Gefleckter Bachfrosch, Hylarana picturata
145,99 €*
44 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 4,40 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Derzeit nicht verfügbar
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Gefleckter Bachfrosch, Hylarana picturata
| Deutscher Name: | Gefleckter Bachfrosch |
| Wissenschaftlich: | Hylarana picturata |
| Synonyme: | Spotted Stream Frog, Malaysischer Feuerfrosch |
| Herkunft: | Borneo: Sabah, Sarawak und Kalimantan; Vorkommen in Brunei nicht sicher bestätigt |
| Lebensweise: | Dämmerungs- bis nachtaktiver, bodennaher Bachuferfrosch |
| Haltungsform: | Paarweise oder als kleine, gut strukturierte Artgruppe |
| Mindestgröße des Terrariums: | Für ein Paar mindestens etwa 100 × 50 × 60 cm (L × B × H) |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Tagsüber etwa 22–25 °C, nachts 19–22 °C; 75–95 % Luftfeuchte |
| Beleuchtung: | Tageslichtspektrum, schwache UVB-Zone und viele Schattenplätze |
| Bodengrund: | Drainierter Waldboden aus Erde und Laub; Ufer mit Steinen und Wurzeln |
| Futter: | Abwechslungsreiche kleine bis mittelgroße lebende Wirbellose |
| Maximale Größe: | Männchen meist etwa 4 cm, Weibchen bis knapp 7 cm Kopf-Rumpf-Länge |
Lebensraum und Verhalten von Gefleckter Bachfrosch (Hylarana picturata)
Hylarana picturata stammt nach heutigem, engerem Artverständnis von Borneo. Als gesichert gelten Vorkommen im malaysischen Sabah und Sarawak sowie im indonesischen Kalimantan; Meldungen aus Brunei bedürfen weiterer Bestätigung. Ältere Literatur nennt außerdem die Malaiische Halbinsel, Sumatra oder vorgelagerte Inseln. Viele dieser Festlands- und Sumatra-Populationen werden inzwischen jedoch Hylarana sundabarat zugeordnet und dürfen nicht ohne Weiteres auf den eigentlichen Gefleckten Bachfrosch übertragen werden. Die Art bewohnt feuchte Tiefland- und Hügellandwälder bis ungefähr 750 Meter Höhe und hält sich vor allem an kleinen bis mittelgroßen Waldbächen auf. Bevorzugt werden felsige Ufer, Wurzeln, Totholz, überhängende Böschungen und niedrige Sitzplätze unmittelbar am Wasser. Einzelne Tiere werden auch in leicht veränderten Waldlebensräumen gefunden, sofern schattige Rückzugsorte und geeignete Gewässer erhalten bleiben. Die Kaulquappen nutzen nicht die stärkste Strömung, sondern geschützte Felsmulden und ruhige, teilweise vom Hauptbach getrennte Seitenbecken. Dort verbergen sie sich tagsüber zwischen untergetauchtem Falllaub. Dieses Nebeneinander aus feuchtem Landufer, strukturierten Sitzplätzen und sauberem Wasser sollte die Gestaltung des Paludariums bestimmen.
Die richtige Haltung
Geeignet ist ein ausbruchsicheres, gut belüftetes Paludarium mit größerem, dauerhaft feuchtem Landteil und einem klar abgegrenzten Wasserbereich. Für ein Paar sollte die Grundfläche ungefähr 100 × 50 cm bei mindestens 60 cm Höhe betragen; zusätzliche Tiere erfordern deutlich mehr Raum, Sichtbarrieren und mehrere gleichwertige Sitzplätze. Der Wasserteil kann etwa ein Drittel der Grundfläche einnehmen und sollte flache Ufer, sichere Ausstiege sowie Steine, Wurzeln und ruhige Buchten besitzen. Eine sanfte Umwälzung bildet das Bachmilieu nach, darf die Frösche aber nicht gegen Ansaugöffnungen oder in starke Strömung ziehen. Sauberes, aufbereitetes Wasser, regelmäßige Teilwasserwechsel und eine biologische Filterung sind wichtig. Der Landteil benötigt Höhlen, Wurzelspalten, Totholz und erhöhte Plätze nahe dem Wasser. Eine Haltung im Artbecken ist vorzuziehen, da Vergesellschaftungen Stress, Konkurrenz, Verletzungen oder Krankheitsübertragungen verursachen können. Sprungfreudige Tiere verlangen lückenlos gesicherte Kabel- und Lüftungsöffnungen.
