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Portugiesischer Feuersalamander, Salamandra salamandra gallaica

Kühles Waldterrarium

Fühlt sich bei moderaten Temperaturen und guter Lüftung wohl.

Feuchte mit Wahl

Feuchte und trockenere Rückzüge schaffen ein stabiles Gefälle.

Terrestrischer Jäger

Frisst passende Würmer, Asseln und abwechslungsreiche Insekten.

Flaches Badebecken

Eine ausstiegssichere Wasserschale schützt vor Austrocknung.

Portugiesischer Feuersalamander, Salamandra salamandra gallaica


Auf einen Blick: Portugiesischer Feuersalamander, Salamandra salamandra gallaica
Deutscher Name:Portugiesischer Feuersalamander
Wissenschaftlich:Salamandra salamandra gallaica
Synonyme:Galicischer Feuersalamander, Gallaica-Feuersalamander
Herkunft:Galicien sowie mittleres und nördliches Portugal
Lebensweise:Terrestrisch, überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv
Haltungsform:Kühles, gut belüftetes Waldterrarium mit vielen Verstecken
Mindestgröße des Terrariums:Mindestens 80 × 40 × 40 cm für ein adultes Tier; größer bevorzugt
Temperatur und Luftfeuchtigkeit:Meist 12–20 °C, mit Feuchtegefälle; anhaltende Wärme vermeiden
Beleuchtung:Schwache, wärmefreie Beleuchtung; starke UV-Strahlung vermeiden
Bodengrund:Lockere Walderde mit Laub, Rinde, Moos und trockeneren Zonen
Futter:Würmer, Asseln, Schnecken und geeignete Futterinsekten
Maximale Größe:Meist etwa 15–22 cm Gesamtlänge, Weibchen oft kräftiger
Im Detail: Portugiesischer Feuersalamander, Salamandra salamandra gallaica

Lebensraum und Verhalten von Portugiesischer Feuersalamander (Salamandra salamandra gallaica)

Der Portugiesische Feuersalamander stammt aus dem nordwestlichen Teil der Iberischen Halbinsel. Sein Verbreitungsschwerpunkt liegt in Galicien im Nordwesten Spaniens und setzt sich über weite Bereiche des mittleren und nördlichen Portugals fort. Dort bewohnt er vor allem feuchte Laub- und Mischwälder mit tiefen Laubschichten, Moospolstern, morschem Holz und zahlreichen Spalten im Boden. Geeignete Bestände kommen jedoch auch in Gebüschen, auf strukturreichen Kulturflächen und in begrünten Siedlungsbereichen vor, sofern ausreichend Deckung und feuchte Rückzugsorte vorhanden sind. Das Klima ist überwiegend mild und niederschlagsreich, kann im Sommer aber deutlich trockener werden. Die Salamander verbringen solche Phasen verborgen in kühlen Hohlräumen und werden besonders bei Regen oder hoher nächtlicher Luftfeuchte aktiv. Erwachsene Tiere leben fast vollständig an Land. Gewässer werden gewöhnlich von den Weibchen zur Abgabe aquatischer Larven aufgesucht. Eine bemerkenswerte Ausnahme bilden bestimmte Inselpopulationen vor der galicischen Küste, bei denen bereits vollständig entwickelte Jungtiere geboren werden. Ohne gesicherte Herkunftsangabe darf diese besondere Fortpflanzungsweise jedoch nicht auf angebotene Tiere übertragen werden.

