Himmelsbaumsteiger, Adelphobates galactonotus
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Himmelsbaumsteiger, Adelphobates galactonotus
| Deutscher Name: | Himmelsbaumsteiger |
| Wissenschaftlich: | Adelphobates galactonotus |
| Synonyme: | Spritzflecken-Baumsteiger, Gesprenkelter Baumsteiger, Splashback-Pfeilgiftfrosch |
| Herkunft: | Östliches Amazonasgebiet Brasiliens südlich des Amazonas |
| Lebensweise: | Tagaktiver, überwiegend bodenbewohnender Baumsteigerfrosch |
| Haltungsform: | Paarweise; Kleingruppen nur in größeren, gut strukturierten Terrarien |
| Mindestgröße des Terrariums: | Ab 50 × 50 × 50 cm für ein Paar, geräumiger empfohlen |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Tagsüber etwa 24–27 °C, nachts leicht kühler; hohe Luftfeuchte mit guter Belüftung |
| Beleuchtung: | Helles Tageslicht; schwache UVB-Zone optional und stets mit Schattenplätzen |
| Bodengrund: | Drainage, feuchtes Waldsubstrat und eine großzügige Laubschicht |
| Futter: | Drosophila, Springschwänze, Erbsenläuse und sehr kleine Grillen |
| Maximale Größe: | Meist etwa 3–4 cm, maximal ungefähr 4,2 cm |
Lebensraum und Verhalten von Himmelsbaumsteiger (Adelphobates galactonotus)
Adelphobates galactonotus stammt ausschließlich aus Brasilien und besiedelt das östliche Amazonasgebiet südlich des Amazonas. Das bekannte Areal reicht ungefähr vom Rio Tapajós nach Osten bis in die Nähe der Amazonasmündung und umfasst Vorkommen in Pará, Mato Grosso, Tocantins und angrenzenden Regionen Maranhãos. Die Art lebt vor allem in warmen Tieflandwäldern sowie in Übergangszonen zwischen Amazonaswald und Cerrado. Dort hält sie sich tagsüber überwiegend am Boden auf, bewegt sich durch Falllaub und nutzt Wurzeln, umgestürzte Stämme, Palmreste und andere bodennahe Strukturen als Deckung. Trotz der deutschen Bezeichnung Baumsteigerfrosch ist sie damit klar als terrestrische Art einzuordnen. Das natürliche Verbreitungsgebiet weist ausgeprägte Regen- und trockenere Jahreszeiten auf. Während feuchter Phasen sind die Frösche besonders aktiv; bei trockeneren Bedingungen ziehen sie sich stärker in geschützte Mikrohabitate zurück. Auffällig ist die enorme geografische Farbvielfalt. Verschiedene Populationen können gelbe, orangefarbene, rote, weiße, bläuliche, braune oder gemusterte Rückenpartien zeigen. Diese Formen sollten nicht allein anhand ihrer Farbe einem Fundort zugeordnet und in der Haltung nicht unkontrolliert miteinander vermischt werden.
Die richtige Haltung
Für ein Paar eignet sich ein gut belüftetes Regenwaldterrarium ab etwa 50 × 50 × 50 cm; mehr Grundfläche und zusätzliche Struktur kommen dem aktiven Bodenbewohner deutlich entgegen. Kleingruppen benötigen entsprechend mehr Raum, mehrere Sichtbarrieren sowie getrennte Futter- und Rückzugsbereiche. Mehrere Weibchen können Rangordnungen bilden und schwächere Tiere unterdrücken. Körperzustand, Futteraufnahme und Aufenthaltsorte sind deshalb regelmäßig zu kontrollieren. Eine Drainageschicht verhindert Staunässe, während eine dicke Laubauflage, Korkstücke, Wurzeln und waagerecht liegendes Holz zahlreiche Verstecke schaffen. Obwohl die Frösche klettern können, bleibt eine großzügig gestaltete Bodenfläche wichtiger als reine Höhe. Eine flache, leicht zugängliche Wasserstelle kann angeboten werden; sie muss sauber, ausbruchsicher und so gestaltet sein, dass die Tiere jederzeit mühelos herausgelangen. Eine Vergesellschaftung mit anderen Amphibienarten oder mit Tieren anderer Farb- und Fundortlinien ist nicht zu empfehlen.
Die richtige Bepflanzung
Robuste tropische Pflanzen stabilisieren das feuchte Mikroklima und geben den Fröschen Deckung. Gut geeignet sind unter anderem kleinbleibende Farne, Philodendron-Verwandte, rankende Ficus-Arten und bodennahe Bromelien. Die Bepflanzung sollte dichte Rückzugsbereiche mit offenen Futterplätzen verbinden, damit alle Tiere beobachtet werden können. Zwischen Pflanzen, Holz und Rückwand dürfen keine engen Spalten entstehen, in denen sich ein Frosch festsetzen kann. Ein biologisch aktiver Bodengrund mit Springschwänzen unterstützt den Abbau organischer Reste, ersetzt aber weder die regelmäßige Kontrolle noch das Entfernen verdorbener Futtertiere und verschmutzter Bereiche.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Bewährt haben sich Tagestemperaturen von etwa 24–27 °C mit einer leichten nächtlichen Absenkung. Längere Hitzeperioden und schlecht belüftete, dauerhaft nasse Becken sind zu vermeiden. Die Luftfeuchtigkeit darf morgens und nach dem Sprühen stark ansteigen, sollte im Tagesverlauf jedoch etwas zurückgehen. Entscheidend ist ein Wechsel aus feuchten und weniger nassen Oberflächen bei stets verfügbaren geschützten Rückzugsorten. Beregnung und Belüftung müssen daher gemeinsam abgestimmt werden. Helles Vollspektrumlicht unterstützt Pflanzen und einen natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus von ungefähr zwölf Stunden. Eine schwache UVB-Zone kann angeboten werden, sofern Schattenplätze vorhanden sind und der Abstand zum Leuchtmittel sicher gewählt wird. Bei Haltung ohne UVB muss die Vitamin-D3-Versorgung besonders sorgfältig über eine fachgerecht dosierte Supplementierung erfolgen.
