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Gelbflossenelritze, Notropis lutipinnis (Kaltwasser & Warmwasser), Weißflossenelritze

Auffällige Flossenfarben

Gelbe Flossen und irisierender Körper setzen lebhafte Farbakzente

Dynamischer Schwarmfisch

In Gruppen besonders aktiv und sozial, vor allem im Mittel- und Oberwasser

Für kühle Aquarien ideal

Benötigt keine Heizung und liebt leicht bewegtes, sauerstoffreiches Wasser

Auch für Gartenteiche

Geeignet für (Sommer-)Teiche ab 80 cm Tiefe mit kühlem, klarem Wasser

Gelbflossenelritze, Notropis lutipinnis (Kaltwasser & Warmwasser), Weißflossenelritze


Auf einen Blick: Gelbflossenelritze, Notropis lutipinnis
Deutscher Name: Gelbflossenelritze
Wissenschaftlich: Notropis lutipinnis
Synonyme: Yellow Shiner, Weißflossenelritze, früher: Hydrophlox lutipinnis
Herkunft: Südost-USA (Georgia, North & South Carolina)
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,0 - 7,5
Temperatur: ca. 16-24° C
Beckengröße: ab 80 cm
Bepflanzung: gerne bepflanzt, mit freien Schwimmzonen
Futter: Omnivore; Flocken, Frostfutter, feines Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede: Männchen mit intensiverer Färbung
Zucht möglich: Ja, Gruppenzucht mit Laichansatz
Maximale Größe: bis zu 7 cm
Liefergröße: ca. 3-4 cm
Mit Garnelen verträglich: bedingt, am besten mit größeren Arten
Im Detail: Gelbflossenelritze, Notropis lutipinnis

Herkunft der Gelbflossenelritze (Notropis lutipinnis)

Die Gelbflossenelritze (Notropis lutipinnis), auch unter dem englischen Namen Yellowfin Shiner bekannt und im Deutschen teils auch als Weißflossenelritze bezeichnet, ist ein lebhafter nordamerikanischer Schwarmfisch, der in klaren Bächen und Flüssen im Südosten der USA vorkommt. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die Appalachen-Region von Georgia bis in die Carolinas. Die Art bewohnt sauerstoffreiche, kühle Fließgewässer mit Kies- und Steinboden. Ihre namensgebenden gelben Flossen und der silbrige Körper mit irisierendem Schimmer machen sie zu einem attraktiven Zierfisch für naturnahe Aquarien und sogar für kühlere Gartenteiche.

Gelbflossenelritze vergesellschaften

Notropis lutipinnis ist ein äußerst friedlicher und bewegungsfreudiger Schwarmfisch, der am besten in Gruppen ab zehn Tieren gehalten wird. Durch sein aktives Schwimmverhalten bringt er viel Leben in das Aquarium, ohne andere Arten zu bedrängen. Ideal sind Kombinationen mit anderen nordamerikanischen Arten, friedlichen Barben oder kühlen Salmlern. Die Art zeigt kein ausgeprägtes Revierverhalten und eignet sich somit hervorragend für Gesellschaftsbecken mit ähnlichen Ansprüchen.

Passende Wasserparameter

Die Gelbflossenelritze bevorzugt sauberes, gut gefiltertes Wasser mit einem pH-Wert von etwa 6,0 bis 7,5. Das Wasser sollte weich bis mittelhart sein, wobei ein regelmäßiger Wasserwechsel für die Gesunderhaltung der Tiere wichtig ist. Durch ihre Herkunft aus Fließgewässern reagieren sie positiv auf leichten Strömungseinfluss.

Haltungstemperatur

Diese Art kommt mit Temperaturen zwischen 16 und 24 °C gut zurecht. Damit eignet sie sich nicht nur für unbeheizte Aquarien, sondern auch für temperierte Gartenteiche mit entsprechender Tiefe und Struktur – vorausgesetzt, eine Überwinterung ist gesichert. Ideal sind Teiche mit einer Tiefe ab 80 cm und guter Wasserqualität.

Die Beckengröße für Notropis lutipinnis

Für eine kleine Gruppe von Gelbflossenelritzen reicht ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge. Wichtig sind freie Schwimmzonen sowie eine gute Strukturierung mit Pflanzen, Steinen und Wurzeln. Ein sandiger oder feiner Kiesboden ist empfehlenswert. In größeren Gruppen entfalten sie ihr volles Sozialverhalten und zeigen eindrucksvolle Schwarmbewegungen.

Bepflanzung

Die Bepflanzung sollte lockere Gruppen von Wasserpflanzen enthalten, wie z. B. Wasserpest, Hornkraut oder Sumpffreunde wie Sagittaria. Die Pflanzen bieten Rückzugsorte und dienen gleichzeitig als optische Revierabgrenzung. Schwimmpflanzen wie Froschbiss sorgen für eine natürliche Lichtfilterung.

