Neuguinea-Zwergschlammspringer, Periophthalmus novaeguineaensis
16,99 €*
5 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,50 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Derzeit nicht verfügbar
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Neuguinea-Zwergschlammspringer, Periophthalmus novaeguineaensis
| Deutscher Name: | Neuguinea-Zwergschlammspringer |
| Wissenschaftlich: | Periophthalmus novaeguineaensis |
| Synonyme: | New Guinea Mudskipper |
| Herkunft: | Neuguinea und Nordaustralien |
| Gesellschafts-Aquarium: | nur bedingt geeignet, besser im Artaquaterrarium |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,8–8,0 |
| Temperatur: | ca. 24–30 °C |
| Beckengröße: | ab 80 cm mit großzügigem Landteil |
| Bepflanzung: | emers wachsende Sumpfpflanzen, Mangroven, Wurzeln und offene Schlammflächen |
| Futter: | Insekten, Würmer, Krebstiere, Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen mit höherer Rückenflosse und kräftigerem Körperbau |
| Zucht möglich: | im Aquarium bislang nur äußerst selten gelungen |
| Maximale Größe: | bis ca. 8 cm |
| Liefergröße: | ca. 6–7 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht empfehlenswert |
Herkunft des Neuguinea-Zwergschlammspringers (Periophthalmus novaeguineaensis)
Wenn sich in den tropischen Küstenlandschaften Neuguineas das Wasser langsam zurückzieht, beginnt für den Neuguinea-Zwergschlammspringer erst der eigentliche Tag. Wo für andere Fische das Ende ihres Lebensraums beginnen würde, fühlt sich dieser außergewöhnliche Spezialist erst richtig wohl. Er sitzt auf feuchten Schlammbänken, späht von freiliegenden Mangrovenwurzeln über sein Revier und springt mit erstaunlicher Sicherheit über den weichen Untergrund. Dieses Verhalten macht Periophthalmus novaeguineaensis zu einem der faszinierendsten Grenzgänger zwischen Wasser und Land und sorgt dafür, dass ein gut eingerichtetes Aquaterrarium niemals langweilig wirkt.
Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Neuguinea bis in den Norden Australiens. Dort besiedelt die Art flache Flussufer, Überschwemmungsgebiete, Mangrovenwälder und langsam fließende Gewässer mit schlammigem Boden. Je nach Region lebt sie dauerhaft im Süßwasser oder in Bereichen, die zeitweise durch Gezeiten beeinflusst werden. Deshalb ist nicht der Salzgehalt entscheidend, sondern eine Umgebung, die sowohl flache Wasserzonen als auch dauerhaft feuchte Landflächen bietet. Der Wechsel zwischen beiden Bereichen gehört fest zum natürlichen Tagesablauf und prägt nahezu jedes Verhalten dieser Art.
Als Vertreter der Familie Oxudercidae verfügt der Neuguinea-Zwergschlammspringer über erstaunliche Anpassungen. Seine kräftigen Brustflossen dienen als regelrechte Laufstützen, mit denen er klettert, springt und sich sicher über den Untergrund bewegt. Die hoch stehenden Augen ermöglichen einen nahezu vollständigen Rundumblick, ohne dass der Körper bewegt werden muss – ein großer Vorteil bei der Nahrungssuche und der Beobachtung möglicher Rivalen. Gleichzeitig kann der Fisch über seine ständig feucht gehaltene Haut und die Schleimhäute im Maul zusätzlichen Sauerstoff aufnehmen und dadurch lange Zeit außerhalb des Wassers aktiv bleiben. Mit einer Endgröße von nur etwa acht Zentimetern zählt er zu den kleineren Schlammspringern und eignet sich hervorragend für naturnah gestaltete Aquaterrarien, in denen sich sein außergewöhnliches Verhalten besonders eindrucksvoll beobachten lässt.
