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Rotschwanz-Flossensauger, Gastromyzon sahiratus SK02

Flossensauger aus Borneo

Beim Gastromyzon SK02 handelt es sich um eine noch nicht näher bestimmte Art

Ideale Bedingungen

Die Nachbildung eines Flusses: Flache Steine, wenig Pflanzen, viel Strömung

Unkomplizierte Wasserwerte

22-26 Grad, eher weicheres Wasser und ein neutraler pH sind einfach zu erreichen

Carnivore Ernährung

Die Tiere fressen am liebsten kleine, tierische Kost wie z.B. Cyclops

Rotschwanz-Flossensauger, Gastromyzon sahiratus SK02


Auf einen Blick: Rotschwanz-Flossensauger, Gastromyzon sp. SK02
Deutscher Name: Rotschwanz-Flossensauger
Wissenschaftlich: Gastromyzon sp. SK02
Synonyme: Keine bekannt
Herkunft: Borneo, schnell fließende Flüsse mit felsigem Untergrund
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,5 - 7,5
Temperatur: ca. 22-26° C
Beckengröße: ab 80 cm
Bepflanzung: wenig bis mäßig, mit freien Bodenbereichen und Strömungszonen
Futter: Aufwuchs, Algen, Kleinstlebewesen, Frost- und Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede: Männchen sind schlanker und kräftiger gefärbt, Weibchen erscheinen fülliger
Zucht möglich: schwierig, da spezielle Umweltbedingungen benötigt werden
Maximale Größe: bis zu 6 cm
Mit Garnelen verträglich: ja, friedlich
Im Detail: Rotschwanz-Flossensauger, Gastromyzon sp. SK02

Herkunft des Rotschwanz-Flossensaugers (Gastromyzon sp. SK02)

Der Rotschwanz-Flossensauger (Gastromyzon sp. SK02) stammt aus den schnell fließenden, sauerstoffreichen Flüssen Borneos. Diese Region ist bekannt für ihre klaren, kühlen Gewässer mit felsigem Untergrund. Die Strömung ist dort stark, was diesen Fisch zu einem spezialisierten Bewohner dieser Habitate macht. Die Art gehört zur Familie der Flossensauger (Balitoridae) und zeichnet sich durch ihren abgeflachten Körper aus, der ideal an das Leben in bewegtem Wasser angepasst ist. Auffällig sind ihre verbreiterten Brust- und Bauchflossen, die als Saugnäpfe dienen und ihnen helfen, sich an Felsen festzuhalten. Besonders auffällig ist die rötliche Schwanzflosse, die ihr den Namen gibt. Die restliche Körperfärbung variiert von dunklen Brauntönen bis hin zu olivgrünen Mustern, was eine optimale Tarnung auf den steinigen Untergründen ermöglicht.

Vergesellschaftung des Rotschwanz-Flossensaugers

Diese Art ist ein friedlicher Bodenbewohner, der gut mit anderen strömungsliebenden Fischen vergesellschaftet werden kann. Besonders gut geeignet sind kleine Schmerlen, Barben oder andere Flossensauger. Aufgrund ihres Revierverhaltens sollten sie in Gruppen von mindestens 4-6 Tieren gehalten werden, wobei viele Versteckmöglichkeiten vorhanden sein sollten.

Passende Wasserparameter

Der Rotschwanz-Flossensauger bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Eine starke Strömung sowie ein hoher Sauerstoffgehalt sind essenziell, um optimale Bedingungen für die Tiere zu schaffen. Dies kann beispielsweise durch einen starken Filter erreicht werden.

Haltungstemperatur

Die ideale Temperatur für diese Art liegt zwischen 22 und 26 °C. Da die Fische an kühlere, sauerstoffreiche Gewässer angepasst sind, sollte eine starke Strömung und die richtige Wassertemperatur stets beachtet werden.

Die Beckengröße für Gastromyzon sp. SK02

Ein Aquarium mit einer Mindestgröße von 80 cm Länge bietet ausreichend Platz für den Rotschwanz-Flossensauger. Eine strukturierte Umgebung mit glatten Steinen, sandigem Bodengrund und vereinzelter Bepflanzung schafft optimale Bedingungen.

Bepflanzung

Die Art benötigt kaum Pflanzen, sondern bevorzugt offene Bodenflächen mit Steinen und Wurzeln. Moose und Aufsitzerpflanzen wie Anubias können als Dekoration eingesetzt werden, sollten aber nicht die freien Strömungszonen beeinträchtigen.

Das Futter für Rotschwanz-Flossensauger

Der Rotschwanz-Flossensauger ernährt sich hauptsächlich von Algenaufwuchs und Kleinstlebewesen, die er von Steinen und anderen Oberflächen abweidet. Ergänzend kann Frost- und Lebendfutter wie Cyclops, Artemia oder Mückenlarven angeboten werden.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind meist etwas schlanker und kräftiger gefärbt, während Weibchen fülliger erscheinen, insbesondere in der Laichzeit.

Die Zucht von Gastromyzon sp. SK02

Die Nachzucht dieser Art im Aquarium ist äußerst schwierig, da sie spezifische Umweltbedingungen benötigt. Erfolgreiche Zuchten sind bislang kaum dokumentiert.

Die Endgröße von Rotschwanz-Flossensaugern

Die Art erreicht eine Endgröße von bis zu 6 cm. In einem gut strukturierten Aquarium mit optimalen Bedingungen können sie eine beachtliche Lebensdauer erreichen.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Der Rotschwanz-Flossensauger ist friedlich und kann gut mit Zwerggarnelen vergesellschaftet werden. Junggarnelen könnten jedoch als Beute betrachtet werden.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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