Korallenfinger-Laubfrosch „Super Snow“, Litoria caerulea
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Korallenfinger-Laubfrosch „Super Snow“, Litoria caerulea
| Deutscher Name: | Korallenfinger-Laubfrosch „Super Snow“ |
| Wissenschaftlich: | Litoria caerulea |
| Synonyme: | White’s Laubfrosch, Australischer Grüner Laubfrosch, Korallenfingerfrosch, White’s Tree Frog, Dumpy Tree Frog |
| Herkunft: | Nördliches und östliches Australien sowie südliche Teile Neuguineas |
| Lebensweise: | Dämmerungs- und nachtaktiv, überwiegend baumbewohnend |
| Haltungsform: | Hohes, gut belüftetes Regenwaldterrarium mit kräftigen Kletterästen |
| Mindestgröße des Terrariums: | Für ein adultes Tier etwa 60 × 45 × 90 cm, für weitere Tiere größer |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Tagsüber 23–28 °C, nachts 18–22 °C; meist 50–70 % Luftfeuchte |
| Beleuchtung: | 10–12 Stunden Tageslicht mit schwacher UVB-Versorgung und Schattenzonen |
| Bodengrund: | Drainage und lockerer Naturboden, vollständig mit Laub abgedeckt |
| Futter: | Abwechslungsreiche, gut ernährte Futterinsekten mit Supplementierung |
| Maximale Größe: | Männchen bis etwa 8–9 cm, Weibchen bis etwa 11–12 cm Körperlänge |
Lebensraum und Verhalten von Korallenfinger-Laubfrosch „Super Snow“ (Litoria caerulea)
Der Korallenfinger-Laubfrosch stammt aus einem weiten Gebiet im Norden und Osten Australiens. Sein natürliches Vorkommen reicht unter anderem über Teile von Western Australia, Northern Territory, Queensland und New South Wales sowie über Inseln der Torres-Straße. Nach heutiger engerer Artabgrenzung werden außerdem Populationen aus südlichen Bereichen Neuguineas, darunter die Trans-Fly-Region, zu Pelodryas caerulea gerechnet. Die Art bewohnt keineswegs nur dichten tropischen Regenwald. Sie kommt ebenso in lichten Wäldern, trockeneren Gehölzlandschaften, Küstensümpfen, saisonal feuchten Gebieten und von Menschen geprägten Siedlungsräumen vor. Tagsüber ruhen die Frösche gern geschützt in Baumhöhlen, unter Rinde, zwischen großen Blättern oder in kühlen Spalten. Nachts verlassen sie ihre Verstecke zur Nahrungssuche. Ihre kräftigen Haftscheiben ermöglichen das sichere Klettern an Ästen und glatten Oberflächen. In trockeneren Phasen helfen eine wachsartige Hautabsonderung und eine kompakte Ruhehaltung dabei, Wasserverluste zu begrenzen. Zur Fortpflanzung suchen die Tiere nach kräftigen Regenfällen stehende oder langsam gefüllte Gewässer auf. Diese Verbindung aus baumbewohnender Lebensweise, zeitweiser Trockenheit und saisonalem Wasserangebot sollte sich auch in der Terrariengestaltung widerspiegeln.
Die richtige Haltung
Erforderlich ist ein hohes, ausbruchsicheres Terrarium mit großer nutzbarer Kletterfläche. Für ein adultes Tier sind etwa 60 × 45 × 90 cm eine praxisgerechte Ausgangsgröße; bei mehreren ähnlich großen Fröschen muss das Becken entsprechend geräumiger ausfallen und mehrere voneinander getrennte Ruhe- und Futterplätze bieten. Kräftige waagerechte und schräge Äste, Korkröhren, breite Sitzflächen und geschützte Verstecke strukturieren den gesamten Luftraum. Scharfkantige Dekoration und scheuerndes Drahtgewebe sind ungeeignet. Eine flache, standfeste Wasserschale muss jederzeit zugänglich sein. Sie sollte einen bequemen Ausstieg ermöglichen und täglich mit geeignetem, unbelastetem Wasser gereinigt und neu befüllt werden. Der Boden darf feucht, aber niemals vernässt oder sumpfig sein. Gute Querlüftung und eine Drainageschicht verhindern stehende Nässe. Vergesellschaftungen mit anderen Arten sind wegen unterschiedlicher Ansprüche, Futterkonkurrenz und möglicher Krankheitsübertragung nicht zu empfehlen. Auch innerhalb der Art sollten nur ähnlich große Tiere gemeinsam gehalten und bei der Fütterung einzeln kontrolliert werden.
