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Lime-Green-Schmuckhornfrosch, Ceratophrys cranwelli

Lime-Green-Farbform

Leuchtende Zuchtvariante mit individuell wandelbarer Zeichnung

Grabender Lauerjäger

Tiefes, lockeres Substrat unterstützt das natürliche Eingraben

Sichere Einzelhaltung

Alleinhaltung schützt vor Bissverletzungen und Kannibalismus

Flache Badeschale

Sauberes, entchlortes Wasser ermöglicht sicheres Einweichen

Lime-Green-Schmuckhornfrosch, Ceratophrys cranwelli


Auf einen Blick: Lime-Green-Schmuckhornfrosch, Ceratophrys cranwelli
Deutscher Name:Lime-Green-Schmuckhornfrosch
Wissenschaftlich:Ceratophrys cranwelli
Synonyme:Chaco-Schmuckhornfrosch, Cranwells Hornfrosch, Pacman-Frosch, Argentinischer Hornfrosch
Herkunft:Gran Chaco in Argentinien, Bolivien, Brasilien und Paraguay
Lebensweise:Bodenbewohnender, grabender Lauerjäger; dämmerungs- und nachtaktiv
Haltungsform:Konsequente Einzelhaltung im feuchten Bodenterrarium
Mindestgröße des Terrariums:Mindestens 60 x 45 x 45 cm; für große Weibchen besser 80 x 45 x 45 cm
Temperatur und Luftfeuchtigkeit:Tagsüber 24–27 °C, nachts 20–23 °C; etwa 60–80 % Luftfeuchte
Beleuchtung:Klarer Tag-Nacht-Rhythmus und schwaches UVB für 10–12 Stunden
Bodengrund:Mindestens 10 cm tiefes, lockeres und leicht feuchtes Erdsubstrat
Futter:Regenwürmer und abwechslungsreiche, gut ernährte Futterinsekten
Maximale Größe:Meist etwa 8–13 cm, kräftige Weibchen gelegentlich bis rund 15 cm
Im Detail: Lime-Green-Schmuckhornfrosch, Ceratophrys cranwelli

Lebensraum und Verhalten von Lime-Green-Schmuckhornfrosch (Ceratophrys cranwelli)

Ceratophrys cranwelli stammt aus dem Gran Chaco im südlichen Südamerika. Das bekannte Verbreitungsgebiet umfasst die Chaco-Regionen Argentiniens, Boliviens und Brasiliens sowie den Westen Paraguays. Anders als die Bezeichnung Regenwaldfrosch vermuten ließe, bewohnt die Art vor allem saisonal trockene Tiefländer mit Dornbuschsavannen, lichten Trockenwäldern und offenen Grasflächen. Regen- und Trockenzeiten wechseln dort deutlich miteinander ab. Während feuchter Phasen sitzt der Frosch gut getarnt im lockeren Boden oder zwischen Laub und wartet als Lauerjäger auf vorbeikommende Beute. Bei ungünstiger Trockenheit kann er sich tief eingraben und eine schützende Hülle aus abgestoßenen Hautschichten bilden. Starke Regenfälle füllen vorübergehend flache Tümpel, an denen sich die Tiere zur Fortpflanzung versammeln. Die angebotene Bezeichnung Lime Green beschreibt eine im Handel geführte Farbvariante aus der Terrariennachzucht und keinen natürlichen Fundort. Ihre genaue genetische Abgrenzung ist nicht einheitlich dokumentiert. Farbton und Zeichnung können sich deshalb beim Heranwachsen verändern und müssen nicht dauerhaft dem Erscheinungsbild eines jungen Tieres entsprechen.

