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Schrecklicher Pfeilgiftfrosch, Phyllobates terribilis

Auffällige Färbung

Leuchtend gelbe Farbgebung mit auffälligen großen schwarzen Augen

Größere Erscheinung

Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch zählt zu den größeren Pfeilgiftfröschen

Lange Lebensdauer

Die Pfeilgiftfrösche können im Terrarium bis zu 15 Jahre alt werden

Sehr anpassungsfähig

Phyllobates terribilis können sich unterschiedlichen Bedingungen anpassen

Schrecklicher Pfeilgiftfrosch, Phyllobates terribilis


Auf einen Blick: Schrecklicher Pfeilgiftfrosch, Phyllobates terribilis
Deutscher Name: Schrecklicher Pfeilgiftfrosch
Wissenschaftlich: Phyllobates terribilis
Synonyme: Goldener Pfeilgiftfrosch
Herkunft: Kolumbien – Regenwälder entlang der Pazifikküste
Lebensweise: Bodenbewohnend, tagaktiv
Haltungsform: Feuchtes Regenwald-Terrarium mit dichter Vegetation
Mindestgröße des Terrariums: 60x45x45 cm für eine Gruppe
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 22-26°C, hohe Luftfeuchtigkeit (80-100%)
Beleuchtung: LED-Tageslichtlampen, UV-B nicht zwingend erforderlich
Bodengrund: Feuchte Laubschicht mit Moos und Humus
Futter: Kleine Insekten, Fruchtfliegen, Springschwänze, Kalziumzugabe empfohlen
Maximale Größe: Bis zu 5,5 cm
Im Detail: Schrecklicher Pfeilgiftfrosch, Phyllobates terribilis

Lebensraum und Verhalten des Schrecklichen Pfeilgiftfroschs

Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch (Phyllobates terribilis) ist in den feuchten Regenwäldern Kolumbiens beheimatet, wo er am Boden zwischen Laub und Moos lebt. Sein natürlicher Lebensraum zeichnet sich durch hohe Luftfeuchtigkeit, konstante Temperaturen und eine dichte Vegetation aus. Anders als viele andere Frösche verbringt er kaum Zeit in Bäumen, sondern bewegt sich auf dem Waldboden. In der Natur erlangt er durch seine Nahrung ein hochwirksames Gift, das ihn zu einem der giftigsten Landwirbeltiere macht. In Terrarien verliert er diese Giftigkeit, da seine spezielle Beute fehlt.

Die richtige Haltung im Terrarium

Für eine artgerechte Haltung ist ein feuchtes Regenwald-Terrarium mit einer Mindestgröße von 60x45x45 cm für eine kleine Gruppe ideal. Der Bodengrund sollte aus feuchtem Humus, Moos und Laub bestehen, um das natürliche Habitat nachzubilden. Eine dichte Bepflanzung mit Farnen, Bromelien und anderen tropischen Pflanzen bietet den Fröschen Versteckmöglichkeiten. Ein kleiner Wasserbereich in Form einer flachen Wasserschale reicht aus, da diese Art kein Aquaterrarium benötigt. Eine hohe Luftfeuchtigkeit von mindestens 80-100 % ist essenziell, daher sollte regelmäßig gesprüht oder eine Nebelanlage genutzt werden.

Die richtige Bepflanzung

Ein dichter Pflanzenbewuchs sorgt für ein naturnahes Habitat und stabilisiert die Luftfeuchtigkeit. Geeignet sind tropische Pflanzen wie Bromelien, Farne, Moose und Philodendron. Kletterpflanzen wie Efeutute bieten zusätzliche Deckung. Der Bodengrund kann mit lebendem Moos bedeckt werden, um die natürliche Umgebung bestmöglich nachzubilden.

Beleuchtung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Eine Tageslicht-LED sorgt für eine gleichmäßige Beleuchtung des Terrariums. UV-B-Strahlung ist für Phyllobates terribilis nicht zwingend erforderlich, kann aber in geringen Mengen (2.0) genutzt werden. Die Temperatur sollte zwischen 22-26°C liegen, nachts darf sie leicht absinken. Zur Beheizung eignen sich Heizmatten, die an der Seiten- oder Rückwand des Terrariums angebracht werden, oder eine Keramik-Wärmelampe, sofern sie sicher installiert ist. Eine hohe Luftfeuchtigkeit von 80-100 % ist essenziell und kann durch tägliches Sprühen oder eine Beregnungsanlage aufrechterhalten werden.

Fütterung: Was frisst der Schreckliche Pfeilgiftfrosch?

Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch ernährt sich in der Natur von kleinen Insekten und Springschwänzen. In der Terrarienhaltung sind Fruchtfliegen, Mikroheimchen, weiße Asseln und kleine Würmer ideale Futtertiere. Eine regelmäßige Zugabe von Kalzium- und Vitaminpräparaten ist wichtig, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind meist etwas kleiner und schlanker als Weibchen. Während der Paarungszeit sind ihre Rufe leise, aber konstant zu hören.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Die Fortpflanzung erfolgt in feuchten Verstecken am Boden, wo die Weibchen ihre Eier ablegen. Nach dem Schlüpfen tragen die Männchen die Kaulquappen auf ihrem Rücken in eine Pfütze oder Wasseransammlung, wo sie sich weiterentwickeln.

Die Endgröße und Lebenserwartung

Phyllobates terribilis erreicht eine Körperlänge von bis zu 5,5 cm. In Gefangenschaft können die Tiere ein Alter von bis zu 15 Jahren erreichen.

Nice-to-Know: Die extreme Giftigkeit in der Natur

In der Natur gehört der Schreckliche Pfeilgiftfrosch zu den giftigsten Tieren der Welt. Sein Hautsekret enthält Batrachotoxin, das bereits in winzigen Mengen tödlich sein kann. In Gefangenschaft verlieren die Tiere ihre Giftigkeit, da ihnen die spezielle Nahrung fehlt, die sie in der Wildnis giftig macht.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Auch wenn Phyllobates terribilis in Terrarien nicht giftig ist, sollte der direkte Hautkontakt mit Amphibien generell vermieden werden. Eine gute Hygiene und das Waschen der Hände nach dem Handling sind unerlässlich. In der Natur nutzen indigene Völker das Gift dieses Frosches zur Herstellung von Pfeilgiften für die Jagd.

Telefon: Terraristik: Telefonberatung (8.30-15.00 Uhr) und Anforderung aktueller Tier-Fotos per WhatsApp: 016099593364

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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