Neuguinea-Zwergschlammspringer vergesellschaften
Wer diese Art pflegt, sollte das Aquaterrarium in erster Linie für den Schlammspringer und nicht für andere Fische planen. Der größte Teil seines Lebens spielt sich auf den feuchten Landflächen ab, wo Reviere gebildet, Rivalen beobachtet und potenzielle Futtertiere aufgespürt werden. Genau deshalb wirkt ein speziell auf die Bedürfnisse dieser Art abgestimmtes Becken wesentlich natürlicher als ein klassisches Gesellschaftsaquarium.
Eine kleine Gruppe kann durchaus gemeinsam gepflegt werden, sofern ausreichend Platz und mehrere voneinander getrennte Aufenthaltsbereiche vorhanden sind. Besonders Männchen zeigen untereinander ein ausgeprägtes Imponierverhalten, bei dem sie ihre Rückenflossen aufstellen, den Körper anheben und sich gegenseitig aufmerksam beobachten. Meist bleiben diese Auseinandersetzungen ritualisiert und enden ohne Verletzungen, wenn genügend Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind. Wurzeln, Stege, Steinhaufen und unterschiedlich hohe Schlammflächen helfen dabei, Reviergrenzen natürlich entstehen zu lassen und den Tieren genügend Abstand zueinander zu ermöglichen.
Von einer Vergesellschaftung mit klassischen Aquarienfischen ist dagegen eher abzuraten. Die völlig unterschiedlichen Ansprüche an Lebensraum und Verhalten führen häufig dazu, dass entweder die Schlammspringer oder ihre Mitbewohner nicht optimal gepflegt werden. Ein naturnah eingerichtetes Artaquaterrarium bringt das faszinierende Verhalten des Neuguinea-Zwergschlammspringers wesentlich besser zur Geltung und ermöglicht tägliche Beobachtungen, die in einem gewöhnlichen Aquarium kaum zu erleben sind.
Passende Wasserparameter
Die Wasserqualität spielt für die Gesundheit dieser Art eine deutlich größere Rolle als die Frage, ob das Wasser Süß- oder leicht salzhaltig ist. Viele Populationen leben dauerhaft im Süßwasser, andere nutzen zeitweise von den Gezeiten beeinflusste Bereiche. Für die Aquarienhaltung hat sich deshalb sauberes, gut gefiltertes Süßwasser mit einem pH-Wert zwischen 6,8 und 8,0 und weicher bis mittlerer Härte hervorragend bewährt. Entscheidend sind stabile Bedingungen ohne starke Schwankungen sowie regelmäßige Teilwasserwechsel.
Da die Tiere regelmäßig zwischen Wasser und Land wechseln, sollte auch der Wasserteil sauber und sauerstoffreich bleiben. Flache Uferzonen erleichtern das Ein- und Aussteigen, während eine geringe Wasserbewegung verhindert, dass sich organische Ablagerungen ansammeln. Ebenso wichtig ist eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit über dem Landteil, damit Haut und Kiemen nicht austrocknen und der Gasaustausch problemlos funktioniert.
Haltungstemperatur
Mit Temperaturen zwischen 24 und 30 °C lässt sich der Neuguinea-Zwergschlammspringer dauerhaft erfolgreich pflegen. Besonders bewährt haben sich Werte um 26 bis 28 °C, da die Tiere in diesem Bereich sehr aktiv sind und ihr natürliches Verhalten vollständig zeigen. Starke Temperaturschwankungen sollten vermieden werden, da sie sowohl das Immunsystem als auch die Aktivität negativ beeinflussen können.
Ebenso wichtig wie die Wassertemperatur ist die Temperatur der Luft über dem Landteil. Beide Bereiche sollten möglichst ähnlich warm sein, damit die Tiere beim Wechsel zwischen Wasser und Land keinen unnötigen Temperaturunterschieden ausgesetzt werden. Eine gut schließende Abdeckung hilft gleichzeitig dabei, die erforderliche hohe Luftfeuchtigkeit dauerhaft zu erhalten.