Die richtige Bepflanzung
Robuste, ungespritzte Terrarienpflanzen mit großen Blättern schaffen Sichtschutz, schattige Ruheplätze und zusätzliche Kletterwege. Die ausgewählten Pflanzen müssen das Gewicht eines kräftigen adulten Frosches tragen können oder durch stabile Äste ergänzt werden. Empfindliche Triebe werden leicht umgedrückt. Pflanzgefäße und harte Kanten sind so abzudecken, dass beim Springen keine Verletzungsgefahr entsteht. Ein lockerer, schadstofffreier Naturboden über einer Drainage eignet sich für eine bepflanzte Einrichtung. Eine geschlossene Auflage aus großen Laubblättern vermindert den direkten Kontakt mit feinen Substratteilchen und erleichtert die Kontrolle von Kot und Futterresten. Frisch eingerichtete bioaktive Terrarien sollten vor dem Einsetzen der Frösche stabil eingefahren sein.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Tagsüber eignet sich ein Temperaturgefälle von ungefähr 23 bis 28 °C. Ein gut begrenzter, thermostatisch kontrollierter Wärmeplatz kann knapp darüber liegen, muss aber stets Ausweichmöglichkeiten bieten. Nachts darf die Temperatur auf etwa 18 bis 22 °C absinken. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt überwiegend bei rund 50 bis 70 % und kann nach dem abendlichen Sprühen kurzzeitig höher steigen. Anschließend sollten Oberflächen wieder abtrocknen; dauerhaft nasses Substrat und stickige Luft begünstigen Hautprobleme. Temperatur und Feuchtigkeit werden an mehreren Stellen digital kontrolliert. Eine schwache lineare UVB-Beleuchtung mit schattigen Rückzugszonen unterstützt den Vitamin-D-Stoffwechsel. Als Orientierung kann am bevorzugten Sitzplatz ein niedriger UV-Index von etwa 0,7 bis 1,6 dienen. Beleuchtet wird ungefähr 10 bis 12 Stunden täglich. Heiz- und UV-Quellen müssen außerhalb der Reichweite montiert und passend zum Abstand sowie zur verwendeten Gaze gewählt werden.
Fütterung
Korallenfinger-Laubfrösche fressen vor allem lebende Wirbellose. Geeignet sind abwechslungsweise Grillen, Heimchen, kleine Heuschrecken, Schaben, Seidenraupen und andere passende Futterinsekten. Die Beute darf nicht zu groß sein und sollte aus hygienischer Zucht stammen sowie vor dem Verfüttern hochwertig ernährt werden. Adulte Tiere erhalten gewöhnlich zwei- bis dreimal wöchentlich eine an Körperzustand und Aktivität angepasste Menge; Jungtiere benötigen kleinere Portionen in kürzeren Abständen. Da die Art zu Übergewicht neigt, sind Gewichtsentwicklung und Körperform regelmäßig zu beobachten. Futtertiere werden mit einem geeigneten Calciumpräparat bestäubt und durch ein Amphibien- oder Reptilien-Multivitamin ergänzt. Häufigkeit und Vitamin-D3-Anteil müssen mit Alter, Futterplan und tatsächlicher UVB-Versorgung abgestimmt werden. Eine wahllose Kombination mehrerer Präparate kann zu Überdosierungen führen. Nicht gefressene Insekten werden entfernt, damit sie ruhende Frösche nicht bedrängen.
