Panzerwels „CW107“, Hoplisoma sp.
81,99 €*
25 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 2,50 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Panzerwels „CW107“, Hoplisoma sp.
| Deutscher Name: | Panzerwels „CW107“ |
| Wissenschaftlich: | Hoplisoma sp. |
| Synonyme: | CW107, CW 107, Panzerwels CW107, Corydoras CW107, CW91/CW107 |
| Herkunft: | Kolumbien, Rio Vaupés (Einzugsgebiet des Rio Negro); Fundortangabe laut Exporteuren |
| Gesellschafts-Aquarium: | Friedlicher Schwarmfisch, Gruppe von mindestens 6 Tieren; gut mit ruhigen Südamerikanern |
| Wasserwerte: | pH 6,0–7,5; weich bis mittelhart; sauberes, nitratarmes Wasser |
| Temperatur: | ca. 22–26 °C (Quellen weichen ab, Prüfhinweis) |
| Beckengröße: | ab ca. 60 Liter (60 cm Kantenlänge) für eine kleine Gruppe |
| Bepflanzung: | Feiner Sandboden, Wurzeln, Laub, Schwimmpflanzen für Schatten, freie Futterfläche |
| Futter: | Sinkendes Futter, Granulat, Tabs, Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven und Artemia |
| Geschlechts-Unterschiede: | Weibchen größer und fülliger; Männchen mit spitzeren Flossenenden |
| Zucht möglich: | Keine verlässlichen Zuchtberichte bekannt; überwiegend Wildfänge |
| Maximale Größe: | ca. 4,5–5,5 cm |
| Liefergröße: | ca. 4,0-5,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Adulte Garnelen meist unproblematisch; Garnelennachwuchs kann gefressen werden |
Herkunft von Panzerwels „CW107“ (Hoplisoma sp.)
Hinter der Bezeichnung CW107 verbirgt sich ein bislang nicht wissenschaftlich beschriebener Panzerwels aus der Gattung Hoplisoma. Die Gattung wurde 2024 für einen großen Teil der früheren Corydoras-Arten wieder eingeführt, weshalb viele Panzerwelse im Handel noch unter dem älteren Namen laufen. Die Buchstaben CW stehen für das Nummernsystem der Zeitschrift Datz und der Corydoras-Welt, mit dem Tiere erfasst werden, die sich noch keiner beschriebenen Art sicher zuordnen lassen. Die Tiere stammen nach Angaben der Exporteure aus dem Rio Vaupés in Kolumbien, ungefähr 40 Kilometer östlich der Stadt Mitú. Der Fluss entspringt am Fuß der Anden, bildet später ein Stück der Grenze zu Brasilien und mündet als Zufluss in den Rio Negro. Er ist rund 1.375 Kilometer lang und gehört zum Amazonasgebiet. Solche Schwarzwasser- und Klarwasserzuflüsse sind meist weich und eher sauer, mit sandigem Grund und viel Falllaub. Importeure berichten, dass sich CW91 und CW107 kaum sicher trennen lassen, weil die Breite des Rückenbandes stark schwankt und es viele Zwischenformen gibt. Auch die Zuordnung zu einer beschriebenen Art ist uneinheitlich und nicht gesichert. Der Fundort sollte daher als Händlerangabe verstanden werden, nicht als bestätigte Artbestimmung. Im Handel ist die Form selten und zählt zu den gesuchten Besonderheiten.
Vergesellschaftung
CW107 ist ein ausgesprochen friedlicher Schwarmfisch, der nur in der Gruppe sein volles Verhalten zeigt. Wir empfehlen mindestens sechs, besser acht bis zehn Tiere, die gemeinsam über den Boden streifen und sich oft im Verband ausruhen. Als Beifische passen ruhige Salmler, Bärblinge, Zwergbuntbarsche und andere friedliche Arten, die ähnliche Wasserwerte mögen. Sehr robuste oder bodenorientierte Raufbolde sowie große Buntbarsche sind keine guten Partner, weil sie die Welse stressen oder beim Futter verdrängen. Mit anderen Panzerwelsen ähnlicher Größe lässt sich die Art gut kombinieren, wobei sich Corydoras-Verwandte meist in artgleichen Gruppen zusammenhalten.
Passende Wasserparameter
Empfohlen wird ein pH-Wert von etwa 6,0 bis 7,5 bei weichem bis mittelhartem Wasser. Händlerangaben zur Gesamthärte reichen weit, die Tiere gelten aber als anpassungsfähig. Im Aquarium zählt vor allem sauberes Wasser: Ammoniak und Nitrit müssen null sein, Nitrat sollte möglichst niedrig bleiben, idealerweise unter 30 mg/l. Regelmäßige Teilwasserwechsel mit temperiertem Wasser sind für Bodenfische besonders wichtig, da sie ständig im Kontakt mit Mulm und Futterresten stehen. Wildfänge sollten behutsam eingewöhnt und das Becken zuvor gut eingelaufen sein.
