Kolumbianischer Goldbaumsteiger, Dendrobates auratus
103,99 €*
31 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 3,10 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Kolumbianischer Goldbaumsteiger, Dendrobates auratus
Liefergröße: Größenklasse S-M
| Deutscher Name: | Kolumbianischer Goldbaumsteiger |
| Wissenschaftlich: | Dendrobates auratus |
| Synonyme: | Grün-schwarzer Pfeilgiftfrosch, Smaragd-Baumsteigerfrosch |
| Herkunft: | Nordwestliches Kolumbien; die Art kommt außerdem von Nicaragua über Costa Rica bis Panama vor |
| Lebensweise: | Tagaktiver, überwiegend bodenbewohnender Regenwaldfrosch, der auch niedrige Kletterbereiche nutzt |
| Haltungsform: | Am besten als harmonierendes Paar oder sorgfältig beobachtete Gruppe derselben Lokalform |
| Mindestgröße des Terrariums: | Ab 60 × 45 × 45 cm für ein Paar; Gruppen benötigen deutlich mehr Grundfläche und Struktur |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Tagsüber etwa 22–26 °C, nachts 18–22 °C; meist 70–90 % relative Luftfeuchte |
| Beleuchtung: | 10–12 Stunden Tageslicht; schwaches UV-B ist möglich, schattige Rückzugsorte sind Pflicht |
| Bodengrund: | Drainageschicht, feuchtes lockeres Bodensubstrat und eine großzügige Lage trocken-feuchter Laubstreu |
| Futter: | Kleine lebende Futtertiere wie Fruchtfliegen, Springschwänze, Blattläuse und Mikroheimchen |
| Maximale Größe: | Meist etwa 2,5–4,5 cm Kopf-Rumpf-Länge; Weibchen werden gewöhnlich größer und kräftiger |
Lebensraum und Verhalten von Kolumbianischer Goldbaumsteiger (Dendrobates auratus)
Der Goldbaumsteiger besitzt ein vergleichsweise weites natürliches Verbreitungsgebiet. Es reicht von den feuchten Tiefländern des südlichen Nicaragua über Costa Rica und Panama bis in den Nordwesten Kolumbiens. Dort ist die Art unter anderem aus dem Umfeld des Golfs von Urabá, dem unteren Einzugsgebiet des Río Atrato und der pazifischen Küstenregion bekannt. Besiedelt werden vor allem warme, niederschlagsreiche Tiefland- und Vorgebirgswälder vom Meeresspiegel bis ungefähr 800–1.000 Meter Höhe. Auch strukturreiche Sekundärwälder und teilweise beschattete Kulturflächen können genutzt werden. Die Frösche halten sich überwiegend zwischen Laub, Wurzeln, Totholz und großen Brettwurzeln am Waldboden auf, steigen jedoch ebenfalls an Stämmen und Pflanzen empor. Kleine Wasseransammlungen in Baumhöhlen oder Blattachseln sind für den Larventransport wichtig. Der Artikelzusatz „Kolumbien“ bezeichnet zunächst nur die geografische Zuordnung. Da innerhalb Kolumbiens verschiedene Populationen mit abweichender Färbung vorkommen, lässt sich daraus ohne genaueren Fundort keine bestimmte Lokalform oder Farbmorphe ableiten. Tiere unterschiedlicher Herkunftslinien sollten in der Zucht nicht miteinander vermischt werden.
Die richtige Haltung
Ein querformatiges, ausbruchsicheres Regenwaldterrarium mit großer nutzbarer Bodenfläche entspricht der überwiegend terrestrischen Lebensweise. Für ein harmonierendes Paar empfiehlt sich mindestens ein Terrarium von etwa 60 × 45 × 45 cm; mehr Platz erleichtert die Einrichtung voneinander getrennter Aufenthalts- und Futterbereiche. Korkstücke, Wurzeln, Laub, niedrige Äste und mehrere blickgeschützte Höhlen gliedern das Becken. Eine Drainageschicht verhindert Staunässe im Bodengrund. Trotz hoher Luftfeuchte muss ein sanfter Luftaustausch vorhanden sein, denn dauerhaft nasse, stehende Luft begünstigt Schimmel und Hautprobleme. Eine flache, leicht zugängliche Wasserschale mit geeignetem, schadstofffreiem Wasser genügt; tiefe Becken und starke Wasserläufe sind unnötig und bergen ein Ertrinkungsrisiko. Paarhaltung ist übersichtlich. Gruppen können in deutlich größeren, dicht strukturierten Terrarien funktionieren, müssen aber wegen möglicher Revierkämpfe und besonders wegen Konkurrenz unter Weibchen aufmerksam beobachtet werden. Verschiedene Arten oder Lokalformen sollten nicht vergesellschaftet werden.