Die richtige Haltung

Die Art benötigt ein ausbruchsicheres, terrestrisch eingerichtetes Waldterrarium mit großer Bodenfläche. Für ein adultes Tier sollte die Grundfläche mindestens 80 × 40 cm betragen; geräumigere Anlagen sind besonders bei kräftigen Exemplaren klar vorzuziehen. Für ein harmonierendes Paar empfiehlt sich mindestens etwa 100 × 50 cm Grundfläche. Mehrere flache Korkstücke, stabile Rindenstapel, Wurzelhöhlen und Laubverstecke ermöglichen die Wahl zwischen feuchten und etwas trockeneren Plätzen. Pro Tier müssen mehrere gut erreichbare Rückzüge vorhanden sein. Eine flache, leicht zu verlassende Wasserschale gehört zur Grundausstattung. Etwa 3–5 cm Wassertiefe genügen für adulte Tiere; steile Beckenränder sind zu vermeiden. Das Wasser wird regelmäßig vollständig erneuert. Eine dauerhafte Vernässung des Bodens ist ebenso ungünstig wie trockene Haltung. Gute Querlüftung verhindert stehende, belastete Luft. Einzelhaltung oder kontrollierte Paarhaltung ist meist übersichtlicher; insbesondere adulte Männchen können territorial reagieren. Eine Vergesellschaftung mit anderen Arten ist nicht zu empfehlen.

Die richtige Bepflanzung

Eine zurückhaltende Bepflanzung mit schattenverträglichen Farnen, kleinen Waldgräsern oder robusten Bodendeckern kann das Mikroklima stabilisieren und zusätzliche Deckung schaffen. Die Pflanzen müssen kühle Bedingungen sowie zeitweise hohe Bodenfeuchte vertragen. Empfindliche Arten werden von den kräftigen Salamandern leicht untergraben. Moospolster dürfen angeboten werden, sollten aber nicht die gesamte Fläche dauerhaft nass halten. Entscheidend bleiben Laub, Rinde und echte Hohlräume, denn Pflanzen allein ersetzen keine sicheren Verstecke. Gedüngte, mit Pflanzenschutzmitteln behandelte oder stark kalkhaltige Pflanzsubstrate sind ungeeignet.

Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte

Der Portugiesische Feuersalamander ist ein Tier gemäßigter, eher kühler Lebensräume. Im Terrarium sind meist 12–20 °C passend, wobei kühlere Nachtwerte willkommen sind. Temperaturen oberhalb von etwa 22 °C sollten nur kurzfristig auftreten; bei länger anhaltenden Werten um 25 °C oder darüber ist eine zuverlässige Kühlung erforderlich. Eine Heizung oder ein Wärmespot wird nicht benötigt. Statt einer gleichmäßig nassen Umgebung braucht der Salamander ein deutliches Feuchtegefälle: Ein Teil des Bodens darf frisch-feucht sein, während erhöhte Rindenverstecke und einzelne Bereiche oberflächlich abtrocknen können. Staunässe und sauerstoffarme Bodenschichten sind zu verhindern. Besprüht wird bedarfsgerecht und nicht nach starrem Plan. Eine schwache LED-Beleuchtung mit jahreszeitlich angepasster Tageslänge reicht aus. Ein zwingender UVB-Bedarf ist für Feuersalamander nicht belegt. Starke UV-Strahlung ist wegen der empfindlichen Amphibienhaut zu vermeiden; bei Haltung ohne UVB muss die Vitamin-D3-Versorgung über eine fachgerecht abgestimmte Fütterung berücksichtigt werden.

Fütterung

Gefüttert werden lebende, passende Wirbellose. Besonders geeignet sind Regenwürmer aus kontrollierter Herkunft, Asseln, kleine Schnecken, Nacktschnecken aus sicherer Zucht sowie Grillen, Heimchen, Schaben und andere weiche Futterinsekten. Abwechslung ist günstiger als eine dauerhafte Ernährung mit nur einer Insektenart. Wildfänge können Pestizide, Parasiten oder Krankheitserreger übertragen und sollten daher nicht unkritisch verwendet werden. Erwachsene Tiere kommen je nach Temperatur, Körperzustand und Futtergröße häufig mit einer maßvollen Fütterung pro Woche aus; Jungtiere benötigen kleinere Portionen in kürzeren Abständen. Futterinsekten werden hochwertig angefüttert und regelmäßig sparsam mit einem für Amphibien geeigneten Calcium- und Vitaminpräparat ergänzt. Eine Überversorgung mit Vitamin A oder D3 ist ebenso zu vermeiden wie Calciummangel. Nicht gefressene Tiere werden spätestens am Folgetag entfernt.