Die Beckengröße für Periophthalmus novaeguineaensis
Ein Aquaterrarium ab 80 cm Kantenlänge bildet eine gute Grundlage für die Haltung eines Paares oder einer kleinen Gruppe. Dabei ist weniger die Wassermenge entscheidend als die nutzbare Fläche außerhalb des Wassers. Der Landteil sollte den größten Teil der Anlage einnehmen und aus feuchtem Sand oder schlammigem Bodengrund bestehen. Genau dort verbringen die Tiere den überwiegenden Teil ihres Tages mit Revierkontrolle, Nahrungssuche oder ausgedehnten Ruhephasen.
Wurzeln, Steine und leicht erhöhte Bereiche schaffen unterschiedliche Ebenen, die von den Schlammspringern intensiv genutzt werden. Häufig sitzen die Tiere erhöht auf einer Wurzel oder einem Stein und beobachten aufmerksam ihre Umgebung, bevor sie mit einem kräftigen Sprung den nächsten Bereich erreichen. Eine absolut ausbruchssichere Abdeckung ist unverzichtbar, denn trotz ihrer geringen Größe überraschen Schlammspringer immer wieder mit ihrer enormen Sprungkraft und Kletterfähigkeit.
Bepflanzung
Die Gestaltung des Landteils entscheidet maßgeblich darüber, wie natürlich sich der Neuguinea-Zwergschlammspringer verhält. Dichte Vegetation ist dabei ebenso wichtig wie offene Flächen. Emers wachsende Pflanzen schaffen Schatten, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und gliedern das Revier in mehrere kleine Bereiche. Besonders gut eignen sich Mangroven, Anubias, Javafarn, verschiedene Bucephalandra sowie robuste Sumpf- und Uferpflanzen, die dauerhaft mit hoher Luftfeuchtigkeit zurechtkommen. Auf Wurzeln befestigte Pflanzen wirken besonders natürlich und lassen den Übergang zwischen Wasser und Land harmonisch erscheinen.
Mindestens genauso wichtig sind jedoch freie Schlamm- und Sandflächen. Dort verbringen die Tiere einen Großteil ihres Tages, ruhen, beobachten ihre Umgebung oder lauern auf vorbeikommende Beutetiere. Zwischen offenen Bereichen und dichter Vegetation entsteht genau die abwechslungsreiche Landschaft, wie sie auch in den natürlichen Uferzonen vorkommt. Wurzeln, kleinere Äste und flache Steine verbinden diese Bereiche miteinander und schaffen gleichzeitig erhöhte Aussichtspunkte, die von den Schlammspringern besonders gern genutzt werden.
Das Futter für Neuguinea-Zwergschlammspringer
Der Neuguinea-Zwergschlammspringer ist ein ausgeprägter Jäger kleiner Wirbelloser. Im natürlichen Lebensraum sucht er auf feuchtem Schlamm nach Insekten, kleinen Krebsen, Würmern und anderen Beutetieren, die mit schnellen Vorstößen ergriffen werden. Dieses Verhalten bleibt auch im Aquaterrarium vollständig erhalten und macht jede Fütterung zu einem spannenden Erlebnis. Besonders gern werden kleine Heimchen, Fliegen, Mückenlarven, Regenwürmer, Garnelenstücke sowie hochwertiges Frost- und Lebendfutter angenommen.
Die Fütterung sollte möglichst abwechslungsreich erfolgen und bevorzugt auf den Landflächen oder im flachen Wasser stattfinden. Viele Tiere verlieren ihre Scheu schnell und nehmen das Futter nach einer Eingewöhnungszeit sogar direkt aus einer Pinzette entgegen. Mehrere kleinere Portionen entsprechen dem natürlichen Jagdverhalten deutlich besser als wenige große Mahlzeiten und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Tiere dauerhaft aktiv und aufmerksam bleiben.
Geschlechtsunterschiede
Ausgewachsene Männchen wirken insgesamt kräftiger gebaut und entwickeln eine deutlich höhere erste Rückenflosse, die besonders während der Balz oder bei Revierstreitigkeiten weit aufgerichtet wird. Weibchen bleiben meist etwas kompakter und zeigen ein insgesamt zurückhaltenderes Erscheinungsbild. Außerhalb der Fortpflanzungszeit sind die Unterschiede jedoch nicht immer sofort eindeutig zu erkennen.