Das Futter für Gelbflossenelritzen

Als typische Omnivoren nehmen Gelbflossenelritzen feines Flockenfutter ebenso gerne an wie Frost- und Lebendfutter. Besonders Mückenlarven, Artemia-Nauplien oder Wasserflöhe regen das natürliche Fressverhalten an. Eine abwechslungsreiche Fütterung fördert Vitalität und Farbintensität.

Geschlechtsunterschiede

Die Männchen sind meist intensiver gefärbt, besonders zur Laichzeit, wenn sich gelbe Flossen und ein metallischer Glanz über den Körper legen. Weibchen erscheinen insgesamt etwas blasser und kräftiger gebaut. In der Gruppe sind die Unterschiede gut zu erkennen, insbesondere bei gut konditionierten Tieren.

Die Zucht von Notropis lutipinnis

Die Zucht gelingt bei guter Kondition und geeigneter Fütterung. Laichbereite Weibchen legen ihre Eier über Kies oder in Pflanzenfiltern ab. Es erfolgt keine Brutpflege. Bei geringem Besatz und feinem Substrat können Jungfische erfolgreich schlüpfen und aufgezogen werden. Eine separate Aufzucht in kleinen Becken mit Artemia ist jedoch erfolgreicher.

Die Endgröße von Gelbflossenelritzen

Gelbflossenelritzen erreichen eine maximale Größe von etwa 7 cm. Bei optimaler Pflege und guter Wasserqualität liegt die Lebenserwartung bei rund 3–5 Jahren. In kühler Haltung verlangsamt sich der Stoffwechsel, was sich positiv auf die Lebensdauer auswirken kann.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Die Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen ist möglich, wenn ausreichend Rückzugsorte vorhanden sind. Junggarnelen könnten gefressen werden, daher empfehlen sich größere Garnelenarten wie Amano-Garnelen. Generell zeigt sich die Gelbflossenelritze friedlich und nicht auf Garnelen spezialisiert.

Temperaturbereiche: Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie füttere ich meine Teichbewohner richtig?

Die Fütterung richtet sich nach der Art der Teichbewohner. Fische benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung, die aus speziellem Teichfutter, Insektenlarven und pflanzlichen Bestandteilen bestehen sollte. Kois und Goldfische profitieren von hochwertigem schwimmendem Futter, während bodenlebende Arten wie Störe sinkendes Futter benötigen.

Wie oft sollte gefüttert werden? Im Sommer, wenn die Wassertemperatur über 15 °C liegt, können Fische 1-2 Mal täglich gefüttert werden. In der kalten Jahreszeit verlangsamt sich der Stoffwechsel – unter 10 °C sollte nur noch wenig, unter 5 °C gar nicht mehr gefüttert werden.

Was fressen Teichschnecken und Muscheln? Teichschnecken ernähren sich von Algen und abgestorbenem Pflanzenmaterial, können aber bei Bedarf mit Spirulina-Tabletten oder weichem Gemüse zugefüttert werden. Teichmuscheln filtern Mikroorganismen aus dem Wasser und benötigen keine zusätzliche Fütterung, solange der Teich biologisch ausgewogen ist.

Darf ich Brot oder Küchenabfälle füttern? Nein, Brot und andere Küchenreste sind ungeeignet, da sie das Wasser belasten und die Gesundheit der Tiere gefährden können. Es sollte ausschließlich hochwertiges Teichfutter oder natürliche, für die jeweilige Art geeignete Nahrung verwendet werden.

Wie verhindere ich eine Überfütterung? Füttern Sie nur so viel, wie die Tiere innerhalb weniger Minuten aufnehmen können. Reste sollten nicht im Wasser verbleiben, um eine Belastung des Wassers zu vermeiden. Eine gute Wasserqualität ist essenziell für gesunde Teichbewohner.

Wie werden Teichfische versendet?

Wie alle Fische sind auch Teichfische Wirbeltiere und werden von uns, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand der Teichtiere erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt bzw. bei Frost mit Heatpacks unterstützt.

Wie werden Wirbellose Teichtiere versendet?

Schnecken, Muscheln und Krebse sind wirbellose Tiere und können per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Wirbellosen auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen.

Der Versand der Wirbellosen erfolgt unabhängig von der gewählten Versandart grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Tiere mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Bei Frost versenden wir sie mit zusätzlichen Heatpacks.

Wie neu gekaufte Teichbewohner eingewöhnen?

Um neue Teichbewohner wie Fische, Krebse, Muscheln oder Schnecken sicher in den Gartenteich einzugewöhnen, sollte eine behutsame Anpassung an die neuen Wasserbedingungen erfolgen. Falls bereits andere Tiere im Teich vorhanden sind, empfiehlt sich eine Quarantäne, um das Risiko von Krankheiten zu minimieren.

Die Eingewöhnung erfolgt nach einem schrittweisen Verfahren, unabhängig davon, ob Fische oder Wirbellose in den Teich eingesetzt werden.

