Skalar „Red Devil Albino“, Pterophyllum scalare
113,99 €*
34 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 3,40 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Skalar „Red Devil Albino“, Pterophyllum scalare
| Deutscher Name: | Skalar „Red Devil Albino“ |
| Wissenschaftlich: | Pterophyllum scalare |
| Synonyme: | Pterophyllum scalare Red Devil Albino, Albino-Red-Devil-Skalar, Segelflosser Red Devil Albino, Albino Red Devil Angelfish |
| Herkunft: | Zuchtform; deutsche Nachzucht |
| Gesellschafts-Aquarium: | Gruppe ab 5 Jungtieren, später Paarbildung |
| Wasserwerte: | pH 6,0–7,5, GH 3–15 °dH, KH 2–8 °dH |
| Temperatur: | 25–29 °C |
| Beckengröße: | Ab 120 cm, Beckenhöhe ab 50 cm |
| Bepflanzung: | Hohe Pflanzen, Wurzeln, freier Schwimmraum |
| Futter: | Frost-, Lebend- und Trockenfutter, vielseitig |
| Geschlechts-Unterschiede: | Erst bei Laichreife sicher an der Genitalpapille |
| Zucht möglich: | Offenbrüter, beide Eltern betreuen die Brut |
| Maximale Größe: | Etwa 15 cm lang, mit Flossen bis 25 cm hoch |
| Liefergröße: | ca. 6,0-8,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Bedingt, kleine Garnelen werden gefressen |
Herkunft von Skalar „Red Devil Albino“ (Pterophyllum scalare)
Der Skalar stammt aus dem Amazonasbecken in Brasilien, Peru und Kolumbien sowie aus Flüssen Guyanas und Amapás. Er lebt dort in ruhigen, oft pflanzenreichen Uferzonen, Überschwemmungsgebieten und zwischen ins Wasser ragenden Ästen und Wurzeln. Mit dem seitlich stark abgeflachten Körper und den hohen Rücken- und Afterflossen gleitet er geschickt durch dichte Vegetation. Seit fast hundert Jahren wird die Art im Aquarium gezüchtet, und aus der silbrigen Wildform mit dunklen Querbinden ist eine große Zahl an Farb- und Schuppenformen entstanden. Der „Red Devil“ ist eine Zuchtform mit kräftig orangeroter Färbung, die sich vom Kopf über große Teile des Körpers zieht. Beim „Red Devil Albino“ kommt das Albino-Erbgut hinzu: Dunkles Pigment fehlt, die Augen sind rot, und der helle, gelblich weiße Grund lässt die roten und orangen Farbtöne besonders klar hervortreten. Der Lieferant bietet ausgesuchte, besonders farbintensive Tiere der ersten Sortierung an. Es handelt sich um deutsche Nachzuchten, die an Aquarienwasser und handelsübliches Futter gewöhnt sind. Die volle Rotfärbung entwickelt sich erst mit dem Heranwachsen; die Ausprägung kann von Tier zu Tier etwas schwanken.
Vergesellschaftung
Der Skalar „Red Devil Albino“ ist ein ruhiger Buntbarsch, der sich gut für größere Gesellschaftsbecken eignet. Jungtiere werden am besten in einer Gruppe ab fünf Tieren eingesetzt; mit zunehmendem Alter finden sich Paare, die zur Laichzeit ein Revier verteidigen. Gute Mitbewohner sind mittelgroße, friedliche Salmler, Panzerwelse und Harnischwelse. Sehr kleine Fische wie Neonsalmler können gefressen werden, Flossenzupfer wie Sumatrabarben sind ungeeignet.
Passende Wasserparameter
Skalare sind anpassungsfähig. Ideal sind weiches bis mittelhartes Wasser mit pH 6,0 bis 7,5, einer Gesamthärte von 3 bis 15 °dH und einer Karbonathärte von 2 bis 8 °dH. Regelmäßige Teilwasserwechsel von etwa einem Drittel pro Woche halten die Nitratwerte niedrig und fördern Wachstum und Flossenbild.
Haltungstemperatur
Gehalten wird bei 25 bis 29 °C, für die Zucht eher im oberen Bereich. Dauerhaft niedrige Temperaturen machen die Tiere anfällig für Krankheiten.
Beckengröße
Wegen der Körperhöhe sollte das Aquarium mindestens 50 cm hoch sein. Für eine kleine Gruppe sind 120 cm Länge und etwa 250 Liter das Minimum, für eine Gruppe erwachsener Tiere mit Beifischen besser 150 cm und mehr.
Bepflanzung
Hohe Pflanzen wie Amazonas-Schwertpflanzen und Vallisnerien, dazu senkrecht stehende Wurzeln, bieten Deckung und Laichplätze. In der Mitte und im Vordergrund sollte freier Schwimmraum bleiben. Albino-Tiere sind etwas lichtempfindlicher; schattige Bereiche durch Schwimmpflanzen und eine nicht zu grelle Beleuchtung kommen ihnen entgegen.
Futter
Skalare fressen nahezu alles: Frostfutter wie Mückenlarven, Artemia und Mysis, Lebendfutter sowie hochwertiges Flocken- und Granulatfutter. Futter mit natürlichen Farbstoffen wie Krill oder Astaxanthin unterstützt die Rotfärbung. Zwei bis drei kleine Mahlzeiten am Tag sind besser als eine große.
Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechter sind äußerlich kaum zu unterscheiden. Männchen entwickeln mit dem Alter oft einen etwas kräftigeren Stirnbuckel. Sicher erkennbar ist das Geschlecht erst zur Laichzeit an der Genitalpapille: beim Weibchen breit und stumpf, beim Männchen schmal und spitz.
Zucht
Skalare sind Offenbrüter. Das Paar putzt ein festes Substrat, etwa ein breites Pflanzenblatt, eine Wurzel oder die Scheibe, und legt dort mehrere hundert Eier ab. Beide Eltern bewachen und befächeln das Gelege und führen später die Jungfische. Albino ist rezessiv vererbt: Nur zwei Albino-Eltern ergeben sicher wieder ausschließlich Albino-Nachwuchs.
Endgröße
Ausgewachsen erreichen Skalare etwa 15 cm Körperlänge und mit den Flossen bis zu 25 cm Höhe. Die Lebenserwartung liegt bei guter Pflege bei etwa 10 Jahren, einzelne Tiere werden älter.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Für ein Garnelenbecken ist der Skalar nur bedingt geeignet: Zwerggarnelen und deren Nachwuchs werden gefressen. Große, robuste Garnelen wie Fächergarnelen werden meist in Ruhe gelassen.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.