Während der Balz verändert sich das Verhalten der Männchen deutlich. Mit erhobenem Körper, gespreizter Rückenflosse und langsamen, kontrollierten Bewegungen präsentieren sie sich möglichen Partnerinnen und machen gleichzeitig konkurrierenden Männchen ihre Revieransprüche deutlich. Diese eindrucksvollen Schaukämpfe gehören zu den spannendsten Beobachtungen bei der Haltung von Schlammspringern und verlaufen bei ausreichend Platz meist ohne ernsthafte Verletzungen.
Die Zucht von Periophthalmus novaeguineaensis
Die Nachzucht des Neuguinea-Zwergschlammspringers zählt zu den schwierigeren Aufgaben innerhalb der Aquaristik und gelingt bislang nur selten. In seinem natürlichen Lebensraum legen die Tiere verzweigte Bruthöhlen im feuchten Schlamm an, die teilweise bis unter den Wasserspiegel reichen. Dort werden die Eier geschützt abgelegt und bis zum Schlupf bewacht. Dieses komplexe Verhalten setzt einen passenden Bodengrund sowie sehr stabile Umweltbedingungen voraus und lässt sich im Aquaterrarium nur schwer vollständig nachbilden.
Neben einer dauerhaft hohen Luftfeuchtigkeit spielen auch Temperatur, Bodenkonsistenz und störungsfreie Rückzugsbereiche eine entscheidende Rolle. Deshalb stammen die meisten angebotenen Tiere nach wie vor aus spezialisierten Nachzuchten oder aus kontrollierten Importen. Wer die Art langfristig erfolgreich pflegt, leistet dennoch einen wichtigen Beitrag dazu, Erfahrungen für zukünftige Nachzuchten zu sammeln und dieses außergewöhnliche Verhalten besser zu verstehen.
Die Endgröße von Neuguinea-Zwergschlammspringern
Mit einer Endgröße von bis zu etwa 8 cm bleibt der Neuguinea-Zwergschlammspringer vergleichsweise kompakt und eignet sich dadurch hervorragend für sorgfältig geplante Aquaterrarien. Trotz seiner geringen Körpergröße besitzt er ein erstaunlich selbstbewusstes Auftreten und nutzt jeden Winkel seines Reviers intensiv. Unter guten Haltungsbedingungen kann die Art ein Alter von acht bis zehn Jahren erreichen und entwickelt dabei einen unverwechselbaren Charakter.
Viele Tiere erkennen ihren Pfleger schon nach kurzer Zeit wieder und reagieren sichtbar auf regelmäßige Abläufe rund um das Aquarium. Mit neugierigen Blicken verfolgen sie jede Bewegung außerhalb des Beckens und erscheinen häufig schon an ihren bevorzugten Aussichtspunkten, sobald sich die gewohnte Fütterungszeit nähert. Gerade diese Kombination aus Intelligenz, außergewöhnlicher Fortbewegung und aktivem Verhalten macht den Neuguinea-Zwergschlammspringer zu einem der faszinierendsten Bewohner eines Aquaterrariums.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Zwerggarnelen gehören nicht zu den geeigneten Mitbewohnern dieser Art. Kleinere Garnelen werden früher oder später als Beute wahrgenommen und gezielt erbeutet, während selbst größere Tiere dauerhaft unter Stress stehen können. Wer Garnelen erfolgreich pflegen oder vermehren möchte, sollte deshalb auf eine gemeinsame Haltung verzichten.
In einem speziell auf Schlammspringer abgestimmten Aquaterrarium entfaltet Periophthalmus novaeguineaensis dagegen sein gesamtes Verhaltensspektrum. Statt zwischen unterschiedlichen Tierarten Kompromisse eingehen zu müssen, entsteht ein naturnaher Lebensraum, in dem jeder Landgang, jeder Sprung und jede Revierkontrolle eindrucksvoll zeigt, weshalb diese außergewöhnliche Art seit vielen Jahren zu den faszinierendsten Pfleglingen der Aquaristik gehört.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.