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Jeansblauer Pfeilgiftfrosch, Dendrobates auratus blau

Außergewöhnliche Farbe

Leuchtend jeansblau mit schwarzen Mustern, ein echter Blickfang im Terrarium

Terrarium geeignet

Passt perfekt in üppig bepflanzte Regenwald-Terrarien mit hoher Feuchte

Fortpflanzung im Terrarium

Männchen betreuen die Gelege und tragen Kaulquappen zu Wasserstellen

Lange Lebensdauer

Bei guter Pflege können die Tiere im Terrarium bis zu zehn Jahre alt werden

Jeansblauer Pfeilgiftfrosch, Dendrobates auratus blau


Auf einen Blick: Jeansblauer Pfeilgiftfrosch, Dendrobates auratus
Deutscher Name: Jeansblauer Pfeilgiftfrosch
Wissenschaftlich: Dendrobates auratus
Synonyme: Adelphobates auratus, Dendrobates auratus blau, Blauer Auratus-Pfeilgiftfrosch
Herkunft: Mittel- und Südamerika – Nicaragua, Costa Rica, Panama, Kolumbien – tropische Regenwälder
Lebensweise: Bodenbewohnend bis kletterfreudig, tagaktiv
Haltungsform: Regenwald-Terrarium mit dichter Bepflanzung, Kletterästen und Wasserstelle
Mindestgröße des Terrariums: 60x45x60 cm (LxBxH) für ein Paar, größer für Gruppen
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 24-27°C am Tag, leichte Nachtabsenkung, 70-100 % Luftfeuchtigkeit
Beleuchtung: Tageslicht mit UV-A Anteil, niedrige UVB-Strahlung (2.0–5.0) förderlich
Bodengrund: Lockerer, feuchter Humus mit Laubstreu, Moosen und Rindenstücken
Futter: Kleine Insekten wie Springschwänze, Drosophila, Mikro-Heimchen, Vitamin- und Kalziumzugabe empfohlen
Maximale Größe: bis zu 4,5 cm
Im Detail: Jeansblauer Pfeilgiftfrosch, Dendrobates auratus

Lebensraum und Verhalten des Jeansblauen Pfeilgiftfroschs (Dendrobates auratus)

Der Jeansblaue Pfeilgiftfrosch ist eine außergewöhnliche Farbvariante des Dendrobates auratus, die mit ihrem blauen Grundton und den kontrastreichen schwarzen Flecken an den robusten Stoff von Jeans erinnert. Diese Tiere stammen aus den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas, wo sie in der Laubschicht und im niedrigen Unterholz aktiv sind. Ihr auffälliges Farbmuster dient als Warntracht, in der Natur vor allem gegen Fressfeinde. Im Terrarium zeigen sie sich lebhaft, neugierig und lassen sich besonders gut tagsüber beobachten.

Die richtige Haltung im Terrarium

Ein Regenwald-Terrarium mit Grundmaßen von 60x45x60 cm ist für ein Paar geeignet, für Gruppen sollte das Terrarium entsprechend größer gewählt werden. Dichte Bepflanzung, Verstecke aus Korkröhren und Ästen sowie eine Laubschicht am Boden schaffen ein naturnahes Umfeld. Eine flache Wasserschale oder ein kleiner Wasserbereich ist wichtig, ebenso wie regelmäßiges Sprühen, um die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten. Die Tiere klettern gern, daher sind vertikale Strukturen ebenfalls sinnvoll.

Die richtige Bepflanzung

Der Jeansblaue Pfeilgiftfrosch fühlt sich in einem üppig bepflanzten Terrarium besonders wohl. Bromelien, Farne und großblättrige Pflanzen bieten Rückzugsmöglichkeiten und helfen, das Mikroklima stabil zu halten. Moose und Bodendecker wie Fittonia unterstützen eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit und bringen zusätzlich Struktur in das Habitat. Rankpflanzen wie Efeutute oder Ficus sind ideale Ergänzungen.

Beleuchtung, UV und Temperatursteuerung

Eine gleichmäßige Grundbeleuchtung mit LED-Tageslichtröhren sorgt für die notwendige Helligkeit. UV-A Lichtanteile fördern das natürliche Verhalten, eine geringe UV-B Versorgung (2.0–5.0) wirkt sich positiv auf den Kalziumhaushalt aus. Die Temperaturen sollten tagsüber zwischen 24–27°C liegen, nachts darf es um wenige Grad abkühlen. Für eine Luftfeuchtigkeit von 70–100 % sorgen tägliches Sprühen oder automatische Beregnungsanlagen.

Fütterung: Was frisst der Jeansblaue Pfeilgiftfrosch?

Diese Art ernährt sich von kleinen Insekten, die im Terrarium leicht angeboten werden können. Springschwänze, Fruchtfliegen und Mikro-Heimchen bilden den Hauptteil der Ernährung. Abwechslung ist wichtig, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Ergänzend sollten Vitamin- und Kalziumpräparate regelmäßig eingesetzt werden.

Geschlechtsunterschiede bei Dendrobates auratus

Weibchen sind bei adulten Tieren in der Regel größer und kräftiger gebaut, während Männchen kompakter sind und vergrößerte Fingerballen besitzen. Das typische Trillern während der Fortpflanzungszeit wird ausschließlich von den Männchen hervorgebracht.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Die Zucht des Jeansblauen Pfeilgiftfroschs ist im Terrarium mit stabilen Bedingungen möglich. Die Tiere legen ihre Eier bevorzugt auf feuchte Blätter, nach dem Schlupf transportieren die Männchen die Kaulquappen in kleine Wasserstellen. Dort entwickeln sie sich innerhalb mehrerer Wochen zu Jungfröschen. Eine erfolgreiche Nachzucht erfordert Erfahrung und ein gut eingerichtetes Habitat.

Die Endgröße und Lebenserwartung von Dendrobates auratus

Mit einer Körperlänge von etwa 4,5 cm gehört der Jeansblaue Pfeilgiftfrosch zu den mittelgroßen Vertretern seiner Art. Bei optimaler Pflege erreichen die Tiere ein Alter von bis zu 10 Jahren und bereichern das Terrarium somit über viele Jahre hinweg.

Nice-to-Know: Die besondere Farbwirkung des Jeansblauen Pfeilgiftfroschs

Die einzigartige, jeansblaue Farbgebung dieser Variante macht sie zu einem echten Hingucker. Im Zusammenspiel mit dunklem Bodengrund und kräftigem Grün der Pflanzen wirkt das Terrarium wie ein lebendiges Kunstwerk, in dem die Tiere sofort ins Auge fallen.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

In ihrer natürlichen Umgebung sind Auratus-Frösche durch ihre Nahrung in der Lage, Giftstoffe einzulagern. Nachzuchten im Terrarium sind jedoch völlig ungefährlich, da diese spezielle Nahrung fehlt. Dennoch sollte nach dem Kontakt mit den Tieren stets gründliches Händewaschen erfolgen. Kinder und Haustiere dürfen keinen direkten Kontakt haben.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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