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Singen-River Blaubarsch "Buxar", Badis singenensis
| Anzahl | Stückpreis |
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Singen-River Blaubarsch "Buxar", Badis singenensis
| Deutscher Name: | Singen-River Blaubarsch "Buxar" |
| Wissenschaftlich: | Badis singenensis |
| Synonyme: | Buxar-Blaubarsch, Badis "Singen River" |
| Herkunft: | Indien, Bundesstaat Assam, Zuflüsse des Singen Rivers |
| Gesellschafts-Aquarium: | geeignet mit kleinen, friedlichen Arten |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 6,0 – 7,5 |
| Temperatur: | 22 – 26 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm Länge |
| Bepflanzung: | dicht bepflanzt mit Wurzeln, Steinen und Höhlen |
| Futter: | bevorzugt Lebend- und Frostfutter, selten Trockenfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen kräftiger gefärbt mit verlängerten Flossen, Weibchen schlichter |
| Zucht möglich: | Ja, Höhlenbrüter mit Brutpflege durch das Männchen |
| Maximale Größe: | bis 6 cm |
| Liefergröße: | ca. 3-4 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | bedingt, kleine Garnelen können gefressen werden |
Herkunft des Singen-River Blaubarschs (Badis singenensis)
Der Singen-River Blaubarsch (Badis singenensis) stammt aus Nordostindien, genauer aus dem indischen Bundesstaat Assam. Dort bewohnt er die klaren, teils schattigen Zuflüsse des Singen Rivers, die reich an Pflanzenbewuchs, Wurzeln und kleineren Steinstrukturen sind. Sein Erscheinungsbild wird von schimmernd blauen und türkisfarbenen Glanzschuppen geprägt, die besonders bei den Männchen im Balzkleid intensiv zur Geltung kommen. Das eher zurückhaltende Verhalten in Kombination mit seiner Farbintensität macht ihn zu einem sehr beliebten Bewohner für kleinere Gesellschaftsaquarien.
Singen-River Blaubarsch im Gesellschaftsaquarium
Badis singenensis gilt als friedlicher, aber zurückhaltender Fisch. Er eignet sich zur Vergesellschaftung mit anderen kleinen, friedlichen Arten wie Bärblingen, kleinen Rasboras oder Zwerggarnelen. Aggressive oder sehr schnelle Mitbewohner sind ungeeignet, da der Blaubarsch sonst leicht ins Hintertreffen gerät. Im Idealfall hält man ihn in kleinen Gruppen oder paarweise in einem gut strukturierten Becken.
Passende Wasserparameter
Weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von 6,0 bis 7,5 ist für diese Art optimal. Sauberes, gut gefiltertes Wasser sowie regelmäßige Teilwasserwechsel tragen maßgeblich zur Gesundheit und zum Wohlbefinden der Tiere bei.
Haltungstemperatur
Die ideale Temperatur liegt zwischen 22 und 26 °C. In diesem Bereich sind die Tiere aktiv, zeigen ihre volle Färbung und gehen problemlos zur Nahrungssuche über.
Die Beckengröße für Badis singenensis
Für die Haltung empfiehlt sich ein Aquarium ab 60 cm Länge. Wichtig ist eine reich strukturierte Einrichtung mit Pflanzen, Wurzeln, Laub und Höhlen, die den Tieren als Versteck- und Rückzugsort dienen. So fühlen sich die Blaubarsche sicher und zeigen ihr natürliches Verhalten.
Bepflanzung
Eine dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung mit Arten wie Javafarn, Cryptocorynen oder Anubias bietet Schutz und Rückzugsräume. Offene Schwimmzonen sollten aber ebenfalls eingeplant werden, um den Tieren ausreichend Bewegungsfreiheit zu lassen.
Das Futter für den Singen-River Blaubarsch
Badis singenensis bevorzugt tierische Nahrung. Lebend- und Frostfutter wie Artemia, Cyclops oder kleine Mückenlarven werden gerne angenommen. Trockenfutter wird oft nur widerwillig gefressen. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist entscheidend für Vitalität und kräftige Farben.
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind kräftiger gefärbt und verfügen über verlängerte Flossenstrahlen. Weibchen bleiben kleiner, wirken fülliger und zeigen ein deutlich schlichteres Farbkleid. Während der Balz zeigen die Männchen ein besonders intensives Blau.
Die Zucht von Badis singenensis
Die Zucht ist im Aquarium möglich. Die Art zählt zu den Höhlenbrütern, wobei das Männchen die Brutpflege übernimmt. Nach dem Ablaichen bewacht es die Gelege intensiv, bis die Jungfische freischwimmen. Wichtig ist ein separates Aufzuchtbecken oder eine strukturreiche Umgebung, da Jungtiere sonst leicht übersehen werden.
Die Endgröße des Singen-River Blaubarschs
Mit einer Endgröße von etwa 6 cm gehört Badis singenensis zu den kleineren Vertretern der Gattung Badis. Bei guter Pflege kann er ein Alter von bis zu 5 Jahren erreichen und bleibt dabei ein farbenprächtiger, aber ruhiger Begleiter im Aquarium.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Kleinste Garnelenarten wie Neocaridina können als Beute betrachtet werden, besonders Jungtiere. Mit größeren Garnelen ist eine Haltung oft möglich, sofern ausreichend Verstecke vorhanden sind.
| Temperaturbereiche: | Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.