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Kaiserbuntbarsch „Maleri Red“, Weibchen, Aulonocara stuartgranti

Passende Partnerin

Weibchen zur roten Maleri-Linie für eine harmonische Haremsgruppe

Fast erwachsen

Mit 7 bis 8 cm nahe an der Endgröße und bald zuchtfähig

Friedlicher Charakter

Weibchen sind ruhiger als Männchen und gut gruppenverträglich

Sanfte Maulbrüterin

Trägt ihre Brut bis zu vier Wochen sicher im Maul aus

Kaiserbuntbarsch „Maleri Red“, Weibchen, Aulonocara stuartgranti


Auf einen Blick: Kaiserbuntbarsch „Maleri Red“, Weibchen, Aulonocara stuartgranti
Deutscher Name:Kaiserbuntbarsch „Maleri Red“, Weibchen
Wissenschaftlich:Aulonocara stuartgranti
Synonyme:Aulonocara Maleri Red, Maleri Red Peacock, Kaiserbuntbarsch Maleri Red, Aulonocara stuartgranti Maleri
Herkunft:Nachzucht, Form der Maleri-Inseln im Südwesten des Malawisees
Gesellschafts-Aquarium:Im Harem zu einem Männchen, mit friedlichen Malawi-Arten
Wasserwerte:pH 7,5–8,8, GH 10–20 °dH, KH 8–15 °dH
Temperatur:24–27 °C
Beckengröße:ab 120 cm Länge, rund 240 Liter
Bepflanzung:Feiner Sand, Steinaufbauten mit Lücken, robuste Pflanzen wie Vallisnerien
Futter:Feines Granulat, Artemia, Mysis, Mückenlarven, etwas Spirulina
Geschlechts-Unterschiede:Weibchen kleiner und schlicht graubraun mit dunklen Querbinden
Zucht möglich:Maternaler Maulbrüter, Weibchen trägt bis zu vier Wochen
Maximale Größe:Weibchen etwa 9–10 cm, Männchen bis 12 cm
Liefergröße:ca. 7,0-8,0 cm
Mit Garnelen verträglich:Nicht geeignet, Garnelen werden gefressen
Im Detail: Kaiserbuntbarsch „Maleri Red“, Weibchen, Aulonocara stuartgranti

Herkunft von Kaiserbuntbarsch „Maleri Red“, Weibchen (Aulonocara stuartgranti)

Dieser Artikel enthält Weibchen der Zuchtlinie Maleri Red des Kaiserbuntbarsches Aulonocara stuartgranti. Die Kaiserbuntbarsche sind endemisch im Malawisee und leben dort im Übergangsbereich zwischen Felsen und Sand. Die Maleri-Form stammt aus dem Südwesten des Sees, von den Maleri-Inseln, Chidunga Rocks sowie den Inseln Mumbo und Namalenje. Ob diese Population zu Aulonocara stuartgranti gehört oder eine eigene, noch unbeschriebene Art ist, wird unterschiedlich beurteilt; im Handel wird sie meist als A. stuartgranti „Maleri“ geführt. Mit feinen Sinnesgruben am Kopf spüren die Fische Kleintiere im Sand auf. Die Männchen der Maleri-Form sind im Wildtyp gelb mit blauem Kopf; bei der Linie Maleri Red wurden in Nachzucht Tiere mit kräftigen roten bis orangen Tönen ausgelesen. Die Weibchen bleiben dagegen wie bei allen Aulonocara unauffällig graubraun mit dunklen Querbinden und eignen sich als Partnerinnen für Männchen derselben Linie. Damit die Farbe erhalten bleibt, sollten sie nicht mit anderen Aulonocara-Formen verpaart werden. Die angebotenen Tiere sind Nachzuchten in fast ausgewachsener Größe.

Vergesellschaftung

Kaiserbuntbarsche hält man als Harem mit einem Männchen und vier bis sechs Weibchen, damit sich das Werben verteilt. Weibchen sind untereinander friedlich. Gute Mitbewohner sind ruhige Malawi-Arten wie Copadichromis oder friedliche Mbuna mit anderer Färbung. Andere Aulonocara-Männchen und ruppige Mbuna passen nicht.

Passende Wasserparameter

Hartes, alkalisches Wasser mit einem pH-Wert von 7,5 bis 8,8, einer Gesamthärte von 10 bis 20 °dH und einer Karbonathärte von 8 bis 15 °dH ist ideal. Die Art reagiert empfindlich auf schlechte Wasserqualität; wöchentliche Teilwasserwechsel von 30 bis 50 Prozent sind daher wichtig.

Haltungstemperatur

Die Wassertemperatur sollte zwischen 24 und 27 °C liegen.

Beckengröße

Für eine Haremsgruppe ist ein Aquarium ab 120 cm Länge und rund 240 Litern nötig. Eine große, freie Sandfläche ist wichtig, da die Tiere viel Zeit am Boden verbringen.

Bepflanzung

Feiner Sand, lockere Steinaufbauten mit Durchgängen und offene Flächen zum Balzen bilden die Einrichtung. Robuste Pflanzen wie Vallisnerien, Anubias oder Sagittarien vertragen das harte Wasser.

Futter

Die Fische sieben ihre Nahrung aus dem Sand. Feines, hochwertiges Granulat mit etwas Spirulina bildet die Basis, ergänzt durch Frostfutter wie Artemia, Mysis und Mückenlarven. Drei bis vier kleine Portionen am Tag sind besser als eine große.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen bleiben kleiner und sind schlicht graubraun mit dunklen Querbinden, gelegentlich mit leichtem Orangeschimmer. Männchen werden größer, zeigen die leuchtende Rot- und Orangefärbung mit blauem Kopf und tragen Eiflecke in der Afterflosse.

Zucht

Die Art ist ein maternaler Maulbrüter. Nach dem Ablaichen auf einem flachen Stein oder einer Sandfläche nimmt das Weibchen die Eier ins Maul und trägt sie bis zu vier Wochen, meist ohne zu fressen. Zur Aufzucht kann es behutsam in ein eigenes Becken umgesetzt werden.

Endgröße

Weibchen erreichen etwa 9 bis 10 cm, Männchen bis rund 12 cm. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 8 bis 10 Jahren.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Für eine Vergesellschaftung mit Garnelen ist die Art ungeeignet. Garnelen werden im Sand aufgespürt und gefressen.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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