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Goldbaumsteiger Peña Blanca, Dendrobates auratus

Schwarz-weiße Kontrastmorphe

Weiß-schwarze Musterung sorgt für extreme Signalwirkung und starke Präsenz

Völlig ungiftige Nachzucht

Warnfärbung ohne Wirkung – durch Fütterung in Haltung harmlos

Bodenaktiv mit Strukturbedarf

Lebhafte Tiere, die viel Deckung und feuchte Rückzugsorte nutzen

Terrarium ab 60 cm Höhe

Bereits ab 60x45x60 cm möglich, bei dichter Bepflanzung auch als Trio

Goldbaumsteiger Peña Blanca, Dendrobates auratus


Auf einen Blick: Goldbaumsteiger Peña Blanca, Dendrobates auratus
Deutscher Name: Goldbaumsteiger Peña Blanca
Wissenschaftlich: Dendrobates auratus
Synonyme: Pfeilgiftfrosch, Peña Blanca Morphe, Schwarz-Weiß-Baumsteiger
Herkunft: Guatemala – tropische Regenwälder der Region Peña Blanca
Lebensweise: Bodenbewohnend, tagaktiv, gelegentlich niedrig kletternd
Haltungsform: Tropisches Regenwald-Terrarium mit dichter Bepflanzung und Schale
Mindestgröße des Terrariums: 60x45x60 cm für ein Trio, größere Gruppen brauchen mehr Platz
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 22–26 °C tagsüber, nachts 20 °C, 75–90 % Luftfeuchtigkeit
Beleuchtung: LED mit UV-A-Anteil, UV-B (2.0–5.0) optional zur Unterstützung
Bodengrund: Humus mit Laub, Moos und Drainage, dauerhaft feucht halten
Futter: Fruchtfliegen, Springschwänze, Mikro-Heimchen, Supplement nötig
Maximale Größe: bis 4,5 cm
Im Detail: Goldbaumsteiger Peña Blanca, Dendrobates auratus

Lebensraum und Verhalten des Goldbaumsteigers (Dendrobates auratus)

Der Goldbaumsteiger Peña Blanca ist eine besonders eindrucksvolle Morphe von Dendrobates auratus mit einem ungewöhnlich kontrastreichen Erscheinungsbild. Die Tiere zeigen eine tiefschwarze Grundfarbe mit klar abgegrenzten weißen oder cremefarbenen Flächen – eine ungewöhnliche und spektakuläre Kombination, die sich mit zunehmendem Alter intensiviert. Sie stammen aus der Region Peña Blanca in Guatemala und leben dort im feuchten Regenwaldboden, nutzen aber auch niedrige Pflanzenbereiche. Wie alle Dendrobaten sind sie tagaktiv, sehr neugierig und bewegen sich lebhaft durch das Terrarium.

Die richtige Haltung im Terrarium

Die Haltung erfolgt im feuchten Regenwald-Terrarium mit dichter Bepflanzung, feuchtem Bodensubstrat und abwechslungsreicher Struktur. Für drei Tiere eignet sich ein Becken mit den Maßen 60x45x60 cm. Als Wasserquelle genügt eine flache Schale, die regelmäßig gereinigt wird. Verstecke aus Korkrinde, Moospolster, Pflanzenpolstern oder Laubstreu sind unerlässlich für ein natürliches Verhalten. Ein stabiler Feuchtegehalt wird durch tägliches Sprühen gewährleistet.

Die richtige Bepflanzung

Für diese Morphe eignet sich eine dichte Regenwaldbepflanzung mit robusten, feuchtigkeitsliebenden Arten. Fittonien, Calathea, Farne, Efeutute oder kleinwüchsige Philodendren schaffen eine abwechslungsreiche Struktur. Bodendeckendes Moos und Laubstreu stabilisieren die Feuchtigkeit. Bromelien sind optional, werden aber seltener genutzt als bei baumbewohnenden Arten.

Beleuchtung, UV und Temperatursteuerung

Eine tageslichtähnliche LED-Beleuchtung mit UV-A-Anteil sorgt für Vitalität und Aktivität. Geringe Mengen UV-B (2.0–5.0) unterstützen die Kalziumaufnahme, besonders bei nicht regelmäßig supplementierten Tieren. Tagsüber sollte das Klima 22–26 °C betragen, nachts kann es auf 20 °C sinken. Eine Heizmatte an der Rückwand oder eine punktuelle Wärmelampe kann zur Temperaturstabilisierung beitragen. Die Luftfeuchtigkeit liegt idealerweise konstant zwischen 75 und 90 %. Hygrometer, Nebler oder Sprühsysteme helfen bei der Kontrolle.

Fütterung: Was frisst der Goldbaumsteiger?

Die Ernährung erfolgt über kleine Insekten wie Fruchtfliegen, Springschwänze, Mikro-Heimchen oder kleine Fliegenlarven. Die Futtertiere sollten abwechslungsreich angeboten und regelmäßig mit Kalzium und Vitaminen bestäubt werden. Jungtiere werden täglich gefüttert, adulte Tiere je nach Aktivität drei- bis viermal wöchentlich. Eine gute Ernährung unterstützt nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Färbung.

Geschlechtsunterschiede bei Dendrobates auratus

Männchen sind kleiner, schlanker und besitzen verdickte Zehenenden. Weibchen sind robuster und legen die Eier in geeignete Verstecke ab. Männchen rufen während der Paarungszeit mit leisen, vibrierenden Lauten.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Die Zucht gelingt unter stabilen Bedingungen recht zuverlässig. Die Eiablage erfolgt in feuchten Verstecken wie Filmdosen oder Bromelientrichtern. Nach dem Schlupf betreut das Männchen die Kaulquappen, die dann in kleine Wasserbehälter überführt werden. Die Umwandlung dauert etwa sechs bis acht Wochen.

Die Endgröße und Lebenserwartung von Dendrobates auratus

Die Tiere erreichen eine Länge von bis zu 4,5 cm und können bei optimaler Haltung bis zu 15 Jahre alt werden. Die intensive Zeichnung bleibt auch im Alter erhalten.

Nice-to-Know: Kein Gift trotz Warnfärbung

Auch wenn der Peña Blanca durch sein auffälliges Muster wie ein gefährliches Tier wirkt, ist er in Wahrheit harmlos. In der Natur entsteht das Gift nur durch bestimmte Futterinsekten, die im Terrarium nicht vorkommen. Nachzuchten sind daher völlig ungiftig.

Telefon: Terraristik: Telefonberatung (8.30-15.00 Uhr) und Anforderung aktueller Tier-Fotos per WhatsApp: 016099593364

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Fragen zum Artikel

Sehr geehrtes Team, ich interessiere mich für einen Goldbaumsteiger Peña Blanca. Eine Frage vorweg, wie läuft es nach dem Bestellen und bezahlen ab, sprich kann man sagen an welchen Tag man daheim ist? Den bei mir ist immer am Freitag zu 100 % jemand daheim, ansonsten müsste ich Urlaub nehmen. Mit freundlichen Grüßen Daniel Lemmert

Guten Tag und vielen Dank für Ihre Frage.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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