Königliche Demoiselle NZ, Neopomacentrus cyanomos
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Königliche Demoiselle NZ, Neopomacentrus cyanomos
| Deutscher Name: | Königliche Demoiselle NZ |
| Wissenschaftlich: | Neopomacentrus cyanomos |
| Synonyme: | Regal Demoiselle, Regal Damselfish |
| Herkunft: | Indopazifik; geschützte Lagunen, Küstenriffe und Hafenbereiche |
| Riffaquarium-tauglich: | Für Korallen geeignet; winziges Krebstierplankton wird gefressen |
| Verträglichkeit: | Gruppenhaltung mit genügend Raum und Rückzug |
| Wasserwerte: | 33–35 PSU; pH 8,1–8,4; KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Beckengröße: | Vorsichtige Empfehlung ab 800 Litern für eine Gruppe |
| Futter: | Kleines tierisches Frostfutter, feine Flocken und Granulate |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel; Gruppendynamik und Futteraufnahme beobachten |
| Geschlechts-Unterschiede: | Normale Färbung erlaubt keine sichere Zuordnung |
| Zucht möglich: | Substratlaicher; Angebot ausdrücklich als Nachzucht |
| Maximale Größe: | Bis etwa 10 cm |
| Liefergröße: | ca. 3,0-4,0 cm |
Herkunft von Königliche Demoiselle NZ (Neopomacentrus cyanomos)
Neopomacentrus cyanomos ist im Indopazifik weit verbreitet. Das natürliche Areal reicht von Ostafrika und dem Roten Meer über den Indischen Ozean bis zu den Philippinen, nach Südjapan, Nordaustralien und Teilen Melanesiens. Geschützte Lagunen und küstennahe Riffbereiche gehören zu den typischen Aufenthaltsorten; auch Hafenbereiche werden besiedelt. Die Tiere nutzen freies Wasser in der Nähe fester Strukturen und können in Gruppen auftreten. Ihr eher gedecktes, grau bis olivfarben schimmerndes Körperkleid wird durch helle bis gelbliche Flossenbereiche und einen dunklen Fleck am Kiemendeckel ergänzt. Besonders die hintere Rückenflossenpartie kann deutlich gelb wirken. Diese Kombination zeigt bei genauerem Hinsehen mehr feine Details als eine einheitlich grelle Körperfarbe. Bei dem angebotenen Artikel handelt es sich ausdrücklich um Nachzucht. Die Herkunftsbeschreibung betrifft den natürlichen Lebensraum der Art und ist keine Fangortangabe für diese Tiere. Ein großes Aquarium mit offenem Schwimmraum und erreichbaren Rückzügen bildet ihre Bedürfnisse besser ab als ein dichter Riffaufbau, in dem über den Steinen kaum freies Wasser bleibt.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen werden gewöhnlich nicht beschädigt. Winziges tierisches Plankton gehört zur Nahrung; bei sehr kleinen Garnelenlarven ist daher keine Sicherheit zu erwarten. Ausreichend große Zierwirbellose lassen sich grundsätzlich mit dieser Demoiselle kombinieren.
Vergesellschaftung und Verhalten
Eine gemeinsam eingesetzte Gruppe braucht Raum und mehrere Rückzugsorte. Auch bei vergleichsweise ruhigem Verhalten können Rangkonflikte und Paarreviere entstehen. Sehr aggressive Demoisellen oder große Räuber sind unpassende Partner; kontrollieren Sie, ob jedes Tier Futter erhält.
Wasserwerte und Temperatur
Empfohlen sind 24–26 °C, 33–35 PSU Salzgehalt, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH. Diese Pflegeziele sollen gleichmäßig eingehalten werden. Vermeiden Sie Sauerstoffmangel und starke tägliche Schwankungen, besonders bei größerer Gruppenhaltung.
Aquarium und Einrichtung
Wir empfehlen vorsichtig ab 800 Litern für eine kleine Gruppe, wobei Besatz und Beckenform entscheidend bleiben. Lassen Sie über und zwischen den Riffteilen viel Schwimmraum. Mehrere getrennte Spalten bieten schwächeren Tieren Ausweichmöglichkeiten; auch ein großes Becken muss sicher abgedeckt sein.
Futter und Futterumstellung
Kleine Mysis, Artemia, Copepoden und feine marine Futtermischungen passen zum Nahrungserwerb. Flocken oder kleine Granulate schrittweise anbieten. Die Nachzuchtherkunft erleichtert keine pauschale Aussage über das bereits gewohnte Futter; beobachten Sie die Annahme im eigenen Becken.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam angleichen, etwa mittels kontrollierter Tropfmethode unter Beachtung des Transportwassers. Tiere bei gedämpftem Licht gemeinsam in die vorbereiteten Bereiche einsetzen. Beobachten Sie in den ersten Tagen die Gruppendynamik und mögliche Absonderung einzelner Tiere.
Geschlechtsunterschiede
Die normale Körperzeichnung reicht für eine sichere Geschlechtsbestimmung nicht aus. Revier- und Brutpflegeverhalten geben später Hinweise. Für eine Gruppe sollte deshalb keine ungesicherte genaue Geschlechterverteilung zugesagt werden.
Zucht
Die Eier werden an festem Untergrund angeheftet und vom Männchen betreut. Erfolgreiche Nachzucht und Larvenaufzucht sind dokumentiert. Die kleinen freischwimmenden Larven brauchen getrennte Aufzuchtbedingungen und geeignetes Planktonfutter; dieser Artikel wird als Nachzucht geliefert.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Art erreicht bis etwa 10 cm. Der spätere Platzbedarf ist entsprechend größer als bei der angebotenen Jugendgröße. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.