Mendez-Zwergbuntbarsch „Santa Isabel“, Apistogramma mendezi
34,99 €*
10 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,00 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 4-10 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Mendez-Zwergbuntbarsch „Santa Isabel“, Apistogramma mendezi
| Deutscher Name: | Mendez-Zwergbuntbarsch „Santa Isabel“ |
| Wissenschaftlich: | Apistogramma mendezi |
| Synonyme: | Apistogramma mendezi Santa Isabel, Mendezi Zwergcichlide, Mendezi Santa Isabel |
| Herkunft: | Brasilien, Rio Negro bei Santa Isabel do Rio Negro |
| Gesellschafts-Aquarium: | Paarweise oder kleiner Harem, kleine Salmler als Beifische |
| Wasserwerte: | pH 4,5–6,5, GH 1–5 °dH, KH nahe 0 |
| Temperatur: | 25–29 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm, für ein Paar ab etwa 54 Liter |
| Bepflanzung: | Laub, Wurzeln, Höhlen, Sand, gedämpftes Licht |
| Futter: | Artemia, Daphnien, Cyclops, Mückenlarven |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen größer, bunter, mit längeren Flossen |
| Zucht möglich: | Höhlenbrüter, Weibchen pflegt Gelege und Jungfische |
| Maximale Größe: | Männchen etwa 6–7 cm, Weibchen um 4–5 cm |
| Liefergröße: | ca. 3,0-3,5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Bedingt, Jungtiere werden gefressen |
Herkunft von Mendez-Zwergbuntbarsch „Santa Isabel“ (Apistogramma mendezi)
Apistogramma mendezi wurde 1994 von Uwe Römer beschrieben; der Typusfundort liegt an einem Bach bei Barcelos am unteren Rio Negro im brasilianischen Bundesstaat Amazonas. Die Art bewohnt Schwarzwasserbäche und überschwemmte Waldgebiete mit teefarbenem, extrem weichem und saurem Wasser. Der Boden besteht dort aus Sand oder Schlamm, bedeckt mit dicken Laubschichten und Totholz, zwischen denen kleine Salmler, Ziersalmler und Panzerwelse leben. Die meisten Tiere im Handel stammen allerdings nicht aus der Typusregion, sondern aus Gebieten weiter flussaufwärts rund um Santa Isabel do Rio Negro. Diese Population wird deshalb unter dem Fundortnamen „Santa Isabel“ angeboten. Innerhalb der Art unterscheiden Kenner mehrere Färbungsvarianten, die sich vor allem in der Zeichnung der Schwanzflosse unterscheiden. Männchen zeigen einen bläulich bis grünlich schimmernden Körper mit roten bis orangefarbenen Akzenten, hohe, ausgezogene Rückenflossenstrahlen und eine fein gezeichnete Schwanzflosse. Für den Erhalt der Fundortlinie sollten Santa-Isabel-Tiere nur untereinander verpaart werden. Wegen ihrer Ansprüche an sehr weiches Wasser eignet sich die Art eher für erfahrene Zwergbuntbarschfreunde.
Vergesellschaftung
Am besten wird der Mendez-Zwergbuntbarsch paarweise oder als Männchen mit zwei Weibchen in einem Artbecken gehalten. Als Beifische eignen sich kleine, ruhige Salmler wie Ziersalmler der Gattung Nannostomus. Andere Apistogramma-Arten sollten nicht im selben Becken leben. In kleineren Becken kann ein brutpflegendes Weibchen sehr energisch werden.
Passende Wasserparameter
Die Art braucht sehr weiches, saures Wasser: pH 4,5 bis 6,5, Gesamthärte etwa 1 bis 5 °dH und kaum Karbonathärte. Osmosewasser, Torffilterung und Laub helfen, diese Werte stabil zu halten.
Haltungstemperatur
Gehalten wird bei 25 bis 29 °C.
Beckengröße
Für ein Paar genügt ein Becken ab 60 cm Länge; für einen kleinen Harem sind 80 cm empfehlenswert. Das Becken sollte gut eingefahren sein.
Bepflanzung
Ein weicher Sandboden mit Laubschicht, Wurzeln, Kokosnuss- oder Tonhöhlen sowie Pflanzen wie Javafarn, Javamoos, Cryptocorynen oder Schwimmpflanzen schaffen schattige Verstecke. Gedämpftes Licht fördert die Färbung.
Futter
Der Mendez-Zwergbuntbarsch ernährt sich von kleinen Wirbellosen am Boden. Lebend- und Frostfutter wie Artemia, Daphnien, Cyclops und Mückenlarven sollten den Hauptteil bilden; feines Granulat wird nach Eingewöhnung ebenfalls angenommen.
Geschlechtsunterschiede
Männchen werden größer, sind kräftiger gefärbt und haben deutlich verlängerte Rücken-, After- und Bauchflossen. Weibchen bleiben kleiner, sind gelblich gefärbt und zeigen zur Brutpflege eine intensiv gelbe Färbung mit dunklen Abzeichen.
Zucht
Die Zucht gelingt in weichem, saurem Wasser. Das Weibchen laicht in einer Höhle und übernimmt die Pflege von Gelege und Jungfischen weitgehend allein. Die Jungfische fressen frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien. In kleinen Becken sollte das Männchen nach dem Ablaichen gegebenenfalls herausgefangen werden.
Endgröße
Männchen erreichen etwa 6 bis 7 cm, Weibchen bleiben mit 4 bis 5 cm deutlich kleiner. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 3 bis 5 Jahren.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Bedingt geeignet: Erwachsene Zwerggarnelen werden oft geduldet, ihr Nachwuchs aber gefressen.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.