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Rotflossenschrägschwimmer, Thayeria sp. Red Tail Teles Pires

Interessantes Schwimmverhalten

Diese Tiere stehen immer leicht schräg im Wasser was ihren Namen eingebracht hat

Friedlicher Zierfisch

Schrägschwimmer sind friedliche Tiere die in Gruppen ab 8 Tieren gehalten werden

Leicht zu füttern

Frisst Trocken-, Frost- und Lebendfutter, bevorzugt Oberflächenfütterung

Echter Eye-Catcher

Sehr attraktive rot-schwarze Flossen, mit eleganter Schrägschwimmer-Bewegung

Rotflossenschrägschwimmer, Thayeria sp. Red Tail Teles Pires


Auf einen Blick: Rotflossenschrägschwimmer, Thayeria sp. Red Tail Teles Pires
Deutscher Name: Rotflossenschrägschwimmer
Wissenschaftlich: Thayeria sp. Red Tail Teles Pires
Synonyme: Keine bekannten Synonyme
Herkunft: Südamerika (Teles Pires Fluss, Brasilien)
Gesellschafts-Aquarium: geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,0 - 7,5
Temperatur: ca. 24-28° C
Beckengröße: ab 100 cm
Bepflanzung: empfohlen (offene Schwimmflächen)
Futter: Lebendfutter, Frostfutter, hochwertiges Trockenfutter
Geschlechts-Unterschiede: Weibchen sind oft etwas fülliger
Zucht möglich: schwierig
Maximale Größe: bis zu 7 cm
Liefergröße: ca. 3-5 cm
Mit Garnelen verträglich: bedingt
Im Detail: Rotflossenschrägschwimmer, Thayeria sp. Red Tail Teles Pires

Herkunft des Rotflossenschrägschwimmers (Thayeria sp. Red Tail Teles Pires)

Der Rotflossenschrägschwimmer, wissenschaftlich Thayeria sp. Red Tail Teles Pires, stammt aus dem Teles Pires Fluss in Brasilien, einem Nebenfluss des Tapajós. Er bewohnt ruhige bis mäßig fließende Gewässer und hält sich vorzugsweise in den oberen Wasserschichten auf.

Rotflossenschrägschwimmer vergesellschaften

Der Rotflossenschrägschwimmer ist ein friedlicher Schwarmfisch, der sich gut mit anderen friedlichen Arten vergesellschaften lässt. Er bevorzugt Gesellschaft von ähnlich aktiven Fischen, die das Mittelwasser oder den Bodenbereich bewohnen. Eine Schwarmhaltung von mindestens 8-10 Individuen ist notwendig, um Stress zu vermeiden.

Passende Wasserparameter

Rotflossenschrägschwimmer benötigen weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Eine stabile Wasserqualität und regelmäßige Wasserwechsel sind entscheidend für ihr Wohlbefinden.

Haltungstemperatur

Die ideale Wassertemperatur für den Rotflossenschrägschwimmer liegt bei 24-28 °C. Diese Temperatur gewährleistet eine optimale Aktivität und Gesundheit.

Die Beckengröße für Thayeria sp. Red Tail Teles Pires

Das Aquarium sollte mindestens 100 cm lang sein, um genügend Schwimmraum zu bieten. Eine freie Wasseroberfläche ist wichtig, da diese Fische gerne aktiv in der oberen Wasserschicht schwimmen.

Bepflanzung

Der Rotflossenschrägschwimmer bevorzugt ein Aquarium mit dichter Randbepflanzung und offenen Schwimmflächen. Dies bietet Schutz und Bewegungsfreiheit. Schwimmpflanzen können helfen, das Licht zu dämpfen und ein naturnahes Habitat zu schaffen.

Das Futter für Rotflossenschrägschwimmer

Die Fütterung sollte aus einer Mischung von hochwertigem Trockenfutter, Frostfutter und Lebendfutter wie Mückenlarven oder Artemia bestehen. Rotflossenschrägschwimmer nehmen das Futter hauptsächlich von der Wasseroberfläche.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen sind oft etwas kräftiger und runder, insbesondere in der Laichzeit. Männchen sind schlanker und wirken agiler.

Die Zucht von Thayeria sp. Red Tail Teles Pires

Die Zucht ist schwierig und im Aquarium nur selten erfolgreich. Für die Fortpflanzung werden sehr spezifische Wasserwerte und ein abgedunkeltes Becken benötigt. Nach der Eiablage sollten die Elterntiere entfernt werden.

Die Endgröße von Rotflossenschrägschwimmern

Rotflossenschrägschwimmer können eine Größe von bis zu 7 cm erreichen. Daher ist ausreichend Schwimmraum für ihre aktive Lebensweise notwendig.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Rotflossenschrägschwimmer können bedingt mit Zwerggarnelen gehalten werden. Größere Garnelen werden in der Regel ignoriert, während Jungtiere als Nahrung angesehen werden können. Eine dichte Bepflanzung bietet Verstecke für die Garnelen.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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25. Juni 2025 16:15

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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