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Grünes Buntfröschchen, Mantella viridis

Tagaktiver Bodenfrosch

Tagaktiv und bei passendem Sichtschutz oft gut zu beobachten.

Kühl statt heiß

Braucht kühle Temperaturen und dauerhaft frische Luft.

Winzige Futtertiere

Jagt Fruchtfliegen, Springschwänze und winzige Heimchen.

Regenzeit als Reiz

Saisonale Klimareize begleiten Balz und Eiablage.

Grünes Buntfröschchen, Mantella viridis


Auf einen Blick: Grünes Buntfröschchen, Mantella viridis
Deutscher Name:Grünes Buntfröschchen
Wissenschaftlich:Mantella viridis
Synonyme:Grüner Buntfrosch, Grünes Goldfröschchen
Herkunft:Äußerster Norden Madagaskars, lokal begrenzte Tieflandgebiete
Lebensweise:Tagaktiv und bodenbewohnend, vorwiegend in Laubstreu und Verstecken
Haltungsform:Kühles, gut belüftetes Waldterrarium für ein Paar oder eine kleine Artgruppe
Mindestgröße des Terrariums:Ab 60 × 45 × 45 cm für eine kleine Gruppe
Temperatur und Luftfeuchtigkeit:Tagsüber 20–24 °C, nachts etwas kühler; 60–70 %, saisonal bis etwa 80 % Luftfeuchte
Beleuchtung:Heller Tagesrhythmus; niedrig dosiertes UVB mit Schattenzonen
Bodengrund:Drainage, humoser Boden, feuchte Laubstreu und Moospolster
Futter:Sehr kleine lebende Wirbellose, abwechslungsreich und passend supplementiert
Maximale Größe:Meist etwa 2–3 cm, kräftige Weibchen teils bis rund 3,2 cm
Im Detail: Grünes Buntfröschchen, Mantella viridis

Lebensraum und Verhalten von Grünes Buntfröschchen (Mantella viridis)

Das Grüne Buntfröschchen stammt aus einem kleinen und stark gegliederten Verbreitungsgebiet im äußersten Norden Madagaskars. Gesicherte Vorkommen liegen unter anderem im Bereich der Montagne des Français und des Antogombato-Massivs südlich von Antsiranana. Die Art bewohnt dort überwiegend niedrige Höhenlagen von ungefähr 50 bis 300 Metern. Anders als viele typische Regenwaldbewohner lebt sie in saisonal trockenen, laubabwerfenden Wäldern und deren unmittelbarer Umgebung. Besonders wichtig sind schattige Bodenbereiche an zeitweise wasserführenden Bächen, feuchte Senken, Felsspalten sowie Ansammlungen aus Falllaub, Zweigen und Steinen. Während trockener Phasen ziehen sich die kleinen Frösche in geschützte Mikrohabitate zurück. Mit einsetzenden Regenfällen steigt ihre Aktivität deutlich, und temporäre Wasserstellen ermöglichen die Entwicklung der Larven. Das Terrarium sollte daher keinen gleichförmig nassen Sumpf darstellen, sondern ein abwechslungsreiches Waldbodenklima mit feuchten Rückzugsplätzen, gut abtrocknenden Oberflächen und jahreszeitlichen Veränderungen nachbilden. Die räumlich getrennten Populationen zeigen teils deutliche farbliche und genetische Unterschiede. Tiere unbekannter oder verschiedener Herkunft sollten deshalb nicht miteinander verpaart oder gemeinsam gehalten werden.

