Java-Flugfrosch, Rhacophorus reinwardtii
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Java-Flugfrosch, Rhacophorus reinwardtii
| Deutscher Name: | Java-Flugfrosch |
| Wissenschaftlich: | Rhacophorus reinwardtii |
| Synonyme: | Reinwardt-Flugfrosch, Reinwardts Flugfrosch, Grüner Flugfrosch |
| Herkunft: | Java, Indonesien |
| Lebensweise: | Nachtaktiv und ausgeprägt baumbewohnend |
| Haltungsform: | Hohes, gut belüftetes Regenwaldterrarium |
| Mindestgröße des Terrariums: | Ab 60 × 45 × 90 cm für ein Paar, für Gruppen größer |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Etwa 20–25 °C, nachts etwas kühler; 70–90 % Luftfeuchte |
| Beleuchtung: | Tageslichtbeleuchtung mit schwachem UVB-Angebot und Schattenzonen |
| Bodengrund: | Drainiertes, schadstofffreies Tropensubstrat mit Laubauflage |
| Futter: | Abwechslungsreiche, supplementierte lebende Wirbellose |
| Maximale Größe: | Männchen etwa 4,2–5,3 cm, Weibchen etwa 6,1–7,9 cm |
Lebensraum und Verhalten von Java-Flugfrosch (Rhacophorus reinwardtii)
Der Java-Flugfrosch stammt nach heutiger taxonomischer Abgrenzung vor allem von der indonesischen Insel Java. Ältere Literatur und Handelsangaben nennen häufig ein erheblich größeres Verbreitungsgebiet in Südostasien. Viele dieser früher Rhacophorus reinwardtii zugerechneten Populationen werden inzwischen jedoch anderen Arten zugeordnet, darunter Tiere von Borneo, der Malaiischen Halbinsel sowie aus Teilen Indochinas. Für einen fachlich korrekt bezeichneten Bestand ist die nachvollziehbare Herkunft deshalb besonders wichtig. Auf Java bewohnt die Art feuchte Wälder und waldnahe, dicht bewachsene Lebensräume vom Tiefland bis in Bergregionen. Feldbeobachtungen zeigen, dass die Frösche überwiegend in der Vegetation sitzen, oft mehrere Meter über dem Boden. Breite Blätter, geschlossenes Kronendach, hohe Luftfeuchtigkeit und erreichbare Gewässer prägen ihren Lebensraum. Zur Fortpflanzung werden natürliche Tümpel, zeitweilige Wasseransammlungen und bewachsene Teiche genutzt. Die Tiere steigen dafür in tiefere Vegetationsschichten hinab und legen ihre Schaumnester an Blättern über dem Wasser an. Der Java-Flugfrosch ist somit kein bodenbewohnender Frosch, sondern ein spezialisierter, kletternder Bewohner strukturreicher Waldvegetation.
Die richtige Haltung
Erforderlich ist ein hohes Regenwaldterrarium mit Frontbelüftung, großer Lüftungsfläche im Deckel und ausreichend freiem Raum für weite Sprünge. Für ein Paar ist eine Grundfläche von mindestens 60 × 45 cm bei 90 cm Höhe eine praxisgerechte Untergrenze; zusätzliche Tiere benötigen entsprechend mehr Platz und Sichtbarrieren. Mehrere waagerechte und schräge Äste sollten vom unteren Bereich bis unter das Terrariendach führen. Alle Kletterelemente müssen stabil befestigt und frei von scharfen Kanten sein. Eine flache Wasserschale mit leichtem Ausstieg gehört zur Grundausstattung und wird täglich gereinigt. Das Wasser muss für Amphibien geeignet, frei von Chlor und ungefähr auf Terrarientemperatur sein. Dauerhaft vernässte Flächen, stehende Luft und ungeschützte Heizkörper sind zu vermeiden. Die Vergesellschaftung mit anderen Arten ist wegen Stress, Konkurrenz und möglicher Keimübertragung nicht zu empfehlen.
Die richtige Bepflanzung
Eine dichte, aber nicht vollständig geschlossene Bepflanzung vermittelt Sicherheit und bildet feuchte Rückzugsräume. Besonders geeignet sind robuste tropische Pflanzen mit großen, tragfähigen Blättern, auf denen die Frösche ruhen können. Ergänzend schaffen Korkäste, glatte Zweige und kräftige Lianen unterschiedlich hohe Sitzplätze. Zwischen den Pflanzen sollte genügend freier Sprungraum erhalten bleiben. Ein drainierter Bodenaufbau verhindert Staunässe; darüber kann schadstofffreies Tropensubstrat mit einer lockeren Laubschicht liegen. Dünger, Pflanzenschutzmittel, Blattglanzmittel und scharfkantige Dekoration haben in einem Amphibienterrarium nichts zu suchen. Pflanzen sollten vor dem Einsetzen gründlich abgespült und möglichst außerhalb des Terrariums etabliert werden.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Geeignet ist ein eher gemäßigtes, feucht-tropisches Klima mit ungefähr 22–25 °C am Tag und einer leichten nächtlichen Absenkung auf etwa 18–22 °C. Längere Hitzeperioden und Temperaturen deutlich über 28 °C sollten vermieden werden. Eine relative Luftfeuchte von etwa 70–90 % ist sinnvoll, wobei sie nach dem Sprühen vorübergehend höher liegen darf. Entscheidend ist der Wechsel aus feuchten Phasen und leichter oberflächlicher Abtrocknung bei ständigem Luftaustausch. Das Terrarium darf weder austrocknen noch dauerhaft tropfnass sein. Ein klarer Tag-Nacht-Rhythmus von etwa zwölf Stunden unterstützt den natürlichen Aktivitätsrhythmus. Eine schwache UVB-Beleuchtung mit gut erreichbaren Schattenplätzen ist empfehlenswert; Stärke und Abstand müssen so gewählt werden, dass weder Überhitzung noch eine zu hohe UV-Belastung entstehen.