Die richtige Haltung

Der kompakte Frosch wird einzeln in einem gut belüfteten Bodenterrarium gepflegt. Artgenossen werden außerhalb gezielter Paarungsversuche nicht zusammengesetzt, weil selbst ähnlich große Tiere einander verletzen oder als Beute betrachten können. Die Grundfläche ist wichtiger als große Höhe. Für ein ausgewachsenes Tier sollte das Terrarium mindestens 60 x 45 x 45 cm messen; bei einem kräftigen Weibchen ist eine Grundfläche von etwa 80 x 45 cm sinnvoll. Eine dicke, grabfähige Bodenschicht, Laub, eine halbe Korkröhre und beschattete Stellen geben Sicherheit. Unverzichtbar ist eine flache, kippsichere Badeschale mit entchlortem Wasser. Sie muss einen leichten Ausstieg ermöglichen und täglich gereinigt werden. Staunässe, verschmutztes Substrat und dauerhaft nasse Haut begünstigen Erkrankungen. Futter wird kontrolliert mit einer stumpfen Pinzette oder auf einer sauberen Futterfläche angeboten, damit möglichst wenig Bodengrund verschluckt wird.

Die richtige Bepflanzung

Eine Bepflanzung ist möglich, aber für das Wohlbefinden nicht zwingend erforderlich. Der kräftige Frosch gräbt häufig seinen Sitzplatz um und kann feine Wurzeln oder empfindliche Triebe beschädigen. Geeignet sind robuste, ungiftige Pflanzen wie Efeutute, kleine Philodendron-Arten oder widerstandsfähige Farne, deren Wurzelballen durch Korkstücke oder Steine geschützt werden. Dichte Pflanzengruppen dürfen die Luftzirkulation nicht behindern. Laubstreu und flache Korkstücke schaffen oft zuverlässigere Deckung als aufwendig gepflanzte Bereiche. Bei einer bioaktiven Einrichtung muss der Boden trotz Feuchtigkeit locker bleiben und regelmäßig auf Futterreste, Kot, Schimmel und vernässte Zonen kontrolliert werden. Moos sollte nur stellenweise eingesetzt werden, da lose Fasern beim Zuschnappen mit aufgenommen werden können.

Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte

Ein Tagesgefälle von ungefähr 24 bis 27 °C mit einer etwas kühleren Zone erlaubt dem Frosch die Wahl seines Aufenthaltsortes. Nachts kann die Temperatur auf etwa 20 bis 23 °C sinken. Werte über 30 °C und ein Austrocknen des Bodens sind zu vermeiden. Die relative Luftfeuchte darf zwischen ungefähr 60 und 80 % schwanken und nach dem Sprühen vorübergehend höher liegen. Entscheidend ist nicht eine ständig gesättigte Luft, sondern ein leicht feuchter Untergrund mit trockenerer Oberfläche und feuchteren tieferen Schichten. Wärmequellen werden von oben eingesetzt und thermostatisch geregelt; Heizmatten unter dem grabfähigen Boden sind ungeeignet. Eine schwache UVB-Beleuchtung mit schattigen Rückzugsmöglichkeiten unterstützt den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus und den Vitamin-D-Stoffwechsel. Zehn bis zwölf Stunden Licht sind passend. Eine künstliche Trockenruhe ist für die gewöhnliche Pflege weder erforderlich noch ohne Erfahrung zu empfehlen.