Die richtige Haltung

Geeignet ist ein ausbruchsicheres, eher breit als hoch gebautes Waldterrarium mit großzügiger Bodenfläche. Für eine kleine Gruppe ist eine Grundfläche von mindestens 60 × 45 cm praxisgerecht; größere Anlagen erleichtern die Strukturierung und reduzieren Begegnungsdruck. Eine Drainageschicht verhindert Staunässe. Darüber liegen humoser, schadstofffreier Bodengrund, reichlich trockenes und leicht feuchtes Falllaub, flache Korkstücke, Wurzeln, Steine und mehrere enge Rückzugsplätze. Sichtbar trocknere Zonen gehören ebenso zur Einrichtung wie dauerhaft feuchte Verstecke. Trotz erhöhter Luftfeuchte ist ein stetiger Luftaustausch unverzichtbar. Die Lüftungsflächen müssen so fein sein, dass weder Frösche noch Futtertiere entweichen. Eine sehr flache Wasserschale mit bequemem Ein- und Ausstieg genügt als Wasserzugang; ein tiefer Wasserteil ist für diesen terrestrischen Frosch ungeeignet. Paar- oder Gruppenhaltung ist möglich, wenn reichlich Sichtschutz vorhanden ist. Während der Fortpflanzungszeit können besonders Weibchen untereinander unverträglicher reagieren, weshalb Ausweichmöglichkeiten und regelmäßige Beobachtung wichtig sind. Eine Vergesellschaftung mit anderen Arten ist nicht zu empfehlen.

Die richtige Bepflanzung

Lebende Pflanzen stabilisieren das Mikroklima und schaffen Deckung, dürfen den Boden aber nicht vollständig überwuchern. Bewährt sind niedrig bleibende Farne, kleinblättrige Rankpflanzen und robuste tropische Bodendecker. Zwischen dichter bepflanzten Bereichen sollten offene Futterplätze und gut einsehbare Laufwege erhalten bleiben. Moospolster können punktuell für feuchte Ablage- und Rückzugsorte sorgen, sollten jedoch nicht als flächig vernässte Unterlage angelegt werden. Alle Pflanzen müssen frei von Pflanzenschutzmitteln, Blattglanz und Düngerresten sein. Scharfkantige Blätter, klebrige Pflanzensäfte und instabile Dekoration sind zu vermeiden.

Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte

Tagsüber sind etwa 20–24 °C günstig, nachts darf die Temperatur leicht absinken. Länger anhaltende Werte oberhalb von ungefähr 26 °C bedeuten ein erhebliches Belastungsrisiko; besonders im Sommer sind deshalb ein verlässliches Thermometer und gegebenenfalls eine aktive Raumkühlung wichtig. Die relative Luftfeuchte kann außerhalb der Regenzeitsimulation meist bei etwa 60–70 % liegen und nach dem Sprühen vorübergehend ansteigen. Zur Fortpflanzungszeit sind Werte um 80 % möglich. Der Bodengrund darf in geschützten Bereichen nie vollständig austrocknen, sollte aber ebenso wenig dauerhaft vernässt sein. Kräftige Belüftung verhindert stehende, keimbelastete Luft. Die tagaktive Art benötigt einen klaren Hell-Dunkel-Rhythmus. Eine helle, wärmegradientenarme Pflanzenbeleuchtung ist sinnvoll. Ein niedrig dosiertes UVB-Angebot kann eingerichtet werden, ist jedoch nicht als zwingend notwendiger Faktor belegt. Schattenplätze und ausreichender Abstand zur Lampe müssen stets vorhanden sein.

Fütterung

Das Grüne Buntfröschchen erbeutet sehr kleine, lebende Wirbellose. Geeignet sind Fruchtfliegen, Springschwänze, sehr kleine Asseln, Blattläuse sowie frisch geschlüpfte oder winzige Heimchen. Die Futtertiere müssen deutlich kleiner als der Kopf des Frosches sein und sollten in abwechslungsreicher Zusammenstellung angeboten werden. Eine eigene, zuverlässig laufende Zucht mehrerer Kleinstfutterarten ist für die dauerhafte Haltung sehr hilfreich. Futtertiere werden hochwertig ernährt und regelmäßig mit einem amphibiengeeigneten Calcium- beziehungsweise Vitamin-Mineral-Präparat bestäubt. Die Gabe von Vitamin D3 ist auf das tatsächliche UVB-Angebot abzustimmen, damit weder Unter- noch Überversorgung entsteht. Jungtiere benötigen besonders kleine Beute wie Springschwänze und häufiger passende Mineralstoffgaben. Nicht gefressene Heimchen sollten entfernt werden, da sie ruhende Frösche bedrängen können.

