Bis zu 20 cm
Im Detail: Feuersalamander, Salamandra salamandra

Lebensraum und Verhalten des Feuersalamanders (Salamandra salamandra)

Der Feuersalamander ist ein markanter Bewohner der europäischen Laub- und Mischwälder. Seine auffällige schwarz-gelbe Färbung dient als Warnsignal, denn die Tiere produzieren ein mildes Hautgift zur Abwehr von Fressfeinden. Tagsüber hält sich der Feuersalamander gut versteckt unter Steinen, Rindenstücken oder in Erdlöchern auf, erst in der Dämmerung wird er aktiv. Besonders nach Regenfällen geht er auf Nahrungssuche. In freier Natur ist er häufig in der Nähe kleiner Bäche oder Quellbereiche zu finden – Orte, an denen er auch seinen Nachwuchs zur Welt bringt. Er lebt überwiegend am Boden, kann aber mit seinen kräftigen Gliedmaßen auch auf niedrige Strukturen klettern und ist in der Lage, sogar an glatten Glasflächen zu laufen – eine Fähigkeit, die im Terrarium gut beobachtet werden kann.

Die richtige Haltung im Terrarium

Feuersalamander benötigen ein feuchtwarmes Aquaterrarium oder Paludarium, das sowohl einen großzügigen Landbereich als auch einen flachen Wasserteil umfasst. Eine reine Wasserschale genügt nicht – stattdessen sollte ein flacher Wassergraben oder ein integrierter Wasserteil mit seichtem Zugang vorhanden sein, in dem sich die Tiere zur Fortpflanzung zurückziehen können. Der Landteil sollte mit Rindenstücken, Moos, Laub und Versteckmöglichkeiten wie Korkröhren strukturiert sein. Eine Größe von 100x50x50 cm ist für ein Paar ausreichend, für Gruppen sollte das Becken entsprechend größer gewählt werden. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist essenziell, regelmäßiges Sprühen unterstützt das Wohlbefinden der Tiere. Beachten Sie bitte, dass die Feuersalamander binnen 14 Tagen nach dem Erwerb von Ihnen bei der Unteren Naturschutzbehörde anzumelden sind.

Die richtige Bepflanzung

Zur naturnahen Gestaltung des Terrariums eignen sich schattenverträgliche Pflanzen wie Farne, Moose und kleinbleibende Tropengewächse. Besonders gut machen sich Arten wie Fittonia, Calathea oder Maranta, die nicht nur optisch harmonieren, sondern auch helfen, die Luftfeuchtigkeit zu stabilisieren. Wichtig ist ein dichter Bewuchs mit vielen Rückzugsmöglichkeiten, wobei robuste Pflanzen bevorzugt werden sollten, da Feuersalamander gelegentlich auf ihnen laufen oder sich darunter vergraben. Abgestorbene Laubschichten aus Eichen- oder Buchenlaub fördern zudem das Mikroklima im Bodengrund.

Beleuchtung, UV und Temperatursteuerung

Feuersalamander benötigen keine starke UVB-Strahlung, profitieren jedoch von einer natürlichen Tag-Nacht-Rhythmik mit LED-Tageslichtröhren, idealerweise mit UV-A-Anteil. Tagsüber sollte die Temperatur zwischen 16 und 22°C liegen, punktuelle Wärmebereiche bis 24°C sind möglich. Wärmelampen müssen so installiert werden, dass die Tiere sich nicht daran verbrennen können – also stets außerhalb des Terrariums oder gesichert angebracht. Alternativ eignen sich Heizmatten, die seitlich oder an der Rückwand montiert werden. Wichtig ist ein ausgewogenes Temperaturgefälle im Terrarium. Die Luftfeuchtigkeit sollte dauerhaft bei 70-90 % liegen und kann durch tägliches Sprühen, einen Vernebler oder eine automatische Beregnung unterstützt werden. Ein Hygrometer hilft, die Feuchtigkeitswerte zuverlässig im Blick zu behalten.

Fütterung: Was frisst der Feuersalamander?

Der Feuersalamander ist ein Jäger, der bevorzugt lebende Beute aufnimmt. Dazu zählen Heimchen, Grillen, Asseln, Regenwürmer und gelegentlich auch Wachsmaden oder kleine Schnecken. Die Fütterung erfolgt vorzugsweise abends, wenn die Tiere aktiv werden. Besonders wichtig ist die regelmäßige Anreicherung des Futters mit Kalzium- und Vitaminpräparaten, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Jungtiere sollten kleinere Futtertiere erhalten, wie Mikro-Heimchen oder Enchyträen.

