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Florida-Flaggenkärpfling, Jordanella floridae (Kaltwasser & Warmwasser)

Ideal für Kaltwasserbecken

Verträgt 16–26 °C Temperatur und eignet sich bestens für Aquarien ohne Heizung

Sommerbesatz für Teiche

Perfekt für bepflanzte Teiche ab 80 cm Tiefe in frostfreien Regionen

Wunderschöne Männchen

Mit tollen, schillernden Farben und markantem Schulterfleck zur Balzzeit

Zucht ist möglich

Männchen balzen eindrucksvoll und bewachen das Gelege zuverlässig

Florida-Flaggenkärpfling, Jordanella floridae (Kaltwasser & Warmwasser)


Auf einen Blick: Florida-Flaggenkärpfling, Jordanella floridae
Deutscher Name:Florida-Flaggenkärpfling
Wissenschaftlich:Jordanella floridae
Synonyme:American Flagfish, Flag Fish, früher: Cyprinodon floridae
Herkunft:Florida, südöstliche USA
Gesellschafts-Aquarium:bedingt geeignet
Wasserwerte:weich bis hart, pH 6,5–8,0
Temperatur:ca. 16–26 °C
Beckengröße:ab 60 cm
Bepflanzung:robuste Bepflanzung empfohlen
Futter:Omnivor; Algen, Flocken, Frost-, Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede:Männchen farbiger und mit "Schulterfleck"
Zucht möglich:Ja, bei Einzelpaarhaltung
Maximale Größe:bis zu 6 cm
Liefergröße:ca. 3–4 cm
Mit Garnelen verträglich:bedingt, eher mit größeren Arten
Im Detail: Florida-Flaggenkärpfling, Jordanella floridae

Herkunft des Florida-Flaggenkärpflings (Jordanella floridae)

Der Florida-Flaggenkärpfling (Jordanella floridae) ist ein farbenprächtiger Vertreter der Familie Fundulidae, der ausschließlich in Florida und Teilen Georgias heimisch ist. Diese Art bewohnt bevorzugt langsam fließende oder stehende Gewässer wie Sümpfe, Tümpel, Entwässerungsgräben und flache Kanäle mit dichter Ufervegetation. In diesen Biotopen lebt sie oft in unmittelbarer Nähe zur Wasseroberfläche, wo sie sich von Algen, Insektenlarven und Detritus ernährt. Charakteristisch ist ihre hohe Toleranz gegenüber wechselnden Umweltbedingungen – sowohl hohe Temperaturen als auch niedrige Sauerstoffwerte werden gut verkraftet. Dies macht sie besonders robust und für die Aquaristik attraktiv. Die Art wurde früher der Gattung Cyprinodon zugeordnet, gilt heute jedoch als einziger Vertreter der Gattung Jordanella. Ihren englischen Namen „Flagfish“ verdankt sie der schillernden Schuppenzeichnung der Männchen, die entfernt an das Muster der US-Flagge erinnert. Auch außerhalb der Aquaristik wird Jordanella floridae teils zur biologischen Algenkontrolle in Gewächshäusern und Zierteichen eingesetzt.

Florida-Flaggenkärpfling vergesellschaften

Diese Art kann mit robusten, nicht zu hektischen Fischen gut vergesellschaftet werden, sollte jedoch nicht mit langflossigen oder besonders ruhigen Arten zusammengehalten werden, da insbesondere Männchen ein territoriales Verhalten zeigen können. In ausreichend großen Becken mit Verstecken und Sichtschutz lässt sich das Sozialverhalten gut steuern. Innerartlich empfiehlt sich die Haltung als Paar oder in Gruppen mit Weibchenüberhang.

Passende Wasserparameter

Der Florida-Flaggenkärpfling ist sehr tolerant gegenüber verschiedenen Wasserwerten. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 8,0 sowie weiches bis hartes Wasser werden gut vertragen. Wichtig ist eine gute Wasserhygiene durch regelmäßige Teilwasserwechsel. Bei leichtem Algenwuchs fressen die Tiere gerne Aufwuchs und helfen so bei der Pflege des Aquariums.

Haltungstemperatur

Temperaturen von etwa 16 bis 26 °C sind ideal. Damit eignet sich die Art hervorragend für unbeheizte Aquarien sowie als Sommerbesatz für kleinere, bepflanzte Gartenteiche. Voraussetzung ist eine Tiefe von mindestens 80 cm und eine gute Sauerstoffversorgung. Eine dauerhafte Haltung im Gartenteich ist nur in milden Regionen mit frostfreier Überwinterung möglich.

Die Beckengröße für Jordanella floridae

Bereits Aquarien ab 60 cm Kantenlänge bieten genug Platz für ein Paar oder ein Trio. Wichtig ist eine gute Struktur mit dichten Randbepflanzungen, Wurzeln und Steinen. Freie Schwimmzonen sollten dennoch vorhanden sein. In bepflanzten Artenbecken mit starker Lichtquelle kommen die Farben besonders gut zur Geltung.