Fütterung
Der Himmelsbaumsteiger benötigt regelmäßig kleine, lebende Futtertiere. Geeignet sind vor allem flugunfähige Drosophila, Springschwänze, Erbsenläuse sowie passend kleine Grillen oder andere weichhäutige Futterinsekten. Abwechslung verbessert die Nährstoffversorgung und fördert natürliches Suchverhalten in der Laubschicht. Die Futtertiere werden nach einem abgestimmten Plan mit einem amphibiengeeigneten Calciumpräparat und in größeren Abständen mit einem ausgewogenen Vitaminpräparat bestäubt. Enthält die Beleuchtung wirksames UVB, muss die zusätzliche Vitamin-D3-Gabe daran angepasst werden, um Überdosierungen zu vermeiden. Futtermenge und Rhythmus richten sich nach Alter, Aktivität und Körperzustand. Nicht gefressene größere Futtertiere sollten entfernt werden, damit sie ruhende Frösche nicht belästigen.
Geschlechtsunterschiede
Weibchen werden im Durchschnitt etwas größer und wirken bei guter Kondition häufig kräftiger und breiter. Männchen bleiben oft schlanker und sind an ihren Rufen zu erkennen. Körperform und Größe überschneiden sich jedoch deutlich, sodass eine sichere Bestimmung bei jungen oder einzelnen Tieren allein nach dem Aussehen kaum möglich ist. Am zuverlässigsten sind wiederholte Ruf- und Balzbeobachtungen bei geschlechtsreifen Fröschen.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Das Männchen wirbt durch Rufe um ein Weibchen. Die Eier werden an geschützten, feuchten Stellen außerhalb des Wassers abgelegt, beispielsweise unter Laub, in kleinen Höhlen oder in geeigneten Laichverstecken. Je nach Population, Alter und Haltungsbedingungen werden häufig ungefähr vier bis zehn Eier genannt. Nach dem Schlupf transportiert überwiegend das Männchen die Kaulquappen einzeln auf dem Rücken zu kleinen Wasseransammlungen. Für eine kontrollierte Aufzucht sind ausgezeichnete Wasserhygiene, passende Temperatur und eine auf Kaulquappen abgestimmte Ernährung erforderlich. Als grobe Orientierung werden für die Embryonalentwicklung etwa 10–14 Tage und für die anschließende Larvenphase rund 70–85 Tage angegeben; deutliche Abweichungen sind möglich. Eine künstlich ausgelöste Dauerfortpflanzung sollte vermieden werden, da sie besonders die Weibchen körperlich belastet.
Endgröße und Lebenserwartung
Adelphobates galactonotus zählt zu den größeren Arten seiner Gattung. Erwachsene Tiere erreichen meist etwa 30–40 mm Kopf-Rumpf-Länge; als Höchstwert werden ungefähr 42 mm beschrieben. Weibchen liegen häufig am oberen Ende der Spanne. Größe und Körperbau können zwischen den geografisch getrennten Farbpopulationen variieren.
Nice-to-Know
Die Art ist tagsüber aktiv und kann in einem ruhig aufgestellten, gut eingerichteten Terrarium häufig bei der Futtersuche beobachtet werden. Ihr Farbkleid ist ausgesprochen variabel, stellt aber keine frei austauschbare Zuchtformpalette dar: Viele Farbmuster sind mit geografisch getrennten Populationen verbunden. Tiere unbekannter oder unterschiedlicher Herkunft sollten deshalb nicht zur gemeinsamen Zucht angesetzt werden. Der wissenschaftliche Name Adelphobates galactonotus ist aktuell akzeptiert; in älterer Literatur und in Artenschutzunterlagen kann weiterhin die frühere Kombination Dendrobates galactonotus erscheinen.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
Wildlebende Tiere nehmen über bestimmte Beutetiere Alkaloide auf und können diese in der Haut anreichern. Nachzuchten, die dauerhaft mit üblichen Terrarienfuttertieren ernährt werden, besitzen diese natürliche Alkaloidbelastung in der Regel nicht in vergleichbarer Form. Sie sollten dennoch niemals als garantiert ungiftig oder bedenkenlos handhabbar gelten. Amphibienhaut ist zudem äußerst empfindlich gegenüber Hautfetten, Seifen, Desinfektionsmitteln und anderen Rückständen. Direkter Kontakt ist daher auf notwendige Situationen zu beschränken und sollte mit angefeuchteten, puderfreien Einmalhandschuhen erfolgen. Anschließend Hände waschen; Berührungen von Augen, Mund und offenen Wunden vermeiden.
| Temperaturbereiche: | Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.