Geschlechtsunterschiede
Ausgewachsene Weibchen werden gewöhnlich größer und kräftiger als Männchen. Geschlechtsreife Männchen besitzen einen stärker gefalteten, häufig grauer wirkenden Kehlsack und rufen besonders nach Regen oder bei passenden Umweltreizen. Während der Fortpflanzungszeit bilden sich an der Innenseite der Daumen dunklere Brunftschwielen, die beim Festhalten des Weibchens helfen. Weibchen haben meist eine glattere, hellere Kehle. Größe und Kehlfarbe allein erlauben jedoch keine sichere Bestimmung, insbesondere bei jungen Tieren. Mehrere Merkmale und das Verhalten sollten gemeinsam beurteilt werden.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Die Nachzucht ist anspruchsvoller als die gewöhnliche Haltung. In der Natur beginnt die Fortpflanzungsaktivität vor allem nach starken Regenfällen der warmen Jahreszeit. Zuchttiere werden fachgerecht konditioniert und anschließend häufig in einem geräumigen Regenbecken mit geeigneter Wassertiefe, sicheren Ausstiegen und überhängender Vegetation angesetzt. Das Männchen umfasst das Weibchen im Amplexus; die Befruchtung erfolgt äußerlich. Die zahlreichen Eier treiben in lockeren Gruppen an der Oberfläche oder haften an Pflanzen und anderen Strukturen. Adulte Tiere werden nach dem Ablaichen getrennt, da keine Brutpflege stattfindet. Eier und Kaulquappen benötigen ein eigenes, hygienisch kontrolliertes Aufzuchtbecken mit stabiler Wasserqualität. Nach der Metamorphose müssen die Jungfrösche sofort sicheren Landzugang erhalten. Unterschiedlich große Jungtiere werden getrennt, damit kleinere Tiere weder verdrängt noch gefressen werden.
Endgröße und Lebenserwartung
Adulte Männchen erreichen häufig etwa 8 bis 9 cm Körperlänge. Weibchen sind meist deutlich massiger und können ungefähr 11 bis 12 cm erreichen. Individuelle Unterschiede entstehen durch Geschlecht, Herkunftslinie, Alter und Ernährungszustand. Die Tiere wirken durch ihren breiten Körper und die ausgeprägten Hautfalten oft größer und schwerer, als es die reine Kopf-Rumpf-Länge vermuten lässt.
Nice-to-Know
„Super Snow“ ist eine Handelsbezeichnung für besonders stark weiß gesprenkelte Tiere aus der sogenannten Snowflake-Linie. Im internationalen Handel wird dafür häufiger der Name „Super Snowflake“ verwendet. Anzahl, Größe und Verteilung der hellen Flecken sind individuell und können sich während des Heranwachsens verändern; eine exakt festgelegte Zeichnung ist mit dem Namen nicht verbunden. Auch die Grundfarbe ist nicht dauerhaft gleich: Je nach Beleuchtung, Temperatur, Aktivität und Ruhephase kann sie zwischen Grün, Türkis, Oliv und Braun wechseln. Mit guter Pflege kann die Art deutlich älter als zehn Jahre werden. Trotz ihres oft ruhigen Auftretens ist sie kein Tier zum regelmäßigen Anfassen.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
Der Korallenfinger-Laubfrosch besitzt Hautdrüsen und gibt schützende Sekrete mit verschiedenen biologisch aktiven Peptiden ab. Er zählt nicht zu den hochgiftigen Pfeilgiftfröschen, dennoch sollte das Sekret weder in Augen, Mund noch auf verletzte Haut gelangen. Nach Arbeiten im Terrarium werden die Hände gründlich gewaschen. Das Anfassen bleibt auf notwendige Situationen beschränkt, denn Kosmetika, Seife, Nikotin, Desinfektionsmittel und natürliche Hautfette können über die durchlässige Froschhaut aufgenommen werden. Falls ein Umsetzen unvermeidbar ist, eignen sich angefeuchtete, puderfreie Nitril- oder Vinylhandschuhe.
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Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.