Geschlechtsunterschiede bei Salamandra salamandra

Geschlechtsunterschiede sind bei adulten Tieren erkennbar: Männchen besitzen eine deutlich ausgeprägtere Kloakenwölbung und einen schlankeren Körperbau, während Weibchen etwas kräftiger wirken. Zur Fortpflanzungszeit zeigen Männchen ein verstärktes Balzverhalten.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Feuersalamander sind lebendgebärend – ein seltener Fall bei Amphibien. Nach der Paarung bringt das Weibchen voll entwickelte Larven in flachen, sauberen Gewässern zur Welt. Diese benötigen kühles, sauerstoffreiches Wasser, um sich zu entwickeln. In geeigneten Paludarien mit Wasserteil kann eine Nachzucht gelingen, ist jedoch anspruchsvoll und erfordert stabile Umweltbedingungen und eine getrennte Aufzucht der Larven.

Die Endgröße und Lebenserwartung von Salamandra salamandra

Adulte Feuersalamander erreichen eine Länge von bis zu 20 cm, je nach Unterart und Geschlecht. In artgerechter Terrarienhaltung können sie ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen – gelegentlich sogar noch älter.

Nice-to-Know: Ein echter Klassiker mit Meldepflicht

Feuersalamander zählen zu den bekanntesten Amphibien Europas und faszinieren durch ihre auffällige Färbung und ihr ruhiges Wesen.  Zudem unterliegen sie in Deutschland der Meldepflicht – ein Aspekt, den viele Halter nicht kennen. Bitte denken Sie daran, Ihre Tiere nach dem Erwerb umgehend bei der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde zu registrieren!

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Der Feuersalamander besitzt seitlich am Kopf sogenannte Parotoiddrüsen, aus denen er bei Bedrohung ein weißliches Hautsekret absondern kann. Dieses enthält das Nervengift Samandarin, das Fressfeinde abschreckt und bei Haustieren wie Hunden oder Katzen gefährlich werden kann. Für den Menschen ist es bei normalem Umgang ungefährlich, sollte aber nicht mit Schleimhäuten oder offenen Wunden in Kontakt kommen. Nach jedem direkten Kontakt mit dem Tier ist gründliches Händewaschen unerlässlich. Auf übermäßiges oder unnötiges Handling sollte verzichtet werden – der Feuersalamander ist ein Beobachtungstier.

Telefon: Terraristik: Telefonberatung (8.30-15.00 Uhr) und Anforderung aktueller Tier-Fotos per WhatsApp: 016099593364

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Fragen zum Artikel

Müssen Feuersalamander nicht überwintert werden?

Hallo

Grundsätzlich ist eine Winterruhe bei adulten Feuersalamandern (Salamandra salamandra) zwar nicht in jedem Fall zwingend notwendig, sie ist aber aus biologischer Sicht sehr empfehlenswert. In der Natur ziehen sich die Tiere in der kalten Jahreszeit in frostfreie Verstecke zurück und verbringen dort mehrere Monate in einer Ruhephase.

In der Heimhaltung profitieren erwachsene, gesunde Tiere ebenfalls von einer kontrollierten Winterruhe: Sie stärkt das Immunsystem, entspricht ihrem natürlichen Rhythmus und wirkt sich positiv auf die Lebenserwartung sowie auf die Fortpflanzungsbereitschaft aus. Üblich ist eine Absenkung auf 4–8 °C für etwa 2–3 Monate, wobei die Abkühlung und spätere Erwärmung langsam erfolgen sollte.

Wichtig ist jedoch: Jungtiere sollten nicht überwintert werden, da sie sich noch im Wachstum befinden und die lange Fastenzeit in der Kältestarre für sie ein Risiko darstellen würde.

Wenn Sie Ihre Tiere also lediglich als Liebhabertiere ohne Zuchtabsicht pflegen, können sie auch ohne Winterruhe gesund bleiben – vorausgesetzt, die Haltungsbedingungen sind insgesamt optimal. Für erwachsene Tiere ist eine Winterruhe aber in jedem Fall ein wertvoller Beitrag zur artgerechten Pflege.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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