Die richtige Bepflanzung
Eine dichte, aber nicht vollständig zugewachsene Bepflanzung vermittelt Sicherheit und schafft unterschiedliche Feuchtigkeitszonen. Bewährt sind robuste Bromelien, kleine Farne, Peperomien, rankende Ficus-Arten und andere ungiftige Tropenpflanzen. Bromelientrichter und breite Blätter können als Aufenthaltsplätze sowie bei der Fortpflanzung als Larvengewässer genutzt werden. Zwischen den Pflanzen sollten freie, mit Laub bedeckte Jagdflächen erhalten bleiben. Wurzeln und schräg angebrachte Korkstücke erweitern die nutzbare Fläche, obwohl der Goldbaumsteiger seinen Schwerpunkt am Boden hat. Alle Pflanzen müssen frei von Pflanzenschutzmitteln und Düngerresten sein. Abgestorbenes Laub darf teilweise liegen bleiben, sollte bei Fäulnis oder auffälligem Schimmel jedoch erneuert werden. Springschwänze und kleine tropische Asseln unterstützen den Abbau organischer Reste und dienen gelegentlich zusätzlich als Beute.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Tagsüber sind etwa 22–26 °C geeignet, nachts darf die Temperatur auf ungefähr 18–22 °C absinken. Länger anhaltende Werte oberhalb von 28 °C sollten unbedingt vermieden werden, da kleine Pfeilgiftfrösche rasch überhitzen können. Die relative Luftfeuchte liegt überwiegend bei etwa 70–90 % und darf nach dem Sprühen kurzfristig höher steigen. Entscheidend ist ein Wechsel aus feuchten Phasen und leichtem oberflächlichem Abtrocknen bei weiterhin feuchter Laub- und Bodenschicht. Mehrmals kurzes Sprühen ist günstiger als dauerhaft vernässter Boden oder Nebel ohne Luftbewegung. Beleuchtet wird ungefähr 10–12 Stunden täglich mit einer pflanzengeeigneten Tageslichtlampe. Schwaches UV-B kann angeboten werden, sofern dicht beschattete Ausweichplätze bestehen und die Tiere keiner starken Strahlung ausgesetzt werden. UV-B ersetzt die kontrollierte Supplementierung der Futtertiere nicht. Lampen und Heiztechnik müssen so installiert sein, dass das Terrarium nicht punktuell überhitzt.
Fütterung
Goldbaumsteiger erbeuten ausschließlich sehr kleine, lebende Wirbellose. Als Futterbasis eignen sich flugunfähige Fruchtfliegen, ergänzt durch Springschwänze, Blattläuse, kleine Bohnenkäferlarven und passend große Mikroheimchen. Unterschiedliche Futterarten fördern eine ausgewogene Nährstoffversorgung und beschäftigen die tagaktiven Jäger. Erwachsene Tiere erhalten gewöhnlich drei- bis viermal pro Woche kleine Portionen; Jungtiere benötigen meist häufigere Fütterungen. Nicht gefressene Futtertiere und der Ernährungszustand der Frösche sollten kontrolliert werden. Die Beute wird regelmäßig mit einem hochwertigen Calcium-Mineral-Präparat bestäubt. Ein für Amphibien geeignetes Multivitaminpräparat wird nach Herstellerangabe in größeren Abständen eingesetzt. Vitamin D3 muss auf die vorhandene UV-B-Beleuchtung abgestimmt werden, da sowohl Mangel als auch Überversorgung problematisch sind. Supplemente sollten frisch, trocken und korrekt gelagert sein. Gefüttert wird am besten tagsüber, wenn die Tiere aktiv suchen.