Haltungstemperatur
Die Angaben aus dem Handel bewegen sich zwischen etwa 19 und 28 °C. Als sinnvoller Mittelbereich für die Pflege gelten rund 22 bis 26 °C. Bitte vor der Vergesellschaftung prüfen, ob die Mitbewohner in einem ähnlichen Bereich leben. Sauerstoffreiches Wasser und eine leichte Strömung tun den Tieren gut; wärmere Werte erhöhen den Sauerstoffbedarf.
Beckengröße
Für eine Gruppe aus sechs bis acht Tieren empfehlen wir ein Aquarium ab etwa 60 Litern mit mindestens 60 cm Kantenlänge. Wichtiger als das Volumen ist die Bodenfläche: Panzerwelse leben am Grund und brauchen genug Platz zum Suchen und Ruhen. Bei gemeinsamer Haltung mit weiteren Arten darf das Becken gern größer sein. Die Wasseroberfläche muss frei erreichbar bleiben, da Panzerwelse gelegentlich zum Luftholen aufsteigen.
Bepflanzung
Ideal ist ein weicher, feinkörniger Sandboden, in dem die Tiere ohne Verletzungsgefahr nach Futter graben können. Gröberer Kies sollte gut abgerundet sein; scharfkantiges Material kann die empfindlichen Barteln schädigen. Wurzeln, Steine und etwas Laub schaffen Verstecke und erinnern an den natürlichen Lebensraum. Robuste Pflanzen wie Anubias, Javafarn oder Schwertpflanzen sowie Schwimmpflanzen sorgen für Schatten. Wichtig ist daneben eine freie Sandfläche, auf der gefüttert wird.
Futter
CW107 nimmt fast alles an, was zu Boden sinkt: Futtertabletten, Granulat, Welswafer und größere Flocken. Ergänzend sind Frost- und Lebendfutter wie rote und schwarze Mückenlarven, Artemia, Daphnien, Grindal- und Weißwürmer geeignet. Frisch importierte Tiere gewöhnen sich mit Lebend- oder Frostfutter oft schneller ein. Gefüttert wird am besten abends, damit auch nachtaktive Futterkonkurrenten das Futter nicht wegschnappen. Eine abwechslungsreiche Kost fördert Wohlbefinden und Farbe.
Geschlechtsunterschiede
Geschlechter lassen sich bei ausgewachsenen Tieren meist gut unterscheiden. Weibchen werden etwas größer und wirken vor allem von oben betrachtet kräftiger und fülliger. Männchen bleiben schlanker und haben im Alter tendenziell spitzere statt abgerundete Flossenenden. Bei den hier angebotenen Größen von 4 bis 5 cm ist die Unterscheidung noch nicht immer eindeutig.
Zucht
Für CW107 sind keine verlässlichen Zuchtberichte bekannt; die Tiere gelangen derzeit überwiegend als Wildfänge in den Handel. Bei verwandten Panzerwelsen kommt es häufig zu einer Haftlaichphase mit Wasserwechseln, kühlerem Frischwasser und gutem Futterzustand, ob dies auf diese Form übertragbar ist, ist jedoch nicht belegt. Wer es versuchen möchte, sollte eine größere Gruppe pflegen und die Entwicklung genau beobachten.
Endgröße
Die Angaben liegen etwa zwischen 4,5 und 5,5 cm Körperlänge; Weibchen werden meist etwas größer als Männchen. Die gelieferten Tiere mit 4 bis 5 cm sind damit nahezu ausgewachsen. Bei wild gefangenen Fischen kann die Endgröße individuell etwas schwanken.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Für diese Form gibt es keine verlässlichen Erfahrungsberichte zur Garnelenhaltung. Mit Blick auf die Größe von unter sechs Zentimetern und das Maul, das auf Bodenfutter ausgelegt ist, sind erwachsene Zwerggarnelen, etwa Neocaridina und Caridina, nach allgemeiner Erfahrung mit kleinen Panzerwelsen meist kein bevorzugtes Beuteobjekt, solange reichlich Futter und Verstecke vorhanden sind. Garnelennachwuchs und frisch gehäutete Tiere am Boden werden dagegen leicht mitgefressen und haben in einem Becken mit einer Panzerwelsgruppe nur mit dichter Moos- und Laubdeckung Chancen. Bei größeren Garnelen bleibt ein Restrisiko, insbesondere bei hungrigen Tieren.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.