Goldbaumsteiger „Palmar Norte“, Dendrobates auratus
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Goldbaumsteiger „Palmar Norte“, Dendrobates auratus
| Deutscher Name: | Goldbaumsteiger „Palmar Norte“ |
| Wissenschaftlich: | Dendrobates auratus |
| Synonyme: | Grüner Pfeilgiftfrosch, Grün-schwarzer Pfeilgiftfrosch |
| Herkunft: | Palmar Norte im Süden Costa Ricas; die Art ist von Nicaragua bis Kolumbien verbreitet |
| Lebensweise: | Tagaktiver, überwiegend bodenbewohnender Pfeilgiftfrosch |
| Haltungsform: | Paarhaltung; kleine Gruppen nur in größeren, gut strukturierten Terrarien |
| Mindestgröße des Terrariums: | Ab 60 × 45 × 45 cm für ein Paar, mit viel nutzbarer Bodenfläche |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Tags 22–26 °C, nachts etwa 20–22 °C; hohe Luftfeuchte bei guter Belüftung |
| Beleuchtung: | Pflanzengeeignete Tagesbeleuchtung; schwaches UVB optional und kontrolliert |
| Bodengrund: | Drainageschicht, lockeres Waldsubstrat und eine dicke Laubauflage |
| Futter: | Sehr kleine lebende Futtertiere, regelmäßig passend supplementiert |
| Maximale Größe: | Etwa 2,5–4,2 cm Kopf-Rumpf-Länge |
Lebensraum und Verhalten von Goldbaumsteiger „Palmar Norte“ (Dendrobates auratus)
Dendrobates auratus bewohnt die feuchten Tiefländer des südlichen Nicaragua, Costa Ricas und Panamas bis in den Nordwesten Kolumbiens. Nachgewiesen ist die Art sowohl auf der karibischen als auch auf der pazifischen Seite Mittelamerikas, überwiegend vom Meeresspiegel bis in mittlere Höhenlagen. Typische Lebensräume sind feuchte Primär- und Sekundärwälder, Waldränder sowie strukturreiche, schattige Kulturflächen. Die tagaktiven Frösche halten sich vor allem zwischen feuchtem Falllaub, Wurzeln, Totholz und niedriger Vegetation auf. Palmar Norte liegt in der Provinz Puntarenas im südlichen Costa Rica. Auch aus dieser Region ist eine natürliche Population von Dendrobates auratus wissenschaftlich dokumentiert. Der Zusatz „Palmar Norte“ bezeichnet daher keine Unterart, sondern eine geografisch benannte Fundort- beziehungsweise Zuchtlinie. Aus dem Handelsnamen allein lässt sich die Herkunft eines einzelnen Tieres jedoch nicht zweifelsfrei bestätigen. Für eine verantwortungsvolle Weiterzucht sollte die Bezeichnung nur verwendet werden, wenn die Abstammung nachvollziehbar dokumentiert ist. Tiere verschiedener Fundortlinien sollten nicht miteinander verpaart werden, damit regional geprägte Merkmale und die Rückverfolgbarkeit der Linie erhalten bleiben.
Die richtige Haltung
Der Goldbaumsteiger benötigt ein ausbruchsicheres, tropisches Waldterrarium mit großzügiger Grundfläche. Für ein Paar ist ein Becken ab etwa 60 × 45 × 45 cm eine praxisgerechte Empfehlung; bei mehreren Tieren muss deutlich mehr Raum mit vielen Sichtbarrieren vorhanden sein. Korkstücke, Wurzeln, Laubschichten, niedrige Pflanzbereiche und mehrere voneinander getrennte Rückzugsorte schaffen nutzbare Reviere. Obwohl die Art überwiegend am Boden lebt, klettert sie auch auf niedrige Äste und Rückwände. Eine Drainageschicht verhindert Staunässe im Bodengrund. Sprühwasser und ein sehr flacher, leicht zugänglicher Wasserbereich decken den Wasserbedarf; tiefe Becken oder starke Strömung sind ungeeignet. Paarhaltung ist meist übersichtlicher. Kleine Gruppen müssen aufmerksam beobachtet werden, da besonders unter geschlechtsreifen Tieren Konkurrenz, Verfolgung und Gelegezerstörung auftreten können. Andere Arten oder abweichende Fundortformen gehören nicht in dasselbe Terrarium.
Die richtige Bepflanzung
Eine dichte, aber nicht vollständig geschlossene Bepflanzung gibt Sicherheit und stabilisiert das feuchte Mikroklima. Geeignet sind beispielsweise klein bleibende Farne, rankende Aronstabgewächse, Ficus pumila, Peperomien und robuste Bromelien. Freie Laubflächen sollten erhalten bleiben, denn dort suchen die Frösche nach Nahrung und zeigen einen großen Teil ihres natürlichen Verhaltens. Auf einer Drainageschicht liegt ein lockeres, schadstofffreies Waldsubstrat, das mit reichlich trockenem Laub abgedeckt wird. Laub und kleine Korkstücke bilden trockener wirkende Oberflächen über dem feuchten Untergrund. Das ist günstiger als ein dauerhaft nasser, verdichteter Boden. Springschwänze und geeignete kleine Asseln können als Bodenpolizei eingesetzt werden, ersetzen jedoch weder Reinigung noch kontrollierte Fütterung.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Tagsüber sind etwa 22–26 °C passend, nachts darf die Temperatur auf ungefähr 20–22 °C sinken. Längere Wärmephasen oberhalb von 28 °C sind zu vermeiden, da Pfeilgiftfrösche auf Überhitzung schnell empfindlich reagieren. Die relative Luftfeuchte darf nach dem Sprühen bis nahe 100 % ansteigen, sollte durch wirksame Lüftungsflächen jedoch wieder etwas abfallen. Entscheidend ist ein feuchtes, frisches Waldklima statt eines vollständig abgeschlossenen, tropfnassen Behälters. Dauerhafte Kondensation, muffiger Geruch oder vernässtes Substrat weisen auf zu wenig Luftaustausch hin. Eine Pflanzenleuchte mit einem Rhythmus von etwa zehn bis zwölf Stunden sorgt für einen klaren Tag-Nacht-Wechsel. Schwaches UVB kann angeboten werden, sofern schattige Rückzugszonen vorhanden sind und Abstand sowie Bestrahlungsstärke kontrolliert werden. Ohne UVB muss die Vitamin-D3-Versorgung zuverlässig über ein geeignetes Supplement erfolgen.
