Pebas-Stummelfußkröte, Atelopus spumarius
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Pebas-Stummelfußkröte, Atelopus spumarius
| Deutscher Name: | Pebas-Stummelfußkröte |
| Wissenschaftlich: | Atelopus spumarius |
| Synonyme: | Pebas-Stummelfußfrosch, Pebas-Harlekinfrosch |
| Herkunft: | Amazonisches Tiefland im Nordosten Perus, Río-Ampiyacu-Gebiet nahe Pebas |
| Lebensweise: | Tagaktiv, überwiegend bodenbewohnend und eng an Bachufer gebunden |
| Haltungsform: | Artterrarium; einzeln oder nach sicherer Geschlechtsbestimmung als Paar |
| Mindestgröße des Terrariums: | Für ein Paar mindestens 80 × 50 × 50 cm, besser größer |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Tropisch warm und feucht, etwa 23–27 °C am Tag |
| Beleuchtung: | Helle LED-Grundbeleuchtung und schwaches UVB mit Schattenzonen |
| Bodengrund: | Drainierter Waldboden mit viel Laub, Moos und Bachufersteinen |
| Futter: | Sehr kleine, abwechslungsreiche und supplementierte Futtertiere |
| Maximale Größe: | Voraussichtlich etwa 2–4 cm Kopf-Rumpf-Länge; Identität prüfen |
Lebensraum und Verhalten von Pebas-Stummelfußkröte (Atelopus spumarius)
Atelopus spumarius stammt nach der gegenwärtig engen taxonomischen Abgrenzung aus dem amazonischen Tiefland der peruanischen Region Loreto. Gesicherte Nachweise der Art im engeren Sinne liegen nur aus wenigen Fundorten im Einzugsgebiet des Río Ampiyacu vor, darunter die Umgebung der Typuslokalität Colonia und Nuevo Perú nahe Pebas. Diese Orte liegen ungefähr 80 bis 100 Meter über dem Meeresspiegel. Der Lebensraum besteht aus feuchtem Tieflandregenwald mit kleinen Fließgewässern, schattigen Uferbereichen, Falllaub, Wurzeln und zeitweise nassen Steinen. Die erwachsenen Tiere halten sich überwiegend am Boden und in der niedrigen Vegetation nahe sauberer Bäche auf. Ältere Literatur zeichnete ein wesentlich größeres Verbreitungsgebiet, das Teile Brasiliens, der Guyanas, Kolumbiens und Ecuadors einschloss. Viele dieser Populationen werden heute jedoch anderen Arten wie Atelopus hoogmoedi oder weiteren, teils noch ungeklärten Formen zugerechnet. Bei Handelstieren ist deshalb eine dokumentierte Herkunft besonders wichtig. Ohne Fundortangabe oder genetische beziehungsweise fachkundige morphologische Bestätigung lässt sich nicht zuverlässig annehmen, dass ein als Atelopus spumarius angebotenes Tier tatsächlich dieser eng begrenzten peruanischen Art angehört.
Die richtige Haltung
Geeignet ist ein gut belüftetes, querformatiges Regenwaldterrarium, das einen feuchten Waldboden und einen schattigen Bachrand nachbildet. Für ein sicher bestimmtes Paar sollte die Grundfläche mindestens 80 × 50 cm betragen; zusätzliche Fläche erleichtert die Einrichtung verschiedener Feuchtebereiche. Eine Drainageschicht verhindert vernässten Bodengrund. Darüber eignen sich ungedüngte Erde, Laubhumus und eine geschlossene Lage aus trockenem bis mäßig feuchtem Falllaub. Flache Steine, Wurzeln, Korkstücke und niedrige Äste schaffen Laufwege und Sichtschutz. Trotz der bodennahen Lebensweise werden leicht erhöhte Plätze genutzt. Ein flacher, leicht zugänglicher Wasserbereich muss täglich sauber gehalten werden. Für die Fortpflanzung ist ein gefilterter, sauerstoffreicher Bachlauf erforderlich; eine tiefe stehende Wasserzone ist ungeeignet. Das Terrarium sollte artrein geführt werden. Neue Tiere benötigen wegen der hohen Empfindlichkeit vieler Atelopus-Arten eine konsequente Quarantäne und möglichst eine Untersuchung durch eine amphibienkundige Praxis.
Die richtige Bepflanzung
Eine dichte, aber nicht vollständig geschlossene Bepflanzung vermittelt Sicherheit und stabilisiert das Mikroklima. Kleine Farne, Peperomien, Fittonien und niedrig wachsende Aronstabgewächse eignen sich als Deckung, sofern sie ohne Dünger und Pflanzenschutzmittel kultiviert wurden. Pflanzen sollten vor dem Einsetzen gründlich von anhaftender Kulturerde befreit werden. Moose können Steine und Wurzeln begrünen, dürfen jedoch nicht überall tropfnass bleiben. Freie Laubflächen sind wichtig, damit die Tiere Futter erkennen und natürlich suchen können. Robuste Pflanzen am Wasserteil helfen bei der Strukturierung, ersetzen aber weder Filterung noch regelmäßige Wasserpflege.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Als Art des amazonischen Tieflands benötigt die Pebas-Stummelfußkröte ein gleichmäßig warmes, jedoch nicht überhitztes Klima. Als vorsichtiger Ausgangsbereich gelten tagsüber etwa 23–27 °C und nachts ungefähr 20–23 °C. Temperaturen oberhalb von 28 °C sollten vermieden werden, bis die genaue Herkunft und die Bedürfnisse des Bestands geklärt sind. Die relative Luftfeuchte darf zwischen etwa 70 und 90 Prozent schwanken. Wichtiger als ein dauerhaft maximaler Messwert sind feuchte Rückzugsorte, regelmäßiges Abtrocknen der Oberflächen und ein stetiger Luftaustausch. Staunässe und verbrauchte, warme Luft begünstigen Hautprobleme. Beleuchtet wird ungefähr zwölf Stunden täglich. Eine pflanzengerechte LED liefert sichtbares Licht ohne starke Wärme. Für die tagaktive Art kann schwaches UVB angeboten werden, sofern zahlreiche vollständig beschattete Plätze vorhanden sind. Intensives UVB oder eine ungeschützte Wärmelampe ist nicht geeignet.
