Palettendoktorfisch aus Wildfang, Paracanthurus hepatus, ca. 5,0-7,0 cm
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Palettendoktorfisch aus Wildfang, Paracanthurus hepatus, ca. 5,0-7,0 cm
| Deutscher Name: | Palettendoktorfisch aus Wildfang |
| Wissenschaftlich: | Paracanthurus hepatus |
| Synonyme: | Paletten-Doktorfisch, Blue Tang, Palette Surgeonfish |
| Herkunft: | Indopazifik; angebotene Position Wildfang |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallen normalerweise unbehelligt; Schwanzklinge beachten |
| Verträglichkeit: | Mit friedlichen Fischen, andere Doktorfische umsichtig |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,026, pH 8,0–8,4 |
| Temperatur: | Etwa 24–27 °C |
| Beckengröße: | Sehr großes langes Riffbecken; etwa 1500 Liter als vorsichtige Orientierung |
| Futter: | Meeresalgen, Zooplankton, Mysis und abwechslungsreiches Futter |
| Schwierigkeitsgrad: | Anspruchsvoll; Platzbedarf und Stressanfälligkeit |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich schwer verlässlich zu bestimmen |
| Zucht möglich: | Dieses Angebot ist Wildfang, keine Nachzucht |
| Maximale Größe: | Bis etwa 31 cm |
| Liefergröße: | ca. 5,0-7,0 cm |
Herkunft von Palettendoktorfisch aus Wildfang (Paracanthurus hepatus)
Paracanthurus hepatus, der Palettendoktorfisch, bewohnt Korallenriffe des Indopazifiks von Ostafrika bis in den zentralen Pazifik. Der blaue Körper mit dunkler palettenartiger Zeichnung und gelber Schwanzflosse macht ihn leicht erkennbar. Diese EFS-Position ist ein Wildfang und muss getrennt vom bereits vorhandenen Nachzuchtartikel geführt werden. Jungfische halten sich oft geschützt zwischen Korallen auf; größere Tiere benötigen weite Schwimmstrecken und bewegen sich viel im freien Riffwasser. Die angebotenen fünf bis sieben Zentimeter sind nur eine frühe Größe. Erwachsene Fische können etwa dreißig Zentimeter erreichen und benötigen ein entsprechend sehr großes, langes Aquarium. Entscheidend ist die dauerhaft nutzbare Schwimmlänge, nicht nur das Wasservolumen. Die Art nimmt in der Natur auch Plankton auf; im Aquarium braucht sie eine abwechslungsreiche Ernährung mit geeigneter tierischer Kost und regelmäßigen Meeresalgen. Gegenüber anderen Doktorfischen können Konflikte auftreten. Transport und Umsetzen belasten den Fisch; in der Eingewöhnung sind Atmung, Hautbild und Futteraufnahme sorgfältig zu überwachen. An der Schwanzwurzel sitzen scharfe Klingen. Wer einen kleinen Wildfang kauft, muss die spätere Endgröße und den langfristigen Platzbedarf bereits vor dem Kauf einplanen.
Eignung für das Riffaquarium
Lässt Korallen meist in Ruhe. Die scharfe Schwanzklinge kann bei Fang und Revierkämpfen verletzen.
Vergesellschaftung und Verhalten
Jungtiere können gesellig wirken; erwachsene Doktorfische brauchen viel Raum. Bei Vergesellschaftung mit Artgenossen und anderen Doktorfischen Aggression prüfen.
Wasserwerte und Temperatur
Dichte 1,023–1,026, pH 8,0–8,4 und etwa 24–27 °C stabil halten. Hohe Wasserqualität und kräftige Sauerstoffversorgung.
Aquarium und Einrichtung
Für adulte Tiere ein sehr großes, langes Aquarium mit freien Schwimmbahnen einplanen; eine Orientierung von etwa 1500 Litern ist konservativ. Kleinere Übergangsbecken sind keine dauerhafte Lösung.
Futter und Futterumstellung
Abwechslungsreich Zooplankton, Mysis, geeignetes Granulat und regelmäßig Meeresalgen anbieten. Auf kontinuierliche Futteraufnahme achten.
Eingewöhnung
Langsam an Dichte und Temperatur angleichen, stressarm umsetzen. Atmung, Hautbild und Fressen beobachten; bei Krankheit fachgerecht reagieren.
Geschlechtsunterschiede
Äußere Geschlechtsmerkmale sind bei Jungfischen nicht verlässlich zu erkennen.
Zucht
Diese Lieferposition ist Wildfang. Der vorhandene Nachzuchtartikel bleibt ein eigenständiges Angebot.
Endgröße und Lebenserwartung
Bis etwa 31 cm Totallänge beschrieben. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.