Fütterung
Goldbaumsteiger fressen ausschließlich kleine lebende Beutetiere. Bewährt haben sich flugunfähige Fruchtfliegen, Springschwänze, Blattläuse, sehr kleine Heimchen und andere passend große Futterinsekten aus kontrollierter Zucht. Die Beute muss deutlich kleiner als der Kopf des Frosches sein und sollte abwechslungsreich angeboten werden. Da übliche Terrarienfuttertiere allein keine ausgewogene Mineralstoff- und Vitaminversorgung gewährleisten, werden sie regelmäßig unmittelbar vor dem Verfüttern sparsam mit einem für Amphibien geeigneten Calcium- und Vitaminpräparat bestäubt. Präparat, UVB-Angebot, Alter und Fütterungshäufigkeit müssen dabei aufeinander abgestimmt werden, um sowohl Mängel als auch Überversorgung zu vermeiden. Kleine Portionen und mehrere Futterstellen erleichtern die Kontrolle, ob jedes Tier ausreichend frisst. Entkommene Futtertiere und alte Supplementreste sollten nicht dauerhaft im feuchten Terrarium verbleiben.
Geschlechtsunterschiede
Weibchen werden häufig etwas größer und wirken bei guter Kondition breiter und rundlicher. Männchen bleiben oft schlanker und sind an ihren leisen, summenden Balzrufen zu erkennen. Form und Größe der Haftscheiben an den Zehen können zusätzliche Hinweise liefern, erlauben bei Dendrobates auratus jedoch nicht immer eine sichere Bestimmung. Bei jungen Tieren ist eine verlässliche Geschlechtszuordnung meist nicht möglich. Am sichersten sind wiederholtes Rufen, Balzverhalten oder eine beobachtete Eiablage.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Bei geeigneten Bedingungen führt das Männchen das Weibchen zu einem geschützten Ablageplatz, beispielsweise unter Laub, in einer flachen Höhle oder unter einer Kokosnussschale. Die meist kleinen Gelege umfassen häufig etwa zwei bis acht Eier. Das Männchen betreut und befeuchtet die Eier. Nach dem Schlupf nimmt es die Kaulquappen auf den Rücken und trägt sie zu geeigneten kleinen Wasserstellen. Im Terrarium müssen solche Wasserplätze flach, sauber und problemlos erreichbar sein. Für eine kontrollierte Aufzucht werden Kaulquappen häufig getrennt untergebracht, da Konkurrenz und gelegentlicher Kannibalismus möglich sind. Wasserqualität, Temperatur und eine zurückhaltende, ausgewogene Fütterung sind während der Larvenentwicklung besonders wichtig. Jungfrösche benötigen nach dem Landgang sehr kleine Beute wie Springschwänze und frisch geschlüpfte Fruchtfliegen sowie eine sorgfältige Supplementierung.
Endgröße und Lebenserwartung
Ausgewachsene Dendrobates auratus erreichen je nach Population und Geschlecht ungefähr 25–42 mm Kopf-Rumpf-Länge. Weibchen liegen häufig am oberen Ende der Spanne und erscheinen kräftiger gebaut. Körpergröße und Fülle allein reichen dennoch nicht für eine sichere Geschlechtsbestimmung aus.
Nice-to-Know
Der Goldbaumsteiger ist tagsüber aktiv und lässt sich in einem gut eingerichteten Terrarium häufig beim Nahrungserwerb und bei der Reviererkundung beobachten. Die Art zeigt eine außergewöhnlich große geografische Farb- und Zeichnungsvielfalt. Auch innerhalb einer Fundortlinie können Muster individuell abweichen; die Bezeichnung „Palmar Norte“ ist daher kein Versprechen für ein vollständig einheitliches Erscheinungsbild. Für die Erhaltung sauber dokumentierter Linien sollten Fundortformen weder gemeinsam gehalten noch miteinander gekreuzt werden.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
Wild lebende Dendrobates auratus lagern Alkaloide aus bestimmten Beutetieren in ihrer Haut ein. Bei Nachzuchten, die mit üblichen Fruchtfliegen und anderen alkaloidarmen Zuchtfuttertieren ernährt werden, sind diese Stoffe in der Regel nicht nachweisbar. Dennoch darf daraus keine pauschale Unbedenklichkeit abgeleitet werden: Tiere unbekannter oder wildnaher Herkunft sind vorsorglich als potenziell hautsekretführend zu behandeln. Direkter Hautkontakt sollte grundsätzlich vermieden werden. Falls ein Umsetzen notwendig ist, eignen sich angefeuchtete, puderfreie Einmalhandschuhe oder ein sauberer Fangbehälter. Anschließend Hände und verwendete Geräte gründlich reinigen; Kontakt mit Augen, Mund und offenen Wunden vermeiden. Häufiges Anfassen schädigt zudem die empfindliche Amphibienhaut und verursacht Stress.
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Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.