Geschlechtsunterschiede
Ausgewachsene Weibchen sind meist größer, breiter gebaut und besitzen eine deutlich rundere Körperform. Männchen bleiben häufig schlanker und lassen sich während der Fortpflanzungszeit an ihren leisen Balzrufen erkennen. Teilweise wirken ihre Haftscheiben an den Fingern im Verhältnis etwas breiter. Größe und Körperform allein erlauben bei jungen oder nicht vollständig ausgewachsenen Tieren jedoch keine sichere Geschlechtsbestimmung. Am zuverlässigsten ist die gemeinsame Beurteilung von Körperbau, Rufverhalten und beobachteter Eiablage.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Fortpflanzungsbereite Männchen locken Weibchen mit einem vergleichsweise leisen Ruf zu einem geschützten Eiablageplatz. Geeignet sind feuchte Blätter, flache Schalen unter einer Kokosnusshöhle oder andere dunkle, glatte Bereiche. Ein Gelege umfasst häufig etwa vier bis acht Eier. Das Männchen hält die Eier feucht; nach ungefähr 10–15 Tagen schlüpfen die Larven. Anschließend werden sie einzeln oder in kleiner Zahl auf dem Rücken zu einer Wasseransammlung transportiert. Im Terrarium können dies Bromelientrichter oder vorbereitete Aufzuchtgefäße sein. Da die Kaulquappen untereinander aggressiv oder kannibalisch reagieren können, ist eine getrennte Aufzucht häufig die sicherere Methode. Je nach Temperatur, Ernährung und Population dauert die Entwicklung bis zur Metamorphose ungefähr zehn bis fünfzehn Wochen, gelegentlich länger. Die Zucht verlangt hygienische Larvenbehälter, geeignetes Wasser und eine sorgfältige Fütterung. Verschiedene Lokalformen sollten nicht gekreuzt werden.
Endgröße und Lebenserwartung
Erwachsene Goldbaumsteiger erreichen meist etwa 2,5–4,5 cm Kopf-Rumpf-Länge. Einzelne Populationen und besonders große Weibchen können darüber liegen; Angaben bis ungefähr 5,5 cm sind beschrieben, sollten aber nicht als allgemeiner Standard erwartet werden. Weibchen sind gewöhnlich größer und kräftiger als Männchen. Bei fachgerechter Haltung ist mit einer Lebenserwartung von ungefähr 10–15 Jahren zu rechnen. Dokumentiert ist zudem ein außergewöhnliches Höchstalter von rund 20,5 Jahren in menschlicher Obhut.
Nice-to-Know
Der Goldbaumsteiger ist tagaktiv und nutzt seine auffällige Färbung in der Natur als Warnsignal. Im Terrarium zeigt er ein interessantes Such-, Balz- und Brutpflegeverhalten, benötigt dafür aber viele geschützte Bereiche. Sein Name ist etwas irreführend: Die Art kann gut klettern, verbringt jedoch einen großen Teil des Tages am Boden zwischen Laub und Wurzeln. Kolumbianische Populationen können sich in Farbe und Zeichnung deutlich unterscheiden. Eine reine Herkunftsangabe ohne Fundort beschreibt deshalb noch keine eindeutig bestimmbare Morphe.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
Wildlebende Goldbaumsteiger lagern giftige Alkaloide aus bestimmten Beutetieren, insbesondere Ameisen und anderen kleinen Gliederfüßern, in ihrem Hautsekret ein. Nachzuchttiere erhalten diese natürliche Nahrung gewöhnlich nicht und besitzen daher meist keine mit Wildtieren vergleichbare Giftwirkung. Eine vollständige Ungiftigkeit sollte dennoch nicht zugesichert werden. Hautkontakt ist grundsätzlich zu vermeiden, denn Amphibienhaut reagiert empfindlich auf Schweiß, Salze, Seifenreste und Hautfette. Muss ein Tier umgesetzt werden, sind angefeuchtete, puderfreie Einmalhandschuhe zu verwenden. Anschließend Hände waschen und Berührungen von Augen, Mund oder offenen Hautstellen vermeiden. Die Tiere dürfen nicht von Kindern angefasst werden.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.