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Goldbaumsteiger „Microspot“, Dendrobates auratus

Tagaktiver Bodenjäger

Tagaktiv und bodennah unterwegs, mit Freude am Erkunden.

Dichtes Tropengrün

Bepflanzung und Falllaub schaffen sichere Rückzugsorte.

Winziges Lebendfutter

Benötigt Kleinstfutter mit abgestimmten Mineralstoffen.

Feucht mit Frischluft

Hohe Luftfeuchte braucht zugleich wirksame Belüftung.

Goldbaumsteiger „Microspot“, Dendrobates auratus


Auf einen Blick: Goldbaumsteiger „Microspot“, Dendrobates auratus
Deutscher Name:Goldbaumsteiger „Microspot“
Wissenschaftlich:Dendrobates auratus
Synonyme:Grün-schwarzer Pfeilgiftfrosch, Microspot-Goldbaumsteiger
Herkunft:Mittelamerika bis nordwestliches Südamerika; „Microspot“ ist eine Handelsbezeichnung
Lebensweise:Tagaktiv, überwiegend bodenbewohnend und gelegentlich kletternd
Haltungsform:Paarweise oder als sorgfältig beobachtete, harmonische Kleingruppe
Mindestgröße des Terrariums:Für ein Paar ab etwa 45 × 45 × 45 cm, für Gruppen deutlich größer
Temperatur und Luftfeuchtigkeit:Tagsüber etwa 22–25 °C, nachts 18–22 °C; rund 70–90 % Luftfeuchte
Beleuchtung:Tageslichtähnliche LED, etwa 10–12 Stunden; UVB nur schwach und kontrolliert
Bodengrund:Drainageschicht, strukturstabiles Tropensubstrat und reichlich Falllaub
Futter:Drosophila, Springschwänze und weitere geeignete Kleinstfuttertiere
Maximale Größe:Bei der Handelsform meist etwa 3,2–3,8 cm Körperlänge
Im Detail: Goldbaumsteiger „Microspot“, Dendrobates auratus

Lebensraum und Verhalten von Goldbaumsteiger „Microspot“ (Dendrobates auratus)

Dendrobates auratus bewohnt feuchte tropische Lebensräume Mittelamerikas und des nordwestlichen Südamerikas. Das natürliche Verbreitungsgebiet reicht vom südöstlichen Nicaragua über Costa Rica und Panama bis in den Nordwesten Kolumbiens. Dort lebt der Goldbaumsteiger vor allem in immerfeuchten oder saisonal feuchten Tiefland- und Vorgebirgswäldern. Er hält sich häufig zwischen Falllaub, Wurzeln, Steinen und niedriger Vegetation auf, nutzt jedoch ebenso schräg liegendes Holz, Pflanzen und andere erhöhte Strukturen. Kleine Wasseransammlungen in Baumhöhlen oder Pflanzentrichtern spielen besonders für die Ablage der vom Männchen transportierten Kaulquappen eine Rolle. Die Art zeigt geografisch eine außergewöhnlich große Vielfalt an Farben und Zeichnungsmustern. „Microspot“ bezeichnet im Tierhandel eine grünlich bis türkis wirkende Form mit kleinen dunklen beziehungsweise bronzefarbenen Flecken. Der Name wird auch mit „Punta Pequeña“ in Verbindung gebracht, gilt jedoch nicht zuverlässig als eindeutige Fundortangabe. Deshalb sollte die Bezeichnung als dokumentierter Handels- beziehungsweise Zuchtstamm behandelt werden. Tiere unterschiedlicher Herkunft oder Handelsformen sollten nicht miteinander verpaart werden, damit getrennt gepflegte Linien nachvollziehbar bleiben.

