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Skalar „Koi Full Orange“, Pterophyllum scalare, ca. 3,5-4,0 cm

Großflächiges Orange

Orange überzieht weite Teile des Körpers, Schwarz tritt zurück

Typische Koi-Genetik

Gold- und Marmor-Anlage ergeben das typische Koi-Farbspiel

Farbe durch Futter

Carotinoidreiches Futter vertieft das Orange über Monate

Brutpflege zu zweit

Paare bewachen Gelege und Jungfische gemeinsam und ausdauernd

Skalar „Koi Full Orange“, Pterophyllum scalare, ca. 3,5-4,0 cm


Auf einen Blick: Skalar „Koi Full Orange“, Pterophyllum scalare
Deutscher Name:Skalar „Koi Full Orange“
Wissenschaftlich:Pterophyllum scalare
Synonyme:Full Orange Koi Angelfish, Orangefarbener Koi-Skalar, Koi-Segelflosser orange
Herkunft:Koi-Zuchtform, Wildart aus dem Amazonasbecken
Gesellschafts-Aquarium:Gruppe ab fünf Jungtieren, friedliche Beifische
Wasserwerte:pH 6,0–7,5, GH 3–15 °dH, KH 1–8 °dH
Temperatur:25–29 °C
Beckengröße:ab 120 cm Länge, 50 cm Höhe
Bepflanzung:Hohe Stängelpflanzen, Wurzeln, Schwimmraum
Futter:Flocken, Granulat, Frostfutter, Carotinoide
Geschlechts-Unterschiede:Kaum erkennbar, nur an der Legeröhre
Zucht möglich:Offenbrüter, Elternpaar betreibt Brutpflege
Maximale Größe:etwa 15 cm lang, über 20 cm hoch
Liefergröße:ca. 3,5-4,0 cm
Mit Garnelen verträglich:Ungeeignet für Zwerggarnelen
Im Detail: Skalar „Koi Full Orange“, Pterophyllum scalare

Herkunft von Skalar „Koi Full Orange“ (Pterophyllum scalare)

Koi-Skalare gehören zu den beliebtesten Farbzuchten des Segelflossers Pterophyllum scalare. Ihr Erscheinungsbild entsteht durch das Zusammenspiel zweier Erbanlagen: Das Gold-Gen hellt den silbernen Grundton zu Gelb und Orange auf, die Marmor-Anlage legt unregelmäßige schwarze Flecken darüber. Bei der Linie „Koi Full Orange“ haben Züchter Tiere ausgelesen, deren Orange sich nicht nur auf Stirn und Kopf beschränkt, sondern große Teile des Körpers überzieht. Schwarze Marmorflecken treten dabei deutlich zurück, sodass der Fisch überwiegend leuchtend orange wirkt. Wie stark das Orange ausfällt, hängt von der Linie, vom Alter und auch von der Ernährung ab: Jungtiere sind oft noch gelblicher, mit carotinoidreichem Futter vertieft sich die Farbe über einige Monate. Die Wildform stammt aus dem Amazonasbecken mit Brasilien, Peru und Kolumbien, wo Skalare ruhige, pflanzenreiche Uferzonen und überschwemmte Wälder bewohnen. Ihre hohe, seitlich abgeflachte Gestalt tarnt sie dort zwischen senkrechten Stängeln und Ästen. Die angebotenen Tiere sind Nachzuchten aus Fischfarmen und an Aquarienbedingungen gut gewöhnt. Jedes Tier ist in der Verteilung von Orange und Schwarz ein Einzelstück.

Vergesellschaftung

Skalare sind friedliche Schwarmfische, die als Jungtiere zu mindestens fünft gehalten werden. Später finden sich Paare, die beim Laichen ein Revier beanspruchen. Gute Beifische sind Panzerwelse, Harnischwelse, größere Salmler oder ruhige Zwergbuntbarsche. Sehr kleine Fische gehören in das Beuteschema erwachsener Skalare, Flossenzupfer passen nicht dazu.

Passende Wasserparameter

Weiches bis mittelhartes, leicht saures bis neutrales Wasser mit pH 6,0 bis 7,5, Gesamthärte 3 bis 15 °dH und Karbonathärte 1 bis 8 °dH ist ideal. Nachzuchten sind tolerant, regelmäßige Teilwasserwechsel und stabile Werte sind dennoch wichtig.

Haltungstemperatur

25 bis 29 °C, für die Zucht etwa 28 °C.

Beckengröße

Ein Becken ab 120 cm Länge und mindestens 50 cm Höhe, also rund 250 Liter, bietet einer kleinen Gruppe genug Raum. Die Höhe ist wegen der langen Flossen besonders wichtig.

Bepflanzung

Hohe Pflanzen wie Vallisnerien, Amazonas-Schwertpflanzen und senkrechte Wurzeln geben Deckung und Laichplätze, in der Mitte bleibt freier Schwimmraum. Dunkler Bodengrund und eine dunkle Rückwand lassen das Orange kräftig wirken.

Futter

Als Allesfresser nehmen Skalare Flocken, Granulat und Frostfutter wie Mückenlarven, Artemia, Mysis und Daphnien gern an. Futter mit natürlichen Carotinoiden wie Astaxanthin unterstützt die orange Färbung dieser Linie.

Geschlechtsunterschiede

Männchen und Weibchen sehen sich sehr ähnlich. Ältere Männchen entwickeln mitunter einen deutlicheren Stirnbuckel. Sicher ist nur die Legeröhre beim Laichen: breit und stumpf beim Weibchen, schmal und spitz beim Männchen.

Zucht

Paare laichen auf breiten Blättern, Wurzeln oder glatten Flächen und pflegen das Gelege gemeinsam. Die Larven schlüpfen nach etwa zwei Tagen, rund vier bis fünf Tage später schwimmen die Jungfische frei und fressen Artemia-Nauplien. Nicht alle Nachkommen zeigen die volle Orangefärbung der Eltern.

Endgröße

Ausgewachsen erreichen Skalare etwa 15 cm Länge und mit Flossen über 20 cm Höhe. Die Lebenserwartung liegt bei guter Pflege bei etwa 10 bis 15 Jahren.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen werden gefressen, Garnelennachwuchs erst recht. Nur große Arten wie Amanogarnelen werden in geräumigen Becken meist geduldet.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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