Skalar „California Blue“, Pterophyllum scalare
7,99 €*
2 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,20 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 4-10 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Skalar „California Blue“, Pterophyllum scalare
| Deutscher Name: | Skalar „California Blue“ |
| Wissenschaftlich: | Pterophyllum scalare |
| Synonyme: | California Blue Angelfish, Blauer California-Skalar |
| Herkunft: | Zuchtform, Wildart aus dem Amazonasgebiet |
| Gesellschafts-Aquarium: | Paar oder Gruppe ab fünf Tieren, ruhige Mitbewohner |
| Wasserwerte: | pH 6,0–7,5, GH 3–15 °dH |
| Temperatur: | 25–28 °C |
| Beckengröße: | ab 120 cm Länge, 50 cm Höhe, rund 250 Liter |
| Bepflanzung: | Hohe Pflanzen, Wurzeln, freier Schwimmraum |
| Futter: | Granulat, Flocken, Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Kaum erkennbar, sicher nur an der Legeröhre |
| Zucht möglich: | Offenbrüter mit Paarbindung und Brutpflege |
| Maximale Größe: | Körper bis 15 cm, mit Flossen bis 25 cm hoch |
| Liefergröße: | ca. 3,0-3,5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Zwerggarnelen und Nachwuchs werden gefressen |
Herkunft von Skalar „California Blue“ (Pterophyllum scalare)
Der Skalar „California Blue“ ist eine Zuchtform des Segelflossers Pterophyllum scalare, der 1823 als Zeus scalaris beschrieben wurde. Die Wildform bewohnt ruhige, pflanzenreiche Uferzonen, Seitenarme und überflutete Wälder im Amazonasbecken, unter anderem in Brasilien, Peru und Kolumbien, und ist dort mit ihren dunklen Querbinden zwischen Ästen und Halmen perfekt getarnt. Aus diesen silbrigen Fischen sind in über hundert Jahren Aquarienzucht unzählige Farbschläge entstanden. California Blue ist ein Handelsname für eine Linie, bei der das sogenannte Philippine-Blue-Gen einen kühlen, stahlblauen Schimmer über Kopf und Körper legt. Dazu kommt eine rauchig-dunkle, unregelmäßige Zeichnung auf dem Rücken und in den Flossen, sodass die Tiere je nach Lichteinfall bläulich-silbern bis graublau wirken. Die Linie wurde nach Angaben aus der Züchterszene auf den Philippinen aufgebaut und später aus verschiedenen Blau- und Smokey-Stämmen neu zusammengestellt; die genaue Genetik ist nicht einheitlich beschrieben. Bei Jungtieren ist der Blauton noch zurückhaltend und gewinnt mit dem Heranwachsen an Tiefe. Im Aquarium stellt diese Form dieselben Ansprüche wie jeder Skalar.
Vergesellschaftung
Skalare sind ruhige, gesellige Buntbarsche. Jungtiere hält man am besten in einer Gruppe ab fünf Fischen, aus der sich später Paare bilden. Zur Laichzeit verteidigen die Paare ihr Revier. Gute Mitbewohner sind Panzerwelse, Harnischwelse und größere, friedliche Salmler. Kleine Salmler wie Neons werden von erwachsenen Skalaren gefressen, Flossenzupfer wie Sumatrabarben beschädigen die langen Flossen.
Passende Wasserparameter
Am wohlsten fühlen sich Skalare in weichem bis mittelhartem Wasser mit einem pH-Wert von 6,0 bis 7,5 und einer Gesamthärte von etwa 3 bis 15 °dH. Nachzuchten sind recht anpassungsfähig, reagieren aber empfindlich auf Nitrit und hohe Nitratwerte. Wöchentliche Teilwasserwechsel von 25 bis 30 Prozent halten das Wasser stabil.
Haltungstemperatur
Eine Temperatur von 25 bis 28 °C ist ideal. Kurzfristig werden 24 bis 30 °C vertragen, starke Schwankungen sollten aber vermieden werden.
Beckengröße
Skalare brauchen vor allem Höhe. Das Becken sollte mindestens 50 cm hoch und 120 cm lang sein und rund 250 Liter fassen, denn erwachsene Tiere messen mit Flossen bis zu 25 cm von der Rücken- bis zur Afterflossenspitze.
Bepflanzung
Hohe, robuste Pflanzen wie Vallisnerien, Amazonas-Schwertpflanzen und Wasserpest bilden die senkrechten Strukturen, die Skalare aus ihrer Heimat kennen. Wurzeln und Schwimmpflanzen geben Deckung. In der Mitte sollte genug freier Raum zum Schwimmen bleiben.
Futter
Als Allesfresser mit Vorliebe für tierische Kost nehmen Skalare hochwertiges Granulat und Flockenfutter gern an. Frostfutter wie Mückenlarven, Artemia und Mysis sorgen für Abwechslung und gute Kondition. Jungtiere erhalten mehrmals täglich kleine Portionen.
Geschlechtsunterschiede
Männchen und Weibchen lassen sich äußerlich kaum unterscheiden. Männchen entwickeln mit dem Alter oft eine etwas steilere Stirn. Sicher erkennbar ist das Geschlecht erst kurz vor dem Ablaichen: Die Legeröhre des Weibchens ist breit und stumpf, die Genitalpapille des Männchens schmal und spitz.
Zucht
Skalare sind Offenbrüter. Ein Paar reinigt ein breites Blatt, einen Stein oder ein schräg gestelltes Rohr und legt dort mehrere hundert Eier ab. Beide Eltern bewachen und befächeln das Gelege. Die Jungen schwimmen nach etwa einer Woche frei und fressen frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien. Ob der Nachwuchs den blauen Schimmer erbt, hängt von der Genetik beider Eltern ab.
Endgröße
Erwachsene Skalare erreichen etwa 15 cm Körperlänge und mit den Flossen bis zu 25 cm Höhe. Bei guter Pflege liegt die Lebenserwartung bei etwa 10 Jahren, teils auch darüber.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Erwachsene Skalare fressen Zwerggarnelen wie Neocaridina oder Caridina, sobald sie ins Maul passen. Garnelennachwuchs hat keine Chance. Nur große Amanogarnelen gelten als bedingt möglich.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.