Bepflanzung

Die Bepflanzung sollte robust und widerstandsfähig sein, da Jordanella floridae gelegentlich an zarten Pflanzen zupfen kann. Empfehlenswert sind Anubias, Javafarn, Hornkraut oder Schwimmpflanzen. Dichte Pflanzeninseln bieten Schutz und Reviergrenzen, insbesondere bei paarweiser Haltung.

Das Futter für Florida-Flaggenkärpflinge

Die Art ist ein ausgesprochener Allesfresser mit Vorliebe für pflanzliche Bestandteile. Algenbeläge, Flockenfutter, Frost- und Lebendfutter wie Daphnien oder Artemia werden gerne angenommen. Eine abwechslungsreiche Fütterung mit Spirulina-Anteilen fördert Vitalität und Farben.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind farbintensiver, besitzen eine auffällige Flossenzeichnung sowie einen dunklen Fleck auf der Schulter. Weibchen wirken blasser und rundlicher. Während der Balz zeigt das Männchen ein lebhaftes Farbspiel und verteidigt sein Revier aktiv.

Die Zucht von Jordanella floridae

Die Zucht gelingt am besten im Artenbecken mit Einzelpaaren. Nach intensiver Balz setzt das Weibchen die Eier auf Pflanzen oder Dekoration ab. Das Männchen bewacht das Gelege für einige Tage. Nach dem Schlupf sollten die Jungtiere separiert und mit feinem Lebendfutter (z. B. Mikrowürmchen) angefüttert werden.

Die Endgröße von Florida-Flaggenkärpflingen

Die Art erreicht bis zu 6 cm, wobei Männchen meist etwas größer erscheinen. Bei guter Pflege kann Jordanella floridae bis zu 5 Jahre alt werden. Ihre Farben bleiben auch im Alter intensiv, besonders bei Haltung in gut beleuchteten, bepflanzten Aquarien oder naturnahen Teichen.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Mit größeren Garnelenarten wie Amanogarnelen ist die Vergesellschaftung möglich. Kleine Zwerggarnelen und deren Nachwuchs werden jedoch gerne als Nahrung betrachtet. Bei Aquascapes mit viel Struktur können Garnelen dennoch erfolgreich integriert werden, sofern genug Verstecke vorhanden sind.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie füttere ich meine Teichbewohner richtig?

Die Fütterung richtet sich nach der Art der Teichbewohner. Fische benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung, die aus speziellem Teichfutter, Insektenlarven und pflanzlichen Bestandteilen bestehen sollte. Kois und Goldfische profitieren von hochwertigem schwimmendem Futter, während bodenlebende Arten wie Störe sinkendes Futter benötigen.

Wie oft sollte gefüttert werden? Im Sommer, wenn die Wassertemperatur über 15 °C liegt, können Fische 1-2 Mal täglich gefüttert werden. In der kalten Jahreszeit verlangsamt sich der Stoffwechsel – unter 10 °C sollte nur noch wenig, unter 5 °C gar nicht mehr gefüttert werden.

Was fressen Teichschnecken und Muscheln? Teichschnecken ernähren sich von Algen und abgestorbenem Pflanzenmaterial, können aber bei Bedarf mit Spirulina-Tabletten oder weichem Gemüse zugefüttert werden. Teichmuscheln filtern Mikroorganismen aus dem Wasser und benötigen keine zusätzliche Fütterung, solange der Teich biologisch ausgewogen ist.

Darf ich Brot oder Küchenabfälle füttern? Nein, Brot und andere Küchenreste sind ungeeignet, da sie das Wasser belasten und die Gesundheit der Tiere gefährden können. Es sollte ausschließlich hochwertiges Teichfutter oder natürliche, für die jeweilige Art geeignete Nahrung verwendet werden.

Wie verhindere ich eine Überfütterung? Füttern Sie nur so viel, wie die Tiere innerhalb weniger Minuten aufnehmen können. Reste sollten nicht im Wasser verbleiben, um eine Belastung des Wassers zu vermeiden. Eine gute Wasserqualität ist essenziell für gesunde Teichbewohner.

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie werden Teichfische versendet?

Wie alle Fische sind auch Teichfische Wirbeltiere und werden von uns, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand der Teichtiere erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt bzw. bei Frost mit Heatpacks unterstützt.

Wie werden Wirbellose Teichtiere versendet?

Schnecken, Muscheln und Krebse sind wirbellose Tiere und können per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Wirbellosen auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen.

Der Versand der Wirbellosen erfolgt unabhängig von der gewählten Versandart grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Tiere mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Bei Frost versenden wir sie mit zusätzlichen Heatpacks.

Wie neu gekaufte Teichbewohner eingewöhnen?

Um neue Teichbewohner wie Fische, Krebse, Muscheln oder Schnecken sicher in den Gartenteich einzugewöhnen, sollte eine behutsame Anpassung an die neuen Wasserbedingungen erfolgen. Falls bereits andere Tiere im Teich vorhanden sind, empfiehlt sich eine Quarantäne, um das Risiko von Krankheiten zu minimieren.

Die Eingewöhnung erfolgt nach einem schrittweisen Verfahren, unabhängig davon, ob Fische oder Wirbellose in den Teich eingesetzt werden.

