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Hummelkrötchen, Melanophryniscus klappenbachi

Tagaktiv zu sehen

Die kleine Kröte zeigt sich häufig während der hellen Phase.

Markante Warnfarben

Gelbe Flecken heben sich kontrastreich vom schwarzen Körper ab.

Für Bodenterrarien

Laub, Kork und flache Verstecke schaffen passende Strukturen.

Feinstes Lebendfutter

Drosophila und Springschwänze passen zum kleinen Beuteschema.

Hummelkrötchen, Melanophryniscus klappenbachi


Auf einen Blick: Hummelkrötchen, Melanophryniscus klappenbachi
Deutscher Name:Hummelkrötchen
Wissenschaftlich:Melanophryniscus klappenbachi
Synonyme:Schwarzkrötchen
Herkunft:Gran Chaco in Argentinien, Paraguay und Brasilien
Lebensweise:tagaktive, bodenbewohnende Kleinkröte
Haltungsform:paarweise oder als kleine Gruppe im Artterrarium
Mindestgröße des Terrariums:praxisnah ab 60 × 40 × 40 cm für eine kleine Gruppe
Temperatur und Luftfeuchtigkeit:tagsüber etwa 22–26 °C, nachts kühler; wechselnde Feuchte
Beleuchtung:helle Tagesbeleuchtung, schwaches UVB möglich, rund 12 Stunden
Bodengrund:lockere Erde mit Laub, Moosinseln und Drainage
Futter:sehr kleine lebende Wirbellose, regelmäßig supplementiert
Maximale Größe:meist etwa 2,5–3 cm
Im Detail: Hummelkrötchen, Melanophryniscus klappenbachi

Lebensraum und Verhalten von Hummelkrötchen (Melanophryniscus klappenbachi)

Melanophryniscus klappenbachi stammt aus den warmen Tiefländern des südlichen Südamerikas. Gesicherte Nachweise liegen aus den argentinischen Provinzen Chaco, Formosa, dem Norden von Santa Fe und Santiago del Estero, aus mehreren Regionen Paraguays sowie aus dem brasilianischen Mato Grosso do Sul vor. Ein Vorkommen im angrenzenden Bolivien gilt als möglich, ist jedoch nicht ebenso sicher belegt. Die Art bewohnt vor allem den Gran Chaco, eine Landschaft mit ausgeprägtem Wechsel zwischen trockenen Zeiten und kräftigen saisonalen Niederschlägen. Typisch sind offene bis buschreiche Lebensräume, Grasflächen und Reste trockener, laubabwerfender Wälder. Dort finden sich unter anderem Kakteen, terrestrische Bromelien und eine lockere Bodenauflage, unter der die kleinen Kröten Schutz suchen können. Obwohl das Hummelkrötchen an Land lebt, ist seine Fortpflanzung eng an Wasser gebunden: Nach starken Regenfällen entstehen flache, zeitweilige Tümpel und überflutete Senken. In diesen kurzlebigen Gewässern versammeln sich die Tiere innerhalb kurzer Zeit zur Paarung. Für die Terrarienhaltung ist daher nicht dauerhaft nasse Umgebung entscheidend, sondern ein gut belüfteter, strukturierter Lebensraum mit Feuchtegefälle und deutlichen saisonalen Reizen.

Die richtige Haltung

Das Hummelkrötchen benötigt ein bodenorientiertes Artterrarium mit möglichst großer Grundfläche. Für eine kleine Gruppe ist ein Becken ab etwa 60 × 40 × 40 cm eine praxisnahe Ausgangsgröße; zusätzliche Bodenfläche verbessert die Strukturierung und ermöglicht mehrere Rückzugsplätze. Korkstücke, flache Steine, Wurzeln, Rindenhöhlen und eine kräftige Laubschicht bilden geschützte Bereiche. Einige Verstecke dürfen leicht feucht sein, andere sollten oberflächlich abtrocknen können. Eine flache, leicht zugängliche Wasserschale mit täglich erneuertem, geeignetem Wasser muss ständig verfügbar sein. Tiefe Wasserbecken sind zu vermeiden, da die Tiere keine ausdauernden Schwimmer sind. Das Terrarium braucht eine wirksame Belüftung, damit trotz regelmäßiger Befeuchtung keine dauerhaft staunasse Atmosphäre entsteht. Gruppenhaltung ist bei ausreichendem Platz und mehreren Futterstellen möglich. Von einer Vergesellschaftung mit anderen Amphibienarten ist abzusehen, da unterschiedliche Klimaansprüche, Futterkonkurrenz und die Übertragung von Krankheitserregern schwer kontrollierbar sind.

Die richtige Bepflanzung

Eine niedrige, robuste Bepflanzung schafft Sichtschutz und hält einzelne Bodenbereiche länger feucht. Geeignet sind beispielsweise klein bleibende Farne, rankende Ficus-Arten, Pilea sowie ungedüngte Moosinseln. Die Pflanzen sollten so angeordnet werden, dass offene Jagdflächen erhalten bleiben. Eine Drainageschicht unter dem Bodengrund hilft, Staunässe zu verhindern. Laub und Kork dürfen einen großen Teil der Oberfläche bedecken, da die Krötchen darunter ruhen und nach Kleinstfutter suchen. Pflanzen und Einrichtung müssen frei von Pflanzenschutzmitteln, Düngerresten und scharfkantigen Stellen sein.

Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte

Bewährt haben sich Tagestemperaturen von etwa 22–26 °C mit einer nächtlichen Abkühlung auf ungefähr 18–22 °C. Dauerhafte Hitze und schlecht belüftete, nasse Bedingungen sind zu vermeiden. Die veröffentlichten Haltungsberichte nennen unterschiedliche Luftfeuchtebereiche von etwa 50 bis 80 Prozent. Entscheidend ist deshalb ein deutliches Feuchtegefälle: Nach leichtem Sprühen darf die Luftfeuchte kurz ansteigen, während Teile des Bodens anschließend wieder oberflächlich abtrocknen. Eine helle Tagesbeleuchtung mit ungefähr zwölf Stunden Beleuchtungsdauer unterstützt den natürlichen Rhythmus der tagaktiven Art. Schwaches UVB kann angeboten werden, sofern schattige Rückzugsplätze bestehen und Abstand sowie Intensität kontrolliert werden. Vitamin-D3-Gaben müssen auf die tatsächlich vorhandene UVB-Versorgung abgestimmt sein.

Fütterung

Hummelkrötchen sind auf sehr kleines, bewegliches Lebendfutter spezialisiert. Geeignet sind vor allem Springschwänze, kleine Fruchtfliegen, Erbsenblattläuse, winzige Asseln und frisch geschlüpfte Heimchen oder Grillen. Zu große Futtertiere werden häufig nicht bewältigt oder verweigert. Abwechslung ist wichtig, damit die Nährstoffversorgung nicht allein von einer Futtertierart abhängt. Die Futtertiere sollten hochwertig angefüttert und regelmäßig mit einem für Amphibien geeigneten Calcium- und Mineralstoffpräparat bestäubt werden. Ein Vitaminpräparat wird maßvoll nach Herstellerangabe eingesetzt; die Zugabe von Vitamin D3 richtet sich nach der UVB-Beleuchtung. Jungtiere besitzen einen besonders hohen Bedarf an winzigem Futter, während adulte Tiere meist mehrmals wöchentlich bedarfsgerecht gefüttert werden. Nicht gefressene Futtertiere und Supplementreste sollten entfernt werden.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter ähneln sich äußerlich stark. Weibchen werden im direkten Vergleich meist etwas größer und wirken besonders zur Fortpflanzungszeit fülliger. Männchen bleiben tendenziell schlanker und sind während der Paarungsphase an ihren Rufen und dem ausgeprägten Suchverhalten zu erkennen. Außerhalb der Fortpflanzungsstimmung ist eine sichere Geschlechtsbestimmung anhand einzelner äußerer Merkmale schwierig.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

In der Natur zählt die Art zu den sogenannten Explosivlaichern: Starke Regenfälle füllen vorübergehend flache Senken, worauf die Männchen rufen und innerhalb kurzer Zeit Paarungen stattfinden. In menschlicher Obhut wurde die Fortpflanzung in einer Regenkammer mit erhöhtem Wasserstand und intensiver Beregnung erreicht. Dabei müssen zahlreiche Pflanzen, Korkstücke und flache Ausstiege vorhanden sein, weil die Kröten nicht lange frei schwimmen können. Der Laich wird in kleinen Gruppen unter Wasser an Pflanzen oder anderen Strukturen befestigt. Die Larven entwickeln sich für Amphibien ungewöhnlich schnell; erste Jungtiere können bei passenden Bedingungen bereits nach etwa 19 Tagen die Metamorphose erreichen, andere benötigen deutlich länger. Veröffentlichte Zuchtberichte unterscheiden sich hinsichtlich einer vorausgehenden kühlen Ruhephase: Erfolgreiche Nachzuchten gelangen sowohl nach einer Abkühlung als auch nach einer trockeneren Phase ohne eigentliche Winterruhe. Zuchtversuche und starke Temperaturabsenkungen gehören daher ausschließlich in erfahrene Hände und setzen vollständig gesunde, gut konditionierte Tiere voraus.

Endgröße und Lebenserwartung

Adulte Hummelkrötchen erreichen gewöhnlich eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 2,5–3 cm. Einzelne vermessene Tiere lagen geringfügig darüber. Weibchen sind im Mittel etwas größer als Männchen, der Unterschied bleibt bei dieser insgesamt sehr kleinen Krötenart jedoch gering.

Nice-to-Know

Die kontrastreiche schwarz-gelbe Oberseite erinnert an die Warnzeichnung einer Hummel und erklärt den geläufigen deutschen Namen. An Bauch und Gliedmaßen können zusätzlich orangefarbene bis rötliche Partien auftreten. Bei Bedrohung zeigen Schwarzkrötchen ihre auffällige Unterseite in einer Abwehrhaltung, die als Unkenreflex bezeichnet wird. Anders als viele überwiegend dämmerungsaktive Amphibien ist diese Art tagaktiv und kann bei passendem Klima regelmäßig beim Durchstreifen des Laubs und bei der Jagd auf Kleinstfutter beobachtet werden.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

In der Haut von Melanophryniscus klappenbachi wurden verschiedene Alkaloide nachgewiesen. In der Natur werden diese Stoffe über bestimmte Beutetiere, insbesondere Ameisen und Milben, aufgenommen; bei alkaloidfreier Ernährung kann ihre Konzentration mit der Zeit abnehmen. Tiere in menschlicher Obhut dürfen dennoch niemals als harmlos betrachtet werden. Hautkontakt sollte auf unvermeidbare Pflegemaßnahmen beschränkt bleiben. Falls ein Umsetzen nötig ist, eignen sich angefeuchtete, puderfreie Einmalhandschuhe. Anschließend sind die Hände gründlich zu reinigen. Hautsekrete dürfen nicht an Augen, Mund, Schleimhäute oder offene Wunden gelangen. Kinder und Haustiere sollten keinen direkten Kontakt mit den Kröten oder dem Terrarienwasser haben.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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