Die richtige Haltung

Geeignet ist ein gut eingefahrenes, ausbruchsicheres Tropenterrarium mit großer nutzbarer Bodenfläche. Für ein Paar sollte es ungefähr 45 × 45 × 45 cm nicht unterschreiten; harmonische Kleingruppen benötigen deutlich mehr Raum, Sichtbarrieren und mehrere gleichwertige Futter- und Rückzugsbereiche. Eine Drainageschicht verhindert Staunässe im Bodengrund. Darüber eignen sich strukturstabiles Tropensubstrat und eine dauerhaft vorhandene, stellenweise mehrere Blätter tiefe Laubschicht. Korkstücke, Wurzeln und flache Höhlen schaffen geschützte Ruhe- und mögliche Laichplätze. Trotz der überwiegend bodennahen Lebensweise werden niedrige Klettergelegenheiten gern genutzt. Eine große Wasserzone ist weder nötig noch empfehlenswert. Falls eine Wasserstelle angeboten wird, muss sie flach, leicht zugänglich und so gestaltet sein, dass die Frösche jederzeit mühelos herausgelangen. Beregnung und Belüftung müssen gemeinsam funktionieren: Das Terrarium soll feucht, aber nicht dauerhaft vernässt oder stickig sein. Vergesellschaftungen mit anderen Arten oder Farbformen sind zu vermeiden.

Die richtige Bepflanzung

Eine dichte, aber nicht vollständig geschlossene Bepflanzung gibt den Fröschen Sicherheit und lässt zugleich freie Jagdflächen auf dem Boden. Bewährt sind robuste tropische Rank- und Kletterpflanzen, kleinbleibende Farne, Bromelien und breitblättrige Pflanzen, unter denen sich feuchte Rückzugsräume bilden. Bromelientrichter und Blattachseln können außerdem als Wasserstellen für Kaulquappen interessant werden. Pflanzen müssen frei von Pflanzenschutzmitteln und ungeeigneten Blattglanz- oder Düngemittelrückständen sein. Direkt zugängliches Tongranulat oder scharfkantige Dekoration sollte vermieden werden. Die Laubschicht bleibt trotz Bepflanzung ein zentraler Bestandteil, da sie Deckung bietet, Feuchtigkeit puffert und Springschwänzen sowie kleinen Asseln Lebensraum gibt. Abgestorbene Pflanzenteile dürfen teilweise als natürliche Struktur verbleiben, solange keine faulenden, anaeroben Bereiche entstehen.

Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte

Ein geeigneter Tagesbereich liegt ungefähr bei 22–25 °C, nachts darf die Temperatur auf etwa 18–22 °C absinken. Länger anhaltende Werte oberhalb von 27–28 °C können für Pfeilgiftfrösche schnell problematisch werden; das Terrarium darf deshalb nicht durch Lampen oder direkte Sonneneinstrahlung überhitzen. Die relative Luftfeuchte kann überwiegend zwischen rund 70 und 90 % liegen. Wichtiger als ein dauerhaft maximaler Messwert ist ein Wechsel aus Beregnung, hoher Feuchte und leichtem oberflächlichem Abtrocknen bei stetigem Luftaustausch. Nasse, sauerstoffarme Böden und beschlagene, unbelüftete Behälter fördern Haut- und Hygieneprobleme. Beleuchtet wird etwa 10–12 Stunden täglich mit einer tageslichtähnlichen, für die Pflanzen geeigneten LED. Die artspezifischen UVB-Anforderungen sind nicht abschließend geklärt. Schwaches UVB kann nur mit Schattenplätzen, korrektem Abstand und kontrollierter Intensität angeboten werden. Ohne UVB muss die Vitamin-D3-Versorgung über eine fachgerecht abgestimmte Supplementierung erfolgen.

Fütterung

Goldbaumsteiger fressen ausschließlich lebende, sehr kleine Wirbellose. Als Hauptfutter eignen sich flugunfähige Drosophila in passender Größe; ergänzt werden können Springschwänze, kleine Asseln, Bohnenkäfer und gelegentlich sehr kleine Grillen. Abwechslung verbessert das Nährstoffprofil und fördert das natürliche Such- und Jagdverhalten. Die Futtermenge wird so angepasst, dass alle Tiere regelmäßig fressen können, aber keine großen Mengen Futtertiere dauerhaft im Terrarium verbleiben. Futtertiere benötigen selbst eine hochwertige Ernährung und werden nach einem abgestimmten Plan mit einem amphibiengeeigneten Calcium- und Vitaminpräparat bestäubt. Dabei müssen Vitamin D3 und verwertbares Vitamin A berücksichtigt werden. Werden zusätzlich UVB-Licht oder mehrere Präparate eingesetzt, ist eine Überversorgung ebenso zu vermeiden wie ein Mangel. Dosierung, Wechselrhythmus und Lagerung richten sich nach dem verwendeten Produkt; geöffnete Supplemente sollten kühl, trocken und nur innerhalb ihrer empfohlenen Nutzungsdauer aufbewahrt werden.