Einsetzen von neuen Teichtieren:

  1. Setzen Sie die neuen Tiere mit dem Transportwasser in einen Eimer, eine Wanne oder einen separaten Behälter.
  2. Fügen Sie nach und nach Wasser aus dem Gartenteich hinzu, bis sich die Wassermenge innerhalb von 30-60 Minuten mindestens verdoppelt hat.
  3. Bei Fischen: Entnehmen Sie diese vorsichtig mit einem Kescher und setzen Sie sie in den Teich ein. Bei Muscheln und Schnecken: Platzieren Sie sie direkt auf den Teichgrund, damit sie sich selbstständig eingraben oder anhaften können. Bei Krebsen: Lassen Sie sie behutsam am Teichrand ins Wasser gleiten.
  4. Beobachten Sie die neuen Tiere in den nächsten Tagen regelmäßig auf Anzeichen von Stress oder Krankheiten. Eine neue Umgebung kann das Immunsystem schwächen und zu Anpassungsproblemen führen.
  5. Falls es sich um einen neu eingerichteten Teich handelt, sollten Sie die Wasserwerte, insbesondere den Nitritgehalt, in den ersten zwei Wochen nach dem Einsetzen der Tiere mindestens alle zwei Tage kontrollieren.
Woher stammen die bei Ihnen gekauften Teichtiere?

Unsere Wirbellosen stammen ausschließlich von einem deutschen Züchter, der die Tiere bereits in Teichen aufzieht. Auch fast alle unserer Fische stammen aus deutscher Nachzucht und werden direkt in Freilandteichen gezüchtet. Nur vereinzelt beziehen wir Tiere aus europäischer Nachzucht (z. B. aus Tschechien). In jedem Fall stammen unsere Teichtiere nicht aus Aquarien, sondern aus artgerechter Haltung unter Freilandbedingungen (Ausnahmen bilden hier nur die Rotflossenorfen, Zaccos, Makropoden und die Regenbogenelritzen, da diese auch in Aquarien gehalten werden können).

Brauche ich einen Filter oder eine Pumpe für meinen Teich?

Ob ein Filter oder eine Pumpe für den Teich notwendig ist, hängt von der Größe, dem Fischbesatz und der biologischen Selbstreinigungskraft des Teiches ab.

Wann ist ein Filter notwendig? Ein Teichfilter ist besonders dann erforderlich, wenn Fische gehalten werden, da diese durch ihre Ausscheidungen das Wasser belasten. Ohne eine Filteranlage kann sich schnell Ammoniak und Nitrit im Wasser ansammeln, was für Fische schädlich ist. In einem gut bepflanzten, naturnahen Teich mit wenigen oder keinen Fischen kann das Ökosystem die Wasserqualität oft selbst regulieren. Je mehr Fische im Teich leben, desto wichtiger wird ein leistungsfähiges Filtersystem.

Wann wird eine Pumpe benötigt? Eine Pumpe sorgt für eine gleichmäßige Wasserzirkulation und verbessert die Sauerstoffversorgung, was besonders an warmen Tagen wichtig ist. Stehende Gewässer neigen dazu, an Sauerstoffmangel zu leiden, was für Fische und andere Teichbewohner gefährlich werden kann. Falls der Teich einen Wasserfall, einen Bachlauf oder eine Fontäne besitzt, ist eine Pumpe unerlässlich, um die Wasserbewegung aufrechtzuerhalten.

Kann ein Teich ohne Filter oder Pumpe funktionieren? Ja, unter bestimmten Bedingungen kann ein Teich auch ohne technische Hilfsmittel auskommen. In einem gut geplanten Naturteich mit dichter Bepflanzung, wenig Fischbesatz und einem ausgeglichenen Nährstoffhaushalt übernehmen Pflanzen, Mikroorganismen und natürliche Prozesse die Reinigung und Sauerstoffversorgung. Eine ausreichende Tiefe (mindestens 80 cm) hilft, Temperaturschwankungen auszugleichen und die Wasserqualität zu stabilisieren.

Welche Filterarten gibt es?

  • Druckfilter: Geeignet für größere Teiche mit Fischbesatz, da sie hohe Wassermengen filtern und oft mit einer UV-Lampe zur Algenbekämpfung ausgestattet sind.
  • Durchlauffilter: Ideal für mittelgroße bis große Teiche mit vielen Fischen, da sie effizient mechanische und biologische Reinigung kombinieren.
  • Schwamm- oder Biofilter: Für kleinere Teiche oder Naturteiche ohne hohen Fischbesatz, da sie das Wasser schonend klären und nützliche Bakterien ansiedeln.

Fazit: Ob ein Filter oder eine Pumpe notwendig ist, hängt vom individuellen Teich ab. In einem Fischteich sind beide Komponenten meist unerlässlich, während ein gut durchdachter Naturteich oft ohne auskommt. Eine regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte hilft dabei, den Bedarf an Technik besser einzuschätzen.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

Geschlechtsauswahl bei unseren Teichbewohnern

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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