Geschlechtsunterschiede

Ausgewachsene Weibchen sind gewöhnlich größer, breiter und insbesondere zur Fortpflanzungszeit deutlich fülliger gebaut. Männchen bleiben meist schlanker und machen sich bei feuchteren Bedingungen durch ihre melodischen Rufe bemerkbar. Bei jungen Tieren ist eine zuverlässige Geschlechtsbestimmung anhand äußerer Merkmale kaum möglich. Auch bei adulten Fröschen sollten Körperform und Größe nur gemeinsam mit dem Rufverhalten beurteilt werden.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Die Fortpflanzung ist eng an den Wechsel zwischen trockenerer Ruhephase und feuchter Regenzeit gebunden. Eine mehrere Monate dauernde, etwas trockenere und sparsamer gefütterte Phase kann bei weiterhin zugänglichem Wasser allmählich in eine deutlich feuchtere Periode mit häufigerer Beregnung und reichhaltiger Fütterung überführt werden. Abrupte Klimawechsel sind zu vermeiden. Die Eier werden an Land in feuchten, geschützten Bereichen unter Rinde, Steinen oder in der Laubschicht abgelegt. Gelege können mehrere Dutzend Eier umfassen. In der Natur werden die schlüpfreifen Larven durch starke Regenfälle in flache temporäre Gewässer gespült. Bei kontrollierter Aufzucht bleiben die Eier feucht, werden aber zunächst nicht vollständig untergetaucht. Erst schlupfreife Larven gelangen in flaches, sauberes und gut überwachtes Wasser. Die Kaulquappen weiden pflanzliche und organische Nahrung ab. Wasserqualität, geringe Strömung und sichere Ausstiegsmöglichkeiten während der Metamorphose sind entscheidend. Die Nachzucht setzt Erfahrung mit saisonaler Klimaführung und sehr kleinen Jungtierfuttern voraus.

Endgröße und Lebenserwartung

Adulte Männchen erreichen häufig ungefähr 2–2,5 cm Kopf-Rumpf-Länge. Weibchen werden kräftiger und können etwa 3 cm, nach einzelnen Haltungsangaben auch rund 3,2 cm erreichen. Da Größenangaben je nach Population und Messgrundlage etwas voneinander abweichen, ist diese Spanne als vorsichtiger Orientierungswert zu verstehen.

Nice-to-Know

Mantella viridis ist tagsüber aktiv und zeigt bei guter Eingewöhnung ein lebhaftes Jagdverhalten am Boden. Erwachsene Tiere sind meist hellgrün bis gelbgrün gefärbt, während Jungtiere zunächst gelbliche, bräunliche oder rötliche Töne und eine dunklere Rückenzeichnung zeigen können. Bauch und Flanken sind überwiegend dunkel und häufig mit hellblauen bis weißlichen Flecken gezeichnet. Die Art ist im Freiland stark gefährdet und besitzt nur ein kleines, fragmentiertes Verbreitungsgebiet. Bei der Anschaffung sollte daher besonders auf nachvollziehbare, legale Herkunft und vorzugsweise auf Nachzuchten geachtet werden.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Wildlebende Mantella-Frösche können über ihre natürliche Arthropodennahrung Alkaloide aufnehmen und in Hautdrüsen einlagern. In Gefangenschaft nachgezogene Tiere besitzen bei üblicher Fütterung in der Regel nicht dieselbe alkaloidreiche Hautabwehr; bei Tieren unbekannter Herkunft darf dies jedoch nicht vorausgesetzt werden. Hautkontakt sollte ohnehin auf unvermeidbare Pflegemaßnahmen beschränkt bleiben, da die empfindliche Amphibienhaut durch Schweiß, Seifenreste und Hautfette geschädigt werden kann. Falls ein Umsetzen notwendig ist, eignen sich angefeuchtete, puderfreie Einmalhandschuhe. Anschließend Hände waschen und Berührungen von Augen, Mund und offenen Hautstellen vermeiden.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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