Die richtige Bepflanzung
Eine dichte, aber nicht vollständig zugewachsene Bepflanzung schafft Deckung und erhält ein feuchtes Mikroklima. Geeignet sind robuste tropische Farne, kleinblättrige Kletterpflanzen, Ficus-Arten, Philodendron-Verwandte, Moose und andere Pflanzen, die mit hoher Luftfeuchte sowie nassem Wurzelbereich zurechtkommen. Zwischen den Pflanzen sollten offene Jagdflächen und freie Wege zum Wasser bleiben. Wurzeln, Korkstücke und überhängende Zweige bilden Sitzplätze in geringer Höhe, wie sie die Frösche auch am natürlichen Bachufer nutzen. Pflanzen müssen frei von Pflanzenschutzmitteln, Blattglanzmitteln und Düngerresten sein. Eine Drainageschicht unter dem Landteil verhindert Staunässe im Bodengrund, während Laubstreu und stellenweise Moos feuchte Rückzugsräume schaffen. Das Falllaub im Wasser darf nur maßvoll eingesetzt und regelmäßig kontrolliert werden, damit geschützte Bereiche entstehen, ohne die Wasserqualität durch Fäulnis zu belasten.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Ein mäßig warmes, sehr feuchtes Waldklima ist geeigneter als dauerhaft hohe Tropenhitze. Als vorsichtiger Haltungsbereich bieten sich tagsüber etwa 22–25 °C und nachts ungefähr 19–22 °C an. Werte oberhalb von 27 °C sollten nicht dauerhaft auftreten; ein Temperaturgefälle und schattige, kühlere Rückzugsorte sind unverzichtbar. Die relative Luftfeuchte darf durch Beregnung zeitweise auf 90–95 % steigen, sollte zwischen den Sprühphasen bei guter Belüftung aber etwas abtrocknen. Dauerhaft stehende, verbrauchte Luft begünstigt Haut- und Atemwegsprobleme. Eine Beleuchtungsdauer von ungefähr zwölf Stunden unterstützt einen stabilen Tag-Nacht-Rhythmus und die Pflanzen. Zusätzlich zum pflanzengeeigneten Tageslicht kann schwaches UVB angeboten werden, sofern viele beschattete Ausweichplätze vorhanden sind und keine starke Bestrahlung entsteht. UV-Licht ersetzt weder eine ausgewogene Fütterung noch die bedarfsgerechte Mineralstoffversorgung. Temperaturen, Luftfeuchte und Wassertemperatur sollten mit zuverlässigen Messgeräten überwacht werden.
Fütterung
Hylarana picturata jagt lebende, sich bewegende Wirbellose. Geeignet sind abwechslungsweise Heimchen, kleine Grillen, Schaben, Fliegen, Motten, Wachsmottenlarven in Maßen, Springschwänze sowie passend große Regen- oder andere geeignete Futterwürmer. Die Beute sollte höchstens ungefähr der Breite zwischen den Augen entsprechen und aus kontrollierter, schadstofffreier Herkunft stammen. Eine einseitige Ernährung mit wenigen, sehr fettreichen Futtertieren ist zu vermeiden. Futterinsekten werden vor dem Verfüttern hochwertig ernährt und regelmäßig mit einem für Amphibien geeigneten Calciumpräparat bestäubt. Ein Vitaminpräparat einschließlich Vitamin D3 wird sparsam und abhängig von UVB-Angebot, Alter und Herstellerangabe eingesetzt. Jungtiere benötigen kleinere Beute und häufigere Mahlzeiten als ausgewachsene Frösche. Nicht gefressene Futtertiere sollten entfernt werden, damit sie die Frösche nachts nicht bedrängen oder empfindliche Hautstellen benagen.
