Schildbauch Nachzucht, Gobiesox strumosus
124,99 €*
37 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 3,70 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Schildbauch Nachzucht, Gobiesox strumosus
| Deutscher Name: | Schildbauch Nachzucht |
| Wissenschaftlich: | Gobiesox strumosus |
| Synonyme: | Skilletfish |
| Herkunft: | Natürliche Heimat: westlicher Atlantik und Golf von Mexiko; Angebot Nachzucht |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallenverträglich; kleine Garnelen und winzige Fische gefährdet |
| Verträglichkeit: | Ruhige ausreichend große Mitbewohner; nicht überbesetzen |
| Wasserwerte: | Meerwasserempfehlung: 33–35 PSU, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | 22–25 °C; Herkunft und bisherige Haltung beachten |
| Beckengröße: | Vorsichtige Empfehlung ab 100 Litern |
| Futter: | Fleischliches Frostfutter, kleine Krebstiere und angenommenes Granulat |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel; Tarnung erschwert Futterkontrolle |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich nicht zuverlässig zu unterscheiden |
| Zucht möglich: | Höhlengelege, Brutpflege; Nachzucht angeboten |
| Maximale Größe: | Etwa 7–8 cm |
| Liefergröße: | ca. 3,0-4,0 cm |
Herkunft von Schildbauch Nachzucht (Gobiesox strumosus)
Der Schildbauch stammt aus Küstengewässern des westlichen Atlantiks und des Golfs von Mexiko. Dort nutzt er vor allem flache strukturreiche Lebensräume, in denen Steine, Muschelschalen und andere feste Flächen sichere Haltepunkte bieten. Besonders Austernbänke sind typische Aufenthaltsorte. Seine Gestalt unterscheidet sich deutlich von der einer Grundel: Der breite abgeflachte Vorderkörper verjüngt sich zu einem schmaleren Schwanzteil. Auf der Unterseite sitzt eine kräftige Haftscheibe, mit der er sich an geeigneten Oberflächen festhalten kann. Die graubraune bis olivfarbene Marmorierung lässt ihn zwischen Schalen und Gestein leicht verschwinden. Je nach Herkunft begegnet die Art unterschiedlichen saisonalen Bedingungen. Eine pauschale Einordnung als dauerhaft heiß zu haltender Tropenfisch wäre daher zu einfach. Im Aquarium braucht sie übersichtliche Rückzüge und gut erreichbare fleischliche Nahrung. Die hier angebotene Lieferantenposition ist als Nachzucht ausgewiesen. Auch bei solchen Tieren bleiben genaue Beobachtung und passende Mitbewohner wesentlich, denn das relativ große Maul erlaubt Beutefang trotz der insgesamt kleinen Körpergröße und des oft ruhigen Auftretens.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen werden normalerweise nicht geschädigt. Sehr kleine Fische sowie Garnelen in passender Beutegröße können gefressen werden. Die Bezeichnung riffgeeignet muss deshalb gegenüber mobilen Mitbewohnern eingeschränkt bleiben.
Vergesellschaftung und Verhalten
Mit friedlichen, ausreichend großen Tieren kombinieren. Gruppen nur mit genügend getrennten Rückzügen und ohne Gedränge halten; einzelne Tiere können Reviere verteidigen. Technik und Abdeckung sichern.
Wasserwerte und Temperatur
Für diese Meerwasserhaltung vorsichtig 22–25 °C, 33–35 PSU, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH empfehlen. Herkunft und bisherige Haltung bei der Anpassung beachten; natürliche Toleranz ist kein Grund für abrupte Wechsel.
Aquarium und Einrichtung
Ab 100 Litern als konservative Empfehlung. Stabile Steine, geeignete leere Schalen und flache Rückzüge bieten. Ein nicht einsehbares Dekorationslabyrinth erschwert die wichtige Kontrolle der Futteraufnahme.
Futter und Futterumstellung
Mysis, kleine Artemia, feine marine Fleischstücke und passende fleischbetonte Futterpasten geben. Nach beobachteter Annahme auch Granulat ergänzen. Wegen der guten Tarnung gezielt prüfen, ob jedes Tier seine Portion erhält.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam angleichen, etwa mittels kontrollierter Tropfmethode. Beim Umsetzen Haftverhalten beachten und den Fisch niemals gewaltsam von einer Oberfläche abziehen.
Geschlechtsunterschiede
Eine einfache zuverlässige äußerliche Unterscheidung ist nicht gesichert. Für Paar- oder Gruppenhaltung ist beobachtete Verträglichkeit entscheidend.
Zucht
Eier werden geschützt an feste Flächen, etwa innerhalb leerer Schalen, geheftet und können bewacht werden. Die Lieferantenposition stammt aus Nachzucht; eigene Larvenaufzucht verlangt passende Kleinstnahrung.
Endgröße und Lebenserwartung
Mit etwa 7–8 cm Endgröße rechnen. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.