Leopard-Segelschilderwels, Pterygoplichthys pardalis, L021
11,99 €*
4 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,40 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Leopard-Segelschilderwels, Pterygoplichthys pardalis, L021
| Deutscher Name: | Leopard-Segelschilderwels |
| Wissenschaftlich: | Pterygoplichthys pardalis |
| Synonyme: | L21, Gemeiner Segelschilderwels, Plecostomus pardalis, Liposarcus cf pardalis |
| Herkunft: | Südamerika (Amazonas, Orinoko, Guyana, Peru, Brasilien) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,0 - 7,5 |
| Temperatur: | ca. 24-30° C |
| Beckengröße: | ab 150 cm |
| Bepflanzung: | robust, mit Wurzeln und Schattenzonen |
| Futter: | Herbivore; Algenaufwuchs, Gemüse, spezielles Welsfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | kaum erkennbar; ausgewachsene Männchen mit kräftigeren Bruststacheln |
| Zucht möglich: | selten im Aquarium, Höhlenbrüter mit Grabverhalten |
| Maximale Größe: | bis zu 45 cm |
| Liefergröße: | ca. 4-6 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | bedingt, mit größeren Amanogarnelen möglich |
Herkunft des Leopard-Segelschilderwelses (Pterygoplichthys pardalis)
Der Leopard-Segelschilderwels (Pterygoplichthys pardalis) ist in großen Teilen Südamerikas verbreitet – insbesondere im Amazonas- und Orinoko-Becken. Er besiedelt dort sowohl ruhige als auch strömungsreiche Flussabschnitte, Flussauen und Überschwemmungsflächen. Die Böden sind meist sandig oder lehmig, mit zahlreichen Wurzeln, Falllaub und Versteckmöglichkeiten. Der Wels ist nachtaktiv und geht in der Dämmerung auf Nahrungssuche. Seinen Namen verdankt er dem markanten Fleckenmuster, das an ein Leopardenfell erinnert, sowie der auffällig großen Rückenflosse. In der Natur gräbt er Tunnel oder Höhlen zur Fortpflanzung. Pterygoplichthys pardalis ist besonders für seine effiziente Algenfresserei und seine robuste Natur bekannt – er gilt als "Putztrupp" für größere Aquarien.
Leopard-Segelschilderwels vergesellschaften
Dieser Wels ist ein friedlicher Bodenbewohner, der gut mit anderen größeren Fischarten vergesellschaftet werden kann. Er eignet sich gut für Gesellschaftsaquarien mit Barschen, Großsalmlern, Harnischwelsen und anderen robusten Arten. Kleinere Bodenfische oder ruhige Arten sollten nicht unterdrückt werden – der Wels braucht viel Platz, zeigt aber kein aggressives Verhalten.
Passende Wasserparameter
Für eine gesunde Haltung sind weiches bis mittelhartes Wasser und ein stabiler pH-Wert von 6,0 bis 7,5 empfehlenswert. Regelmäßige Wasserwechsel und gute Filterung sind wichtig, da die Tiere relativ viel fressen und entsprechende Stoffwechselprodukte entstehen.
Haltungstemperatur
Die ideale Temperatur liegt zwischen 24 und 30 °C. Auch bei wärmeren Temperaturen bleibt der Leopard-Segelschilderwels aktiv, was ihn für tropische Aquarien mit wärmeliebenden Arten ideal macht.
Die Beckengröße für Pterygoplichthys pardalis
Aufgrund seiner Endgröße von bis zu 45 cm ist ein Aquarium mit mindestens 150 cm Kantenlänge erforderlich. Optimal sind Becken mit großer Grundfläche, feinem Bodengrund und zahlreichen Verstecken. Große Wurzeln, Röhren oder Steinaufbauten werden gerne angenommen. Der Wels gräbt gelegentlich und benötigt freie Bodenflächen.
Bepflanzung
Robuste Pflanzenarten wie Anubias, Javafarn oder aufgebundene Moose eignen sich gut. Wurzelzehrer werden verschont, während weiche Pflanzen gelegentlich angeknabbert werden können. Schwimmpflanzen bieten zusätzliche Schattenzonen.
Das Futter für Leopard-Segelschilderwelse
Diese Art ist ein ausgesprochener Pflanzenfresser. Neben Algenaufwuchs nimmt sie gerne Welschips, Spirulina-Tabletten, blanchiertes Gemüse wie Zucchini oder Gurke sowie spezielles Futter für herbivore Harnischwelse an. Auch Holz wird raspelnd aufgenommen und dient der Verdauung.
Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechter lassen sich bei Jungfischen nur schwer unterscheiden. Ausgewachsene Männchen entwickeln kräftigere Brustflossenstacheln und wirken insgesamt massiger. Weibchen erscheinen dagegen fülliger im Bauchbereich, besonders bei Laichansatz. Eine eindeutige Bestimmung gelingt meist nur durch Erfahrung oder im Zuchtverhalten.
Die Zucht von Pterygoplichthys pardalis
Die Nachzucht im Aquarium gelingt nur selten, da die Tiere zum Graben langer Brutröhren neigen, was in normalen Becken kaum möglich ist. In der Natur legen die Weibchen ihre Eier in selbst gegrabene Höhlen, die das Männchen bewacht. Für eine erfolgreiche Zucht wäre ein spezielles Artbecken mit hohem Bodensubstrat oder künstlichen Röhren notwendig.
Die Endgröße von Leopard-Segelschilderwelsen
Pterygoplichthys pardalis kann im Aquarium eine Länge von bis zu 45 cm erreichen. Diese Größe wird meist nur in sehr großen Becken mit optimaler Fütterung und Pflege erzielt. Die Lebenserwartung liegt bei bis zu 15 Jahren, was den Wels zu einem langfristigen Begleiter im Aquarium macht.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Aufgrund seiner Größe und Aktivität ist dieser Wels nicht ideal für die Vergesellschaftung mit kleinen Zwerggarnelen. Größere Arten wie Amanogarnelen können jedoch funktionieren, wenn ausreichend Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Jungtiere könnten als Beute wahrgenommen werden.
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
Anmelden
2 Bewertungen
22. März 2026 15:38
Wunder schöne Tiere
Sehr schöne Tiere. Sind gut angekommen.
4. Oktober 2025 09:48
Wunderschöne Tiere
Die Tiere kamen im perfekten Zustand an und haben sich schnell in das neue Aquarium eingewöhnt!
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.