Geschlechtsunterschiede
Ausgewachsene Tiere zeigen einen deutlichen Größenunterschied: Männchen erreichen meist ungefähr 40 mm Kopf-Rumpf-Länge, während Weibchen knapp 70 mm erreichen können und kräftiger wirken. Während der Fortpflanzungszeit lassen sich rufende Männchen besonders zuverlässig erkennen. Sie sitzen meist auf Steinen, Wurzeln, Zweigen oder an Böschungen in unmittelbarer Nähe des Wassers. Die Körpergröße allein erlaubt bei jungen oder noch nicht ausgewachsenen Tieren keine sichere Geschlechtsbestimmung.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Die Fortpflanzung ist an das Bachufer gebunden. Männchen rufen gewöhnlich höchstens etwa einen Meter vom Wasser entfernt und wählen leicht erhöhte Plätze auf Felsen, Wurzeln oder niedrigen Zweigen. Über eine zuverlässig wiederholbare Nachzucht unter Terrarienbedingungen liegen nur wenige artspezifische Angaben vor. Naturnah wechselnde Beregnungsphasen können Fortpflanzungsstimmung fördern, sollten aber erst bei stabil eingewöhnten und gut ernährten Tieren eingesetzt werden. Für Eier und Larven müssen strömungsarme, saubere Seitenbecken mit Falllaub und Schutz vor Filtereinläufen vorhanden sein. Die dunklen, bläulich schimmernden Kaulquappen leben bodennah und verbergen sich tagsüber tief im untergetauchten Laub; ihre Gesamtlänge kann etwa 46 mm erreichen. Da die Larven empfindlich auf verschlechterte Wasserqualität reagieren können, sind zurückhaltende Fütterung und kleine, regelmäßige Wasserwechsel sinnvoll. Metamorphosierte Jungfrösche benötigen flache Ausstiege, sehr kleine Futtertiere und sollten bei Bedarf von größeren Tieren getrennt werden.
Endgröße und Lebenserwartung
Männchen erreichen gewöhnlich etwa 4 cm Kopf-Rumpf-Länge. Weibchen werden deutlich größer und können knapp 7 cm erreichen. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Nice-to-Know
Die fast schwarze Grundfarbe mit gelben, orangefarbenen oder roten Flecken macht diese Art unverwechselbar, sofern es sich tatsächlich um Tiere aus dem enger gefassten Borneo-Komplex handelt. Die großen Augen und die schlanke Gestalt passen zur Aktivität in der Dämmerung und Nacht. Trotz ihrer Nähe zum Wasser sind erwachsene Tiere keine reinen Wasserfrösche: Sie halten sich überwiegend an Ufern, auf Steinen, Wurzeln und niedriger Vegetation auf. Ihre Larven wählen dagegen ruhige, laubreiche Bereiche neben der eigentlichen Strömung. Der Frosch eignet sich vor allem für Halter, die Wasserqualität, Lüftung und Mikroklima eines Paludariums zuverlässig aufeinander abstimmen können.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
Das Hautsekret enthält artspezifische antimikrobielle Peptide, dient also unter anderem dem natürlichen Schutz der empfindlichen Haut. Hylarana picturata gilt nicht als für Menschen gefährlicher Giftfrosch; Hautsekrete können Augen, Schleimhäute oder verletzte Haut dennoch reizen. Unnötiges Anfassen ist grundsätzlich zu vermeiden. Falls ein Umsetzen erforderlich ist, sollten angefeuchtete, puderfreie Einmalhandschuhe verwendet werden. Anschließend sind Hände und verwendete Geräte gründlich zu reinigen. Rückstände von Seife, Desinfektionsmitteln, Cremes oder Nikotin dürfen niemals an die Froschhaut gelangen.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.