Japanischer Feuerbauchmolch, Cynops pyrrhogaster
74,99 €*
22 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 2,20 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Derzeit nicht verfügbar
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Japanischer Feuerbauchmolch, Cynops pyrrhogaster
| Deutscher Name: | Japanischer Feuerbauchmolch |
| Wissenschaftlich: | Cynops pyrrhogaster |
| Synonyme: | Japanischer Molch, Feuerbauchmolch |
| Herkunft: | Japan – Reisfelder, Teiche, langsam fließende Gewässer mit dichter Vegetation |
| Lebensweise: | Semi-aquatisch, benötigt Wasser- und Landbereich |
| Haltungsform: | Paludarium mit flachem Wasserbereich, Kletter- und Versteckmöglichkeiten |
| Mindestgröße des Paludariums: | 80x40x40 cm (LxBxH) für eine kleine Gruppe |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 6,5 - 7,5 |
| Temperatur: | 18-22° C, keine starke Temperaturschwankung |
| Bodengrund: | Feiner Sand oder Naturkies, Landteil mit feuchtem Moos oder Kokoshumus |
| Futter: | Lebend- und Frostfutter, kleine Wirbellose, Amphibienpellets |
| Maximale Größe: | bis zu 14 cm |
Lebensraum und Verhalten des Japanischen Feuerbauchmolchs
Der Japanische Feuerbauchmolch ist eine faszinierende Amphibienart, die in Japan in Reisfeldern, Teichen und langsam fließenden Gewässern lebt. Er bevorzugt Lebensräume mit dichter Vegetation, um sich vor Fressfeinden zu verstecken. Seine auffällige Färbung mit schwarzer Oberseite und leuchtend rotem Bauch dient als Warnsignal für potenzielle Angreifer, da seine Haut giftige Sekrete absondert. Als semi-aquatische Art verbringt er sowohl Zeit im Wasser als auch an Land. Während Jungtiere überwiegend terrestrisch leben, wechseln adulte Tiere zwischen Wasser- und Landbereich.
Die richtige Haltung im Paludarium
Ein Paludarium mit einer Mindestgröße von 80x40x40 cm ist ideal für eine kleine Gruppe dieser Molche. Der Wasserbereich sollte flach sein (10-15 cm Wassertiefe) und über eine sanft ansteigende Landzone mit Moos, Rindenstücken oder Kork verfügen. Kletteräste und Höhlen bieten Versteckmöglichkeiten. Die Wassertemperatur sollte zwischen 18-22° C liegen. Eine sanfte Filterung sorgt für gute Wasserqualität, aber starker Strömung sollte vermieden werden.
Technische Ausstattung: Eine LED-Tageslichtbeleuchtung sorgt für eine natürliche Lichtquelle. UV-Beleuchtung ist nicht zwingend erforderlich, kann aber das Wohlbefinden der Tiere fördern. Eine leichte Beheizung des Wassers kann im Winter notwendig sein, wenn die Raumtemperatur stark absinkt. Die Luftfeuchtigkeit sollte dauerhaft hoch bleiben, was durch regelmäßiges Sprühen oder eine Beregnungsanlage unterstützt werden kann. Ein Hygrometer hilft, die Werte im optimalen Bereich zu halten.
Bepflanzung: Geeignete Wasser- und Landpflanzen
Dichter Pflanzenbewuchs bietet den Molchen Schutz und schafft ein naturnahes Ambiente. Im Wasser eignen sich Javafarn, Hornkraut und Wasserlinsen. Der Landbereich kann mit Moosen, Farnen und Bromelien bepflanzt werden. Eine feuchte Umgebung ist essenziell für das Wohlbefinden der Tiere.
Fütterung: Was frisst der Japanische Feuerbauchmolch?
Feuerbauchmolche sind Fleischfresser und ernähren sich von kleinen Wirbellosen. Geeignete Futtersorten sind Lebend- und Frostfutter wie Mückenlarven, Daphnien und Tubifex. Zusätzlich können spezielle Amphibienpellets angeboten werden.
Die Fütterung erfolgt grundsätzlich im Wasser, da Molche ihre Beute dort besser orten und aufnehmen können. Trockenfutter sollte vorher im Wasser eingeweicht werden, um die Verdauung zu erleichtern. Jungmolche, die noch überwiegend an Land leben, können mit kleinen Insektenlarven gefüttert werden.
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind in der Regel schlanker und haben eine etwas längere Schwanzflosse als Weibchen. Während der Paarungszeit entwickelt das Männchen verdickte Kloakenränder, was ein sicheres Unterscheidungsmerkmal ist.
Die Zucht von Cynops pyrrhogaster
Die Fortpflanzung findet im Wasser statt. Nach der Balz legt das Weibchen seine Eier einzeln an Wasserpflanzen oder Wurzeln ab. Nach wenigen Tagen schlüpfen die Larven, die sich zunächst von Mikroorganismen ernähren. Nach ca. 3 Monaten erfolgt die Metamorphose zum Jungmolch, der zunächst terrestrisch lebt.
Die Endgröße und Lebenserwartung
Der Japanische Feuerbauchmolch erreicht eine maximale Größe von 14 cm und kann in Gefangenschaft bis zu 20 Jahre alt werden. Eine artgerechte Haltung mit kühler Temperatur und abwechslungsreicher Ernährung trägt zu seiner Langlebigkeit bei.
Nice-to-Know: Warum leuchtet der Feuerbauchmolch?
Seine knallrote Bauchfärbung ist nicht nur schön anzusehen, sondern dient der Abschreckung: Feuerbauchmolche sondern über ihre Hautdrüsen toxische Sekrete ab, die sie für Fressfeinde ungenießbar machen. Dieses natürliche Warnsignal hält Angreifer fern – ein beeindruckendes Beispiel für die Überlebensstrategie dieser Amphibien.
| Telefon: | Terraristik: Telefonberatung (8.30-15.00 Uhr) und Anforderung aktueller Tier-Fotos per WhatsApp: 016099593364 |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.