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Perugia-Zwergkärpfling, Poecilia perugiae

Lebhafte Gruppenfische

Schwimmen aktiv in Gruppen und zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten

Gut für Gesellschaftsbecken

Friedlich und kompatibel mit kleinen Salmlern, Bärblingen und Panzerwelsen

Interessantes Balzverhalten

Männchen imponieren mit aufgestellten Flossen und intensivierten Farben

Lebendgebärend

Sie bringen alle paar Wochen lebende, selbstständige Jungfische zur Welt

Perugia-Zwergkärpfling, Poecilia perugiae

Auf einen Blick: Perugia-Zwergkärpfling, Poecilia perugiae
Deutscher Name: Perugia-Zwergkärpfling
Wissenschaftlich: Poecilia perugiae
Synonyme: Perugia-Kärpfling, Limia perugiae
Herkunft: Südamerika (Kolumbien, Venezuela)
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,5 - 7,5
Temperatur: ca. 22-28° C
Beckengröße: ab 60 cm
Bepflanzung: dicht bepflanzt mit Schwimmpflanzen
Futter: Omnivore; hochwertiges Flockenfutter, Frost- und Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede: Männchen kleiner mit Gonopodium
Zucht möglich: Ja, lebendgebärend
Maximale Größe: bis zu 5 cm
Liefergröße: ca. 2-3 cm
Mit Garnelen verträglich: ja, mit größeren Arten
Im Detail: Perugia-Zwergkärpfling, Poecilia perugiae

Herkunft des Perugia-Zwergkärpflings (Poecilia perugiae)

Der Perugia-Zwergkärpfling stammt aus den Fluss- und Seegebieten von Kolumbien und Venezuela. Diese kleinen, lebhaften Fische bevorzugen ruhige, pflanzenreiche Gewässer mit sandigem oder schlammigem Boden. Besonders oft sind sie in langsam fließenden Flussarmen und stehenden Lagunen zu finden, wo dichter Pflanzenbewuchs Schutz und Nahrung bietet. Ihr natürlicher Lebensraum zeichnet sich durch eine hohe Artenvielfalt aus, weshalb sie an wechselnde Bedingungen gut angepasst sind. In der Natur ernähren sie sich von Kleinstlebewesen, Algen und Detritus, was ihr Allesfresser-Dasein widerspiegelt. Optisch zeichnet sich die Art durch einen gestreckten, leicht hochrückigen Körper aus. Männchen sind meist farbintensiver, wobei ihre Flossen einen leichten Schimmer aufweisen. Weibchen sind größer, unscheinbarer gefärbt und deutlich fülliger. 

Diese Art ist friedlich, lebhaft und neugierig. Sie schwimmt oft im mittleren und oberen Beckenbereich und zeigt besonders in Gruppen ihr aktives Sozialverhalten. Balzverhalten der Männchen ist gut zu beobachten, wenn sie mit aufgestellten Flossen um die Weibchen werben.

Perugia-Zwergkärpfling vergesellschaften

Poecilia perugiae ist eine friedliche Art, die sich gut mit anderen kleineren Fischarten wie Salmlern, Bärblingen oder Corydoras-Welsen vergesellschaften lässt. Sie sind sehr sozial und sollten in Gruppen von mindestens 6-8 Tieren gehalten werden. Zwerggarnelen können ebenfalls mit ihnen vergesellschaftet werden, solange es sich um größere Arten handelt, die nicht ins Maul der Fische passen.

Passende Wasserparameter

Diese Art bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von 6,5 bis 7,5. Regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig, um die Wasserqualität konstant zu halten und Krankheiten vorzubeugen.

Haltungstemperatur

Die ideale Temperatur für den Perugia-Zwergkärpfling liegt zwischen 22 und 28 °C. Temperaturen im oberen Bereich fördern die Fortpflanzung.

Die Beckengröße für Poecilia perugiae

Ein Aquarium ab 60 cm Länge bietet ausreichend Platz für eine kleine Gruppe. Das Becken sollte gut strukturiert sein, mit zahlreichen Pflanzen, Schwimmpflanzen und offenen Schwimmflächen. Feiner Sandboden oder abgerundeter Kies bietet naturnahe Bedingungen.

Bepflanzung

Eine dichte Bepflanzung mit feinfiedrigen Pflanzen wie Hornkraut oder Cabomba bietet den Fischen Schutz. Schwimmpflanzen wie Muschelblumen oder Froschbiss dämpfen das Licht und schaffen naturnahe Bedingungen.

Das Futter für Perugia-Zwergkärpflinge

Diese Art ernährt sich von Flockenfutter, kleinen Pellets, Frostfutter (z. B. Artemia, Daphnien) und feinem Lebendfutter wie Cyclops. Auch pflanzliche Nahrung wie Spirulina wird gerne angenommen.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind kleiner, besitzen ein Gonopodium und sind intensiver gefärbt als Weibchen.

Die Zucht von Poecilia perugiae

Weibchen bringen nach einer Trächtigkeit von etwa vier Wochen lebende Jungfische zur Welt. Eine dichte Bepflanzung hilft den Jungtieren, sich vor Fressfeinden zu verstecken.

Die Endgröße von Perugia-Zwergkärpflingen

Männchen erreichen etwa 4 cm, Weibchen bis zu 5 cm. Die Lebenserwartung beträgt in guter Haltung 2 bis 3 Jahre.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Die Haltung mit größeren Zwerggarnelen ist möglich, kleinere Tiere könnten gefressen werden.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

1 von 1 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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1 Bewertung

12. Oktober 2025 12:40

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Agile Fische

Sehr flinke, agile Fische, die anscheinend im großen Aquarium ihren Spaß haben :-)

Fragen zum Artikel

Hallo ich würde gerne wissen wenn ich 3 fische bestelle bekomme ich dann 1 Männchen mit 2 Weibchen oder wie läuft das dann mfg Christian

Hallo! Da der Bestellintervall bei diesem Tier 2 ist bekommen Sie immer nur Paare.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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