Einsetzen von neuen Teichtieren:

  1. Setzen Sie die neuen Tiere mit dem Transportwasser in einen Eimer, eine Wanne oder einen separaten Behälter.
  2. Fügen Sie nach und nach Wasser aus dem Gartenteich hinzu, bis sich die Wassermenge innerhalb von 30-60 Minuten mindestens verdoppelt hat.
  3. Bei Fischen: Entnehmen Sie diese vorsichtig mit einem Kescher und setzen Sie sie in den Teich ein. Bei Muscheln und Schnecken: Platzieren Sie sie direkt auf den Teichgrund, damit sie sich selbstständig eingraben oder anhaften können. Bei Krebsen: Lassen Sie sie behutsam am Teichrand ins Wasser gleiten.
  4. Beobachten Sie die neuen Tiere in den nächsten Tagen regelmäßig auf Anzeichen von Stress oder Krankheiten. Eine neue Umgebung kann das Immunsystem schwächen und zu Anpassungsproblemen führen.
  5. Falls es sich um einen neu eingerichteten Teich handelt, sollten Sie die Wasserwerte, insbesondere den Nitritgehalt, in den ersten zwei Wochen nach dem Einsetzen der Tiere mindestens alle zwei Tage kontrollieren.
Woher stammen die bei Ihnen gekauften Teichtiere?

Unsere Wirbellosen stammen ausschließlich von einem deutschen Züchter, der die Tiere bereits in Teichen aufzieht. Auch fast alle unserer Fische stammen aus deutscher Nachzucht und werden direkt in Freilandteichen gezüchtet. Nur vereinzelt beziehen wir Tiere aus europäischer Nachzucht (z. B. aus Tschechien). In jedem Fall stammen unsere Teichtiere nicht aus Aquarien, sondern aus artgerechter Haltung unter Freilandbedingungen (Ausnahmen bilden hier nur die Rotflossenorfen, Zaccos, Makropoden und die Regenbogenelritzen, da diese auch in Aquarien gehalten werden können).

Brauche ich einen Filter oder eine Pumpe für meinen Teich?

Ob ein Filter oder eine Pumpe für den Teich notwendig ist, hängt von der Größe, dem Fischbesatz und der biologischen Selbstreinigungskraft des Teiches ab.

Wann ist ein Filter notwendig? Ein Teichfilter ist besonders dann erforderlich, wenn Fische gehalten werden, da diese durch ihre Ausscheidungen das Wasser belasten. Ohne eine Filteranlage kann sich schnell Ammoniak und Nitrit im Wasser ansammeln, was für Fische schädlich ist. In einem gut bepflanzten, naturnahen Teich mit wenigen oder keinen Fischen kann das Ökosystem die Wasserqualität oft selbst regulieren. Je mehr Fische im Teich leben, desto wichtiger wird ein leistungsfähiges Filtersystem.

Wann wird eine Pumpe benötigt? Eine Pumpe sorgt für eine gleichmäßige Wasserzirkulation und verbessert die Sauerstoffversorgung, was besonders an warmen Tagen wichtig ist. Stehende Gewässer neigen dazu, an Sauerstoffmangel zu leiden, was für Fische und andere Teichbewohner gefährlich werden kann. Falls der Teich einen Wasserfall, einen Bachlauf oder eine Fontäne besitzt, ist eine Pumpe unerlässlich, um die Wasserbewegung aufrechtzuerhalten.

Kann ein Teich ohne Filter oder Pumpe funktionieren? Ja, unter bestimmten Bedingungen kann ein Teich auch ohne technische Hilfsmittel auskommen. In einem gut geplanten Naturteich mit dichter Bepflanzung, wenig Fischbesatz und einem ausgeglichenen Nährstoffhaushalt übernehmen Pflanzen, Mikroorganismen und natürliche Prozesse die Reinigung und Sauerstoffversorgung. Eine ausreichende Tiefe (mindestens 80 cm) hilft, Temperaturschwankungen auszugleichen und die Wasserqualität zu stabilisieren.

Welche Filterarten gibt es?

  • Druckfilter: Geeignet für größere Teiche mit Fischbesatz, da sie hohe Wassermengen filtern und oft mit einer UV-Lampe zur Algenbekämpfung ausgestattet sind.
  • Durchlauffilter: Ideal für mittelgroße bis große Teiche mit vielen Fischen, da sie effizient mechanische und biologische Reinigung kombinieren.
  • Schwamm- oder Biofilter: Für kleinere Teiche oder Naturteiche ohne hohen Fischbesatz, da sie das Wasser schonend klären und nützliche Bakterien ansiedeln.

Fazit: Ob ein Filter oder eine Pumpe notwendig ist, hängt vom individuellen Teich ab. In einem Fischteich sind beide Komponenten meist unerlässlich, während ein gut durchdachter Naturteich oft ohne auskommt. Eine regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte hilft dabei, den Bedarf an Technik besser einzuschätzen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Teichbewohnern

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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