Fütterung
Java-Flugfrösche ernähren sich von lebenden Wirbellosen. Geeignet sind unter anderem Grillen, Heimchen, kleine Schaben, Fliegen, Motten und andere passend große Futterinsekten aus kontrollierter Zucht. Die Beute sollte abwechslungsreich, gut angefüttert und nicht breiter als der Kopf des Frosches sein. Gefüttert wird vorzugsweise am Abend, wenn die Tiere aktiv werden. Erwachsene erhalten gewöhnlich mehrere kleinere Mahlzeiten pro Woche; Jungtiere benötigen entsprechend häufiger Futter. Futtertiere werden regelmäßig dünn mit einem geeigneten Calciumpräparat bestäubt. Ein amphibiengeeignetes Vitamin- und Mineralstoffpräparat wird nach Herstellerangabe ergänzend eingesetzt. Bei vorhandener UVB-Beleuchtung ist die zusätzliche Vitamin-D3-Zufuhr auf das Beleuchtungskonzept abzustimmen, um sowohl Mangelversorgung als auch Überdosierung zu vermeiden. Nicht gefressene Futtertiere werden zeitnah entfernt.
Geschlechtsunterschiede
Ausgewachsene Weibchen werden deutlich größer und wirken besonders während der Eireifung kräftiger und rundlicher. Männchen bleiben kleiner und schlanker. Geschlechtsreife Männchen rufen vor allem bei feuchter Witterung und zeigen Brunftschwielen an den Vordergliedmaßen. Bei jungen Tieren ist eine sichere Geschlechtsbestimmung häufig noch nicht möglich.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Die Art baut Schaumnester an Blättern oder Zweigen unmittelbar über einem Gewässer. Während des Amplexus werden Eier und Hautsekrete zu einer schützenden Schaummasse verarbeitet; häufig werden angrenzende Blätter um das Nest gelegt. Nach der Entwicklung gelangen die Kaulquappen in das darunterliegende Wasser und leben dort aquatisch weiter. In Menschenobhut werden Fortpflanzungsstimmung und Rufaktivität gewöhnlich durch eine kontrollierte Regenphase mit häufigerer Beregnung angeregt. Dafür ist ein geräumiges, hohes Zuchtterrarium mit sauberem Wasserteil, überhängenden Blättern und zuverlässiger Filterung erforderlich. Wasserwerte, Temperatur und Hygiene müssen engmaschig kontrolliert werden. Die Zucht erfordert Erfahrung, da Schaumnest, aquatische Larven und frisch metamorphosierte Jungfrösche jeweils unterschiedliche Pflegebedingungen benötigen.
Endgröße und Lebenserwartung
Für sicher zugeordnete Tiere aus Java werden bei ausgewachsenen Männchen ungefähr 4,2–5,3 cm Kopf-Rumpf-Länge und bei Weibchen etwa 6,1–7,9 cm angegeben. Einzelne ältere Angaben fallen größer aus, können jedoch auf anders abgegrenzte Populationen oder Verwechslungen innerhalb des Artenkomplexes zurückgehen. Herkunft und Geschlecht sollten bei der Größenbeurteilung daher berücksichtigt werden.
Nice-to-Know
Die auffälligen Schwimmhäute zwischen Fingern und Zehen sind an großen Flächen schwarz und hell gezeichnet. Zusammen mit seitlichen Hautsäumen vergrößern sie beim Sprung die wirksame Körperfläche. So kann der Frosch kurze Strecken kontrolliert gleitend überwinden. Tagsüber ruht er meist reglos auf Blättern und wird häufig erst nach Einbruch der Dunkelheit aktiv. Amphibien sollten nur angefasst werden, wenn es unbedingt notwendig ist; dabei sind angefeuchtete, puderfreie Handschuhe zu verwenden.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
Eine ausgeprägte artspezifische Giftwirkung ist für den Java-Flugfrosch nicht zuverlässig belegt. Wie andere Amphibien bildet er jedoch Hautsekrete, die Augen, Schleimhäute oder empfindliche Haut reizen können. Direkter Hautkontakt ist deshalb zu vermeiden. Nach Arbeiten im Terrarium werden die Hände gründlich gewaschen. Gleichzeitig ist die durchlässige Froschhaut sehr empfindlich gegenüber Seife, Creme, Desinfektionsmitteln, Nikotin und anderen Rückständen an den Händen.
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Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.