Fütterung

Cranwells Schmuckhornfrosch ist ein kräftiger Lauerjäger. Als gut geeignete Hauptnahrung dienen Regenwürmer sowie abwechslungsreich angebotene Schaben, Grillen, Heimchen und Heuschrecken aus kontrollierter Futtertierzucht. Die Futtertiere sollten gut ernährt und höchstens ungefähr so breit wie der Kopf des Frosches sein. Sehr fettreiche Larven werden nur gelegentlich angeboten. Wirbeltiere sind trotz des großen Mauls keine notwendige Standardnahrung und fördern bei häufiger Gabe Übergewicht. Junge Tiere erhalten kleinere Portionen häufiger, ausgewachsene Frösche werden mit deutlichen Futterpausen bedarfsgerecht ernährt. Insekten benötigen regelmäßig ein geeignetes Calciumpräparat sowie in größeren Abständen ein ausgewogenes Amphibien-Multivitamin. Wird wirksames UVB angeboten, muss die zusätzliche Vitamin-D3-Gabe entsprechend zurückhaltend erfolgen; ohne UVB ist ein abgestimmtes D3-haltiges Supplement wichtiger. Überdosierungen sind ebenso zu vermeiden wie eine einseitige Ernährung. Frisches, entchlortes Wasser steht jederzeit in einer flachen Schale bereit.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen werden im Allgemeinen deutlich massiger und erreichen häufiger den oberen Bereich der artspezifischen Endgröße. Geschlechtsreife Männchen bleiben meist kleiner, rufen zur Fortpflanzungszeit und entwickeln dunklere Brunftschwielen an den inneren Fingern. Auch eine dunklere oder stärker gefleckte Kehle kann auf ein Männchen hinweisen. Bei jungen Tieren sind diese Merkmale noch nicht zuverlässig ausgebildet, sodass eine sichere Geschlechtsbestimmung häufig erst mit zunehmender Reife möglich ist. Größe oder Färbung allein erlauben keine verlässliche Zuordnung.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Die Fortpflanzung folgt im natürlichen Lebensraum starken Regenfällen und findet in flachen, zeitweiligen Gewässern statt. Männchen rufen am Gewässerrand oder im Wasser; die Paarung erfolgt im Achselamplexus. Das Weibchen verteilt mehrere hundert Eier im Wasser. Die Larven schlüpfen rasch und entwickeln sich unter günstigen Bedingungen innerhalb weniger Wochen zu Jungfröschen. Kaulquappen dieser Art sind räuberisch und können kleinere Larven oder Artgenossen fressen. Eine Nachzucht im Terrarium verlangt daher neben einer sorgfältigen saisonalen Konditionierung separate Zucht- und Aufzuchtbecken, sehr gute Wasserhygiene und eine kontrollierte Fütterung der Larven. Die Partner werden ausschließlich für den Paarungsversuch zusammengesetzt und aufmerksam überwacht, da Bisse und Kannibalismus möglich sind. Eine absichtlich eingeleitete Trockenphase gehört in erfahrene Hände und darf nicht durch bloßes Austrocknen eines bewohnten Standardterrariums ersetzt werden.

Endgröße und Lebenserwartung

Ausgewachsene Ceratophrys cranwelli erreichen meist etwa 8 bis 13 cm Kopf-Rumpf-Länge. Kräftige Weibchen können gelegentlich rund 15 cm erreichen, während Männchen gewöhnlich kleiner und leichter bleiben. Durch den breiten Kopf und den rundlichen Körper wirken adulte Tiere besonders kompakt. Unter guter menschlicher Obhut wird eine Lebenserwartung von etwa 10 bis 15 Jahren angegeben. Belastbare artspezifische Vergleichswerte für die durchschnittliche Lebenserwartung im Freiland sind dagegen kaum verfügbar.

Nice-to-Know

Der bekannte Name Pacman-Frosch spielt auf das außergewöhnlich breite Maul und die rundliche Körperform an. Von seinem eingegrabenen Sitzplatz aus kann der scheinbar unbewegliche Frosch blitzschnell nach Beute schnappen. Sein starkes Eingraben ist deshalb kein Zeichen mangelnder Beschäftigung, sondern ein zentrales natürliches Verhalten. Häufiges Ausgraben oder Umsetzen verursacht unnötigen Stress. Die Handelsbezeichnung Lime Green ist nicht einheitlich genetisch definiert. Junge Tiere können sehr hellgrün erscheinen und später dunklere grüne, gelbliche oder bräunliche Partien entwickeln. Auch Beleuchtung, Häutungsphase und Umgebung beeinflussen den wahrgenommenen Farbton.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Ceratophrys cranwelli ist nicht als Amphibie mit einem für Menschen gefährlichen starken Hautgift bekannt. Trotzdem besitzt der Frosch empfindliche, sekretbildende Haut; Kontakt mit Augen, Mund und verletzter Haut sollte vermieden werden. Gleichzeitig können Seife, Creme, Schweiß, Desinfektionsmittel und andere Rückstände an Händen vom Tier über die Haut aufgenommen werden. Berührungen bleiben daher auf notwendige Pflege- und Gesundheitskontrollen beschränkt. Dafür eignen sich angefeuchtete, puderfreie Einmalhandschuhe. Nach Arbeiten im Terrarium werden die Hände gründlich gewaschen. Besondere Vorsicht gilt dem Maul: Schmuckhornfrösche können kräftig und schmerzhaft zubeißen und die Kiefer längere Zeit geschlossen halten.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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