Geschlechtsunterschiede

Ausgewachsene Männchen wirken meist schlanker und besitzen relativ längere Gliedmaßen. Während der Fortpflanzungszeit ist ihre Kloakenregion deutlich stärker angeschwollen. Weibchen sind gewöhnlich massiger und können bei fortgeschrittener Trächtigkeit ausgesprochen füllig erscheinen. Außerhalb der Paarungszeit und bei noch nicht geschlechtsreifen Tieren ist eine sichere Bestimmung allein anhand der Körperform schwierig.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Die Paarung findet an Land statt und umfasst eine Spermatophorenübertragung; Weibchen können Spermien speichern. Eine naturnahe jahreszeitliche Abkühlung kann die Fortpflanzung unterstützen, muss aber an die bekannte Herkunft der Zuchtlinie angepasst werden. Bei den meisten Populationen von Salamandra salamandra gallaica setzt das Weibchen entwickelte Larven in flache, saubere und sauerstoffreiche Gewässer ab. Trächtige Weibchen benötigen deshalb einen sicheren Wasserzugang, der täglich auf Larven kontrolliert wird. Die Larven werden noch am selben Tag von den Adulttieren getrennt und in kühlem, sauberem Wasser mit geringer Strömung oder häufigen Teilwasserwechseln aufgezogen. Sie erhalten kleine Wasserwirbellose und zerteilte Würmer. Nach der Metamorphose müssen sie sofort in ein ausstiegssicheres Landterrarium überführt werden. Bestimmte galicische Inselpopulationen bringen vollständig metamorphosierte Jungtiere zur Welt; diese Besonderheit gilt nicht pauschal für alle gallaica-Linien.

Endgröße und Lebenserwartung

Der Portugiesische Feuersalamander ist eine kräftige Form des Feuersalamanders und erreicht meist etwa 15–22 cm Gesamtlänge. Einzelne Populationen und besonders große Weibchen können davon abweichen. Eine Freilanduntersuchung an Salamandra salamandra gallaica aus Sintra ergab ein nachgewiesenes Höchstalter von 18–19 Jahren; rund ein Drittel der untersuchten Tiere war mindestens zehn Jahre alt. In menschlicher Obhut können Feuersalamander bei dauerhaft kühler, hygienischer und ausgewogener Haltung ebenfalls deutlich über zehn Jahre leben. Extrem hohe Altersangaben anderer Unterarten dürfen jedoch nicht ungeprüft auf gallaica übertragen werden. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Nice-to-Know

Jeder Feuersalamander besitzt ein weitgehend individuelles Fleckenmuster, das sich zur fotografischen Wiedererkennung eignet. Bei gallaica können neben gelben Flecken auch rötliche Zeichnungselemente auftreten. Die Tiere sind keine Streicheltiere, lassen sich bei ruhigem Betrieb aber gut bei ihren nächtlichen Erkundungen und der Futtersuche beobachten. Neue Salamander sollten konsequent in Quarantäne gehalten werden. Separate Geräte und sorgfältige Hygiene sind wichtig, da Feuersalamander besonders empfindlich auf eingeschleppte Amphibienkrankheiten reagieren können.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Die Hautdrüsen geben bei Stress ein giftiges Wehrsekret mit biologisch aktiven Alkaloiden ab. Es kann Augen, Mund und andere Schleimhäute stark reizen und darf weder verschluckt werden noch mit offenen Wunden in Kontakt kommen. Auch Hunde, Katzen und andere Terrarientiere sind fernzuhalten. Berührungen werden auf unvermeidbare Pflegemaßnahmen beschränkt und erfolgen mit angefeuchteten, puderfreien Nitrilhandschuhen. Danach sind Hände und verwendete Geräte gründlich zu reinigen. Das schützt zugleich die empfindliche Salamanderhaut vor Hautfetten, Rückständen und Krankheitserregern.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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