Geschlechtsunterschiede

Ausgewachsene Weibchen sind häufig etwas größer, kräftiger und im Bauchbereich voller gebaut. Männchen bleiben meist schlanker und besitzen im Verhältnis zur Zehenbreite oft stärker entwickelte Haftscheiben. Der sicherste praktische Hinweis ist der leise Balzruf eines geschlechtsreifen Männchens. Bei jungen Tieren ist eine verlässliche Geschlechtsbestimmung anhand äußerer Merkmale kaum möglich. Auch bei adulten Fröschen sollten Körperform und Zehenmerkmale immer gemeinsam betrachtet werden, da individuelle Unterschiede vorkommen.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Bei passenden Bedingungen wirbt das Männchen mit einem vergleichsweise leisen Ruf und führt das Weibchen zu einem geschützten, feuchten Ablageplatz. Als Laichorte werden beispielsweise flache Höhlen, glatte Blätter oder untergestellte Laichschalen angenommen. Ein Gelege umfasst häufig ungefähr fünf bis acht Eier, wobei Alter, Kondition und Linie Abweichungen verursachen können. Das Männchen betreut das Gelege, hält es feucht und nimmt die schlüpfenden Kaulquappen später auf den Rücken. Anschließend trägt es sie zu kleinen Wasseransammlungen. Im Terrarium werden Kaulquappen vielfach getrennt aufgezogen, da gegenseitige Übergriffe und Kannibalismus möglich sind. Für die Aufzucht sind hygienisch einwandfreies, geeignetes Wasser, eine angepasste Larvennahrung und regelmäßige Kontrollen notwendig. Die Zucht sollte ausschließlich innerhalb derselben eindeutig dokumentierten Microspot-Linie erfolgen; das bloße Aussehen genügt nicht zur sicheren Zuordnung einer Herkunftsform.

Endgröße und Lebenserwartung

Die unter der Bezeichnung „Microspot“ geführten Tiere erreichen meist ungefähr 3,2–3,8 cm Kopf-Rumpf-Länge. Weibchen werden häufig etwas größer und massiger als Männchen. Da Handelslinien und Messangaben voneinander abweichen können, ist dieser Bereich als vorsichtiger Richtwert zu verstehen. Für Dendrobates auratus insgesamt werden aufgrund der großen geografischen Variabilität teils weiter auseinanderliegende Größen genannt.

Nice-to-Know

Jeder Goldbaumsteiger trägt ein individuelles Fleckenmuster. Bei „Microspot“ liegt die Wirkung weniger in breiten Bändern als im Kontrast zwischen grünlich-türkisen Flächen und kleinen dunklen bis bronzefarbenen Flecken. Die tagaktiven Frösche lassen sich besonders gut beobachten, wenn ihnen genügend Deckung geboten wird: Ein sicher eingerichtetes Terrarium führt oft eher zu sichtbarem Verhalten als eine offene, spärliche Gestaltung. Der Name „Pfeilgiftfrosch“ ist historisch weit gefasst; Dendrobates auratus gehört nicht zu den wenigen Arten, deren Hautsekret nachweislich zur Präparation von Jagdpfeilen verwendet wurde. Als Amphibie reagiert die Art empfindlich auf Rückstände von Reinigungsmitteln, Nikotin, Hautcremes und Pflanzenschutzmitteln.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Wild lebende Pfeilgiftfrösche lagern Hautalkaloide aus bestimmten Beutetieren ein. In menschlicher Obhut gezüchtete Goldbaumsteiger verlieren bei der üblichen Ernährung mit Drosophila und anderen ungiftigen Futtertieren diese ausgeprägte Alkaloidbelastung in der Regel. Daraus darf jedoch keine pauschale Unbedenklichkeitsgarantie für Tiere unbekannter Herkunft abgeleitet werden. Direkter Hautkontakt sollte grundsätzlich unterbleiben. Das schützt zugleich den Menschen und die empfindliche, stark aufnahmefähige Froschhaut. Ist ein Umsetzen unvermeidbar, eignen sich ein sauberer Fangbehälter oder angefeuchtete, puderfreie Einmalhandschuhe. Nach Arbeiten im Terrarium werden die Hände gründlich gewaschen; Kontakt mit Augen, Mund und offenen Wunden ist zu vermeiden.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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