Fütterung
Gefüttert werden kleine, lebende Wirbellose, die sicher bewältigt werden können. Geeignet sind unter anderem Drosophila, Springschwänze, frisch geschlüpfte Heimchen, kleine Fliegen und sehr kleine Schaben. Eine abwechslungsreiche Auswahl ist einem dauerhaften Alleinfutter vorzuziehen. Die Futtertiere sollten vor der Verfütterung hochwertig ernährt und nach einem abgestimmten Plan mit Calcium sowie einem amphibiengeeigneten Vitaminpräparat bestäubt werden. Die Versorgung mit Vitamin D3 muss zur tatsächlich eingesetzten UVB-Beleuchtung passen, damit weder Unter- noch Überversorgung entsteht. Kleine Portionen und eine genaue Beobachtung der Futteraufnahme erleichtern die Kontrolle. Nicht gefressene Heimchen sind wieder zu entfernen, da sie ruhende Amphibien bedrängen können.
Geschlechtsunterschiede
Weibchen sind bei Atelopus gewöhnlich größer und kräftiger gebaut als Männchen. Geschlechtsreife Männchen können Paarungsschwielen entwickeln und durch Rufe beziehungsweise territoriales Verhalten auffallen. Für Atelopus spumarius im heute eng gefassten Sinn stehen jedoch nur begrenzte, eindeutig zugeordnete Vergleichsdaten zur Verfügung. Ältere Größenangaben können Populationen einschließen, die inzwischen anderen Arten zugerechnet werden. Eine Geschlechtsbestimmung sollte deshalb nicht allein anhand von Farbe oder Körperlänge erfolgen.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Die Fortpflanzung ist anspruchsvoll und sollte erfahrenen Haltern oder fachlich begleiteten Erhaltungsprojekten vorbehalten bleiben. Atelopus pflanzen sich typischerweise in Fließgewässern fort. Die Eier werden im Wasser, häufig als Schnüre an geschützten Stellen zwischen oder unter Steinen, abgelegt. Die Kaulquappen sind an Strömung angepasst und können sich mit einer bauchseitigen Haftstruktur am Untergrund festhalten. Ein Zuchtbecken benötigt daher sehr sauberes, sauerstoffreiches Wasser, kontrollierte Strömung und sichere, flache Ausstiege. Abrupte Änderungen der Wasserchemie oder ungeschützte Ansaugöffnungen sind gefährlich. Saisonale Veränderungen von Beregnung, Feuchtigkeit und Wasserführung können das Fortpflanzungsverhalten beeinflussen. Ein belastbares, artspezifisches Standardprotokoll für Atelopus spumarius im engeren Sinn ist jedoch nicht verfügbar.
Endgröße und Lebenserwartung
Für historisch als Atelopus spumarius bestimmte Populationen wurden ungefähr 20–36 mm Kopf-Rumpf-Länge angegeben, wobei Weibchen im Mittel größer werden. Wegen der inzwischen stark veränderten Artabgrenzung könnten diese Messreihen mehrere Arten umfassen. Für echte Tiere aus dem Río-Ampiyacu-Gebiet ist daher vorsichtig von einer Endgröße im Bereich von etwa 2–4 cm auszugehen. Herkunft und Bestimmung des konkreten Bestands sollten vor einer verbindlichen Größenzuordnung geprüft werden.
Nice-to-Know
Die Gattung Atelopus wird häufig als Harlekin- oder Stummelfußfrösche bezeichnet, gehört zoologisch jedoch zur Familie der Kröten. Viele Arten sind tagaktiv und zeigen auffällige Farbzeichnungen, die zugleich der Kommunikation und Feindabwehr dienen können. Atelopus spumarius galt lange als weit verbreitete Art. Neuere Untersuchungen beschränken den Namen dagegen auf wenige peruanische Fundorte. Besonders farbige oder violette Handelstiere aus den Guyanas gehören daher mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu Atelopus spumarius. Die Art ist kein Einsteigeramphibium: Herkunftsnachweis, stabile Wasserqualität, Biosecurity und Erfahrung mit kleinen, empfindlichen Froschlurchen sind wesentliche Voraussetzungen.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
Hautsekrete von Atelopus dienen der Abwehr und können hochwirksame Inhaltsstoffe enthalten. Auch bei unter dem Namen Atelopus spumarius untersuchten Tieren wurde Tetrodotoxin nachgewiesen. Aufgrund der taxonomischen Verwechslungen und möglicher Einflüsse von Herkunft, Nahrung und Aufzucht lässt sich die Giftigkeit eines einzelnen Tieres nicht vorhersagen. Die Tiere dürfen nicht mit bloßen Händen angefasst werden. Sekret darf keinesfalls an Mund, Augen, Schleimhäute oder offene Hautstellen gelangen. Bei unvermeidbarem Umsetzen sind angefeuchtete, puderfreie Einmalhandschuhe zu verwenden. Hände und Arbeitsgeräte müssen anschließend sorgfältig gereinigt werden. Kinder und Haustiere dürfen keinen Zugang zum Terrarium haben.
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Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.